Das Phantastik-Couch-Team

ständige Mitarbeiter

Silke Wronkowski

Silke Wronkowski ist als Kind der Achtziger noch mit Bilderbüchern und Märchenschallplatten aufgewachsen, der Fernseher zeigte maximal die Sesamstraße und das Internet war Zukunftsmusik. Als sie bereits mit 2 ½ Jahren den Struwwelpeter auswendig aufsagen konnte, war schnell klar, dass diese Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort von Dauer sein würde. Schon früh griff sie in Vaters Bücherregal nach den Klassikern von Agatha Christie und war während der Schulzeit vermutlich die einzige, die freiwillig Edgar Allan Poe und Franz Kafka verschlang.
Die Neunziger und das Privatfernsehen brachten mit The X-Files und Buffy the Vampire Slayer zur Vorliebe für Spannungsliteratur noch mystische Verschwörungstheorien und Geschöpfe der Nacht ins Spiel. Mit Grusel, Horror und menschlichen Abgründen kann man sie heute jederzeit für ein geschriebenes, vertontes oder verfilmtes Werk begeistern. In Zeiten, die durch Status-Updates und Hashtags geprägt sind, findet sie es besonders wichtig, Menschen auf eine frische Art und Weise für Bücher zu gewinnen.

Michael Drewniok

ist seit Jahrzehnten unheilbar dem gedruckten wie dem verfilmten Phantastischen verfallen. Auch wenn manche Vorlieben sich geändert haben, die Ansprüche gestiegen sind und die Suche nach dem Neuen, Überraschenden oder wenigstens Unterhaltsamen schwierig geworden ist, wird es dabei wohl bleiben. Schon früh hat er hinter die literarischen Kulissen geschaut und sich für die Geschichte/n, die Regeln und die Autoren der phantastischen Genres interessiert. Seit einigen Jahren schon gibt er sein Wissen weiter, wobei er die Subjektivität seiner Bewertungen nicht leugnet – schließlich ist er Westfale! Den Stein der Weisen hat er leider nie gefunden, so dass er für seine Rezensionen keine Allgemeingültigkeit geltend macht, sondern hofft, dass sie informieren oder zumindest unterhalten.

Anja Helmers

Fragt sich ernsthaft, ob es eine Altersgrenze für Festivals wie das Hurricane nach oben gibt. Solange der Rücken noch drei Tage Isomatte mitmacht, wird gerockt. Außer moderner Rockmusik, ist Anja schon seit ihrer Schulzeit den Büchern verfallen. Über Huckleberry Finn, Winnetou und den Perry-Rhodan-Heften bis zur filmischen Begegnung mit Star-Wars und der Lektüre des Herrn der Ringe, hat sich daraus eine Vorliebe für Science-Fiction und Fantasy entwickelt. Nach dem Abitur ging es nach Hamburg. Dort hat sie eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin gemacht und den Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn als Angestellte einer Privatbank erarbeitet. Nachdem sie 1993 ihren zweiten Mann kennenlernte, -und seine beiden Kinder-, wurde das Leben turbulenter. Um das Kinderchaos zu komplettieren, kam dann 1999 die gemeinsame Tochter zur Welt. Und was macht man, wenn der angeblich sichere Arbeitsplatz nach Luxemburg verlagert wird? Anja krempelt ihr Leben im fünfzigsten Lebensjahr noch mal um. Ein Wunschtraum, lange gehegt, immer wieder begonnen und abgebrochen, aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Schreiben, natürlich etwas phantastisches, und nicht nur lesen.

Elmar Huber

(Jahrgang 1972) lebt mit Frau und zwei Kindern in der Südpfalz. Der Weg der literarischen Phantastik verlief bei ihm geradezu klassich über John Sinclair und Stephen King. Fantasy und Science-Fiction hat er immer mal wieder probiert, ist dabei aber nie hängengeblieben. Die am besten geeignete Form, Phantastisches zu erzählen, ist für ihn die Kurzgeschichte. Seit einigen Jahren ist er den modernen deutschen Phantastikautoren jenseits den Heftchenmarkts verfallen. Diese bringen eine Qualität auf Papier, von denen die sattsam bekannten amerikanischen Kollegen nur träumen können. Sein Herz schlägt für die deutschen Kleinverlage, die sich einen gewissen Idealismus bewahrt haben und deren Autoren nicht ausreichend bekanntes immer wiederkäuen. Als „Erholung“ greift er auch mal nach den Klassikern, hier auch gerne aus dem angloamerikanischen Raum. Wenn es mal keine Phantastik sein muss, liest er z.B. gerne James Ellroy oder Philip Roth. Auch der phantastische Film in allen Spielarten und zu allen Entstehungszeiten hat es ihm angetan. Hier ist er weit weniger selektiv als bei den Büchern und es darf auch gerne mal Trash und Blut sein. „Eine gute Geschichte muss vor allem eines sein: Überraschend!“

Jana Jeworreck

wurde schon im Alter von acht Jahren mit dem Bazillus Phantasticus befallen und schrieb prompt ihre erste futuristische Geschichte. Nachdem sie über die ersten drei Kapitel nie hinauskam, dachte sie sich, es sei besser mal zu gucken, wie es andere so machen und dabei verfiel sie dann, wie viele Teenager seiner Zeit, den Vampiren, genauer gesagt, Anne Rice` Vampiren.
Im Studium der Kulturwissenschaften gesellte sich zu den Außer-, Unter- und Überirdischen auch noch die Philosophie als Themenfeld hinzu und ihre anschließende Arbeit am Theater hat diese Passion für verrückte Ideen noch weiter vertieft. Seither sieht sie sich als Forscherin und kann von fremden Welten nicht genug bekommen.

Carsten Kuhr

kam über die Science Fiction Freude Stuttgart und Perry Rhodan zur Szene. In SFN, Solaris und später regelmässig in SF-Media (Verlag Thomas Tilsner) rezensiert er seit rund 25 Jahren Titel des phantastischen Genres. Seit mehreren Jahren ist er Buchredakteur von http://www.phantastik-news.de/ und von http://www.MrFantastik.de/, und Mitarbeiter bei MAGIRA sowie Phantastisch! (Verlag A, Havemann). Neben seiner 8-jährigen Tochter widmet sich der 45-jährige besonders den deutschsprachigen Autoren und Verlegern. Zum Ausgleich zu der allzu trockenen Tätigkeit mit Bilanzen und Steuererklärungen ist er jederzeit für einen Ausflug in phantastische Gefilde zu haben.

Andreas Kurth

Andreas Kurth, Jahrgang 1959, ist verheiratet und hat einen 16-jährigen Sohn – eine Familie von Leseratten. Die Leseleidenschaft hat mal mit Comics und Karl May angefangen, heute liest Andreas Bücher aus nahezu allen Bereichen – Schwerpunkt Fantasy und Kriminalromane, gefolgt von Polit- und Agententhrillern, aber eben auch Sachbücher und mal etwas literarisches. Deutsche Regionalkrimis, amerikanische, skandinavische und englische Autoren sind in der Mehrheit. Andreas hat praktisch ständig ein Buch zur Hand, selbst wenn er zur Jagd geht. Seit seinem Studium der Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre ist Andreas Journalist, derzeit als Redakteur einer kleinen Lokalzeitung. Und er ist Mitglied bei einem Fußball-Bundesligisten.

Almut Oetjen

Almut Oetjen kommt aus Norddeutschland, ist Anglistin und Literaturwissenschaftlerin mit ausgeprägtem Hang zu so ziemlich allem, was mit Großbritannien zusammenhängt, und arbeitet als Übersetzerin und Publizistin. Sie liest gerne britische Literatur des 19. Jahrhunderts, historische Romane und Sachbücher, phantastische Literatur sowie Kriminalromane. Außerdem mag sie Philip Roth, Paul Auster, Stephen Fry, Vladimir Nabokov, Akif Pirinçci, um nur ein paar zu nennen.

Thomas Nussbaumer

ist Baujahr 1977 und lebt, arbeitet und liest in der Limmatstadt Zürich. Er interessiert sich für phantastische Kunst jeder Spielart und sein Traum ist es, einmal von den Shortstories, die er selber schreibt und illustriert, leben zu können. Im Idealfall auf einer netten ´Finca´ auf der Baleareninsel Mallorca. (Es darf ja ein Traum bleiben). In der Literatur fesseln ihn besonders Autorinnen und Autoren, die versuchen, die Grenzen des Erzählbaren zu sprengen und die Geschichten schreiben, wie sie noch nie zuvor jemand geschrieben hat. Denn nichts ist langweiliger als ausgetretene Pfade. Um ein paar Namen des persönlichen Olymps zu nennen: Borges, Calvino, Donald Barthelme, Barbara Neuwirth, Thomas Ligotti, Mircea Crtrescu oder auch die Surrealisten Leonora Carrington und Boris Vian. Und da gibt es immer wieder neue Talente und gute Bücher, die es zu entdecken gilt. Denn was ist Lesen anderes als ein grosses Abenteuer…?

Thomas Orgel

lebt mit seiner Frau am östlichen Rand des Spessarts hinter den sieben Bergen, ganz in der Nähe des Ortes, an dem Schneewittchen einst wohnte. Er verdient seine Brötchen als selbständiger Grafik-Designer, Typograf und Werbetexter und hofft, dass zwischen den dreitausend Büchern in seinem Haus irgendwann einmal auch eines von ihm steht. Im Grunde liest er alles, was auf Papier steht, ob es schwedische Bauanleitungen oder finnische Krimis, amerikanische Mystery-Thriller oder australische Reiseberichte, japanische Gedichte, russische Satiren, englische Evolutionstheorien oder mesopotamische Schöpfungsmythen sind. Meist aber liest er Fantasy. Und hier vor allem Terry Pratchett, Neil Gaiman und Christopher Moore. Und dazu steht er.

Amandara M. Schulzke

Amandara

an einem 22. September (wie Bilbo und Frodo Beutlin) geborene Berlinerin. Sie studierte Wissenschaftsjournalistik in Leipzig. Ihre beruflichen Tätigkeiten als Redakteurin, Pressesprecherin von Umweltschutzverbänden oder baubiologische Beraterin werden unterbrochen durch das In-die-Welt-Setzen von zwei Söhnen. Zur Walpurgisnacht 1995 macht Amandara auf dem Brocken die Bekanntschaft mit der Mittelalterszene, die sie nicht mehr loslässt. Sie wird Chefredakteurin der Zeitschrift für erlebbare Geschichte „Karfunkel” und ist Mitgründerin der Zeitschrift “Pax et gaudium – Spaß an Geschichte„. Sie organisierte für die Stadt Staufen im Breisgau den “Markt der Krämer, Zünfte und Vaganten”, hat die künstlerische Leitung des alle zwei Jahre stattfindenden Historischen Altstadtfestes in Kenzingen und organisierte auf dem Pfefferberg Themenpartys wie die „Keltisch-irisch Nacht“. Amandara M. Schulzke, die zwei Marktstände mit Amuletten, Diademen und Lederwaren hat, trifft man auf den großen LARP’s, Musikfestivals und Mittelalterfesten.

Verena Wolf

glaubt gar nicht so tief im Herzen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als Nicht-SF-oder-Fantasy-Anhänger glauben. Geduldig wartet sie auf den triumphalen Moment, in dem sie natürlich milde lächelnd „Siehste! Ich habe es schon immer gewusst“  sagen kann. Auf die Kernfrage „Was wäre wenn“, versucht sie sich so lange mit phantastischer Literatur jeglicher Couleur vorzubereiten und hat eine Schwäche für phantastisch angehauchte TV-Serien und „alles mit Zeitreisen“ . Sie studierte Amerikanistik und BWL, war freie Mitarbeiterin bei Zeitungen und Radio, lebt heute in Köln, arbeitet dort als Marketingmanagerin und schreibt Kurzgeschichten. Mag Sarkasmus und gute Bars.

Ehemalige und Gastrezensenten

Eva Bergschneider

ist verheiratet, Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt in ihrer Wahlheimat Köln. Beruflich ist sie als BTA im Labor eines Biotechnologie-Unternehmens tätig. In ihrer Freizeit ist Eva ein begeisterter Kino-Fan und häufiger Internet-Nutzer. Sie hält sich durch Joggen und Yoga fit und fährt gern Motorrad. Evas zeitintensivstes Hobby ist das Lesen. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Kriminal- und Phantastik-Literatur, gelegentlich auch mit gesellschaftskritischen und wissenschaftlichen Werken.

Klaus-Günther Beck-Ewerhardy

Marcel R. Buelles

arbeitet freiberuflich als Übersetzer und Journalist im Umfeld von Science Fiction und Fantasy und hat einen ausgesprägten Hang zu Tolkien. Als Gründungsvorsitzender der Deutschen Tolkien Gesellschaft e.V. peilt er seinen Doktortitel mit Mittelerde als Thema an, ist sich aber auch nicht zu schade, kurz und knapp warme Worte zu Büchern unterschiedlichster Inhalte auf dieser Seite feilzubieten. Als Historiker (by trade) und Literaturwissenschaftler (by interest) verbindet er wissenschaftliche Grundlagen mit einer wenig rationalen Begeisterung für absurde Denkansätze und hofft immer noch, mit zuweilen leichter Panik, daß die Fantasyliteratur doch nicht am Ende der thematischen oder strukturellen Fahnenstange angelangt ist. Mit jedem rezensierten Buch scheint die Hoffnung aber zu schwinden.

Frank A. Dudley

 

Lars Hermanns

 

 

Anna Hild

 

Horst Illmer

wurde 1958 in Würzburg geboren, lebt seither dort in einer Randgemeinde und liest, sammelt und schreibt, vor allem utopisch-phantastische Literatur. Seine bisherigen Veröffentlichungen umfassen eine Science-Fiction-Bibliographie, vier Sammelbände zur phantastischen Literatur und Kunst, jede Menge Buchbesprechungen, Artikel und Essays sowie eine Handvoll Kurzgeschichten. Daneben übersetzt er aus dem Englischen, ist für das Magazin  phantastisch! (www.phantastisch.net) als Redakteur tätig und betreibt eine kleine Internetseite (www.temporamores.de) mit einem monatlichen Newsletter. Unregelmäßig bloggt er auf www.derbidungsblog.de. Wenn er gerade mal keine Freizeit hat, ist er als Außendienstmitarbeiter im Service   eines Telekommunikationsunternehmens tätig.

Jörg Kijanski

Wenn Jörg Kijanski nicht auf seiner privaten Krimi-Couch sitzt, spielt er – durchaus erfolgreich – Carrom ( auch „;Fingerbillard“; genannt), wie man unter http://www.carrom-koeln.de/ nachlesen kann.

Jochen König

Stationen: Siegen – Münster – Berlin – Münster. Autor: Krimis, Hörspiele, Songtexte (wenige. Lyrisches ist nicht wirklich mein Ding. Oder doch? Hmm) – Mitternachtsblues, seinen ersten Roman, gibt es tatsächlich noch zu kaufen. Sachbearbeiter, Teilzeit-Buchhändler; Kritiker. Und ganz wichtig: Fußball – aktiv. Mittlerweile als Trainer bei den Damen gelandet.

Peter Kümmel

liest fast alles, was vor ihn kommt, mit Vorliebe jedoch Science Fiction und Kriminalromane. Seit einigen Jahren schreibt er auch darüber und versucht, andere von seinen Lesetipps profitieren zu lassen. Er ist Team-Mitglied der ersten Stunde bei der krimi-couch und nun verantwortlich für die phantastik-couch. Die Zeit, in der der freiberufliche Software-Entwickler und Vater zweier Söhne weder arbeitet noch liest, verbringt er gerne mit Squash, Radfahren und Geocaching.

Katharina Lewald

war von Juli 2006 bis August 2009 Chefredakteurin der Histo-Couch.

Michael Matzer

 

 

 

Sabine Reiß

 

 

Holger Schmidt

hat nach einer kaufmännischen Ausbildung und mehreren Jahren in einem nicht sehr erfüllenden Job ein Musikstudium begonnen, dass er im Herbst 2008 erfolgreich abschließen konnte. Jetzt ist er Berufsmusiker und Instrumentalpädagoge. Seit seiner Kindheit ist er ein begeisterter Science-Fiction-Fan. Als Ausgleich zum Beruf liest er SF, Fantasy und historische Romane und geizt nicht mit seiner Meinung zu diesen Büchern.

S.B. Tenz

 

 

Martin Teuber

 

Markus Traud