Frieden auf Erden von Stanislaw Lem

Buchvorstellung

Frieden auf Erden von Stanislaw Lem

Originalausgabe erschienen 1986unter dem Titel „Pokój na ziemi“,deutsche Ausgabe erstmals 1986, 273 Seiten.ISBN 3518380745.Übersetzung ins Deutsche von Hubert Schumann.

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In Kürze:

Kurz nach seinen höchst merkwürdigen Erlebnissen auf dem Planeten Entia im „Lokaltermin“ wird Lems Lieblingsheld, der unermüdliche Kosmosreisende Ijon Tichy, schon wieder mit einer riskanten Mission betraut, die zu bewältigen nur er vermag, als der über den Dingen stehende Beobachter. Obwohl das Ziel der Expedition diesmal nahe ist und Tichys Aufgaben strengster Geheimhaltung unterliegen – er soll den Mond inspizieren, auf den die Staaten der Erde alle Waffenarsenale verlagert haben, erweist sich die Sache als überaus gefährlich: noch vor Antritt des Unternehmens, dem Stanislaw Lem während der Niederschrift des Romans den ironischen Arbeitstitel L. E. M., nämlich „Lunar Expedition Misery“ gegeben hatte, was „Mondexpeditionselend“ bedeutet, passieren die eigenartigsten Dinge. So entgeht Ijon Tichy zum Beispiel nur in letzter Sekunde einem Attentat, bei dem geheimnisvolle Mächte die Hand im Spiel haben. Glück und Pech zugleich hat er dann auch bei seinen bei aller Spannung beklemmenden Abenteuern auf dem Mond: Glück, weil er mit dem Leben davonkommt, Pech, weil irgend etwas durch Trennung der Verbindungsstränge sein Hirn in zwei Teile gespalten hat. Tichy verfügt frei nur noch über die linke Hälfte, die das Sprachzentrum beherbergt, während die in der rechten gespeicherte Erinnerung an die Geschehnisse für ihn verloren ist. Die bösen Folgen für Ijon Tichy, der sich schließlich in einem Sanatorium für irre Milliardäre versteckt, um endlich Ruhe vor neugierigen Befragern zu finden, haben auch ihr Gutes: seine Versuche, mit einem einfachen Trick Kontakt zur rechten Hirnhälfte zu bekommen, werden von Erfolg gekrönt, er gewinnt sein Gedächtnis zurück, obwohl noch etliche graue Zellen blockiert sind. Im übrigen scheint der gute Tichy (was deutsch „Der Stille“ heißt) viel mehr zu wissen, als er seinen Gesprächspartnern preisgibt, bevor er wie die übrige Welt vor die größte Überraschung seines Lebens gestellt wird.

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