Das letzte Sternenschiff von Poul Anderson

Buchvorstellung

Das letzte Sternenschiff von Poul Anderson

Originalausgabe erschienen 1961unter dem Titel „Orbit Unlimited“,deutsche Ausgabe erstmals 1969, 139 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Walter Brumm.

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In Kürze:

Die Menschheit der Zukunft kämpft mit dem Problem der Überbevölkerung. Die Resourcen auf der Erde werden knapp und die sozialen Unterschiede müssen von Regierungsebene her eingeebnet werden. Um die letzte individuell denkende Klasse – die besitzende und profitorientierte Oberschicht – auf dem Weg in die einzig mögliche menschliche Zukunft der Gleichschaltung aufzulösen, wird ein Schulgesetz beschlossen, das Privatschulen verbietet und die staatlichen Plichtschulen wieder einführt. Durch die staatlichen Schulen werden die Kinder ihren Eltern immer mehr entfremdet. Daher kommen Regierung und Besitzklasse überein, dass eine Alternative gesucht werden muss, da eine friedliche Koexistenz offenbar nicht möglich ist. Das alte und wegen mangelnden Interesses dem Untergang Raumfahrtprogramm soll die Reichen Händler der Erde als Kolonisten auf einen fernen Planeten aussiedeln: Konfliktbeseitigung im wahren Wortsinn. Nach einer nicht ganz einwandfreien Raumfahrt von 82 Jahren gelangen die Siedler auf ihren neuen Heimatplaneten, wo sie aufgrund der Luftdruckunterschiede nur auf den Hochebenen leben können. Die Raumfahrer ziehen ohne Aussicht auf baldige Wiederkehr in Richtung Erde ab, und die Kolonie beginnt zu wachsen. Damit die Kolonie in Zukunft vor genetischer Degeneration sicher ist, werden mitgebrachte Zellen zu „exogenen“ Menschen herangezüchtet und als Kinder bei den Siedlerfamilien untergebracht. Eines dieser Kinder entflieht dem sich entwickelnden Klassenkampft zwischen Normalen und Exogenen, indem es in die Schlucht nahe der besiedelten Hochebene absteigt. Zwei Männer, die das Kind teils widerwillig retten sollen, nehmen die Strapatzen der fremden Umwelt in der Tiefebene auf sich und finden den Jungen schließlich unverletzt und völlig unbelastet von der veränderten Umwelt. Bei ihrer Rückkehr werden die Männer als Helden und der Junge als die Zukunft der Kolonie gefeiert, weil durch ihn ein Entkommen von der begrenzten Hochebene möglich scheint. Außerdem soll dieser gelungene Rettungsversuch helfen, die Gesellschaft weiterhin ohne Regierung auf der Grundlage gegenseitiger Solidarität zu betreiben.

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