Kôji Suzuki

Am 13. Mai 1957 im japanischen Hamamatsu geboren, studierte Kôji Suzuki an der Keio University in Tokyo Französische Literatur. Nach seinem Abschluss arbeitete er in vielen Jobs, während er sich als Schriftsteller versuchte. Für „;Rakuen“; („;Paradise“;) gewann er 1990 einen (japanischen) „;Fantasy Novel Award“;, aber erst „;Ringu“; („;The Ring“;) gab 1991 seiner Karriere den ersehnten Schub. Aus dem Geheimtipp wurde ein Millionenseller, als Regisseur Hideo Nakata 1998 diesen Roman verfilmte. Trotz vieler inhaltlicher Änderungen stieg „;Ringu“;„; zum internationalen Erfolg auf, der sowohl im Buch als auch im Film selbstverständlich mehrfach fortgesetzt wurde und im Kino die typisch verwässerten Hollywood-Interpretationen erlitt.

Suzuki, der von der Werbung als “;japanischer Stephen King„; und “;Meister des modernen Japan-Horrors„; verkauft wird, lässt sich längst nicht an die Phantastik-Schiene ketten. Er engagiert sich in pädagogischen Fragen, hat sich in mehreren Büchern kritisch mit dem rigiden japanischen Erziehungssystem beschäftigt, übersetzt westliche Kinderbücher und ist inzwischen selbst in diesem Genre aktiv geworden.

Wen es drängt, sich tiefer in das “;Ring";-Universum ziehen zu lassen, sei auf die zahlreichen einschlägigen Websites verwiesen. Sehr gelungen weil außerordentlich ausführlich und wunderbar gestaltet ist http://ringworld.somrux.com. Hier kann man sich wirklich verlieren.

Phantastische Literatur von Kôji Suzuki:

  • (1990) Rakuen / Paradise
  • (1996) Dark Water (Erzählungen) Rezension
    Honogurai mizu no soko kara / Dark Water
  • (2003) Kamigami no Promenade / The God’s Promenade
  • (2006) Edge City
  • (2012) Der Graben Rezension
    Ejji