Michael Teitelbaum: Die Legende von Aang von Michael Teitelbaum

Buchvorstellungund Rezension

Michael Teitelbaum: Die Legende von Aang von Michael Teitelbaum

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „The Last Airbender (Movie Novelization)“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 160 Seiten.ISBN 3505127833.Übersetzung ins Deutsche von Valerie Kurth.

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In Kürze:

Das Buch zu Film erzählt die Geschichte von Aang, dem letzten Überlebenden des einst großen Volkes der Luftnomaden. Für manche ist er nur eine Legende, für andere die letzte Hoffnung. Aang ist der Avatar, der einzige Mensch, der alle vier Elemente Luft, Wasser, Erde, Feuer beherrscht. Der einzige, der einer Welt des Krieges Frieden bringen kann

Das meint Phantastik-Couch.de: „Das Buch zum Film – Mehrwert oder Merchandising“10

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Auf Nickelodeon läuft bereit seit geraumer Zeit und sehr erfolgreich die animierte TV-Serie um „Avatar – The Last Airbender“. Zwischenzeitlich hat Nickolodeon bereits eine Spin-off-Reihe geordert, eine Real-Filmumsetzung ist in Arbeit.Noch im Sommer kommt der erste Film „Die Legende von Aang“ auch bei uns in die Kinos, die anschließende DVD / Blue-Ray-Vermarktung wirft bereits ihre Schatten voraus. Erste Trailer machen auf den Film neugierig, der ganz dem Trend der aufwendig inszenierten Fantasy-Epen folgen soll.Da darf die literarische Umsetzung nicht fehlen. Der Schneider-Verlag hat sich die Rechte an dem Buch zum Film gesichert und diese, wie bei derartigen Bänden so üblich, mit Filmbildern angereichert zu einem sehr moderaten Preis vorgelegt.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Auf einer archaischen Welt haben sich die magisch Begabten auseinandergelebt. Während früher der Avatar, ein durch Inkarnation Unsterblicher dafür sorgte, dass alle vier Elemente und ihre menschlichen Bändiger gleichrangig neben- und miteinander existierten, haben nach dessen Verschwinden von rund einhundert Jahren die Feuerwirker die Herrschaft blutig an sich gerissen. Alle Luftwirker wurden ermordet, die Erd- und Wasserwirker gejagt und unterdrückt.

Katara, eine noch unerfahrene Wasserbändigerin und ihr Bruder entdecken eines Tages im ewigen Eis ihrer Heimat einen dort im magischen Schlaf liegenden Jungen. Schnell wird deutlich, dass sie den Avatar gefunden haben. Er, der als Einziger alle vier Elemente bändigen kann, macht sich, unterstützt von den Geschwistern, auf, die Welt von der despotischen Herrschaft der Feuerbändiger zu befreien. Im Reich der nördlichen Wasserbändiger kommt es zur ersten großen Auseinandersetzung …

Abzocke, noch dazu schlecht erzählt

Das Buch richtet sich in erster Linie an Leser/innen, die die Serie bereits im TV verfolgt oder als Game gespielt haben. Immer wieder wird auf Ereignisse Bezug genommen, die im Roman selbst kaum angesprochen werden, was die Lektüre nicht einfacher macht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Übersetzung sprachlich doch sehr einfach daherkommt. Auch wenn man für ein jugendliches Publikum schreibt, heißt dies nicht, dass man diesem nur eine stupide Aneinanderreihung kurzer, ja kürzester Sätze zumuten kann. Das liest sich holprig, stört den Aufbau von Atmosphäre, von einer glaubwürdigen Charakterzeichnung und Entwicklung will ich einmal gar nicht reden. Um es deutlich zu sagen – so interessant und spannend die ersten Trailer und Bilder aus dem Movie sind, die literarische Umsetzung lässt doch handwerklich deutlich zu wünschen übrig. Viel, zu viel wird verkürzt oder gar nicht angesprochen, der Plot springt von einer Actionszene zur nächsten, dazwischen bleibt kein Raum, die Handlung mit Lebendigkeit zu unterfüttern. Das mag als etwas dickere Inhaltsangabe eines Filmes durchgehen, als Buch zum Film ist es schlicht ungeeignet, will der Zuschauer doch hier eher noch mehr über den Hintergrund seiner Helden erfahren.

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