Der Krieg der Zwerge von Markus Heitz

Buchvorstellungund Rezension

Der Krieg der Zwerge von Markus Heitz

Originalausgabe erschienen 2004, 608 Seiten.ISBN 3-492-70093-4.

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In Kürze:

Während das Geborgene Land und der Zwerg Tungdil mit seinen Freunden noch den Sieg über den Verräter Nôd’onn feiern, macht sich eine letzte Ork-Armee heimlich auf den Weg nach Norden, um das Zwergenreich der Fünften zu erobern. Das Schwarze Wasser, das Vermächtnis des Toten Landes, hat sie unsterblich werden lassen. Zu allem Unglück endet der Feldzug gegen die Albae, die dunklen Elben in Dsôn Balsur, im Streit zwischen Zwergen und Elben. Tungdil sucht Verbündete bei den geheimnisvollen ausgestoßenen Zwergen und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert: Er hört von Salfalur, dem Mörder seiner Eltern und Kriegsherr beim Stamm der Dritten, den Zwergentötern. Allerdings benötigt er ihn und dessen Volk ebenfalls als Verbündete. Tungdils Herz geht neue Wege. Bei den Ausgestoßenen findet er eine Zwergin, die seine Liebe zu Balyndis ins Wanken bringt. Da mehren sich die Zeichen, dass eine Bedrohung aus dem Westen tatsächlich an den Grenzen des Geborgenen Landes aufmarschiert, der die Völker nicht gewachsen zu sein scheinen. Denn was unternimmt man gegen göttliche Widersacher? War es ein Fehler gewesen, Nôd’onn zu vernichten? Die Zwerge bieten den Angreifern dennoch die Stirn, Tungdils Heldenmut ist ein weiteres Mal gefordert.

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Ork, Alb oder Avatar – Wen hauen wir zuerst?“;82

Fantasy-Rezension von Katharina Lewald

Nach dem Bestseller „;Die Zwerge“; legt Autor Markus Heitz mit „;Der Krieg der Zwerge“; eine 600 Seiten starke Fortsetzung vor, die dem ersten Band in nichts nachsteht. Heitz, der 1971 geboren wurde, bekam für sein Debüt „;Schatten über Ulldart“;, dem Auftakt zu einer großen Fantasy-Reihe, den Deutschen Phantastik Preis. Heute lebt er in Zweibrücken.

Probleme mit Feinden…

Nachdem der Findelzwerg Tungdil und seine Freunde mit Hilfe der sagenumwobenen Feuerklinge im ersten Band den bösen Magus Nod’onn besiegt hatten, wurde es ruhig im Geborgenen Land. Diese Ruhe währt allerdings nicht lange: Orks wollen das Zwergenreich zerstören und haben durch Zufall eine unglaubliche Entdeckung gemacht: schwarzes Wasser, dass den, der es trinkt, unsterblich macht.

Während Tungdil und seine Freunde sich noch mit den Orks rumplagen, zieht aber schon eine weitaus höhere Gefahr auf: Elf Splitter eines gefallenen Gottes, Avatare genannt, kommen aus dem Hinterland ins Reich der Zwerge, Elfen und Menschen und wollen alles Böse vernichten. Zwar käme diese übernatürliche Hilfe gerade recht im Kampf gegen Orks und auch gegen die Albae, nur leider töten die Avatare auch alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Bald schon wird den Bewohnern des Geborgenen Landes klar, dass sie sich gegen die Göttersplitter zur Wehr setzen müssen – und zu ungewöhnlichen Problemen gehören ungewöhnliche Maßnahmen.

… und Freunden

Doch nicht nur die Gefahr der Avatare bedroht die Freunde, auch wenn der Titel dies vermuten lässt: Zwistigkeiten, Streitereien und Liebeskummer beherrschen die Gemeinschaft: Tungdil kann nicht mit seiner Geliebten Balyndis zusammen kommen, Ingrimmschs Bruder Boendal ist noch immer nicht aus seinem Eisschlaf erwacht und Narmora muss einen harten Preis für eine Zukunft bezahlen, die sie niemals wollte.

„;Der Krieg der Zwerge“; ist in manchen Hinsichten ein gewöhnlicher Fantasy-Roman: Eine kleine Gruppe von Freunden muss gegen das Böse bestehen und nur ein Sieg ist die letzte Hoffnung für das eigene, vom Grauen heimgesuchte Land. Dabei stellen sich den Zwergen, Elfen und Menschen Kreaturen in den Weg, die ebenso bösartig wie heimtückisch sind, viele Tote säumen den Pfad des Abenteuers. Dieses grobmaschige Netz einer Geschichte ist weder besonders originell, noch würde sie die meisten Menschen zum Lesen derselben anregen.

Aber dieser Roman erhielte keine so positive Gesamtbewertung, wenn es nicht doch etwas gäbe, das ihn  zu etwas Besonderem machen würde. Und eigentlich gibt es da nicht nur etwas, sondern eine ganze Menge.

Bösewichte, Äxte und jede Menge Kampf

Nicht zuletzt der Titel deutet darauf hin, dass den Leser hier eine nicht unerhebliche Menge Hauens und Stechens erwartet, vor allem Hauens, denn schließlich sind Zwerge bekannt für den Krieg mit Beilen. Zart Besaitete sollten diesem Roman eher nicht zur Hand nehmen, wird doch an einigen Stellen mehr als deutlich geschildert, welche Wunden Kriegsbeile und andere Waffen verursachen können. Trotzdem geht es in „;Der Krieg der Zwerge“; nicht ausschließlich um Kämpfe, sondern auch um Freundschaft, Gefühle, Vergangenheit und Zukunft.

Markus Heitz hat einen angenehmen Schreibstil. Er schmückt nicht zu sehr aus und übertreibt nie, aber seine Beschreibungen und Vergleiche treffen es meistens ganz genau auf den Punkt. Man kann seine Geschichte schön weglesen, am besten an einem kalten Januarabend, denn für den Sommer ist der zweite „;Zwergen-Thriller“;, wie ihn der Verlag bezeichnet, weniger geeignet. Die meiste Zeit schneit es im Geborgenen Land und man fühlt als Leser förmlich, wie einem die Kälte in die Beine beißt. Heitz’ Sprache ist außerdem angenehm klar und man muss sich weder über holprige Ausdrücke amüsieren, noch über unbeholfene Verwendung der deutschen Sprache ärgern. Einzig und allein das Lektorat könnte man kritisieren, das doch recht viele Rechtschreibfehler übrig ließ, obwohl sich auch das gegenüber dem ersten Band in Grenzen hielt.

Genügend Stoff für neue Geschichten

Die Serie um die Zwerge von Markus Heitz ist inzwischen sogar schon eine Trilogie und wenn man aufmerksamer Leser der Autorenhomepage ist (mahet.de), dann weiß man, dass ein vierter Teil über die Zwerge in Planung ist. Die Hörbücher erscheinen ab Herbst und auch Verhandlungen über die Filmrechte werden geführt.

Auch im zweiten Teil, „;Der Krieg der Zwerge“;, geizt der junge Autor nicht mit Ideen und lässt sich immer wieder neue Konflikte einfallen. Er setzt überraschende Wendungen ein, um die Spannung aufrecht zu erhalten und lässt nicht nur alte Freunde wieder auftreten, sondern auch neue Personen das Geschehen bereichern. So zum Beispiel die zunächst sympathische Zwergenheilerin Myrr, eine der Freien, die sich später jedoch als nicht ganz so harmlos entpuppt, wie man es am Anfang gedacht hätte. Zahlreiche solcher Überraschungen sorgen für ein beinahe uneingeschränktes Lesevergnügen.

Ein Wermutstropfen bleibt

So toll die Geschichten rund um Tungdil und seine Freunde sind und so spannend Heitz sie erzählt – 600 Seiten mit immer wieder neuen Scharmützeln, Kämpfen und Kriegen sind ein ganz schöner Hammer für den nicht kriegsbegeisterten Leser. Manch einer hätte sich womöglich noch etwas mehr Szenen gewünscht, in denen nicht Kämpfe das Gesprächsthema sind oder Orks der Kopf abgeschlagen wird. Zwischen all den Techtelmechteln mit Axt und Hackebeil gingen die Handlungsstränge etwas unter, die sich mit den Privatleben der Zwerge, Menschen und Elfen befassten. Zwar war dies also gut miteinander verwoben, doch davon hätte es ruhig etwas mehr sein können, Herr Heitz!

Weiterhin hätte Heitz sich vielleicht auf eine einzige Hauptproblematik beschränken sollen – entweder der Krieg gegen die Orks oder der gegen die Avatare. Das Geschehen beinhaltete so viele verschiedene Namen, Personen und Orte, dass einem manchmal der Kopf beim Lesen raucht. Auch die Personenaufstellung vorn im Buch konnte dabei nicht groß abhelfen, denn wer hat schon Lust während des Lesens ständig dort nachzublättern?

Alles in allem ist „;Der Krieg der Zwerge“; eine mehr als gelungene, spannende und flüssig zu lesende Lektüre für alle Fantasy-Leser und vielleicht auch solche, die das Genre mal austesten wollen. Dieser zweite Band lässt sich auch gut als Einzelband lesen, der allerdings Lust auf mehr macht: Mehr Zwerge!

Ihre Meinung zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«

DSOG zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«20.03.2012
ich habe bis jetzt nur den ersten teil gelesen, möchte mir aber unbedingt noch die anderen holen. Kein anderes Buch das ich kenne kommt an diese Geschichte ran, abgesehen von "DIE ALBAE" übrigends auch total gelungen schön brutal und künstlerisch. Bitte auf keinen Fall in weiteren Büchern (egal welche) brutale humorvolle usw. aber vor allem brutale Stellen NICHT WEGLASSEN oder VERKÜRTZEN. genau das macht nämlich diese Bücher aus und macht sie für mich persönlich so lesens wert interessant und unbezahlbar.
WEITER SO!!! und DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Marvin zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«06.03.2010
Ich habe eine sehr positive meinung zum 2ten teil der zwergenreihe.Obwohl ich den ersten teil ,, Die Zwerge " leider noch nicht gelesen habe , hatte ich sofort das ich das gefühl das ich den 1ten teil nicht mehr lessen müsste , denn mich hat vollkommen überzeugt das Markus Heitz sich sehr viel mühe gegebn hat etwas vom 1ten teil in den 2ten hineinzubauen!!! das hat mich sehr erfreut denn das machen nicht viele autoren in mehrteilern !!!

also mein fahzit is das man alle bücher nur empfehlen kann !!!!
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Zussel zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«08.01.2009
Alle Teile sind (bis auf den vierten) wirklich genial!! Sie sind super beschrieben, man fühlt und lebt mit den Zwergen mit und das Buch/ die Bücher haben alles, was man sich als Leser wünscht!!

Kann man nur weiterempfehlen!!!
Buch 4 hat mir allerdings nicht mehr gefallen; die Reihe hätte einfach nach dem dritten Teil aufhören sollen, aber egal!
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kugi zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«20.08.2008
der 2te teil ist für mich der am besten gelungene teil.. meiner meinung nach^^ aber naja das problem ist ich hab den allerersten die Zwerge dummerweise ausgelassen naja egal.. der zweite teil is der in dem es am meisten um krieg geht und auch noch sehr wenig ums geborgene land.. die charaktere wie auch personen werden bis ins detail beschrieben.. meine lieblingspersonen sind eindeutig rodario und ingrimsch...obwohl ich auch noch sehr gern tungdil mag was ich im letzten teil ändert ,leider.. ich hba bis jetzt noch kein anderes buch gelsen des dieses übertrifft .. ich habe grade die rebellin von trudi carnavan durchgelsen und bin mir sicher das kein anderes buch die zwerge vierologie übertreffen wird.. zwar is die rebellin ein würdiges feuerwerk der fantasy kommt dennoch nicht im endferntesten an die Zwerge heran.. viel spaß beim lesen.. und schön schlafen gehn...
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tobias zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«07.06.2008
Ich habe den dritten Teil grade vor mir liegen und hab allein heute 100 Seiten gelesen

Auch wenn es ab und zu ziemlich brutal ist ist ein super Buch genau wie seine zwei Vorgänger

Ich hab mich eigentlich für teil 1 entschieden da ich in der Schule eine Buchvorstellung machen musste

Es hat mich so beeindruckt das ich den zweiten und dritten Band auch unbedingt haben wollte

teilweise lese ich von 23uhr bis nachts um halb zwei da ich es einfach nicht zur Seite legen kann

Nicht spannende Stellen sind so karg wie Orks nach dem Ster der Prüfung
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david zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«21.02.2008
Ich habe alle drei Bände innerhalb von wenigen Wochen gelesen.

Ich freue mich schon auf den vierten Band der im Februar erscheint.

Fazit: Es lohnt sich jeden Band zu lesen.
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SUB-Besitzer zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«30.09.2007
Eine der schönsten neuen Trilogien, die es auf dem deutschen Fantasy-Buchmarkt gibt.
Hoffentlich kommt der vierte Band recht schnell.
Es ist genial wie Markus Heitz Spannung, Humor und eine feine Charakterzeichnung mit der richtigen Mischung aus Schicksal und freiem Willen verwebt.
Tungdil ist einer der wenigen Helden, der nicht immer strahlt, sondern ganz glaubwürdig auch mal ganz unten ist... und dadurch noch echter und liebenswerter wirkt.
Absolut lesenswert, auch wenn die eine oder andere blutige Stelle nichts für zarte Seelchen sind.
Varg zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«16.07.2007
Was soll man noch sagen? Ein Meisterwerk der schwer zu übertreffen ist. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannend. Besonders spannend sind verschiedenen Streitigkeiten gegen Orks, Zwerge und Avatare.
Oliver zu »Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge«02.03.2007
Episch, Spannend und Lustig...
Einfach herrlich ich habe alle dre Teile gelesen und finde sie alle Spitze. Tungdil ist besonders im 3. Buch eindeutig mein bester.

Tolle Geschichte und viele verschiedene Typen. Wirklich gut.
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