Wolfskinder von John Ajvide Lindqvist

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Lilla stjärna“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 557 Seiten.ISBN 3-7857-6056-6.Übersetzung ins Deutsche von Thorsten Alms.

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In Kürze:

Dieser Säugling schreit anders als andere Kinder. Er schreit in reinen Tönen. Ausgesetzt im Wald wird er von einem abgehalfterten Schlagersänger gefunden. Er hört das betörende Schreien und nimmt das Kind mit nach Hause. Er nennt es Theres. Das Mädchen scheint wie besessen von Musik – in anderer Hinsicht ist es jedoch zum Fürchten: Sie zeigt keinerlei Gefühlsregungen, weigert sich zu sprechen. Nur singen kann es wie ein Engel. Zur gleichen Zeit wächst anderswo in Stockholm ein Mädchen mit Namen Teresa auf, in einer heilen Welt, ohne aufzufallen, geliebt von ihren Eltern. Sie ist vielleicht nur etwas merkwürdiger als andere Kinder. Es dauert vierzehn Jahre, bis die beiden Mädchen sich kennen lernen und sich „Die Werwölfe“ nennen – und losziehen, um sich an den Erwachsenen zu rächen …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Sie lauern nicht unerkannt unter uns“95

Horror-Rezension von Michael Drewniok

Im Wald findet der gescheiterte Musiker Lennart Cedarström einen lebendig begrabenen Säugling. Er rettet das kleine Mädchen, das seine Aufmerksamkeit erregt, weil es nicht schreit, sondern glockenreine Töne ertönen lässt: Das Kind verfügt über die absolute Stimme.

Cedarström sieht seine Chance zur triumphalen Rückkehr in die Musik. Er beschließt, das Mädchen – dem später der Sohn Jerry den Namen „Theres“ geben wird – quasi zu adoptieren, seine Existenz jedoch den Behörden zu verheimlichen, es von der Außenwelt zu isolieren und zu einer perfekten Sängerin zu dressieren.

Wie üblich beugt sich Cedarströms labile Lebensgefährtin Laila ihm, zumal sie Theres allmählich liebgewinnt. Das ist keineswegs einfach, da dieses Kind kaum Emotionen an den Tag legt und stets wörtlich nimmt, was man ihr sagt. Auf diese Weise können ihre ´Eltern´ sie zwar kontrollieren, doch sie ziehen ein gefühlskaltes Wesen heran, das eines Tages ihr Verderben wird.

Anderenorts wächst die junge Teresa heran. Sie ist ein einsames, unglückliches Kind, das von ihren Eltern nicht verstanden und von den Klassenkameraden gemobbt wird. In Theres, die inzwischen bei ihrem ´Bruder´ Jerry lebt, meint sie eine verwandte Seele zu erkennen. Auf ihre verquere Art will Theres tatsächlich helfen. Gemäß ihrer Philosophie ist des Todes, wer sie bedroht. Diese Lehre gibt sie an Teresa und eine wachsende Schar junger Mädchen weiter, die ebenfalls Außenseiter sind.

Ihr Gesangstalent gibt Theres die Möglichkeit, möglichst viele ´Feinde´ an einem Ort zu versammeln. Ein öffentlicher Bühnenauftritt soll ihr und ihrem ´Rudel´ die Möglichkeit geben, es der gleichgültigen Gesellschaft heimzuzahlen …

Unter trügerisch ruhiger Oberfläche

Seit jeher werden viele Köpfe über der Frage zerbrochen, wann oder gar ob der Mensch ´zivilisiert´ geworden ist. Man kann es angesichts spektakulärer technischer oder wissenschaftlicher Leistungen glauben, und auch das Element der Nächstenhilfe wird erkennbar, wenn sich mit Milchpulver und Aspirin beladene Flugzeuge und Lastwagen dorthin auf den Weg machen, wo sich wieder einmal ein Erdbeben oder eine Flut ausgetobt haben.

Doch die Antwort auf genannte Frage sowie die Definition von Zivilisation gestaltet sich schwieriger, wenn man nicht die Ausnahme, sondern den gesellschaftlichen Normalzustand als Maßstab nimmt. Hier hat der Barbar im Menschen auch im 21. Jahrhundert offensichtlich mehr als eine Nische gefunden. Sein Wirken wird verwaltet, gemaßregelt und verschwiegen, er ist aber präsent und springt hervor, wenn allzu großer Druck die Grenzen seines Territoriums sprengt.

John Ajvide Lindqvist schrieb und veröffentlichte „Wolfskinder“ 2010 und damit ein Jahr vor dem Amoklauf des Anders Behring Breivik, der in Oslo und auf der norwegischen Ferieninsel Utøya 77 Menschen umbrachte. Zwischen Buch und Amoklauf gibt es somit keine direkte Verbindung, und man sollte mögliche Parallelen weder überbewerten noch nachträglich auf das Romangeschehen projizieren. In einem Punkt gibt es allerdings eine echte Überschneidung. Zwar sind seine „Wolfskinder“ nicht politisch motiviert und verblendet, doch sie sie geraten in einen Teufelskreis, die sie in ihrer eigenen, verzerrten Welt isoliert, wo sie die Signale der Realität zunehmend falsch interpretieren, ihren Zorn und ihrer Frustration aufstauen und schließlich in mörderischer Gewalt explodieren.

Die Fremden unter uns

Das Verdrängen und Unterpflügen nicht gesellschaftskonformer Individuen ist ein düsteres Erbe aus uralter Zeit: Wer nicht mit der Meute heulen kann oder will, wird von ihr verschlungen. Die Mehrheit geht schweigend unter. Manchmal lassen die Umstände eine Theres oder eine Teresa (oder einen Breivik) entstehen. Diesem Mechanismus, dem „Drehen der Schraube“, wie Henry James es bereits 1898 bildhaft in Worte fasste, geht Lindqvist auf den Grund. Das Ergebnis ist ein Horror-Roman, gegen dessen realistische Schrecken kein Zombie und kein Vampir ankommen.

Ignoranz, Missbrauch, Mobbing, Eifersucht, Gier, Bosheit, Eigennutz: Grundsätzlich sind es die klassischen sieben Todsünden, die Lindqvist mit deprimierendem Einfallsreichtum modernisiert und abwandelt. Eltern, Lehrer, Polizisten, Politiker, Priester: Sie alle werden in einem Alltag, der wie ein Mahlwerk wirkt, so zerrieben und ausgelaugt, dass sie nicht merken, welches Unheil in ihrer Mitte entsteht, und unterschätzen welches Unheil sie quasi selbst heranzüchten.

Das klassische Wolfskind wurde angeblich im Säuglingsalter ausgesetzt oder ist auf andere Weise in die Wildnis geraten. Dort wird es von wilden Tieren – im europäischen Kulturkreis meist Wölfen – aufgezogen und nimmt deren Verhalten an. Später wird das Findelkind entdeckt und muss mühsam zum Menschsein erzogen werden, was niemals vollständig gelingt. Wissenschaftlich belegbare Fälle sind rar; sie regen die Fantasie des Menschen an, die ideenreich für ´Fakten´ sorgt; Romulus und Remus, die mythischen Gründer Roms, sollen von einer Wölfin aufgezogen worden sein, in der modernen Literatur taucht das „wilde Kind“ als Mowgli oder Tarzan auf.

Auf beiden Seiten des Spiegels

Lindqvist konfrontiert uns mit modernen Wolfskindern. Sie wachsen unter Menschen auf und sind doch einsam. Die Gefahr entsteht aus der Negierung durch eine Gesellschaft, die sie ignoriert und ausschließt. Theres, Teresa und ihre Gefährtinnen finden daraufhin zu einer Parallel-Gesellschaft mit eigenen Regeln zusammen. Sie bilden ein „Rudel“ und identifizieren sich dabei in fehlgeleiteter Faszination mit DEM Symbol der wilden, ungebändigten Kreatur: dem Wolf, der gleichzeitig bedingungslose Solidarität zu den Angehörigen seines Rudels beweist.

Teresa steht für die ´menschliche´ Seite dieser ´Auswilderung´. Lindqvist gelingt die bemerkenswert dichte Darstellung einer alltäglichen Hölle, die von außen als normales Schuldasein durchgeht. Tatsächlich wird Teresa auf erfinderisch boshafte und bösartige Weisen gepeinigt, gemobbt und schließlich in den Wahnsinn getrieben.

Theres repräsentiert das das übernatürliche Element dieser Geschichte. Lindqvist thematisiert ihre mysteriöse Herkunft nicht, aber Theres erinnert an die Hauptfigur der Erzählung „Grenze“ (2006 erschienen in der Story-Sammlung „Im Verborgenen“), die erkennt, dass sie kein Mensch ist, sondern zu den höchstens menschenähnlichen „Anderen“ gehört, die in einer Art Parallelwelt existieren.

Lindqvist postuliert zufällige Schnittpunkte zwischen der hiesigen und der anderen Welt. Schon in „So finster die Nacht“ (2004) hatte er sie miteinander konfrontiert und dabei eine generelle Unverträglichkeit mit meist üblen Folgen festgestellt. In „Menschenhafen“ (2008) hatte er das Konzept verfeinert, beschränkte sich aber weiterhin klug auf Andeutungen. Auch „Wolfskinder“ bringt beileibe kein Licht in dieses Rätsel.

Das Zeigen der Instrumente

Eine besonderer Ironie liegt in der Tatsache, dass die Unmenschlichkeit von Theres zu einem Gutteil andressiert ist: Womöglich wäre selbst aus dem ´anderen´ Wechselbalg ein halbwegs angepasstes Menschenkind geworden, hätten sein selbsternannten Eltern es nicht systematisch von der Gesellschaft ferngehalten und in dem Glauben erzogen, alle anderen Menschen trachteten ihm nach dem Leben. Nicht Theres´ Gefühlskälte aber ihre mangelhafte Anpassungsfähigkeit ist hausgemacht, was ihrem Verhalten eine verhängnisvolle Konsequenz verleiht.

Die Gefahr liegt im Grunde ´nur´ in einem Hirn, das nach dem Prinzip der Wortwörtlichkeit arbeitet. In der modernen Gesellschaft, die zu einem guten (bzw. schlechten) Teil auf Übertreibung und Lüge aufbaut, muss dies Folgen haben. Der mit allen Wassern gewaschene Musikproduzent Max Hansen nimmt vor allem deshalb ein böses Ende, weil er sich außerstande ist zu begreifen, dass es Menschen wie Theres gibt, die sich durch Schmeicheleien, Unwahrheiten oder Drohungen nicht beeinflussen lassen, sondern entsprechende Versuche geradezu alttestamentarisch, d. h. direkt und blutig ahnden.

Wasser und Säure

Womöglich hätten Theres und Teresa einsame, unglückliche Leben geführt, wären sie nicht zusammengekommen. Damit kam zueinander, was keinesfalls zueinander hätte finden dürfen, weil es im Negativsinn zu perfekt passt: Durch Teresa findet Theres aus ihrer Isolation in die Welt hinaus, wo sie weitere ´Jüngerinnen´ finden und ´befreien´ kann. Durch Theres findet Teresa die Kraft, sie zu unterstützen und dabei eigene Fesseln abzuwerfen.

Dabei liegen sie nie wirklich auf einer Wellenlänge. Theres ist nicht ´böse´. Als sie ihr ´Rudel´ schult, will sie wirklich helfen. Allerdings hilft sie auf ihre Weise, was zur finalen Katastrophe führt. Teresa ist menschlich und deshalb bewusst böse. Ihre Frustration im realen Leben reagiert sie an noch Schwächeren u. a. als „Troll“ in Internet-Foren ab und ist geht dabei ähnlich planvoll und tückisch vor wie ihre Schulfeindinnen. Das Böse – so Lindqvists Fazit – benötigt keine Unterstützung aus dem Jenseits. Der Mensch erschafft, nährt und verbreitet es selbst perfekt.

Ihre Sogwirkung erhält diese Geschichte daher nicht durch das Wüten übernatürlicher Kreaturen. Nicht einmal die zahlreichen Bluttaten sind wirklich wichtig. „Wolfskinder“ fesselt – und deprimiert – als spannender Trip durch eine reale Hölle. Es gibt keine Rettung, nicht einmal Erlösung, es endet in sinnlosem Elend. Nicht einmal das von den amoklaufenden Mädchen befreite Zoo-Wolfsrudel mag sich ihnen anschließen. Die Freiheit, die Theres meint, funktioniert in der Menschenwelt nicht.

(Dr. Michael Drewniok, Februar 2012)

Ihre Meinung zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«

Günter Jansen zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«27.12.2012
Wer bei diesem Buch schnellen Horror erwartet, sollte lieber in die Videothek gehen. Wer Geduld hat und sich drauf einlässt, kann den langsamen Horror des Alltags erleben,in den nur langsam bizarre, verstörende Elemente eindringen.
Ich war völlig eingenommen vom Sog der psychologischen Entwicklung der Story. Lindquist besitzt alle Stärken des frühen Stephen Kings: Seine Geschichten sind fantasievoll, psychologisch nachvollziehbar und in der sozialen Realität des Alltags angesiedelt. Das Grauen liegt nicht in einer alten Burg, sondern in der gruselig öden Plattenbausiedlung oder einem Haus, in dem ein Mädchen eingesperrt wird. Und wer Lindquists andere Romane liest - Menschenhafen ist der Beste neben So finster die Nacht und So ruhet in Frieden - merkt, wie dieser Autor es schafft alte Horrormythen gekonnt auf den Kopf zu stellen - siehe nur seine geniale Umdeutung der Geistergeschichten (Menschenhafen ) oder der Zombies in So ruhet in Frieden, in dem die Gesellschaft nicht weiß, wie sie mit den Massen der Wiederauferstandenen umgehen soll und sie interniert und diskriminiert - ähnlich wie die Asylanten ! Nicht Übersinnliches ist das Böse bei ihm, die moderne kalte Gesellschaft macht die menschen zu den wahren Monstern, die unbewusst die Gewalt auslösen !!!
Ruth zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«03.08.2012
Mag das Buch auch einen gesellschafts- sowie sozialkritischen Hintergrund haben, bleibt der Leser doch am Ende mit der Frage zurück: Und was sollte das jetzt?

'Wolfskinder' thematisiert die menschlichen Abgründe recht treffend, was jedoch im Kontext von an den Haaren herbeigezogener Weltanschauung, Casting-Shows, merkwürdiger Talente, deren Ursprung ungeklärt bleibt, sowie schlichtweg Ekel verloren geht.

Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Vor allem bei der Verknüpfung der einzelnen Bauteile.
Vito zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«26.05.2012
Ich kann der Meinung von "tedesca" nur zustimmen . Genau genommen war das Buch für mich nur vertane Zeit .
Irgend wie ist die Story ziehmlich an den Haaren herbei gezogen , hat längen und motiviert nicht zum weiterlesen .
Vor allem Frage ich mich wo der Sinn in der Story steckt .
Eigentlich sind es nur aneinander gereihte Szenen die nach dem Motto " Dumm gelaufen " zusammengefasst werden können .
Wie die Folgen der Lüge "von den Großen die die Kleinen fressen wollen" .
Die Akteure sind duchweg auf die eine oder andere Art kaputte Charaktere die nicht zum mitfiebern einladen .
Von mir gibts da nur 62°
tedesca zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«25.05.2012
Ein Buch, das mir unterm Strich nicht gefallen hat. Die Handlung finde ich einfach blöd, es fällt mir kein besseres Wort dafür ein, sorry.

Es ist gut geschrieben, sprachlich und stilistisch kann man daran nichts aussetzen, aber hunderte von Seiten Teenagerprobleme, noch dazu von 2 so gestörten Mädchen, sind einfach nicht mein Ding. Ich finde Theres auch nicht faszinierend, sie ist krank und kann nichts dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Somit übernimmt sie für ihre Taten, die sie in ihrer moralischen Konsequenz ja nicht begreift, auch keine Verantwortung, was sie in meinen Augen zu stumpfsinnigem Morden degradiert.

Spontan ist mir dazu depressives Grusel "La Boum" eigenfallen. Und irgendwie ist das alles so künstlich hingetrimmt auf ein grausiges Finale, das zwar in der Geschichte stimmig aber für mich trotzdem völlig sinnlos ist. Sorry, damit konnte mich Lindqvist nicht überzeugen.

Das Hörbuch wird von Michael Hansonis sehr engagiert gelesen, aber von dem hätte ich auch ncihts anderes erwartet.
HamburgBuam zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«04.02.2012
Ein sehr faszinierendes Buch, welches durch seine intensiven Charakterbeschreibungen viel Tiefe bekommt. Es ist mehr als nur Horror. Es ist ein Buch, dass berührt, verstört und in gewissem Maße auch die Augen öffnet. Wie bereits "So Finster die Nacht" ist auch "Wolsfkinder" ein echtes Highlight, welches Lust auf mehr von diesem Autoren macht. Danke, John Ajvide Lindqvist!
Zappi zu »John Ajvide Lindqvist: Wolfskinder«11.01.2012
Ich habe das Buch gelesen - hat der Verfasser der kurzen Zusammenfassung das auch getan? Es ist nicht der "abgehalfterte Schlagersänger", der dem Kind den Namen Theres gibt. Und dass die Mädchen sich "Die Werwölfe" nennen, ist völliger Unsinn. Auf über 550 Seiten fällt nicht einmal das Wort "Werwolf" bzw. "Werwölfe". Inhaltlich geht es u.a. auch um Wölfe - mit Werwölfen hat die Geschichte aber rein gar nichts zu tun.
Wer permanente Hochspannung sucht, ist mit diesem Buch sicher schlecht beraten. Wer es gerne etwas subtiler hat, sollte zugreifen. Die Atmosphäre ist düster, Schwermut und Melancholie prägen die Story. Das muss man schon mögen. Ich habe es sehr gemocht.
Und wie bei "So finster die Nacht" ist es Lindqvist mit Theres wieder gelungen, eine faszinierende Hauptfigur zu schaffen. Ähnlich irritierend und unergründlich wie Eli, aber wesentlich bösartiger.
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