Flint von Außenwelt von Piers Anthony

Buchvorstellung

Flint von Außenwelt von Piers Anthony

Originalausgabe erschienen 1977unter dem Titel „Cluster“,deutsche Ausgabe erstmals 1980, 365 Seiten.ISBN 3-453-30685-6.Übersetzung ins Deutsche von Michael Kubiak.

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In Kürze:

Zivilisationen dehnen sich aus. Das scheint ein Naturgesetz zu sein. Sie expandieren so lange, bis sie auf Widerstand stoßen, auf andere Zivilisationen. So entstanden die „Sphären“ in der Galaxis, Herrschaftsgebilde aus Kolonialwelten, die sich um die Machtzentren, die Heimatplaneten der jeweiligen Rassen gruppieren. Doch der Expansionsdrang der raumfahrenden Zivilisationen hat einen grundlegenden Nachteil: die sogenannte Temporale Regression. Wenn die Siedlerschiffe nach oft jahrhundertelangem Flug endlich ihre Zielplaneten erreichen, sind die Insassen in ihrem zivilisatorischen Status ins Mittelalter, in die antike , ja oft bis in die Steinzeit zurückgesunken. So besteht zwischen Zentrum und Randbezirken jeder Sphäre eine Zivilisationsgefälle, das sich nach Jahrtausenden bemißt. Da wird der Materietransmitter erfunden. Ein Gerät, das praktisch in Nullzeit den Transport von Materie über lichtjahrweite Entfernungen erlaubt. Es wäre in der Lage, das Gefälle zwischen Zentrum und Außenwelten zum Verschwinden zu bringen, doch der Transport verschlingt Unsummen. Nur sehr wertvolle Dinge können also auf diese Weise befördert werden. Flint, der Feuersteinhauer, Bewohner einer jener abgelegenen Außenwelten der Sol-Sphäre, erhält eines Tages Besuch eines kaiserlichen Boten. Er soll über Materietransmitter zur Erde geholt werden, um eine ganz spezielle Mision zu übernehmen, eine Mission, die ihn, den Steinzeitmenschen, dank seiner außerordentlichen psychischen Begabung in alle Zentren galaktischer Kulturen führen soll, auf eine abenteuerliche Odyssee, bei der er den verschiedensten Lebensformen der Galaxis begegnen wird, um sie für eine Idee zu gewinnen.

Ihre Meinung zu »Piers Anthony: Flint von Außenwelt«

Beverly zu »Piers Anthony: Flint von Außenwelt«20.03.2012
"Flint von Außenwelt" ist der erste Teil einer Trilogie, in der Piers Anthony eine bizarre interstellare Zivilisation entwirft. Die Forsetzungen sind
"Melodie von Mintaka" und "Herold der Heiler". In dieser Zivilisation reisen die meisten Menschen und anderen intelligenten Wesen in Raumschiffen mit Unterlichtgeschwindigkeit. Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit sind theoretisch möglich, aber so aufwändig, dass sie kaum genutzt werden.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, sein Bewusstsein auf die Reise zu schicken und am Zielort in den Körper eines dort lebenden Wesens zu schlüpfen. Das steht aber nur Wesen - Menschen und Nichtmenschen - offen, die eine Aura von überdurchschnittlich hoher Intensität haben. Denn man kann nur begrenzte Zeit im Körper eines "Wirtes" verweilen und je schwächer die eigene Aura ist, desto kürzer ist diese Frist.

Diese seltsamen technologischen und wissenschaftlichen Gegebenheiten nutzt Piers Anthony, um bizarre Kulturen zu erschaffen, die von eigentartigen Konflikten geprägt sind. So verehren die heute lebenden Rassen die so genannten Ahnen, weil das Wesen mit extrem starker Aura waren. Aber eigentlich wissen sie nichts über die Ahnen und was im Laufe des Zyklus durchsickert, zeugt von einem düsteren Geheimnis.
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