Rex Gordon

Rex Gordon wurde am 25. Februar 1917 in Preston, einer Stadt in der englischen Grafschaft Lancashire, als Stanley Bennett Hough geboren. Nach der Schule besuchte er das örtliche „Radio Technical College“ (1935-36), wo er sich zum Funkspezialisten ausbilden ließ. In diesem Berufsfeld fand Hough rasch Arbeit. Drei Jahre nach seinem Abschluss begann der II. Weltkrieg, der ihn erst recht zu einem begehrten Mann machte.

Seit 1938 verheiratet, kehrte Gordon nach Kriegsende nicht mehr in das alte Berufsfeld zurück. Er organisierte ab 1946 Yachtfahrten, gab diese Beschäftigung aber 1951 auf. Inzwischen hatte Hough die Unterhaltungsschriftstellerei für sich entdeckt. Er begann mit Kriminalromanen, schrieb ab 1953 aber auch Science Fiction, die er unter dem Pseudonym „Rex Gordon“ veröffentlichte.

Houghs Werk blieb vergleichsweise schmal und konzentriert sich auf die 1950er und 60er Jahre. Womöglich stand seine eher pessimistische Weltsicht einem echten Erfolg im Weg. Ein letzter Roman erschien 1974. Im Februar 1998 ist Stanley Hough in Falmouth, Cornwall, gestorben. [Michael Drewniok]

Phantastisches von Rex Gordon:

  • als S. B. Hough
    • (1953) Mission in Guemo
    • (1956) Extinction Bomber
    • (1961) Beyond the Eleventh Hour
  • als Rex Gordon
    • (1955) Utopia 239
    • (1956) Der Mars-Robinson Rezension
      No Man Friday / First on Mars
    • (1959) Im Kosmos verschollen
      First to the Stars / The Worlds of Eclos
    • (1962) Der Zeitfaktor
      First Through Time / The Time Factor
    • (1966) Utopia Minus X / The Paw of God
    • (1969) The Yellow Fraction
  • Thriller (als Stanley Bennett Hough)
    • (1951) Frontier Incident
    • (1952) Moment of Decision
    • (1954) The Alscott Experiment (als Bennett Stanley)
    • (1959) The Bronze Perseus
    • (1965) Dead Daughter Dead
    • (1968) Sweet Sister Seduced
    • (1974) Fear Fortune, Father