Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling

Buchvorstellungund Rezension

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Harry Potter and the Deathly Hallows“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 736 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Klaus fritz.

»Harry Potter und die Heiligtümer des Todes« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Harry Potter steht diesmal vor einer gefährlichen und schier unlösbaren Aufgabe: er muss Voldemorts übrige Horcruxe finden und zerstören. Nie zuvor hat sich Harry so allein gefühlt, nie schien seine Zukunft so düster. Aber irgendwie muss Harry die Stärke in sich selbst finden, um diese Herausforderung zu meistern. Er muss die Wärme und Sicherheit der Gemeinschaft von „The Burrow“ hinter sich lassen und ohne Angst oder Zögern seinen Weg unerbittlich bis zum Ende gehen.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Das Ende des Kampfes Gut gegen Böse“90

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Genau vor zehn Jahren begann mit dem ersten Band das Harry-Fieber, jetzt endet nicht das Fieber, aber die Geschichte. Es ist ein düsteres Buch, Quidditch spielt keine Rolle mehr, aus den Spielen ist Ernst geworden, es geht um Leben und Tod. Ron, Harry und Hermine sind auf der Suche nach den Horcruxen, wie sie dem verstorbenen Dumbledor versprochen haben. Sie müssen diese Objekte mit Teilen der Seele Voldemorts finden und zerstören, denn nur so ist der dunkle Lord und Inbegriff des Bösen zu töten. Aber gleichzeitig erfahren sie von den drei tödlichen Reliquien, die unermässliche Macht versprechen und versuchen mehr darüber zu erfahren.

Die Suche nach Horcruxen und Relikten

Es ist ein düsteres Buch, Quidditch spielt keine Rolle mehr, es geht um Leben und Tod. Ron, Harry und Hermine sind auf der Suche nach den verbleibenden Horcruxen, wie sie dem verstorbenen Dumbledor versprochen haben. Sie müssen diese Objekte mit Teilen der Seele Voldemorts zerstören, denn nur so ist der dunkle Schlangenlord zu töten. Aber gleichzeitig erfahren sie von den drei tödlichen Reliquien, die unermässliche Macht versprechen und versuchen mehr darüber zu erfahren.

Die Frage, die immer drängender wird: ist Harry der letzte Horcrux und wenn ja, kann er überleben, wenn er einen Teil der Seele Voldemorts in sich trägt? Darum ist Harry in diesem Buch oft noch einsamer als in den anderen Bänden, denn niemand weiß die Antwort, viele nicht einmal die Fragen, die er sich stellen muss und niemand kann ihm darin wirklich zur Seite stehen. Alle seine bisherigen Ratgeber, seine Eltern, sein Patenonkel Sirius und Dumbledor sind tot und er allein muss seinen Weg gehen.

Die Freundschaft zwischen Hermine, Ron und Harry besteht weiterhin, aber droht des öfteren an der neuen Situation zu zerbrechen. Gerade weil die Drei älter sind, wissen sie nicht genau, wie sie miteinander umzugehen haben, die kindliche Unbekümmertheit ist Vergangenheit. Sehr einfühlsam werden die Konflikte, Probleme und Herausforderungen ihrer Suche beschrieben, J. K. Rowling ist dabei immer auf Augenhöhe mit ihren Charakteren.

Der Tod ist allgegenwärtig

Das Thema „;Tod“; ist J. K. Rowling wichtig, wie sie in Interviews betont und in diesem Buch nehmen alle Aspekte wie Todesangst, Todeserfahrung, Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit eine Schlüsselrolle ein. Auch in den lustigen Passagen des Buches – die gibt es durchaus – scheint dies immer durch. Der Tod ist allgegenwärtig, aber manchmal fällt es schwer das zu akzeptieren. Nicht umsonst lässt Rowling Ron wie manche hoffenden Leser bis fast zum Schluss hoffen, dass Dumbledor vielleicht doch noch – irgendwie – lebt und alles nur gespielt war. Es ist ein Buch voller Folter, Angst und Tod. Die Parallelen zu Diskriminierung, Verfolgung von Minderheiten, sogar zum Nationalsozialismus sind eindeutig. Mehr Charaktere als in jedem anderen Buch lässt Rowling sterben, durchaus auch einige, die man durch mehrere Bände kennen- und lieb gewonnen hat.

Rowling scheut sich also nicht vor großen Themen. Unerschrocken zieht sie aber neben den Karten Tod und Angst, auch Hoffnung, Freundschaft und Liebe. Sie vermischt Legenden, Internatsroman und Abenteuergeschichte, Schauerroman und klassische Fantasy-queste und bedient sich klassischer Elemente großer Dramen genauso wie englischen Humor. Aber das tat sie auch in den vorherigen Büchern und hat so eine einmalige, neue Welt geschaffen. Was sie aber mit dem letzten Band beweist, sie hat sich nicht erst jetzt Gedanken gemacht, wie sie verdammt noch mal die Geschichte beenden soll. Hier – und das ist die Kunst eines letzten Teils – fügt sie alle Puzzleteile zusammen. Erstaunt versteht man, dass es bereits in den anderen Büchern Hinweise gab, kleine Episoden, Zitate und Elemente, die zum Ende hin wie die Worte eines einzigen Zauberspruchs ihre Auflösung finden. Man lernt, warum wer was tat und tut. Rowling führt den Beweis, dass sie nicht nur vor sich hin schrieb und von Buch zu Buch improvisierte, sondern genauso so wie sie bereits zu Beginn eine eine siebenjährige Internatsgeschichte anlegte, genau wusste, was das große Bild sein würde.

Ein würdiges Ende

Genauso wie in jedem Buch die Komplexität der Geschichte stieg, wird in „;The Deathly Hallows“; klar, dass die Charaktere vielschichtig sind. Den Leser lässt Rowling immer wieder in die Vergangenheit von Dumbledor, von Harrys Eltern, Sirius und Snape tauchen. Man lernt, genauso wie Harry es lernen muss, dass sie nicht nur „;Eltern“; „;alter weiser Direktor“; oder „;Bösewicht“; und ihre Rollen dementsprechend klar sind, sondern sie alle eine persönliche Geschichte haben, Produkt ihrer Vergangenheit sind und darum voller Facetten, widersprüchlicher Gefühle und geheimer Ziele. Überrascht werden manche Leser die Augenbrauen heben und sich fragen, wie gut kennen sie z.B. Dumbledor und Snape wirklich. Aber genau das ist Rowlings Talent. Genauso wie Hermine, Harry und Ron leben auch die anderen Figuren für den Leser, atmen, denken, fühlen, leiden.

Daher fesselt der große Kampf, auf dem das Buch natürlich zustrebt. Er tobt in Hogward und nicht nur die Zauberer, auch die anderen magischen Wesen müssen ihre Seiten wählen und den möglichen Tod ins Auge schauen. Rowling strickt – so wie Mrs. Weasley ihre weihnachtlichen Pullover – mit Bravour die Muster zu Ende. Mit einem Epilog, der 19 Jahre später spielt erstickt sie gekonnt jeden Zweifel, dass Band sieben nicht der letzte Band sein kann und wird.

Nachdem man das letzte Wort gelesen hat schließt man das Buch mit einem Kloß im Hals und weiß, dass eine große Geschichte zu Ende gegangen ist. Congratulations Mrs. Rowling!

Ihre Meinung zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«

AnonymGirl zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«12.12.2015
Hallo da draußen,
ich habe die Harry Potter alle gelesen und die Filme teilweise mehrfach gesehen, und ich bin begeistert von diesen Büchern, nicht nur von dieser Kreativität, sondern ich finde es auch faszinierend, wie realitätsnah die Bücher sind, wenn man die ganzen Anspielungen überträgt.
Meiner Meinung nach ist es ein echt gruseliger Zufall, falls es denn Zufall ist, dass
Voldemord der Anführer einer Bande nationalsozialistischer Mörder ist,
der 2 mal an die Macht kam
und 2 mal große Kriege anzettelte, die auch andere Länder und sogar die Muggel betrafen. Denkt mal drüber nach falls es euch interessiert, ich habe mir das nach und nach vor Augen geführt, meine beste Freundin und ich sind uns bei vielen Metaphern einig,
unter anderem auch bei der Metapher der (persöhnliches Bild) Medien, den von Luna genannten Wichten 'die sich einem ins Ohr setzen, die überall sind, und die unsere Meinung verdrehen'.
Wie seht ihr das?
Liebe Grüße:)
AnonymGirl zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«12.12.2015
Ich bin mir sehr sicher, dass die Todesser Nationalsozialisten darstellen sollen, es wäre wirklich ein extrem gruseliger Zufall, dass...
1 die Todesser Leute verfolgen die 'nicht rein' oder 'von anderer Natur' sind verfolgen und unterdrücken
2 Voldemord zweimal an die Macht kam und Machthaber über dieses Töten Andersdenkender ist
3 (zu 2) Es2 große Kriege gab
4 die Regierung durch die Todesser und dadurch durch Voldemord manipuliert wird durch Drahtzieher und Magie

Andere Metaphern sehe ich in den von Luna Lovegood genannten Wichten, die sich 'ins Ohr setzen und dich wuschig machen und dir deine Meinung verdrehen', daraus habe ich mir mal gebildet, dass das die Medien darstellen KÖNNTE.
Das alles muss natürlich nicht geplant gewesen sein, aber ich finde die Bücher super, da sie mir gut vor Augen führen, in was für einer Gesellschaft wir lesen, da ich persöhnlich alles sehr gut auf die Realität übertragen kann. An die die es gelesen haben, denkt einfach mal drüber nach;)
Liebe Grüße
zoey zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«14.10.2014
Es ist und bleibt die beste Reihe die ich je gelesen habe! Es ist ein mehr als gelungenes Finale und ENde. Ich saß zwischendurch Nägel kauend vor dem Buch bis spät in die Nacht und war einfach begeistert. Rowling löst alle Rätsel Brilliant und auf unerwartete Weise.
Für mich gibt es einfach nur ein Wort für Harry Potter: GENIAL
KitKat zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«29.09.2012
Ein Finale der Extraklasse!!
Mit dem letzten Teil ihrer ausnahme Reihe hat Joanne K. Rowling mal wieder bewiesen, warum diese Bücher etwas SO besonderes sind. Eine Geschichte die über 7 Bände mit so einer Dichte an Details aufwartet, deren Bedeutung zum Teil erst einige Bände später ersichtlich wird, und die ineinander greifen, wie die Zahnräder eines Schweizer Uhrwerks, ist an Komplexität kaum zu überbieten. Rowling hat eine Welt erschaffen, in die es sich mehr als lohnt einzutauchen und es Wert ist die Zeit aufzuwenden um 7 Bücher über sie zu lesen (und nicht nur 8 Filme zu sehen, die den Büchern um Längen nicht das Wasser reichen können)!
Sarah_Ch zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«28.09.2010
Die Harry Potter Bücher waren so ziemlich die ersten Bücher die ich gelesen habe und ich bin heute noch begeistert!

Ich habe die ganze Reihe mehrmals gelesen und finde es immer wieder super.

Die Heiligtümer des Todes waren so anders als die anderen Harry Potter Bücher, aber so spannend, dass ich es erst aus der Hand legen konnte, als ich fertig war.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie man sich solche Geschichten einfallen lassen kann. Einfach super Autorin.

Womit ich allerdings gar nicht einverstanden bin, sind die Charaktere, die gestorben sind. Klar - wenn niemand sterben würde wäre das ganze ziemlich unglaubwürdig, aber meistens haben die Autoren die Angewohnheit meine Lieblingscharaktere sterben zu lassen...

Meine absoluten Lieblingsbücher!
Jonathan zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«06.05.2010
Also normaler Weise werden die hohen Ansprüche bei nachfolgenden Büchern nicht immer ganz erfüllt, aber was Rowling da für einen Schluss hingelegt hat: Respekt!!!
Genial geschrieben, genug Spannung und Action und sogar einen witzigen "Schluss Schluss" ;-)
Ich habe den letzten Band gleich zweimal hintereinander gelesen und das Buch war immer noch mehr als absolut genial(auch nach dem 2. Mal)
Schade, dass nach diesem Band jetzt Schluss ist aber man muss sagen diese Bücher sind und bleben absoluter Kult, was sehr sehr sehr gute Bücher anbetrifft!
avaritia zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«25.11.2009
Das Buch ist an sich schon sehr gut geschrieben. Ich fands toll wie Rowling ihre Fäden in diesen Buch zusammen gesponnen hat, nur hat man gemerkt das sie noch viel mehr Ideen in diesen band eingesetzt hat und nur kurz angeschrieben hat. das fand ich nicht so toll.

und wo ich wirklich enttäuscht war, war der epilog. ich frag mich warum sie den nicht weg gelassen hat? der wer viel zu putzig, zu kitschig. ich träum lieber selber weiter wie es mit den hauptcharakteren weiter geht anstatt ein "friede-freude-eierkuchen"- happy end serviert zu bekommen. vor allem der letzte satz hat mich echt aufgeregt.

dieses buch gehört leider nicht zu meinen lieblings bänden von dieser reihe
crazy_susi zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«02.02.2009
Den siebten Band habe ich wohl am schnellsten gelesen, teilweise habe ich die Zeilen nur so überflogen um schnelle Informationen zu bekommen und zu wissen, wie alles weitergeht. Die Gefühle gehen hoch und runter, man fühlt mit. Am Anfang wieder etwas langgezogen mit der Hochzeit und dem ganzen Drum und Dran. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, was noch verschnellertes Lesen mit sich zieht.
Wenn es nach mir ginge, hätte der Epilog etwas länger ausfallen können, aber ich bin zufrieden mit den Ergebnissen =)

Der letzte Band soll bei der Verfilmung in zwei Teile getrennt werden, vielleicht bringt uns das endlich mal dazu, dass diesmal auch viele Details mit erwähnt werden und nicht allzu viel weggelassen wird. Ich hoffe es und freu mich schon auf schöne Kinostunden mit viel Popcorn :)
arya2505 zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«03.10.2008
Alle 7 Bände sind der hammer. Ich liebe sie. Mit ihnen kann man in eine andere Welt abtauchen, die gar nicht so anders als unsere ist. Am liebsten mag ich den 6 Teil, danach den 2 und dann diesen hier. Ein sehr gelungener Abschluss. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht einmal geweint hätte oder dass ich nich traurig bin, dass die Reihe zu Ende ist. Joanne K. Rowling hat einfach einen wunderbaren Schreibstil, und auch die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Harry Potter ist für mich ein MUSS in jedem Bücherregal. Auch muss ich sagen, dass ich sehr enttäuscht war als ich keinen Brief von Hogwarts bekommen habe :D:D
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SordisPretiosa zu »Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes«27.09.2008
Natürlich wird die Geschichte so spannend erzählt wie immer, aber die Ideenumsetzung in diesem Band stört mich ein wenig.
Es waren so viele Dinge noch möglich, aber einiges wurde einfach nur angerissen und dann eben dabei belassen. Es gab Personen, die man ruhig hätte ein wenig näher beschreiben können.

Auch das Ende war für einen wie mich eher negativ zu bewerten. Einfach ZU konstruiert, ZU putzig, ich möchte fast sagen, kitschig.

Es ist nicht so, dass dieser letzte Band mir den Spaß an der kompletten Reihe genommen hätte, aber er war auch definitiv nicht das Höchstmaß an erreichbarer Spannung und Ausarbeitung.
Vorherige Bände waren meiner Meinung nach besser und ich frage mich, warum Rowling das im 7. Teil nicht so gut hinbekommen hat wie vorher...

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 21.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.