Dämonenmal von Lilith Saintcrow

Buchvorstellung

Dämonenmal von Lilith Saintcrow

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Night Shift“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 400 Seiten.ISBN 380258306X.Übersetzung ins Deutsche von Nadine Mannchen.

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In Kürze:

Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

Ihre Meinung zu »Lilith Saintcrow: Dämonenmal«

asta zu »Lilith Saintcrow: Dämonenmal«12.05.2010
Ganz vorneweg möchte ich sagen, dass Lilith Saintcrow hier, in diesem ersten Buch ihrer neuen Serie, den Bogen gekriegt hat. Spannung, Charaktere und Emotionen stützen die Handlung und liefern eine gute Unterhaltung.
Zwar ist die Protagonistin wieder eine verzweifelte Person, die einerseits tapfer - ja fast selbstmörderisch - gegen das Böse kämpft, aber es dennoch selbst in sich trägt.
Das Leben hat Jill Kismet übel mitgespielt. Dennoch, sie kämpft gegen ihre dunkle Seite an. Anders als in ihrer Dante Valentine Reihe ist dieses Buch zwar ähnlich erschreckend in seiner Düsternis, aber es trägt den Keim der Hoffnung in sich. Der Leser versinkt nicht selbst in Depressionen, sondern kann Abstand halten und verliert nicht den Glauben daran, dass alles sich zum "relativ" Guten wenden wird.
Obwohl sie fast ähnliche Charaktere in ihrer vorangegangenen Reihe entworfen hat, sind diese Figuren doch anders, die Hoffnungslosigkeit ist von ihnen gewichen; sie sind ummantelt von einer wärmenden Emotionalität und von einer leichten Spur Humor, auch wenn das Blut nur so spritzt.
Die Handlung lehnt sich mit einigen Elementen an die eines Krimis an, dadurch zieht sich der Spannungsbogen durch das ganze Buch hindurch.
Und am Ende hält Lilith Saintcrow, was sie verspricht. Der Fall wird aufgeklärt und nichts war so, wie Anfangs erwartet. Die Hintergründe der Greueltaten überraschen und das Mitgefühl von Jill Kismet mit den Tätern öffnet eine neue Dimension. Niemand ist nur einfach Gut oder Böse - das Leben, die Umstände formen den Täter - genau wie den Jäger.
Sehr schön fand ich den gelungenen Abschluß. Für mich muss so ein Buch der Finsternis ein herzerwärmendes Ende haben - und das hatte es! Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch und freue mich drauf.
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