Der Zensor von Marcus Hammerschmitt

Buchvorstellung

Der Zensor von Marcus Hammerschmitt

Originalausgabe erschienen 2001, 256 Seiten.ISBN 3886199703.

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In Kürze:

Spanien ist in den Händen der Mayas. Brot, Spiele und Blutopfer täuschen darüber hinweg, dass es unter der Oberfläche brodelt… Ein Zwischen-den-Welten-Roman, der Utopisches mit Historischem verbindet.

Ihre Meinung zu »Marcus Hammerschmitt: Der Zensor«

holgerschiele zu »Marcus Hammerschmitt: Der Zensor«24.10.2014
Was wäre, wenn die Mayas fortgedauert hätten? Der Zensor hat etwas von einem Parallelweltroman. Da das Buch echte Science-fiction ist, muss auch erklärt werden, wieso im Roman die Mayas nicht nur existieren, sondern sogar Spanien erobert haben. Daher das Thema Nano-Technik, die ihnen zum Wiederaufstieg verholfen hat. Ansonsten hätte man auf die Hammerschmittsche Version der Nano-Technik vielleicht auch verzichten können. Auch wenn der Aufstieg der Nano-Maya im Buch nur etwas skizzenhaft dargestellt wird, entsteht ein außerordentlich spannendes Szenario. Alleine deswegen ist das Buch schon lesenswert und verdient es, in der Reihe "SF Social Fantasies" zu erscheinen.
Noch besser hätte das Buch allerdings werden können, wenn Hammerschmitt nicht einer Versuchung erlegen wäre: Einige Passagen wirken, als träumte der Autor heimlich davon, ein Drehbuch für einen Action-Film zu verfassen. Verfolgungsszenen, Gemetzel und dergleichen passen IMHO nicht so recht in die Romanform. Leider verliert das Buch stilistisch dadurch und kann so nicht sein volles Potenzial entwickeln. Ich fände es interessant, wenn der Autor weitere Bücher in dieser "Welt" folgen ließe.
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