Blutsschwestern von Richelle Mead

Buchvorstellungund Rezension

Blutsschwestern von Richelle Mead

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Vampire Academy“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 302 Seiten.ISBN 3802582012.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose halb Mensch, halb Vampir wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Ein Internat, Vampire und große Gefühle – wahre Erfolgsgaranten“70

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Rose Hatchaway ist ein Dhampir. Hervorgegangen aus der Verbindung eines lebenden Vampirs, eines sog. Moroi und einer Dhampir-Frau gehören die Nachkommen zu den geachteten Wächtern der Bluttrinker. Ihre Ausbildung bekommen sie an der St. Vladimir Academy, einem Internat, in dem neben den Wächtern, auch die jungen Vampire auf ihr Leben vorbereitet werden.

Rose ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Während die meisten weiblichen Dhampire sich ganz auf die Fortpflanzung konzentrieren, ist sie aggressiv, aufbrausend, naseweis und na nennen wir es einmal lebenslustig. Lange bevor sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat, weiss sie schon, wen sie einmal mit ihrem eigenen Leben beschützen wird, Lissa, die letzte Überlebende aus der königlichen Familie der Dragomirs. Mit dieser verbindet sie ein inneres Band, sie weiss, wann Lissa in Gefahr ist, ja kann manchmal sogar in deren Geist schlüpfen.

Wir lernen die beiden kennen, als sie aus der Akademie geflüchtet von Dimitri, einem, wenn nicht dem charismatischsten der Wächter wieder eingefangen werden. Bewunderer, meist des weiblichen Geschlechts, bezeichnen ihn als den Gott der Wächter. Gutaussehend, geheimnisvoll und kompetent lässt er Mädchenherzen höher schlagen. Ihre Rückkehr an die Akademie ist alles andere als ruhmreich. Mit einem heftigen Anschiss versehen, nehmen sie ihre Ausbildung wieder auf – nur um zu entdecken, dass die Gefahr, vor der sie flohen, Lissa weiterhin verfolgt. Sind es die Strigoi, die toten Vampire, die sich vom Lebenssaft ihrer Artgenossen ernähren, oder wer steckt hinter der Bedrohung und was wollen sie von der Moroi? Kann es sein, dass jemand ahnt, dass Lissa über die lange verloren geglaubte Gabe des Heilens und des Zwangs verfügt – und wenn ja, zu welchem Zweck will der Unbekannte sie benutzen?

Ein Internat, in dem junge, übernatürliche Wesen ausgebildet werden, das kennen wir zwischenzeitlich leidlich.

Anders als in Hogwarts werden in St. Vladimir aber keine Zauberer ausgebildet, sondern Jungen und Mädchen aus den Geschlechtern der Moroi und der Dhampir erhalten hier ihren gesellschaftlichen und intellektuellen Feinschliff. Es gibt Unterricht und Bälle, Freundschaften werden geschlossen, Feindschaften gepflegt, das Ganze erinnert in seiner Ausgestaltung an daily High-School Sitcoms. Wie nicht anders zu erwarten nehmen Dinge wie Kleidung, wer sich mit wem und warum abgibt, wer mit wem geht, und erste sexuelle Erfahrungen eine grosse Rolle ein.

Nicht ganz zu unrecht urteilt Sara Riffel im Waschzettel, dass Leserinnen von Stephenie Meyers BISS Romanen diese Serie lieben werden. Es geht um grosse Gefühle, um das Austesten von Grenzen und ums Erwachsenwerden. Dies alles, durch die Augen von zwei Teenagern gesehen, und mit einer zugegeben ganz interessanten urban Fantasy Legende gewürzt, liest sich rund und flüssig.

Die Autorin hat ihrem Plot gerade genug Action, Gefahr, Rätsel und Bösewichter beigegeben, um den Roman nicht nur für pubertierende Mädchen interessant zu machen. Immer wieder lässt sie im Verlauf der Geschehnisse Informationen über die Moiri, ihre Geschichte und die Bedrohung durch die Strigoi einfliessen, um die Story mit Hintergrund und Fakten zu unterfüttern, auf denen sie ihre Verwicklungen und die Handlung aufbaut.

Natürlich wendet sich der Roman eher an eine jüngere, weibliche Klientel, bietet dabei aber genügend Eigenständigkeit, um aus der Masse der Stephenie Meyer Nachahmer herauszuragen und das Interesse auf die weiteren Romane sowie die Spin-Offs wachzuhalten. Der Film, der gerade in unseren Kinos anläuft dürfte für einen weiteren Push sorgen.

Ihre Meinung zu »Richelle Mead: Blutsschwestern«

Katja zu »Richelle Mead: Blutsschwestern«10.03.2012
Richelle Meads Vampire Academy Reihe ist eine fantastische Buchreihe. Man kann sich hinsetzen und Stunden darin lesen. Welche Stelle ich im ersten Buch besonders gut finde, ist die stelle bei der sich Rose und Dimitri das erste mal kennenlernen und ganz am Schluss die Stelle, wo Dimitri Rose vor einer Srigoi rettet.
Das erste Buch fesselt so sehr, dass man sich auch unbedingt die anderen durchlsen möchte.
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