Der Infinitiv von Go von John Brunner

Buchvorstellung

Der Infinitiv von Go von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1980unter dem Titel „The Infinitive of Go“,deutsche Ausgabe erstmals 1983, 191 Seiten.ISBN 3-453-30896-4.Übersetzung ins Deutsche von Hans Maeter.

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In Kürze:

Als sie die ersten Menschen durch den »Poster«, den Materietransmitter, schickten, traten bei den Versuchspersonen seltsame Erinnerungsstörungen auf. Sie hatten das Gefühl, in eine Wirklichkeit befördert worden zu sein, die nicht ganz der entsprach, aus der sie kamen. Waren es die starken elektrischen Felder des Geräts, die nachhaltig die Gehirnströme störten und Gedächtnisinhalte veränderten, oder war es tatsächlich – die Wirklichkeit, die sich bei jedem Transfer veränderte? Dann trat ein Notfall ein, und sie mußten den schwerverletzten Ed Landini mit dem Poster von der Raumstation herunterholen, weil er einen Transport im Shuttle nicht überlebt hätte. Was unten eintraf, war – ein Zweibeiner von vage hundeartigem Aussehen in einem unbekannten Raumanzugtyp. Auf irgendeine Weise hatte der Poster Kontakt mit einem Wesen von einem fremden Universum herstellen können. Als die Kreatur wieder zu Bewußtsein kam, sprach sie Englisch – und erzählte der Krankenschwester einen dreckigen Witz. Als sie das Alien nach seinem Namen fragen, sagte es: »Ed Landini – natürlich.«

Ihre Meinung zu »John Brunner: Der Infinitiv von Go«

pitpit1 zu »John Brunner: Der Infinitiv von Go«10.06.2015
Einen "near-future" SF des Jahres 1980 im Jahr 2015 zu lesen muß natürlich nicht gut gehen...
In diesem Fall hat Brunner aber ein Thema gewählt, dass noch längst nicht überholt ist, darum wirkt das Buch auch noch einigermaßen frisch:
Es geht um einen "Materie-Transmitter" hier als "Poster" bezeichnet, der Gegenstände und Menschen von einem Ort zum anderen befördern kann, also das, was der Rest der SF- Welt als beamen bezeichnet.
Leider geht beim "posten" (also beamen) vom Menschen bißchen was schief und hier kommt nun die Theorie der Paralleuniversen ins Spiel, die meiner Kenntnis nach bei einigen Top Physikern auch heute noch als wahrscheinlich angesehen wird.
Mehr sei mal zum Plot nicht verraten.
Fazit:
Science: OK, wie oben ausgeführt, manchmal zu viel Wissenschaftsgequatsche.
Literarisches: Nun, Brunner ist kein großer Stilist,
die ironische Pop- Sprache seiner großen Romane findet man nur ansatzweise.
Spannung: Na ja...Ich fands am Schluß ganz interessant und habs schnell zu Ende gelesen.
Bißchen mehr Überraschungs- und Spannungsmomente hätten sicher nicht geschadet.
Also im Grunde ein Durchschnittsroman für Leute, die sich fürs beamen und für Paralleluniversen interessieren.
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