Hinter den silbernen Himmeln von Kenneth Bulmer

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Hinter den silbernen Himmeln von Kenneth Bulmer

Originalausgabe erschienen 1961unter dem Titel „Beyond The Silver Sky“,deutsche Ausgabe erstmals 1962, 125 Seiten.ISBN 3-548-31137-7.Übersetzung ins Deutsche von Ronald M. Hahn.

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In Kürze:

In einer unendlich fernen Zukunft...
Äonen nach einer gewaltigen Katastrophe, die das Antlitz der Erde verändert hat, dass niemand sie wiedererkennen würde...
Die Menscheit hat sich in das Element zurückgezogen, dem sie entstammt: ins Wasser. Gewaltige unterseeische Reiche sind gekommen und gegangen, und im Laufe unzähliger Epochen hat man sich an das nasse Element angepasst. Der Mensch hat sich zum Herrscher der Aquasphäre aufgeschwungen – er reitet auf zahmen Tigerhaien und hütet mächtige Fischherden. Doch irgendwann hat auch dieses Idyll ein Ende. Das kriegerische Volk der Zammu bedroht das Erbe der Menschheit, mutierte Kinder, mehr Fisch als Mensch, bringen die Vorstellung ins Wanken, man sei das Mass aller Dinge.
In dieser Situation wagen der Forscher Lansing, der Hai-Reiter Keston und ein paar andere Entschlossene das äusserte: Mit Hilfe eines neukonstruierten Gasschiffes wollen sie den „Himmel durchbrechen“ und an den mythenreichen Ort, der dahinterliegt und den noch kein Mensch gesehen hat, nach einer Möglichkeit suchen, die Zivilisation vor dem Untergang zu bewhren …Was wird sie hinter den silbernen Himmel erwarten?

Ihre Meinung zu »Kenneth Bulmer: Hinter den silbernen Himmeln«

geronimox zu »Kenneth Bulmer: Hinter den silbernen Himmeln«03.03.2017
Eine der schwächeren Storys von Bulmer, in den 60er Jahren vermutlich schnell als »Pulp Fiction« Groschenheftgeschichte heruntergeschrieben und nun von Ullstein in Deutschland als dünnes 150-Seiten Taschenbuch verlegt.

Leider hat die Geschichte über eine Menschheit, die sich nach der Verwüstung der Erdoberfläche in die Unterwasserwelt der Ozeane zurückgezogen, dort Königreiche gegründet und – Überraschung! – um ebendiese Kriege führt, selbst für einen Fantasyroman zu viele Logikfehler.

Bulmer hat sich beim Ausdenken der Story nicht sehr viel Mühe gemacht und einfach Gegenstände der Überwasserwelt in Utensilien einer fiktiven Unterwasserwelt transferiert. So werden aus Reitpferden Reithaie, aus Armbrüsten Harpunen, aus Ritterrüstungen Krabbenpanzerrüstungen usw. etc. pp.

Kann man so machen, hat aber selbst als Phantastik wenig Tiefgang.

Mein Fazit: Ein flüchtig dahingeschriebener Groschenroman von Bulmer, gut für zwei Stunden vorhersagbare Unterhaltung.

5/10


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