Philip K. Dick

Philip Kindred Dick wurde am 16. Dezember 1928 in Chicago, Illinois geboren. Seine Zwillingsschwester starb als Baby. Seine Eltern trennten sich, als er 5 Jahre alt war. Philip lebte bei seiner Mutter und musste oft umziehen. Bereits im Alter von 12 Jahren begann er mit dem Schreiben. Zunächst Gedichte und Kurzgeschichten, mit 14 seinen ersten Roman. Er verließ sein Hause bereits, bevor er 18 war. Er begann ein Germanistik-Studium in Berkeley und arbeitet nebenbei in einem Plattenladen.

1951 verkaufte er seine erste Kurzgeschichte und wurde 1952 hauptberuflicher Schriftsteller.
Er schrieb etwa 120 Kurzgeschichten und über 40 Romane und gilt als einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren. Er erhielt 1962 den Hugo Award für „The Man In The High Castle“ und 1974 den John W. Campbell Award für „Flow My Tears The Policeman Said“. Kontakte zur Kommunistischen Partei waren vermutlich der Grund für den Abbruch seines Studiums.

Er war insgesamt fünfmal verheiratet und hatte mit verschiedenen Frauen drei Kinder. In den 70er Jahren schrieb er zunehmend unter Einfluß von Drogen. Er wurde paranoid und zog nach Kanada, wo er einen Selbstmordversuch unternahm und abschließend eine Entziehungskur machte. Der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er durch die Verfilmung von „Do Androids Dream Of Electric Sheep“ unter dem Titel „Blade Runner“. Auch „Total Recall“ und „Minority Report“ sind Verfilmungen von Kurzgeschichten Dicks.

Von Dicks Werken zählen heute noch etliche als Klassiker der amerikanischen Literatur; sein Einfluss in Literatur und Film reicht bis in die heutige Zeit.

Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien an den Folgen eines Schlaganfalls.

mehr über Philip K. Dick:

Phantastisches von Philip K. Dick:

  • Storysammlungen
    • (1955) Eine Handvoll Dunkelheit
      A Handful of Darkness
    • (1957) Krieg der Automaten (Teil 1)
      The Variable Man
    • (1957) Krieg der Automaten (Teil 2)
      The Variable Man
    • (1969) The Preserving Machine: And Other Stories
    • (1971) The Father-Thing
    • (1973) The Book of Philip K. Dick
    • (1976) We Can Remember It for You Wholesale
    • (1977) Die besten Stories von Philip K. Dick
      The Best of Philip K. Dick
    • (1980) Der goldene Mann
      The Golden Man
    • (1984) Robots, Androids, and Mechanical Oddities
    • (1985) I Hope I Shall Arrive Soon
    • (1987) The Days of Perky Pat
    • (1987) Erinnerungen en gros
      The Collected Stories of Philip K. Dick
    • (1987) Beyond Lies the Wub
    • (1989) Second Variety
    • (1990) Little Black Box
    • (1991) The Minority Report
    • (1991) Auf der Suche nach Valis
      In Pursuit of Valis
    • (1997) The Philip K. Dick Reader
    • (2003) Paycheck: And 24 Other Classic Stories
    • (2006) Vintage Pkd
    • (2007) Human Is?: A Philip K. Dick Reader
  • andere Bücher
    • (1975) Eine Bande von Verrückten
      Confessions of a Crap Artist
    • (1985) In Milton Lumky Land
      In Milton Lumky Territory
  • Sachbücher
    • (1987) ...wenn unsere Welt ihr Himmel ist?
      What If Our World Is Their Heaven?: The Final Conversations With Phillip K. Dick
    • (1991) The Selected Letters of Philip K. Dick, 1973-1974
    • (1993) Selected Letters of Philip K. Dick, 1977-1979
    • (1993) The Selected Letters of Philip K. Dick 1975-1976
    • (1994) The Selected Letters of Philip K. Dick 1972-1973
    • (1995) The Selected Letters of Philip K. Dick 1938-1971
    • (1995) The Shifting Realities of Philip K. Dick: Selected Literary and Philosophical Writings
  • Über Philip K Dick
    • (1984) Die Romane des Philip K. Dick (von Kim Stanley Robinson)
      The Novels of Philip K. Dick
    • (1995) Search for Philip K. Dick, 1928-1982 (von Anne R Dick)
    • (1995) Philip K. Dick (von Samuel J Umland)
    • (2000) Philip K. Dick (von Andrew M Butler)
    • (2003) Biography of Philip K. Dick (von Darryl Mason)
    • (2003) I Am Alive and You Are Dead: A Journey Into the Mind of Philip K. Dick (von Emmanuel Carrére)

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