Das Evangelium nach Satan von Patrick Graham

Buchvorstellung

Das Evangelium nach Satan von Patrick Graham

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „L' evangile selon Satan“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 544 Seiten.ISBN 3-442-37125-2.Übersetzung ins Deutsche von Adam Hall.

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In Kürze:

FBI-Profilerin Maria Parks verfügt seit einem traumatischen Unfall über eine übernatürliche Gabe: Sie hat Visionen, in denen sie in den Körper anderer Menschen schlüpft, oftmals Mordopfer in ihren letzten Minuten. Als sie hinzugezogen wird, vier vermisste Nonnen zu finden, sind diese bereits ermordet. Gekreuzigt. Bei den Ermittlungen bringt Maria einen übermächtigen Gegner gegen sich auf: eine uralte Sekte, die skrupellos danach trachtet, das Evangelium des Satans bekannt zu machen und die Vorherrschaft über die katholische Kirche zu erlangen. Nun, nach Jahrhunderten, wittert sie ihre Chance. Denn der Satan will von der Welt Besitz ergreifen …

Ihre Meinung zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«

M.Reinsch zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«09.01.2013
Die FBI Agentin Maria Parks leidet nach einem schweren Unfall in dessen Folge Sie in ein Koma fiel, an einem "reaktionelem medialem Syndrom". Was nichts anderes heißt, das Sie in die Körper Verstorbener eindringen kann um deren letzten Minuten vor dem Tod mit zu erleben. Zu meist erlebt Sie dieses Syndrom in Form von Alpträumen, schafft es aber dadurch einige Serienkiller zu stellen.
Nun ist Sie einem besonders brutalen Serientäter auf der Spur, der sich Kaleb nennt und starke Beziehungen zur katholischen Kirche aufweist. Als Maria in die Fänge Kalebs gerät, überlebt Sie das nur knapp, kommt aber einem geheimen Orden auf die Spur (der schwarze Rauch Satans), der auf der Suche nach dem "Satansevangelium" ist - einer Art "Gegenbibel", die seit Jahrhundert verschwunden ist. Zugleich mit Maria machen sich sowohl die Kirche, als auch Kaleb auf die Suche nach dem Evangelium...
Patrick Graham hat mit den Urängsten der gläubigen Christenheit gespielt und auf eine recht interessante Weise, den bekannten Glaubenssätzen und der Entstehungsgeschichte, bösartige Gegenstücke entgegen gestellt.
Spannend verquickt er historische Daten mit Fiktionen. So ist nicht Jesus am Kreuz gestorben , sondern Janus, Satans Sohn...
Leider haben sich auch einige Fehler eingeschlichen...
So kann Maria das Syndrom plötzlich bewusst anwenden.
Angeblich haben die Tempelritter 1191 das "Satansevangelium" gefunden und auf Diesem Ihre Macht aufgebaut. Die bei der Vernichtung des Ordens überlebenden Kardinäle hätten 1307 dann den Orden "Der Schwarze Rauch des Satans" mit Hilfe des verschollenen Templerschatzes gegründet. Von den Templern sind aber schon 1135 Geldgeschäfte bekannt und der größte Aufstieg erfolgte 1139 als Innozenz II den Orden unter seine Gerichtsbarkeit stellte!
Leider bleiben auch viele offene Fragen übrig, wie z.B. aus einem "besessenen Mönch" ein ganzer Trupp wird, wenn es doch nur einen Dämon gibt! Wie schafft es eine alte Nonne sich selbst zu erwürgen? Wie kann eine "Gekreuzigte" nach 8 Tagen wieder voll einsatzfähig sein? und, und, und...
Fazit: Das Buch ist spannend, hat aber manchmal Längen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und die häufigen Kapitelsprünge manchmal verwirrend.
Wer mythische Thriller mit starker Neigung zur Kirchengeschichte mag, wir hier sehr gut bedient !

Die FBI-Agentin Maria Parks leidet nach einem schweren Unfall, in dessen Folge Sie in ein Koma fiel, an ­einem "redaktionellem medialem Syndrom". Was nichts anderes heißt, das Sie in die Körper Verstorbener eindringen kann, um deren letzten Minuten vor dem Tod mit zu erleben. Zu meist erlebt Sie dieses Syndrom in Form von Albträumen, schafft es aber dadurch einige Serienkiller zu stellen.
Nun ist Sie einem besonders brutalen Serientäter auf der Spur, der sich Kaleb nennt und starke Beziehungen zur katholischen Kirche aufweist. Als Maria in die Fänge Kalebs gerät, überlebt Sie das nur knapp, kommt aber einem geheimen Orden auf die Spur (der schwarze Rauch Satans), der auf der Suche nach dem "Satansevangelium" ist - einer Art "Gegenbibel", die seit Jahrhundert verschwunden ist. Zugleich mit Maria machen sich sowohl die Kirche als auch Kaleb auf die Suche nach dem Evangelium ...
Patrick Graham hat mit den Urängsten der gläubigen Christenheit gespielt und auf eine recht interessante Weise, den bekannten Glaubenssätzen und der Entstehungsgeschichte, bösartige Gegenstücke entgegen gestellt.
Spannend verquickt er historische Daten mit Fiktionen. So ist nicht Jesus am Kreuz gestorben, sondern Janus, Satans Sohn ...
Leider haben sich auch einige Fehler eingeschlichen ...
So kann Maria das Syndrom plötzlich bewusst anwenden.
Angeblich haben die Tempelritter 1191 das "Satansevangelium" gefunden und auf ­diesem Ihre Macht aufgebaut. Die bei der Vernichtung des Ordens überlebenden Kardinäle hätten 1307 dann den Orden "Der Schwarze Rauch des Satans"
mit Hilfe des verschollenen Templerschatzes gegründet. Von den Templern sind aber schon 1135 Geldgeschäfte bekannt und der größte Aufstieg erfolgte 1139 als Innozenz II den Orden unter seine Gerichtsbarkeit stellte!
Leider bleiben auch viele offene Fragen übrig, wie z.B. aus einem "besessenen Mönch" ein ganzer Trupp wird, wenn es doch nur einen Dämon gibt! Wie schafft es eine alte Nonne, sich selbst zu erwürgen? Wie kann eine "Gekreuzigte" nach 8 Tagen wieder voll einsatzfähig sein? Und, und, und ...
Fazit: Das Buch ist spannend, hat aber manchmal Längen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und die häufigen Kapitelsprünge manchmal verwirrend.
Wer mythische Thriller mit starker Neigung zur Kirchengeschichte mag, wir hier sehr gut bedient!
Bianca zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«12.09.2010
Dieses Buch ist einfach unschlagbar.
Die Beschreibung der Personen war sehr spezifisch und auch sehr detaliert.
Faszinierend fand ich auch, wie die FBI Profilerin in die Haut der Personen geschlüpft ist.
Und da ich das zweite Buch von Patrick Graham lese: "Die Brut des Bösen" wird einem auch sehr schnell klar wer die Maria Parks ist...
Nach meiner Meinung ist es aber, wenn man nur "Das Evangelium nach Satan" gelesen hat schwer das Ende zu verstehen.
Ich rate daher auch das zweite Buch von ihm zu lesen.
nachtaktiv zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«16.03.2010
Dieses Buch fand ich sehr spannend und gut geschrieben.
Ich fand vor allen Dingen das Zusammenspiel von Gegenward und Vergangenheit echt gut.
Mich hat die Idee sehr gereitzt, das die FBI Agentin sich in die Körper von Opfern versetzen konnte, auch von denen die schon lange tot sind.
Den Exorzisten fand ich auch richtig gut getroffen.
Das Buch ist fesselnd geschrieben und hat alles was ein guter Thriller mit übersinnlichen Elementen braucht.

Der Roman ist nicht abgeschlossen am Ende, was mir gar nicht gefällt, wenn man den Vortsetzungsroman des Autors kennt, wo die Geschichte nur noch von der FBI-Agentin aufgenommen wird. Der Rest aber irgendwie untergeht.
Naburon zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«04.03.2010
Ich hatte beim lesen dieses Buches leider einige Probleme. Vielleicht lags ja an mir, aber ich konnte der Logik des Buches nicht immer folgen. So konnten Wissenschaftler z.B. nachweisen, dass das "Evangelium nach Satan" zu lebzeiten Jesu Christi geschrieben wurde. Jedoch erszählt es die Geschichte, wie sie sich "wirklich" zugetragen hatte. Zudem wurde es mit einem Toteschädel gefunden, der aus der selben Zeit stammt und Beschädigungen aufweist, wie sie durch eine Dornenkrone entsehen können. Das Zusammen ergibt den Beweis, dass es Jesus wirklich gegeben hat und alles was in dem Evangelium nach Satan steht, der Wahrheit entspricht, so dass selbst die letzten Päpste alle von der Korrektheit überzeugt waren und die Existenz des Buches vertuschen wollten !?! Zudem ist diese "Wahrheit" genauso abenteuerlich, wie das Evangelium, das uns bekannt ist. (Eines von vielen seltsamen Ereignissen des Buches).

Prinzipiell habe ich kein Problem, wenn eine Geschichte die in unserer Zeit spielt, Einflüsse des Fantasy-Genres aufweist. Jedoch stellt dieses Buch keine Fantasy-Literaur dar, so dass ich mich über Erkärungen, wie es zu den "seltsamen Erscheinungen" kommt, gefreut hätte. Leider werden nur selten Erklärungen gegeben, und wenn dann mal eine gegeben wird, ist sie oft genauso abenteuerlich, wie das oben geschilderte Beispiel.

Ich habe dieses Buch jedoch mit 80° bewertet, was für mich soviel wie "oberes Mittelfeld " bedeutet. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Autor eigentlich wirklich Talent zum Schreiben hat. Das Buch wirkt nicht gehetzt, hat spannende und interessante Passagen, auch der Stil und aufbau konnten überzeugen. Zudem schafft er, die von ihm gewollte Düstere Stimmung wirklich gut herüber zu bringen (teilweise ist es nicht nur düster, sondern auch ziemlich blutig). Jedoch hinterlassen die oben genannten Punkte bei mir einen nicht gerade positiven Beigeschmack, der es mir nicht erlaubt, das Buch als richtig gut einzustufen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«27.07.2009
Der 1. Teil des Buches spielt im Jahre 1348 und es wird erzählt, wie das „Böse“ die Welt in einem abgeschiedenen Kloster in den Dolomiten betritt, während in Europa die Pest wütet. Dieser Teil war absolut klasse. Das karge Klosterleben, schreckliche Foltermethoden und der schwarze Tod katapultieren den Leser von der ersten Seite weg in ein äusserst düsteres Szenario. Es wird auch die Legende von einem anderen Klosterorden gespinnt, welcher in der Einsamkeit der Berge die geheimen dunklen Schätze und Geheimnisse der katholischen Kirche verbirgt.

Sehr schade, dass dieser Teil jäh von der Gegenwart abgelöst wird und scheinbar in eine ordinäre Serienkillerhatz mündet, mit einer Protagonistin, die durch übersinnliche Fähigkeiten die Täter stellt. Aber nach der Vorstellung der Ermittlerin kam Teil 2 mit einer solchen mystischen, unheimlichen und brutalen Intensität daher, wie ich das bis jetzt nur von John Connolly kannte.

Teil 3, auch wieder Hammer. Das FBI kommt durch die ausführliche Obduktion des Killers einen Eindruck davon, mit welchem Gegner sie es zu tun bekommen könnten, während im Vatikan der Papst seinen Chef-Exorzisten in die dunkle Geschichte der Kirche einweiht, denn weltweit werden die Nonnen des Archiv-Klosters (Teil 1) seit Jahrhunderten abgeschlachtet. Mit eben diesen Morden befassen sich auch die Cops, nur wissen diese noch nichts vom grossen Ganzen.

Mit Teil 4 hat dann auch die Einführung, die alles andere als langweilig war, ein Ende. Die Jagd und der Kampf gegen das Böse beginnt. Es erinnerte mich immer wieder an „Illuminati“, mit deutlich mehr Brutalität und Übersinnlichem, aber die Grundstruktur der Schnitzeljagd durch die Vergangenheit bleibt.

Bevor ich zuviel ausschweife – das Buch rockt, aber ich muss zugeben, dass der Leser einen Faible für Mittleralter, Kloster, Inquisition, Vatikan und die Mythen, die diese Begriffe umgeben, haben muss.

Wie immer ist das schwierigste an einem Buch der Schluss und der wirkt hier wie das typische Ende aus einem billigen Horrorstreifen, aber das verzeihe ich dem Autor gerne. Ich wurde blendent unterhalten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Manuela zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«22.07.2009
Obwohl ich erst 16 Jahre alt bin, fand ich dass Buch sehr spannend, obwohl ich sonst eher selten etwas mit Gott oder der Kirche zu tun habe. Eine Freundin hat es mir empfohlen. Es war sehr interessant zu erfahren, was es noch für eine Theorie gibt, wie und warum diese Welt entstand. Ich frage mich allerdings, ob es wirklich so ein Satansevangelium gibt?
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Uwe zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«18.07.2009
Das Buch fand ich sehr gut, und das Paralellen zu irgendwelchen Dan Brown Büchern auftauchen, störte mich auch nicht weiter. Obwohl ich von Ihm nur die Verfilmungen kenne.
Man muss es ja auch mal so sehen, wenn ich zehn Bücher zu einem bestimmten Thema lese, werde ich immer irgendwelche Paralellen finden.
Also mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde es guten Gewissens weiterempfehlen.
Angel-128 zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«05.05.2009
Das Evangelium nach Satan", mal ein ganz anders Buch, als die, die ich sonst lese.
Dementsprechend war es mein erster "Verschwörungsthriller" und ich war nicht durch Dan Brown "vorbelastet“, kann dadurch auch eventuell bestehende Parallelen zu seinen Werken nicht bestätigen.
Ich kann nur sagen, ich bin begeistert!
Anfangs hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit Grahams Stil, aber wenn man sich eingelesen hat, lässt es sich gut und flüssig lesen und man will das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen und sieht über die zwei, drei Längen großzügig hinweg.
Entgegen einiger Kritiker, finde ich gerade diese geballte Ladung von Geheimbunden, Gruppierungen und Mythologien der Weltgeschichte so faszinierend an diesem Buch.
Die unten genannten Flüchtigkeitsfehler konnte ich nicht wirklich finden. Und der Zeitraum von 20:00:07 bis 20:00:32 (die genaue Sekundenangabe, hab ich nicht mehr im Kopf) entspricht nun mal wirklich nicht mal einer halben Minute ;o)
„The Sixth Sense" konnte ich auch nicht grüßen hören. Denn in The Sixth Sense ist der kleine Junge (wenn ich mich recht erinnere) nicht in der Lage sich in die Toten hineinzuversetzen, sondern spricht nur mit ihnen und bekommt so sein Hintergrundwissen. Maria Parks hingegen tut eben genau dies: sie erlebt, was die Toten erlebt haben und wird vollkommen ein mit ihnen.
Aber das ist eben meine Meinung.
Mir hat das Buch gefallen, war aber wie erwähnt meines erstes Buch dieser Art, wird aber nicht mein letztes bleiben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
freakynuisance zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«06.03.2009
"Das Evangelium nach Satan" ist durchaus ein unterhaltsames Buch, das aber leicht überladen mit verschiedenen Genres ist. Von Krimi, Thriller und Horrorroman zu historischen Ereignissen und Verschwörungstheorien ist alles enthalten, was durch die ständigen Szenensprünge auch leicht verwirrend ist. Jüngeren Lesern würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, da zwischendrin die Spannung oft nachlässt und es eher nervenaufreibend ist weiterzulesen. Das Buch ist durchaus ausbaufähig, was Freude auf die nächsten Bücher von Graham macht.
Norbert zu »Patrick Graham: Das Evangelium nach Satan«11.02.2009
"Das Evangelium des Satans" ist ein spannendes und unterhaltsames Buch, wenn man über die Grundprämisse hinweg sehen kann, dass eine alte Handschrift, die angeblich beweisen soll, das Jesus am Kreuz Gott entsagt hat und so zum Sohn des Teufels wurde, unweigerlich die katholische Kirche in ihren Grundfesten erschüttern und die Welt ins absolute Chaos stürzen würde. Seien wir doch ehrlich: Kaum einer außer ultraorthodoxen Christen glaubt tatsächlich, dass der Inhalt der Bibel ein exakter historischer Bericht ist. Und dass die Kirche in den letzten 2000 Jahren auch Angst, Schrecken und Unwahrheiten verbreitet hat, um ihren Fortbestand zu sichern,ist auch Allgemeinwissen. Eine weitere Lüge würde da wohl kaum den Untergang des Abendlandes bedeuten, zumal die Echtheit des satanischen Evangeliums erst noch zu beweisen wäre. Leider hat Patrick Graham in seinem Debütroman zu viele Elemente miteinander verwoben: (Krimi, Mystery-Thriller, Horror-Roman, Verschwörungstheorien etc.).

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