Vargo-Faktor von Mark Brandis

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Vargo-Faktor von Mark Brandis

Originalausgabe erschienen 1982, 192 Seiten.ISBN 345119662X.

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In Kürze:

Im November 2084 durfte der Journalist Martin Seebeck Commander Mark Brandis ein zweites Mal auf einer Reise begleiten. Der erste Vormann der UGz RR hatte den Reporter auf die Henri Dunant eingeladen. Auf dem Flug zur Venus, wo er an Bord des Raumrettungskreuzers gehen sollte, lernte Seebeck den ehemaligen VEGA-Commander Elmar Busch kennen, der mittlerweile auf der Gehaltsliste der Globe Finance stand und in dieser Eigenschaft die Funktion eines Superkargos innerhalb der UGz RR innehatte. Die Rettungsorganisation war nämlich durch ihre Schiffsverluste während der Schwarzen Wochen bei einer der Tochterbanken der Globe Finance in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten. In der Kreditabteilung des Finanzmultis, der Brandis alter Widersacher Dr. Mildrich voranstand, war man der Meinung, dass die Hilfsorganisation ihr Risiko herabsetzen sollte und außerdem kommerzialisiert werden sollte.

Ihre Meinung zu »Mark Brandis: Vargo-Faktor«

Dennis zu »Mark Brandis: Vargo-Faktor«08.03.2012
Die Beschreibung im Klappentext klingt reichlich trocken und "betriebswirtschaftlich". Aber der Roman ist eine spannende Abenteuergeschichte im Weltall. Der BWL-Hintergrund spielt schnell keine Rolle mehr, als die Mannschaft in Lebensgefahr gerät. Jede Hand wird gebraucht, und auch "Aufpasser" Elmar Busch ordnet sich ein ins Team. Mark Brandis soll die Besatzung eines Rotkreuz-Raumschiffs retten, das von einem Schwarzen Loch angesaugt wird. Die Rettung gelingt auch, aber dann stürzt Mark Brandis mit seiner Crew und den Geretteten selber ins Schwarze Loch! Und dann geschieht das Unglaubliche: sie überleben. Im Inneren des Lochs befindet sich ein kleiner Planet mit (toten) kleinen Leuten. Sie alle sind zu Gartenzwergen geschrumpft (kein Scherz), dies wird erklärt mit dem "Vargo Faktor". Vargo ist ein Weltraumwissenschaftler aus Venedig, der ebenfalls auf dem Zwergplaneten abgestürzt ist. Er wurde von einer Riesenspinne getötet! Diese ist auch auf dem Titelbild der Originalausgabe abgebildet. Während die Menschen schrumpfen, bleiben die Raumschiffe gleich groß, aber die Spinnen mutieren zu Riesenwesen. Wie "realistisch" das alles ist, lassen wir mal dahingestellt. Jedenfalls ist der Band wahnsinnig spannend! Mark Brandis findet das Tagebuch von Professor Vargo und tüftelt einen Weg aus, das Schwarze Loch wieder zu verlassen. Dies gelingt auch, und es gibt ein Happy End. 4 von 5 Sternen (ein Punkt Abzug für das Märchenhafte gegenüber den früheren Bänden).
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