Gefallene Engel von Richard Morgan

Buchvorstellung

Gefallene Engel von Richard Morgan

Originalausgabe erschienen 2003unter dem Titel „Broken Angel“,deutsche Ausgabe erstmals 2005, 591 Seiten.ISBN 3-453-52051-3.Übersetzung ins Deutsche von Bernhard Kempen.

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In Kürze:

Raymond Chandler meets Philip K. Dick! Mit seinen Romanen um Privatdetektiv Takeshi Kovacs, dessen Bewusstsein sich in einer Datenbank befindet und immer wieder neu heruntergeladen wird, hat Richard Morgan weltweit eine riesige Leserschaft gefunden. Auch sein neues Buch ist ein atemberaubender High-Tech-Trip in unsere Zukunft!

Ihre Meinung zu »Richard Morgan: Gefallene Engel«

pitpit1 zu »Richard Morgan: Gefallene Engel«22.01.2011
Vielleicht hat mir das Buch ja nicht so gefallen, weil ich einfach zu viel erwartet hatte von einem angeblich neuen Star am SF Himmel, vielleicht hätte ich auch "Das Unsterblichkeitsprogramm" vorher lesen sollen um besser in diese Welt reinzufinden, vielleicht stösst mich bei Büchern immer ab, wenn ich merke, wie taktisch der Leser dem Autor auf den Leim gehen + ein Bestseller konstruiert werden soll, vielleicht hat sich auch der Nihilismus von Herrn Kovacs am Ende auf mich übertragen. Wenn schon das Leben und der Tod im Grunde scheiß egal sind und von der Liebe auch nicht mehr zu erwarten ist, als ein bißchen cybersex, na wozu les ich denn dann das Buch eigentlich.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Zeitreisefan zu »Richard Morgan: Gefallene Engel«24.09.2009
Laut dem SciFi-Buchhändler meines Vertrauens ist dieses Buch (genauso wie sein Nachfolger "Heiliger Zorn") aufgrund mangelnder Nachfrage nicht wieder aufgelegt worden. Da hat wohl die "riesige Leserschaft" den Weg vom Unsterblichkeitsprogramm zu seinen Fortsetzungen nicht wirklich gefunden.

Für sich genommen ist dieser SciFi-Roman wunderbar, spannend und innovativ.
Hat man allerdings zuvor das Unsterblichkeitsprogramm gelesen, so stellt man fest, dass eigentlich kaum eine neue Idee in den Roman eingeflossen ist. Es ist tatsächlich einfach nur eine Fortsetzung der nunmehr bekannten (genialen) Ideen des Erstlings. Fehlende neue Ansätze wurden mit einem deutlichen Plus an Gewaltszenen wettgemacht. Für eine Verfilmung kaum noch geeignet, könnte eigentlich nur noch ein derber Splatter-Film werden.
Trotzdem bleibt bei mir am Ende ein positiver Eindruck übrig (vielleicht mit einer dezenten Warnung an alle zartfühlenden LeserInnen... ;-) ). Wer vom Unsterblichkeitsprogramnm gefesselt war, wird hier auch wieder auf seine Kosten kommen. Dass der Roman ein solcher Ladenhüter war, dass sich der Verlag gegen eine Neuauflage entschieden hat, kann ich letztendlich nicht nachvollziehen.
Schade, dass das Buch nur noch antiquarisch oder über die Leihbüchereien zu haben ist.

Ich habe "Heiliger Zorn" zum Glück heute über die Bibliothek geliehen bekommen. Bin schon gespannt...
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