Spook - Der Fluch des Geisterjägers von Joseph Delaney

Buchvorstellungund Rezension

Spook - Der Fluch des Geisterjägers von Joseph Delaney

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „The Spook's Curse“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 335 Seiten.ISBN 3-570-13046-0.Übersetzung ins Deutsche von Tanja Ohlsen.

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In Kürze:

Tom Ward ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes und Lehrling des Geisterjägers Spook. Um sich zu bewähren, soll er nicht nur einen widerwärtigen Boggart bannen, sondern an der Seite seines Meisters auch dem teuflischen Bane den Garaus machen, der in den Katakomben einer Kathedrale haust. So viel geballte Garstigkeit und Gefahr machen es beinahe schon unerheblich, dass besagte Kathedrale ausgerechnet im Machtbereich des fanatischen Hexenjägers, des Inquisitors, steht. Aber eben nur beinahe: Dem Bane auf den Fersen und den Inquisitor im Genick gerät der Spook in einen Hinterhalt und plötzlich liegt es allein an Tom, den Bane in Schach zu halten und seinen Meister zu befreien …

Das meint phantastik-couch.de: „Der Lehrling des Spook und die Stadt der Priester“70

Horror-Rezension von Carsten Kuhr

Gestatten, dass ich vorstelle: Tom Ward, siebter Sohn eines siebten Sohnes, 13 Jahre alt, Lehrling eines Spooks und nach nur einem halben Jahr schon ausgebildet im Umgang mit den Kreaturen der Dunkelheit wie Hexen, Geistern, Boggards und Poltergeistern. Doch dann stirbt der Bruder seines Spooks, und die Beiden müssen sich nach Priestown aufmachen, der Stadt der Priester, die von Bane, einem alten Gott und finsteren Dämon heimgesucht wird. Also eigentlich genau das richtige für einen Spook, wenn es da nicht noch so manche Schwierigkeit geben würde. Nicht nur, dass der Bane einer der mächtigsten und grausamsten aber eben auch verführerischsten Dämonen ist, der seinen Einfluss bis weit in die Priesterschaft ausgedehnt hat, auch die kirchliche Inquisition ist hinter unseren Dämonenjägern her.

Als Tom dann noch feststellen muss, dass der Inquisator Alice, das Mädchen mit den spitzen Schuhen, gefangen genommen hat, und diese auf dem Scheiterhaufen brennen soll, steht fest, dass sie eingreifen müssen. Doch dann wird der Spook gefangen genommen und zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Wer soll nun den Bane bezwingen und wer die Gefangenen befreien – wir ahnen es, Tom Ward, siebter Sohn eines siebten Sohnes steht vor seiner bislang grössten Bewährungsprobe, einer Prüfung, die ihm alles abverlangen wird, ihn vielleicht sogar sein Leben kosten wird …

Vorbildliche Ausstattung – ein mit Liebe gemachtes Buch

Beginnen möchte ich mit einem Lob. Die grafische Gestaltung des Bandes mit dem reich geprägten Umschlag und den vielen die jeweiligen Kapitel einleitenden Innenillustrationen ist vorbildlich. Hier merkt der Leser, dass die Macher hinter dem Buch mit Liebe und Sorgfalt zu Werke gegangen sind, dass sie dieses Buch zu etwas Besonderem machen wollten. Und dies ist ihnen auch gelungen. Das Auge isst mit, heisst es so schön, doch auch der Inhalt mundet ebenso vorzüglich, um im Bild zu bleiben. Delany schreibt in einem sehr gefälligen, vom Übersetzer sehr schön übertragenen Stil seine Geschichte, die Alt wie Jung in ihren Bann zieht.

Tom Ward ist hierbei der Kulminationspunkt des Plots. Als junger Mann hat er nicht nur mit Autoritäten, Ge- und Verboten zu kämpfen, sondern entdeckt auch das erste Mal die verwirrende Welt der Gefühle. Da hat man ihn doch nun wirklich eindringlich vor den Gestalten mit den spitzen Schuhen gewarnt, und dennoch fasziniert ihn Alice. Die Unsicherheit, wie er mit seiner Faszination umgehen soll, wie er sich richtig, angemessen verhalten soll, ist sehr gut nachvollziehbar dargestellt. Dazu kommt, dass Tom angesichts schlechter Neuigkeiten von seiner Familie reift. Nicht nur, dass sein Vater, ein ruhender Pol, der ihm immer Sicherheit vermittelte, schwer krank ist, auch seine eigene Mutter offenbart Geheimnisse, die er so nie vermutet hätte.

Gut und Böse – die Unterscheidung ist gar nicht so einfach

Wo verläuft die Trennlinie zwischen Gut und Böse, gibt es diese strenge Unterscheidung überhaupt, liegt nicht in jedem Wesen der Kern für Beides und entscheidet letztlich jeder selbst, ob die Dunkelheit oder das Licht gewinnt, und was kommt nach dem Tod – Fragen, die ihn im Verlauf der Handlung beschäftigen, denen er nachspürt und auf die er nur teilweise Antworten findet. Wie bei einem Jugendbuch üblich beschränkt Delaney sich auf einige wenige Protagonisten, alternierende Handlungsstränge sucht man vergebens. Das heisst aber nicht, dass seine Gestalten sich nicht entwickeln würden, dass nicht wichtige Themen angesprochen würden. Ganz im Gegenteil. Neben einer spannenden und eigenständigen Handlung erwartet den Leser gerade in dieser Beziehung ein herausragendes Buch, das den Appetit auf mehr weckt.

Ihre Meinung zu »Joseph Delaney: Spook - Der Fluch des Geisterjägers«

Markus Kroneberger zu »Joseph Delaney: Spook - Der Fluch des Geisterjägers«18.12.2008
Also ich fande das Buch sehr gut und ich habe mir sofor den 3Teil geholt .ich freue mich schon auf Toms neue Abenteuer als Kehrling des Spooks.Am besten fand ich es mit dem Bane als Tom nicht wusste was zu tun war auch Teil1 kamm mir gut vor besonders mit mutterMalkin und knochenlizzie.Holt euch Band 2 das ist was für Fantasy Freunde Heute fang ich mit 3 an Schöne Grüße.......MarkusK.
*Alice* zu »Joseph Delaney: Spook - Der Fluch des Geisterjägers«01.02.2008
Ich habe dieses Buch durchgelesen und fande es so toll wie den ersten Band!!!! Es ist total spannend, man fiebert richtig mit!!! Alice gefällt mir am besten, weil sie sehr mutig ist!! Ein sehr tolles Buch das man verschlingt!!!!
Jana Auerswald zu »Joseph Delaney: Spook - Der Fluch des Geisterjägers«06.01.2008
ich finde das buch einfach nur super ich hab band 1-3 zu weihnachten bekommen und bin einfach überweltigt

jeder der dieses buch noch nicht hat sollte es sich sofort holen
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