Rache von Richard Laymon

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „Come Out Tonight“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 557 Seiten.ISBN 3-453-67503-7.Übersetzung ins Deutsche von Thomas A. Merk.

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In Kürze:

Ein junges Paar in einer heißen Sommernacht. Alles wäre perfekt, wenn da nur nicht dieser mysteriöse Mann wäre, der die beiden schon seit geraumer Zeit beobachtet, der alles über sie weiß – und der beabsichtigt, auf fürchterliche Weise Rache zu üben… Ein Geheimtipp und zugleich ein geheimer Bestseller: In den USA und Großbritannien ist Richard Laymon seit Jahren einer der bestverkauften zeitgenössischen Horror-Autoren. „;Rache“; gilt als sein zentrales Werk: nicht nur ein Roman – ein buchgewordener Alptraum.

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Im Perpetuum Mobile der Gewalt“;90

Horror-Rezension von Michael Drewniok

Er wollte nur kurz in den Drugstore und ein Päckchen Kondome besorgen, doch nun wartet Sherry, eine junge Aushilfslehrerin, schon mehr als eine Stunde auf ihren Lover Duane. In der korrekten Annahme, dass er sich in der Aussicht auf eine heiße Liebesnacht nicht einfach empfohlen hat, macht sie sich zunehmend besorgt auf die Suche. Die Sommernacht ist heiß, auf den Straßen sieht man kaum einen Menschen. Sherry ist deshalb froh, als sie ein bekanntes Gesicht sieht. Toby Bones sitzt in einer der Klassen, die sie unterrichtet. Er bietet ihr an auf der Suche nach Duane zu helfen. Sherry nimmt an, zumal sie amüsiert und geschmeichelt bemerkt, dass sich der schüchterne, dickliche Toby zu ihr hingezogen fühlt.

Doch hinter der Maske höflicher Zurückhaltung steckt ein Psychopath. Schon lange brodelt es in Toby. Er ist ein gesellschaftlicher Niemand, ein unattraktiver Außenseiter, den die Mädchen keines Blickes würdigen. In dieser Nacht bricht er alle gesetzlichen und moralischen Brücken hinter sich ab. Toby will sich rächen an der Welt – aber vor allem will er eine Frau: Sherry, die er nicht mehr aus der Ferne verehren sondern sie sich nehmen wird.

Genauso geschieht es und es ist fast zu leicht. Einmal in Tobys Gewalt, gelingt es Sherry nicht ihm zu entfliehen. Die Stadt scheint verödet, niemand bemerkt ihre Not. Die wenigen Pechvögel, denen sie sich verständlich machen kann, werden von Toby kurzerhand massakriert. Auch der arme Duane hat bereits sein Ende gefunden. Sherry ist auf sich gestellt. Ziellos fährt sie mit einem auch den Rest seiner Kontrolle verlierenden Toby durch die Straßen. Verzweifelt redet sie auf ihn ein, verhandelt, heuchelt Zuneigung, verspricht Gehorsam, selbst als Tobys Übergriffe zunehmend brutaler werden. Sherry weiß genau, dass sie sein letztes Opfer werden soll. Doch sie will leben und schmiedet einen verzweifelten Plan – nur: Wird ihr der irre aber schlaue Toby die Gelegenheit geben ihn umzusetzen oder muss sie vorher sterben wie so viele, deren Weg das unfreiwillige Paar kreuzt…?

Serienmord ist ein schmutziges Geschäft

„;Rache“; erzählt eine ganz einfache Geschichte von Entführung, Folter, Mord und natürlich Rache. Autor Laymon berichtet, was geschieht, wobei er keinen Moment die Augen abwendet bzw. kein Blatt vor den Mund nimmt. „;Rache“; ist ein finsterer, beklemmender, schmutziger Thriller, der sich einen Dreck um das schert, was heute als politisch korrekt gilt. Stattdessen lotet Laymon zwei kriminalistische Phänomene aus: den Serienmord und die Selbstjustiz.

Der Serienmörder hat es zum Medienstar und zur Kultfigur gebracht. Das „;Publikum“; liebt Berichte und „;True Crime“;-TV-Shows, in denen akribisch die Jagdstrecken möglichst blutig vorgehender Killer nachgezeichnet werden, immer neue, bizarrere Hannibal-Lecter-Klone entspringen den Hirnen einfallsarmer Roman- und Drehbuchautoren. Psychologen und Kriminologen machen sich viele wichtige Gedanken um das Wer und Wieso; gern dürfen auch die Angehörigen der Opfer ins Rampenlicht.

Jenseits dieses Rummels lauert die schmutzige Realität. Psychopathische Attacken sind keine kriminalistischen Planspiele, sondern direkte Angriffe auf Leib und Seele. „;Rache schildert genau das in einfachen, deutlichen, drastischen Worten, ohne “;literarische„; Ambitionen und damit auch ohne Ablenkungen. Dadurch bleibt jederzeit klar, dass hier ein nackter, erbarmungsloser Kampf auf Leben und Tod stattfindet. Jegliche Würde, jegliche Menschlichkeit bleibt auf der Strecke. Sherry und Toby lassen die Masken fallen – die eine will erst überleben und dann Rache, der andere endlich seinen unterdrückten Trieben freien Lauf lassen. Daran ist nichts Heroisches, Sherry keine verkappte Leistungssportlerin mit Nahkampfausbildung, die zielsicher zurückschlagen wird, Toby kein Täter, dem per Diskussion rational beizukommen wäre. Auf ein wunderbares Hollywood-Happy-End darf man nicht hoffen, daran lässt der Verfasser keinen Zweifel.

Laymon lässt kein Entrinnen zu. Hin und wieder gelingt Sherry eine “;kleine„; Flucht, die jedoch im Nichts öder Parkplätze oder verlassener Hinterhöfe endet. Sherry ist nicht schnell genug bzw. Toby zu brachial in seinem Amoklauf. Die wenigen Menschen, die in dieser Sommernacht unterwegs sind, scheren sich wenig umeinander. Bald gibt es Sherry gänzlich auf Aufmerksamkeit zu erregen: Entweder hilft ihr niemand – und wer ihr hilft, wird sterben, denn bevor es ihr gelingt, dem potenziellen Retter die Situation zu verdeutlichen, taucht schon Toby auf und macht kurzen Prozess. Ihren Kampf müssen Sherry und Toby unter sich ausfechten, und es wird nur eine/r überleben.

Es erwischt nicht immer nur die anderen

Sherrys Fluchtversuche enden auch deshalb im Nichts, weil sie völlig unvorbereitet und arglos in Tobys Falle tappt: Der Durchschnittsbürger schaut sich gern die zahlreichen “;Vorsicht, Strolche!„;-Sendungen im Fernsehen an, kann oder will aber nicht begreifen, dass ihm oder ihr jederzeit ein ähnliches Schicksal blühen könnte. In äußerster Not muss Sherry den Umgang mit einem Psychopathen lernen. Fehler werden schmerzhaft bestraft. Vor allem begreift Sherry ihre völlige Hilflosigkeit. Niemand will oder kann ihr helfen. Retten kann sie sich nur selbst. Die vertraute Welt, in der sie sich tagsüber so selbstsicher bewegt, hat sich in ein Labyrinth verwandelt, das sie mit einem Ungeheuer teilt. Die Nacht ist Tobys Welt. Wenigstens für einige Stunden ist er der absolute Herrscher.

Die Lehre, die Sherry aus ihrer Horrornacht zieht, ist folgerichtig: Hilf dir selbst, denn dir wird niemand helfen. “;Hilfe„; bedeutet in diesem Fall auch “;Rache„;: Sherry will keine Polizei, Toby soll nicht vor Gericht; sie wünscht keine peniblen, öffentlichen Schilderungen ihres Martyriums, und der Justiz vertraut sie nicht. Also nimmt sie das Recht in die eigene Hand – und wird selbst zur Kriminellen, die zudem noch zwei Halbwüchsige manipuliert, damit sie ihr zur Seite stehen.

Toby ist kein organisierter Täter, er hinterlässt überall Spuren. Er wird letztlich scheitern, man wird ihn fassen oder erschießen Toby ist sich dessen dunkel bewusst, doch hier und jetzt ist es ihm völlig egal. Die Zukunft hat er aus seinem Lebenskonzept gestrichen. Immer haben “;die Anderen„; – die Klügeren, Hübscheren, Reichen – bekommen, was ihm ebenfalls zusteht, wie er glaubt. Für ihn blieben nur Tritte, Hohn und Beschimpfungen. Wenn er nicht teilhaben darf, dann holt er sich eben, was er will, und pfeift auf die Konsequenzen. Endlich kann Toby bestimmen was geschieht. Das macht ihn zum gefährlichsten Menschen überhaupt, denn er hat nichts zu verlieren und wird sich jeden noch so perversen Wunsch erfüllen.

Wir alle können Psychopathen sein

War Toby schon immer ein Psychopath oder hat ihn sein trostloses Leben dazu “;gemacht„;? Es gibt einen kurzen Texteinschub, aus dem hervorgeht, dass es beim Tod seiner Eltern nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Darüber hinaus verhindert Laymon auch diesen Versuch einer rationalen Erklärung. Diese Frage irrelevant. Toby handelt – und als Resultat seiner Taten sterben Menschen. Wieso er das tut, darüber werden später Kriminalisten, Anwälte, Psychologen und Medienvertreter ausgiebig diskutieren. Für Sherry wird es dann allerdings zu spät sein. Die brutale Eindeutigkeit dieser Erkenntnis schmerzt vor allem Gutmenschen. Laymon schildert ohne Heuchelei eine Situation, in der Gewalt scheinbar nur durch Selbstverleugnung, Erniedrigung und Gegengewalt gekontert werden kann. Zudem lauert sie nach Laymon in den meisten Menschen und wartet auf ihre Gelegenheit: Toby ist selbst überrascht, als er unter denen, die er mit Waffengewalt in seinen Bann bringt, immer wieder freiwillige Komplizen findet. Sie nehmen die Gelegenheit wahr, ihren eigenen sadistischen Anwandlungen zu folgen, und “;entschuldigen„; es damit, dass sie von Toby gezwungen werden.

Aber auch diejenigen, die Tobys Terror überlebten, sind gezeichnet. Sie haben die Gewalt kennen- und durchaus lieben gelernt. “;Die Macher„; nennen sie sich und warten geradezu darauf, dass in ihrer Anwesenheit jemand über die Stränge schlägt: Sie werden ihm oder ihr eine Lektion erteilen und sich der Macht erfreuen, die sie sich anmaßen – genauso, wie sie es gelernt haben.

Für dieses eigenwillige Finale wird man Laymon hassen, denn manche Wahrheit schmerzt. Das ist Laymon freilich gewöhnt, denn das Verhalten von Menschen in Extremsituationen hat er in seinen Romanen immer wieder zum Thema gemacht. “;Rache"; ist eine tour de force durch die ganz finsteren Gefilde der Seele. Daran teilzunehmen macht keine Freude, ist aber faszinierend: Der Mensch ist halt ein Voyeur; auch das eine bittere Medizin, die Richard Laymon großzügig austeilt.

Ihre Meinung zu »Richard Laymon: Rache«

John Sinclair jun. zu »Richard Laymon: Rache«21.08.2013
Rache war nun mein 4. Roman von Titten-Onkel Laymon. Ich komme einfach nicht mehr von seinen Büchern los. Rache habe ich in Rekordzeit verschlungen, weil die Spannung es nicht zulässt, das Buch einfach irgendwo herumliegen zu lassen. Man will einfach wissen, wie es weitergeht.
Rache ist wie auch schon an dieser Stelle erwähnt recht einfach zu lesen. Man sollte sich keine grossen Gedanken über die Logik machen. Im wirklichen Leben würde jeder dieser Akteure wahrscheinlich anders reagieren....oder vielleicht nicht? Und schliesslich handelt es sich ja um einen fantastischen Thriller und nicht um ein Sachbuch oder einen Roman aus wahren Gegebenheiten.
Entgegen anderer Meinungen bin ich der Auffassung, dass Rache auch von zart besaiteteren Leser(innen) genossen werden kann. Mir haben die blutigen und brutalen Stellen zwar Kopfschütteln verursacht, mehr aber nicht. Die Dialoge und Erzählungen waren teils langatmig aber nie sinnlos. Man kann ja auch nicht über 500 Seiten nur über Gemetzel schreiben.
Cthulhu zu »Richard Laymon: Rache«08.02.2013
Was andere in einer Kurzgeschichte mit dichter Atmosphäre untergebracht hätten, streckt Laymon auf über 500 Seiten. Dabei kommt er kaum von der Stelle, füllt stattdessen alles mit Belanglosigkeit, sinnlosen Dialogen und uninspirierten Ideen aus. Ein Fokus auf die Essenz hätte Rache sicherlich gut getan. Die Handlung an sich geht dabei völlig in Ordnung. Diese ist zwar nicht weltbewegend, aber zweckmäßig und böte grundsätzlich genügend Spielraum, um unterhaltsam/fesselnd zu sein.

Den Auftakt hat Laymon auch noch gut unter Kontrolle. Er baut eine gelungene Atmosphäre auf, bei der man das dräuende Unheil spürt, welches sich über Sherry zusammenbraut. Doch auch hier merkt man bereits erste Anzeichen für dümmliche Dialog und Detailversessenheit. Letzteres kann bei sauberer Ausführung ja durchaus ein Gewinn sein, bei Rache wird jedoch fast jeder Handgriff erläutert, jeder Gedanke ausgebreitet, dass es auf Belanglosigkeit und Langeweile hinausläuft. Danach geht es recht zügig zur Sache und auf Grund des Tempos kommt man recht schnell durchs Buch. Den Unterhaltungswert hab ich aber größtenteils vermisst. Das Verhalten der Figuren ist häufig so absurd und so an den Haaren herbeigezogen, dass es wirklich nervt. Insbesondere die zweite Hälfte mit den Jungs strotzt nur vor nicht nachvollziehbaren Handlungen und irrelevanten Dialogen.

Für den guten Auftakt gibt es noch ein paar gutgemeinte Punkte. Aber insgesamt passt bei Rache wenig zusammen. Weder der Schreibstil, noch die Figuren oder deren Handlungen. Einzig das Tempo kann überzeugen, es sei denn, Laymon verrennt sich mal wieder in Nichtigkeiten. 15°
Andy09 zu »Richard Laymon: Rache«31.07.2012
"Rache" war nach "Die Insel" mein zweites Buch von Laymon. Daher war mir relativ klar wie er schreibt und auf was er Wert legt "Brüste" ;-)
Nee Spaß beiseite, ich bin riesiger Laymon Fan und von daher fallen meine Bewertungen wohl doch meist etwas besser aus als sie eigentlich sollten. Für mich ist dieses Buch eins seiner besten, wenn nicht das Beste! Ich liebe seine Art zu schreiben, da kann man einfach richtig abschalten.
Bei diesem Buch denkt man immer wieder "Das kann doch jetzt nicht auch noch passieren" und genau das gefällt mir. Manche hassen es gerade dafür. Das Buch ist brutal, sexistisch, makaber und doch sehr lusitg/ironisch. Für mich ein absolutes Highlight! 91°
Sandy zu »Richard Laymon: Rache«22.07.2012
Laymon hat es echt drauf brutal sexistisch zu schreiben,ist echt harte Kost ich hab das Buch aber trotzdem in 2 Tagen verschlungen!!!!!!!!!!!!!!!! Wer es blutig mag sollte hier drauf zurück greifen, mal was ganz anderes !!!!!
Und es muss auch nicht immer realistisch zugehen, natürlich gab es Stellen im Buch wo man sich fragt naja ob das Opfer sich jetzt in dieser Situation so verhalten würde.... aber darum gehts net .
Markus Bootsmann zu »Richard Laymon: Rache«10.06.2012
Ich habe es mir als leichte und schnelle Lektüre für eine lange Zugfahrt gekauft und dann......WOW!Habe es dann weitergegeben an ein paar echt lesebegeisterte Freunde,nicht jeder kam damit klar.Ähnlich wie Matt Ruffs"Ich und die anderen".Mann muss sich drauf einlassen,dann lässt es einen nicht mehr los.Einfach gut(UND HEFTIG!)
Troll zu »Richard Laymon: Rache«03.06.2010
Laymon will mit seinen Büchern Ekel und Erektionen erzeugen, was an sich die Qualität seiner Bücher keineswegs senkt. Viel habe ich von ihm noch nicht gelesen, kann aber sagen:
Laymon versteht es, die Nase des Lesers ans Buch zu kleben und er ist keineswegs ein schlechter Schriftsteller, doch 'Rache' hat mich, ehrlich gesagt, enttäuscht. Es hapert rapide an der Logik und die Charatere sind alles andere als suptil konstruiert. Das Buch ist leichte Kost, ein solider Thriller, der mich aber weder schockiert noch beeindruckt hat.
Definitiv Geschmackssache, aber die Lücken in der Logik wird niemand leugnen können.
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Alexi1000 zu »Richard Laymon: Rache«12.07.2009
Rache war mein erster Roman, den ich von Laymon gelesen habe. Da ich relativ unbedacht rangegangen bin, war ich schon etwas schockiert. OK, über die Jahre gab es auch andere Autoren, die harte Kost produzieren, aber dieses war echt "over the top".
Man darf natürlich nicht allzu filigrane Ausarbeitung der Charaktere erwarten, aber die schnörkelloese Inszenierung hat mich in kürzester Zeit durch das Buch gezogen.
Gehört sicher mit zu den empfehlenswerten Romanen von Laymon.
Mandy zu »Richard Laymon: Rache«01.07.2009
Ich habe das Buch innerhalb eines Tages regelrecht verschlungen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, für ein oder zwei Mal, habe ich es dann aber doch geschafft (Man muss ja auch mal auf's Klo *g*) Laymon nimmt einen mit auf eine Reise durch diverse Szenarien und Situationen. Man fühlt sich völlig in die Geschichte integriert und kommt sich vor als sei man ein stiller Beobachter an allen Orten an denen das Buch spielt. Typisch Laymon sind wieder zahlreiche detaillastige und teilweise eklige Beschreibungen zu den Charakteren vorhanden. Obwohl die Situationen zum Teil wirklich an den Haaren heibeigezogen sind und solche Dinge im wahren Leben wahrscheinlich unmöglich passieren könnten, ist es ein fabelhaftes Buch. Auch Filme sind oft nicht realistisch aber das ist doch auch der Reiz an solchen Medien. Ein großer Pluspunkt dieses Buches ist, dass es an keiner Stelle langweilig ist. Oft hat man einige zusammenhängende Seiten, die man so schnell wie möglich hinter sich bringen will, weil sie einfach öde und anstrengend zu lesen sind. Sowas gibt es in "Rache" nicht.
Zusammengefasst ist dieses Buch eines der besten was ich je gelesen habe, einfach aufregend und mitreißend, von der ersten bis zur letzten Seite. TOP!
LadyGodywer zu »Richard Laymon: Rache«05.02.2009
Ich konnte mich gar nicht mehr losreißen von dem Buch.
Zum Teil sind einige Charaktere sehr unrealistisch, aber die Beschreibung dieses ekelhaften dicken und schwitzigen Psychopathen, war einfach nur klasse. Ich habe mich beim lesen richtig vor diesem Typen geekelt und die ganze Zeit mitgefiebert,das sie ihn endlich unschädlich machen. Und ausserdem muss im Leben( und im BUch) auch nicht immer alles logisch sein.Leider hatte das Buch so seine Längen,doch da lese ich einfach immer etwas "unsorgfältiger" :)
Lg!
Panthercat zu »Richard Laymon: Rache«21.09.2008
Dieses war mein erstes Buch was ich von Richard Laymon gelesen haben und ich war total fasziniert von der Art und Weise wie er die einzelnen Szenen beschreibt. Man könnte meinen der Autor hat diese Dinge selber erlebt, so detailreich sind seine Beschreibungen. Natürlich könnte man stellenweise Meinen, die Erzählungen/Handlungen sind nicht wahrheitsgetreu, total übertrieben und realitätsfremd aber dennoch spekuliert man darüber, ob es nicht doch solche Menschen geben könnte, die solche psychischen Probleme haben. Richard Laymon ist mein Lieblingsschriftsteller geworden und ich habe seine anderen Bücher nur so verschlungen. Bin ein absoluter Fan von ihm. Schade nur, dass er nicht mehr lebt. Hoffe, es werden noch mehr seiner Bücher ins Deutsche übersetzt.

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