Metatropolis von John Scalzi, Elizabeth Bear, Tobias S. Buckell, Jay Lake und Karl Schroeder

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Metatropolis“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 450 Seiten.ISBN 3-453-52684-8.Übersetzung ins Deutsche von Bernhard Kempen.

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In Kürze:

Die fünf Topautoren der Science Fiction schreiben über die Zukunft unserer Städte – provokant und hochaktuell.
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie können wir in den heute entstehenden Megacities überleben? Diesen Fragen geht Bestsellerautor John Scalzi zusammen mit vier anderen hochkarätigen Schriftstellern nach. In jeder der fünf Novellen entwickeln sie ein bestechendes Bild unserer urbanen Zukunft – überraschend, innovativ und herausfordernder, als wir sie uns vorstellen können …

Ihre Meinung zu »John Scalzi, Elizabeth Bear, Tobias S. Buckell, Jay Lake und Karl Schroeder: Metatropolis«

pitpit1 zu »John Scalzi, Elizabeth Bear, Tobias S. Buckell, Jay Lake und Karl Schroeder: Metatropolis«12.06.2011
Eine spannende Idee präsentiert John Scalzi mit diesem Erzählband: 5 Erzählungen verschiedener Autoren, die verschiedene themen des gleichen Zukunftsentwurfes umkreisen:
In nicht allzuferner Zukunft besteht Amerika aus riesegen Stadtstaaten und drumherum eine Art Niemandsland aus zivilisierten Slums.
Energie und Kraftstoff sind so teuer, das man in den Städten wohnen muss, um zu arbeiten. Pendeln ist fast unerschwinglich.
Einige Erzählungen beschreiben nun ein hippieeske, grüne Gegenkultur und lassen mich verwundert zurück: Kommt die grüne Welle nun mit einigen Jahrzehnten Verspätung aus Europa auch nach Amerika, leben die Erzähler ihre Hippie -Jugend nochmal aus, oder deutet sich eine neue grüne Avantgarde in Amerika an?
Insgesamt sind alle Erzählungen anständig geschrieben, einige, wie Scalzi oder Bear sogar knackig humorvoll. Es gibt den ein oder anderen interessanten Gedanken zur Zukunft, das meiste ist aber wenig innovativ und altbekannt. Alles in allem OK. Immerhin tröstlich, dass sich einige in der SF noch richtige Gedanken über unsere Welt in der nahen Zukunft machen.
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