Die Zahl des Tiers von Robert A. Heinlein

Buchvorstellung

Die Zahl des Tiers von Robert A. Heinlein

Originalausgabe erschienen 1980unter dem Titel „The Number of the Beast“,deutsche Ausgabe erstmals 1981, 747 Seiten.ISBN 3-404-23206-2.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Ein spannender Abenteuerroman und Spiel mit der SF zugleich: Ein Genie erfindet eine Maschine mit der man jedes erdenkbare Universum aufsuchen kann und so bereisen die vier Helden des Romans unter anderem auch einige Welten aus der SF. Heinlein selbst tritt zusammen mit einigen seiner Hauptakteuren aus anderen Romanen auf. Also nicht nur ein Roman zum Schmökern sondern auch ein Schlüsselwerk für alle Sammler klassischer SF.

Ihre Meinung zu »Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers«

EsEf zu »Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers«10.03.2016
Ich hatte und habe mit "Die Zahl des Tieres" immer noch meinen Spaß. Wer ein klassisches Heinlein-Abenteuer erwartet, wird natürlich enttäuscht werden. Wer allerdings Heinleins sozial-politische und philosophischen Versuche mag - die mehr oder weniger in allen seinen Romanen versteckt sind - der wird auf seine Kosten kommen.

Ja, das Buch hat seine Schwächen. Teilweise sind Passagen eingeschoben, die anscheinend längere Zeit im Ideen-Zettelkasten des Autors geschlummert haben und in anderen Romanen keinen Platz gefunden hätten. Mich persönlich stört die Resteverwertung allerdings nicht. Da sind durchaus einige Perlen dabei.

Die anarchisch-libertäre Einstellung von Heinlein tritt in diesem Buch mMn. deutlicher hervor als in so manch anderen seiner Bücher.

Daß gerade bei diesem Roman die Kritiken durchwachsen sind, wundert mich nicht. Da werden einige Erwartungen enttäuscht. Dafür kriegt man aber etwas, was man nicht unbedingt erwartet hat - wenn man sich drauf einlässt.
Michael Zöllner zu »Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers«05.12.2014
Wenn Heinlein bewusst versucht etwas besonderes zu schreiben komme ich nicht mehr mit. Ständige Zitate und ständige Familiäre Querelen bis zu Inzest.

Heinleins dunkele Seite?

Worum geht es Diesmal ....? Die Realität hat sich aufgelöst und es bleiben Vorstellungswelten der Zusammenhang und Wirken Willkürlich ist und vom Konsens der Fantasiefiguren abhängt.

Am Ende gelingt oder Misslingt die Selbst Organisation der parallelen Fantasiewelten. Das wurde mir nicht Klar....

Ein Buch für einen Leser der alles von Heinlein gelesen hat und alles interessant fand. Ach ja und sie bräuchten auch Vorkenntnisse in der Klassiker der Fantastischen Literatur bis zum Zauberer von Oz.

Hatte ich Spaß beim lesen? Kaum! Aber ich hoffe Heinlein hatte Spaß beim Schreiben.
Beverly zu »Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers«21.04.2012
Ich kenne "Die Zahl des Tiers" in der Heyne-Ausgabe von 1981, auf derem Cover eine leicht bekleidete Frau mit blauer Haut und weißer Afro-Look-Frisur den Käufer lockt. tja, mit Speck fängt man Mäuse und besagtes Bild illustriert eindrucksvoll, wie wichtig ein guter Einband für den Verkauf eines Buches ist. Nur darf der Einband nicht etwas versprechen, was das Buch nicht hält und das ist das Dilemma von "Die Zahl des Tiers": die blaue Dame verspricht mehr Exotik und "Sense of Wonder" als ich sie in dem Roman entdecken konnte.
Sicher, Robert A. Heinlein versteht sein Handwerk und erzählt eine ordentliche Geschichte. Herausragend ist seine Idee, dass unter der Voraussetzung nahezu unendlich vieler Paralleluniversen es auch Universen gibt, die dem entsprechen, was wir in unserer Welt nur als literarische Fiktion kennen. So geraten seine Helden unter anderem kurzzeitig in die Welt der "Lensmen" von "Doc Smith" und einer fürchtet, dass sie in den Welten des Necronomicons von H. P. Lovecraft stranden. Das geschieht nicht und möglicherweise ist das das Problem des Buches - die Welten, in denen sich die Reisenden für längere Zeit aufhalten, sind nicht besonders originell. So blieb bei mir der Eindruck zurück, Heinlein hat das Potenzial seiner Ideen nicht ausgeschöpft.
jostie zu »Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers«20.08.2007
Blödes Buch! Bin nur bis Seite 200 gekommen. Mir geht dieses "ach wir sind alle so nackt und geil und haben zudem noch jeweils mindestens nen Dr.-Titel wenn nicht gar ne Professur auf" auf den Kecks. Ich bin mir noch nicht sicher wie ironisch die ganze Sache wirklich ist aber bis zu dem Punkt an dem ich aufgehoert habe zu lesen war es nur bloeder Schmarrn. Da hat mir "Das neue Buch Hiob" besser gefallen auch wenn der Autor da auch schon etwas abgetrifftet ist. An "Die Marionettenspieler" bzw. "Weltraummolusken erobern die Erde" kommt keines von beiden ran. Insgesamt lob ich mir da Meister Stanislaw aus Lemberg :-)!

pu
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