Blutklingen von Joe Abercrombie

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „Red Country“,deutsche Ausgabe erstmals 2013, 760 Seiten.ISBN 3-453-31483-2.Übersetzung ins Deutsche von Kirsten Borchardt.

»Blutklingen« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Jenseits der Grenze zum Königreich der Union beginnt das Land der Gesetzlosen. Ein Land, in dem jeder sich selbst der Nächste ist und in dem nur das schnellste Schwert oder die härteste Faust überlebt. Doch nun wurde hier Gold gefunden, und im großen Sturm auf die einst verlassenen Berge treffen Tausende Goldsucher, zwei rachedurstige Nordmänner, eine Bande von Mördern und die Agenten des Königreiches zusammen – und Blut, Gold und Tränen fließen in Strömen …

Ihre Meinung zu »Joe Abercrombie: Blutklingen«

Philipp zu »Joe Abercrombie: Blutklingen«28.10.2013
Einer der schlechteren Romane des Autors.
Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern fehlt es an Wortwitz, Ironie, Humor und Sarkasmus.
Die Handlung ist eher flach und lässt keine richtige Spannung aufkommen da alles sehr vorhersehbar ist, es fehlen die überraschenden Wendungen

Die Auflösung über Lamms Wandlung vom Feigling zum Psychopathen wird in den vorherigen Romanen deutlich, deshalb ist es hier sehr ratsam nicht mit diesem Buch einzusteigen sondern der Reihe nach vorzugehen. Auch weil sich die ersten vier Romane wesentlich mehr lohnen!
Raimund Flecken zu »Joe Abercrombie: Blutklingen«22.06.2013
Der Roman ist, wie bei dem Autor üblich,flott und spannend geschrieben.
Der Umfang ist beachtlich aber :Siehe oben.
Abercrombie ist insofern ein Erneuerer der Fantasy,als er liebgewordene Fantasyklischees erbarmungslos demontiert.War zum Beispiel in früheren Klingenromanen unter anderen das Motiv des guten und des bösen Magiers dran,zerstört er hier das Heldenmotiv.Helden sind bei ihm Psychopathen,die günstigenfalls auf der Seite des Guten stehen.Trotzdem sind und bleiben sie Schwerstverbrecher.Die meisten Figuren sind mehr oder minder normale Menschen,die ihre Interessen,so gut es geht, vertreten. Insofern ist Abercrombie ein Realist.
Andererseits gewinnen bei ihm letzlich die Guten und die Bösen werden bestraft,deswegen waltet auch bei ihm die Poetische Gerechtigkeit.Das gilt aber nicht für den gut/bösen Magier früherer Romane.
Insgesamt gesehen ist Abercrombie ein Poetischer Realist.
Eine Schwäche kann man dem Roman ankreiden:Die Wandlung Lamms vom Feigling zum gewaltlüsternen Psychopathen,der mehr und mehr die Kontrolle über sich verliert,wird überhaupt nicht erklärt.
Ihr Kommentar zu Blutklingen

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.