Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion von Stefan Burban

Buchvorstellungund Rezension

Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion von Stefan Burban

Originalausgabe erschienen 2013deutsche Ausgabe erstmals 2013, 303 Seiten.ISBN 3864021081.

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In Kürze:

Die Terranisch-Imperiale Liga führt seit Jahren Krieg gegen die Drizil.
Als die Drizil schließlich eine erfolgreiche Invasion des Sol-Systems durchführen und ihnen nach erbittertem Kampf sogar die Erde in die Hände fällt, scheint alle Hoffnung verloren. Vielerorts bricht der organisierte Widerstand zusammen. Lediglich einige wenige, isoliert liegende, menschliche Kolonien entgehen dem Zugriff des Feindes. Eine dieser letzten freien Enklaven der Menschheit ist der abgelegene Planet Perseus die Heimatbasis der 18. Legion …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Erster Einblick in den Krieg gegen die Drizil“68

Science-Fiction-Rezension von Carsten Kuhr

Die Erde ist den angreifenden Flotten der Drizil zum Opfer gefallen. Das Schicksal des Kaisers ist ungewiss, die Heimatlegionen der Erde sind vernichtet.
Im letzten Moment gelang es Captain Horatio Lestrade aus dem Sol-System zu fliehen. Er findet in der abgelegenen Kolonie Perseus, der Heimatbasis der 18. Legion, Aufnahme. Nach wie vor aber weiß man nicht, wie die Drizil die menschlichen Kolonien überhaupt entdecken. Es halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass, allen physikalischen Gesetzmäßigkeiten zum Trotz die Drizil über die Fähigkeit verfügen, Menschliche Raumschiffe durch den Hyperraum zu verfolgen.

Während die Politiker Perseus´ noch zögern, entsenden die Anführer der Legion kleine Trupps, die erforschen sollen, wie es anderen Kolonien ergangen ist. Immer wieder stoßen die Legionäre dabei auf scheinbar grundlos und grausam vernichtete Planeten, auf denen einst menschliches Leben blühte. Und sie kommen dem Mysterium der Drizil-Invasionen auf die Spur – ein von einem Voraustrupp installiertes Funkfeuer leitet die Flotten der Drizil zu den Planeten.

Kurz darauf wird Perseus von einem solchen Voraustrupp gefunden – die Schlacht um den Planeten entbrennt – im Mittelpunkt die fünfköpfige Einsatztruppe „Schneller Tod“. …

Stefan Burban hat sich mit seiner Saga um die Ruul eine treue Fangemeinde erschrieben. Nach einem Ausflug ins Battletech-Universum präsentiert er mit vorliegendem Band den Auftakt einer neuen Reihe und er hält einen Hammer für seine Leser bereit.

Schon auf den ersten Seiten fällt das heimatliche Sol-System, die Erde und ihre Machtbasen gehen unter, die Invasoren triumphieren. Zusammen mit den wenigen geschlagenen Kriegern, die dem Gemetzel entkommen können, suchen und finden wir eine abgelegene Kolonie und verfolgen mit, wie man sich dort positioniert.
Zögernde, machtbesessene Politiker, aufrechte mutige Soldaten, die Ingredienzien sind bekannt. Auch die Mitglieder der im Zentrum des Geschehens befindlichen Einsatztruppe kamen mir leidlich bekannt vor. Erinnerungen an die ersten Ruul Romane wurden wach, als ich die Frau und ihre Kameraden in den Einsatz begleitete.

Was Stefan Burban besonders gut beherrscht ist unzweifelhaft die packende Beschreibungen von Kämpfen. Und hier hält der Roman, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase jede Menge Darstellungen für den Rezipienten bereit. Es gibt mutige Kommandounternehmen hinter feindlichen Linien und Raumschlachten satt, Möglichkeiten für Heldentum, Mut und Kampfgeist, so dass die Fans derartigen Beschreibungen voll auf ihre Kosten kommen.

Allerdings fehlt, gerade verglichen mit den Ruul Romanen, noch ein wenig ein durchgängiger Handlungsfaden. Das große Bild rund um den Krieg gegen die Drizil, deren Motivation wird bislang nur angetippt. Hier muss der Autor in den nächsten Bänden nachlege – für Anknüpfungspunkte ist gesorgt.

Ihre Meinung zu »Stefan Burban: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion«

Kruemel zu »Stefan Burban: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion«13.01.2016
Mit Die letzte Bastion startet der Autor der Ruul-Romane eine neue Serie und die ist ein Muss für alle Mil-SF-Fans. Das Imperium der Menschen wird von den aggressiven fledermausähnlichen Drizil überrannt. Nur einige wenige Systeme bleiben vorerst verschont. Einer von ihnen ist der Planet Perseus, auf dem die 18. Legion stationiert ist. Doch dann entdecken die Drizil auch diese Welt und die Schlacht beginnt.
Stefan Burbans große Stärke sind ganz ohne Zweifel großartig inszenierte Schlachten am Boden und im Weltraum. Jeder, der seine Romane kennt, weiß das. Das ist natürlich auch bei diesem Roman der Fall. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Einziges Manko des Romans ist, dass vielleicht die Charakterisierung der Personen ein wenig zu kurz kommt. Aber ich bin sicher, dass der Autor in diesem Punkt in den folgenden Romanen nachlegen wird.
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