Invasion der Supermenschen von Lloyd Biggle & Robert A. W. Lowndes

Buchvorstellung

Invasion der Supermenschen von Lloyd Biggle & Robert A. W. Lowndes

Originalausgabe erschienen 1961unter dem Titel „The Puzzle Planet“,deutsche Ausgabe erstmals 1961, 150 Seiten.ISBN 3-442-23109-4.Übersetzung ins Deutsche von Tony Westermayr.

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In Kürze:

Langsam wich der Nebel der tiefen Bewusstlosigkeit, und der Rennfahrer Paul Corban schlug die Augen auf. Sein Raumschiff war verunglückt, daran konnte er sich jetzt wieder erinnern. Aber wo war er? Hatte er der Galaktischen Raumfahrerbehörde den Unfall gemeldet? Wer hatte ihm das Leben gerettet? Oder war er tot? Paul Corban fand bald heraus, dass er sein Leben und seinen Verstand behalten hatte. Doch die Welt, in der er geriet, war ihm grenzenlos überlegen. Für diese weit höher zivilisierten Wesen galt er als Monstrum…

Ihre Meinung zu »Lloyd Biggle & Robert A. W. Lowndes: Invasion der Supermenschen«

Zeitreisefan zu »Lloyd Biggle & Robert A. W. Lowndes: Invasion der Supermenschen«06.12.2012
Schon erstaunlich, wie sich ein solch grandioser Schreibfehler in den Klappentext einschleichen konnte: "Rennfahrer". Müsste natürlich "Raumfahrer" heissen, alles andere macht keinen Sinn. Der Fehler liegt übrigens nicht an der Phantastik-Couch, sondern findet sich genau so tatsächlich auf der Buchrückseite.

Paul Corban, Offizier in der Weltraum-Marine der Galaktischen Föderation, stürzt mit seinem militärischen Ein-Mann-Kurierschiff auf einer fremden Welt ausserhalb der Grenzen der Föderation ab. Sein Raumschiff zerstört, er schwer verletzt, erwacht er in einem hochmodernen Krankenhaus. Umgeben von sich seltsam verhaltenden Ärzten erkennt er bald, dass diese fremde Rasse (die Donirier) Fähigkeiten besitzt, die weit über den menschlichen Möglichkeiten liegen: sie kommunizieren telepathisch, bewegen Gegenstände mit Telekinese und sich selbst durch Teleportation. Ansonsten mutet ihr Äußeres aber durchaus menschlich an, so dass Paul Corban von diesen Wesen fälschlich als einer von ihnen erkannt wird. Sie versuchen, seine scheinbar verlorenen Fähigkeiten wiederherzustellen und, schliesslich gescheitert, verbannen ihn in eine Einrichtung für Geisteskranke.
Dort offenbart Paul Corban der anwesenden Doktor Alir, einer weiblichen Ärztin in die er sich spontan verliebt hatte, dass er die besonderen Fähigkeiten nicht entwickeln kann, da er aus einem anderen Raumsektor von einer anderen Rasse abstammt.
Diese Information wird an den Rat der Donirier weitergereicht, der entscheidet, dass jene minderbegabte Rasse vernichtet werden muss, damit es nicht zu einer Vermischung des Erbgutes kommt und die Donirier Gefahr lauufen, ihre Fähigkeiten zu Telepathie, Telekinese und Teleportation zu verlieren. Nazi-Parallele lässt grüßen...
Es kommt, wie es kommen muss: ein interplanetarer Vernichtungskrieg beginnt und es gibt auf beiden Seiten unzählige Opfer.

Wie sich schliesslich der Konflikt weiterentwickelt und insbesondere wie er endet, hätte durchaus etwas mehr Raum einnehmen dürfen, da hat sich Llyod Biggle etwas zu sehr beeilt, das Buch abzuschliessen. Ansonsten aber ein durchaus angenehmes Lesevergnügen.
Lloyd Biggle hat offensichtlich großes Vergnügen daran, fremde Rassen mit menschlichem Antlitz aber ansonsten vollkommen außergewöhnlichen Fähigkeiten oder Gesellschaftstrukturen zu entwickeln und beherrscht dieses Genre mit Bravour.
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