Die unendliche Geschichte von Michael Ende

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Originalausgabe erschienen 1979 , 475 Seiten. ISBN 3522176847.

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In Kürze:

Der Weltbestseller in neuer Aufmachung! Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: „;Die unendliche Geschichte“;. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der „;Kindlichen Kaiserin“;, die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?

Ihre Meinung zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte«

Tark zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 27.10.2008
Michael Andreas Helmuth Ende, Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende, begann im Alter von dreizehn Jahren mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Gedichten. Um die Schriftstellerei zu seinem Beruf zu machen, baute er diese Tätigkeit aus und schrieb für verschiedene politische Kabaretts die Texte. Desweiteren war er zwei Jahre lang als Filmkritiker für den bayerischen Rundfunk tätig. Seine vorwiegend dramatischen Theaterstücke blieben erfolglos. Zwölf Verlage lehnten sein Manuskript "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" ab, bevor der Thienemann-Verlag zuschlug. Daher schrieb Ende stets mit grossem Erfolg. Seine Werke wurden in über 45 Sprachen übersetzt und haben die Auflage von 20 Millionen überschritten. 1995 starb Michael Ende im Alter von 65 Jahren in Filderstadt-Bonlanden.

Bastian Balthasar Bux ist ein kleiner, dicker Junge von zehn oder elf Jahren. Seine Leidenschaften sind die Bücher. In seiner Klasse wird er stets gehänselt. So flüchtet er sich eines Tages vor diesen in einen kleinen Buchladen. Hier entdeckt er ein eigentümliches Buch, das ihn auf magische Weise in seinen Bann schlägt. Der Titel des Buches gefiel ihm. Eine Geschichte, die nie zu Ende geht, war schon immer sein grösster Wunsch. Impulsiv schnappt er sich das Buch und rennt aus erneuter Angst vor dem Vater verwirrt in die Schule. Hier lässt er sich auf dem Hausspeicher nieder und beginnt "Die unendliche Geschichte" zu lesen. Dabei muss er bemerken, dass das Buch mit jeder gelesenen Seite ein Eigenleben entwickelt und die reale Welt mit dieser in Verbindung zu stehen scheint. Bastian wird derart mitgerissen, dass er durch seinen Willen ins Geschehen des Buches eingreift.

Trotz der häufigen Aussprache als der Klassiker der deutschen Jugend -und Kinderliteratur hat hier Ende einen auch für Erwachsene interessanten, phantastischen Roman geschrieben, hinter welchem freilich mehr steckt, als verschiedene archetypische Konstruktionen phantastischer Muster. Es ist ein psychologischer Entwicklungs -und Bildungsroman, in welchem der Autor verschiedene kindliche Charaktere in eine Parallelwelt versetzt und diese auf eine persönliche Identitätssuche schickt, auf welcher sie ihre wahren Wünsche erkennen, ihren authentischen und aufrichtigen Willen tun müssen, damit sie in die Realität zurückkehren können, um dann diese wiederum mit den erlebten Erfahrungen zu verändern. Dieser Kernpunkt bildet die Quintessenz des Romanes. Es ist eine Ode an die inspirative und konstruktive Kraft der Phantasie und an den Nutzen dieser projiziert auf die Realität.

Obwohl die essentielle Kernaussage klar zu sein scheint, wirkt die Geschichte doch überfrachtet. Michael Ende verdichtet seine Geschichte mit viel stilbildender Allegorik und Symbolik und benutzt dabei stets einen allumfassenden, romantischen Erzählcharakter. Dem Kind eröffnet sich der rote Faden des Buches dabei sicherlich. Schwerfallen muss es ihm jedoch, wenn es die vielfältigen, gut versteckten Lehraussagen erfassen will, die sich in den einzelnen Kapiteln verbergen. Ende`s Sprache hat dabei einen nicht unerheblichen Anteil. Oft ist sie nicht genug prägnant. Zuweilen beschleicht das Gefühl, Ende möchte dem Leser etwas Wichtiges nahebringen, wobei er sich minutiös daran hält, diese Aussagen in magische Poesie zu verpacken. So wirken diese oft vage und lassen Raum für subjektive Interpretation. Das macht die ganze Geschichte ambitiös, hinterlässt aber daneben auch Verwirrung. Destotrotz muss ich sagen, dass Ende eine recht ausgeglichene Sprache gewählt hat,wenn man sie unter dem Kriterium der Jugendliteratur betrachtet.

Ende`s Ideenflut und Originalität, welche er damals an der Arbeit dieses Romanes verarbeitete sind erwähnenswert und überwältigend für jedes Kind. Die kreierten Geschöpfe sind vielfältig und faszinierend. Kreaturen wie der Glücksdrache Fuchur, der bunte Tod Graograman, das Nebelvolk der Yskalnari oder die Dame Aiuola sind beispielsweise Schöpfungen, welche durch Ende`s unvergleichliche Imaginationskraft und plastische Beschreibung wortwörtlich vor das innere Auge zu springen vermögen. Mit märchenhafter, bildhafter und sensibler Sprache schafft er es, die Wesen nicht nur zum Leben zu erwecken, diese sprudeln geradezu vor innerer Lebenskraft. Wichtig dabei ist ebenfalls, dass Ende nicht zuviel markiert und definiert. So bleibt dem jungen Leser ein Grossteil des Geschehens seiner eigenen Vorstellungskraft überlassen, welche garantiert nicht mehr so schnell verblassen werden.

Fazit: Michael Ende hat ein vielschichtiges, philosophisches und märchenhaftes Buch geschaffen, das junge wie Erwachsene gleichermassen beeindrucken kann.
dieschlaue zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 21.07.2008
Ich habe selten so ein langweiliges Buch gelesen. Mir ist völlig unverständlich warum dieser Schmöker so einen guten Ruf genießt. Habe nach 250 Seiten aufgegeben und das Buch in die Ecke geschmissen-Gähnend langweilig.

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Malcolm zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 04.06.2008
Also ich fand das buch super und hab es schon mehrmals gelesen
und ich empehle es serh wieter
wer ein spannendes buchl lesen möchte soll diesels lesen...
victorianboy zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 10.05.2008
Ich habe ohne zu übertreiben dieses Buch an die sechsmal gelesen und immer wieder neue einzigartige Kleinigkeiten in dieser endlosen Welt aus Mystik und Phantasie entdeckt. Dieses Buch gab mir nicht nur Hoffnung sondern es erweckt in mir den Drang mich selbst in der Form von Geschichten auszudrücken.
Ich kann nur jeden Kind und jeden Erwachsenen empfehlen mehrmals dieses Buch zu lesen, sich gefangen nehmen lassen von den wunderbaren Gestalten und in die Geschichten abzutauchen. Wer dieses Buch nicht einmal in seinen Leben gelesen hat, dem fehlt ein Stück der wahren, der großen Phantasie. Michael Ende hat ein Meisterwerk geschaffen aus dem es kein entrinnen gibt, weil man den Wunsch zu entkommen niemals hegt.
Stefanie zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 11.01.2008
Das Buch ist einfach Klasse, man wird regelrecht mit hineingesogen, als seie man selbst dabei, man kann mit Bastian mitfiebern. Der Film ist garnichts gegen das Buch, aber ich denke das kommt auch daher, das ein Buch viel ditalierter ist.
Svenja Bach zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 20.11.2007
Ein wunderbares Buch, dem die Filme nicht einmal in Ansätzen gerecht werden (insbesondere die Teile 2+3). Unglaublich tiefgründig ohne zu ermüden und so bewegend, dass man es gelesen haben sollte. Zwar hat es an manchen Stellen leichte Längen, doch man wird für das Durchhalten in jedem Fall entschädigt! Ein absolutes Muss!
Vera zu »Michael Ende: Die unendliche Geschichte« 09.11.2007
Es hinterlässt einen seltsam tollen Eindruck auf den Alltag. Ich kann dieses wunderbare Buch nur weiterempfehlen. Es ist schwierig zu verstehen, doch wenn man es einmal begriffen hat, wird einem richtig bewusst, wie der Autor Michael Ende da nachgedacht haben muss. Ich habe das Buch bei einer Buchvorstellung präsentiert. Die unendlichkeit ist eine Magie, die einen dazubewegt, über den Alltag nachzudenken.
ich liebe dieses Buch.

Vera (13)
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