Feuerzwinger von Michael Rothballer

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Feuerzwinger von Michael Rothballer

Originalausgabe erschienen 2009, 630 Seiten.ISBN 3785561482.

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In Kürze:

Auf einem kleinen Felsen außerhalb der Burg stand Arden Erenor. Er reckte das funkelnde Schwert Ecorims in den Himmel, das jeden Blick auf sich zog, als wäre es ein Sonnenstrahl, der in eine dunkle Höhle fällt. Angesichts dieser Waffe des Lichts erschien eine Niederlage im wahrsten Sinne des Wortes undenkbar. Arden sprach zu seinem Heer, doch was er sagte, hatte keine Bedeutung. Es war die Art, wie er es sagte, die wahre Begeisterungsstürme unter den Menschen auslöste. Jedes seiner Worte, jede Geste zeugte von unerschütterlichem Siegeswillen, von der Gewissheit, nicht unterliegen zu können. Egal, was er von ihnen verlangte, die Soldaten würden es mit Freuden ausführen, denn Arden war ihr Held, ihr König, ein leibhaftiger Sohn der Götter …

Ihre Meinung zu »Michael Rothballer: Feuerzwinger«

Nathanael W. Reif zu »Michael Rothballer: Feuerzwinger«17.04.2009
"Feuerzwinger" ist eines der Fantasy-Bücher, über die ich eine geteilte Meinung habe. Die Charakteren finde ich schlecht entwickelt. In "Tausendsturm" fällt dies noch nicht so sehr auf, da die Personen dem Leser noch nicht so bekannt sind. Wenn man sich aber eingehender mit "Feuerzwinger" befasst, fällt einem auf, dass gewisse Charaktere etwas ihrem Wesen absolut widersprüchliches tun. Arton ist dafür das beste Beispiel. Er zeigt ganz unvermittelt Gefühle, wie er es sonst noch nie getan hat und der Autor hebt das besonders hervor. Teilweise wirkt es auf mich ein wenig unbeholfen. Es scheint, als ob der Autor den bisher weniger gut entwicktelten Charakteren auf einen Schlag Leben einhauchen wollte.
Aber abgesehen von diesen "Belebungsversuchen" finde ich das Buch spannender als das vorhergehende. Der Anfang war zwar auch bei diesem Buch nicht sehr interessant, aber mit dem Verlauf der Geschichte steigert sich die Spannung um ein Vielfaches.
Fazit: Einige unbeholfene Versuche des Autors die Personen zu individualisieren aber im Grossen und Ganzen gelungen.
Ihr Kommentar zu Feuerzwinger

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