Charons Klaue von R. A. Salvatore

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „Charon´s Claw“,deutsche Ausgabe erstmals 2013, 544 Seiten.ISBN 3-442-26895-8.Übersetzung ins Deutsche von Imke Brodersen.

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In Kürze:

Einmal mehr greift Drizzt Do’Urden zu den Waffen, um seinen Freunden beizustehen. Denn seine Geliebte, Dahlia Sin’felle, kann an nichts anderes mehr denken als an ihre Rache an Herzgo Alegni. Doch kann Drizzt für eine Sache töten, die er nicht versteht? Allerdings will er Dahlias Wunsch auch nicht abschlagen. Immerhin hat sein alter Rivale Artemis Entreri seine Unterstützung angeboten – und die Art, wie er Dahlia anschaut, gefällt Drizzt gar nicht.

Ihre Meinung zu »R. A. Salvatore: Charons Klaue«

Manfred Rathunde zu »R. A. Salvatore: Charons Klaue«02.02.2014
Meine Rezi, wird Februar 2014 auf www.derweissedrache.de erscheinen,

R.A. SALVATORE „Niewinter 3 – Charons Klaue“ ,Blanvalet‘

Salvatore ist zurück und mit ihm, Drizzt Do`Urden. Sobald der Dunkelelf das Parkett des Lesenden betritt, darf jener sich schon mal wieder freuen, auf ein neues Abenteuer mit einem Mann, der streng mit sich umgeht, der das Leben achtet und der Gwenvywar und Andahar mitbringt. Seine Dweomer aus der Astralwelt, die mächtige Pantherkatze und das windschnelle Einhorn. Sozusagen seine Kontrolleure, mit denen R.A. darauf achtet, das seine Figur seine Fähigkeiten nicht eigennützig einsetzt. Nur hat Drizzt Feinde, seine eigene Rasse. Die Drow, sie gieren nach seinem Tod. Zeitnah. Zur Erbauung der Spinnengöttin. Das wollen sie schon seit seiner Zeit mit Zaknafein, seinem Mentor und Vater. Seit einer gefühlten Ewigkeit. Mit seiner Einstellung zum Leben hat er sich den tödlichen Hass seiner eigenen, und doch nicht so eigenen, Leute zugezogen. Und in seinem alten Zuhause, Menzoberranzan, der unterirdischen Stadt der Lolth-Anhänger braut sich etwas zusammen. Und weil das nicht reicht, spinnt R.A. noch weitere Fäden, um Drizzt zu prüfen. Immerhin hat er ihm zwei Kontrolleure zur Seite gestellt, auf die er sich verlassen kann. De facto ist, die Drow wollen seinen Kopf, koste es was es kosten wird, immer noch. Nachdem in Gauntlgrym ein Erdelementar zum Leben erweckt wurde, wittern die Schwarzelfen Morgenluft. Sie wollen expandieren. Der Kopf von Drizzt soll die Trophäe werden, für die Spinnengöttin, wie Jäger sich Geweihe an die Wand hängen. Wieder hat Salvatore sich so einige Sachen einfallen lassen, Drizzt in Schwierigkeiten zu manövrieren. Ideen hat er, das muss man ihm neidlos bescheinigen. Ob dem eigenwilligen Drow das so recht ist, da dürfte auch dem Leser ein gesunder Pessimismus gut zu Gesichte stehen. Immerhin, als Lichtblick so zu sagen, ist der dritte Spross des Hauses Do´Urden neu verknallt und sieht die Welt wieder etwas rosa-roter, nach den vielen Rückschlägen im Leben, ist ihm das auch gegönnt. Nur Dahlia, aus gutem Hause, ist auf dem Kriegspfad. Und so wird der kampferprobte und abtrünnige Dunkelelf nicht nur zu einem wertvollen Kämpen und Verbündeten, sondern eignet sich auch hervorragend als Pfand und Opfer, damit sich Elfenfrau Sin´felle an ihre Ziele heranarbeiten kann. Salvatore entwickelt sich zu einem Drahtzieher von Intrigen, in deren Zentrum Drizzt der Zielpunkt ist. Der Jäger wird zum Gejagten, eine Rolle, die dem Drow, zwar nicht unbekannt ist, aber ihm so schlecht zu Gesicht steht. Er liebt und achtet das Leben. Was Mooshie einst gelehrt hat, ist lebendig in seiner Gedanken- und Gefühlswelt. “Um alles Unrecht auf dieser Welt in Ordnung zu bringen, Drizzt Do`Urden ?“, eine Frage, die es in sich hat. Salvatore geht mit seinem langlebigen Helden weite Wege, um eins zu zeigen. Wir gehen einfach nur den falschen Leuten auf den Leim, lassen uns missbrauchen, von dem, was wir als Politiker bezeichnen, die auch nur, wenn auch frei- und so was von willig, Werkzeuge sind, und deswegen das Leben schwermachen. Sie öffnen „sportlich betriebenen Schwachfug“ den Weg, damit irgendjemand dahinter uns beherrschen kann. Skrupellose, geldgierige, machtgeile Kreaturen, denen der Begriff Leben fremd ist. Wir hinterfragen einfach zu selten, sind zu bequem, jetzt aber können wir fragen, weil, wenn man unbequem wird, kann man auch Antworten bekommen. (MRD)
ISBN 978-3-442-26895-5 543 Seiten 9,99€ (D) 10,30€ (A)
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