Amok von Stephen King

Buchvorstellung

Amok von Stephen King

Originalausgabe erschienen 1977unter dem Titel „Rage“,deutsche Ausgabe erstmals 1988, 219 Seiten.ISBN 3-453-02554-7.Übersetzung ins Deutsche von Joachim Honnef.

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In Kürze:

Ein Schüler erschießt zwei Lehrer und nimmt seine Mitschüler als Geiseln.
Lange bevor Jugendliche mit Schusswaffen zum realen Alptraum an amerikanischen Highschools werden, zeigt Stephen King in seinem Roman die Ursachen der beklemmenden Verzweiflung, aus der manche sich nur mit scheinbar sinnloser Gewalt befreien können.

Ihre Meinung zu »Stephen King: Amok«

benfi zu »Stephen King: Amok«13.12.2016
Die famose Idee, seine älteren Werke unter einem Pseudonym anzubieten, kam dem Autor Stephen King, nachdem er mit seinen ersten Romanen Erfolg hatte, allerdings schon einen leichten 'Horror'-Stempel aufgesetzt bekommen hatte. Seine Frühwerke waren jedoch einem anderen Genre zuzuschreiben. So wurde Richard Bachman geboren, dessen erster Roman 'Amok' im Jahr 1977 veröffentlicht wurde. Der relativ kurze Roman lebt von seinen Dialogen und der sehr starken Charaktere des Charles Decker. Faszinierend ist es, wie nach den Tötungen Charlies Mitschüler ziemlich offen gegenseitig eine Art Seelen-Strip hinlegen und es sich herausstellt, dass niemand eine weiße Weste hat und ein jedermann etwas verbirgt, was er im Grunde liebend gerne mit anderen Menschen teilen möchte. Diese simple Erkenntnis und die kurzweilige Handlung innerhalb des Klassenzimmers einer Highschool machen das Debüt von Bachman und das schon einige Jahre alte Werk von King zu einem wirklichen Leseschmaus. Allerdings wurde King nach den vermehrten Amokläufen in amerikanischen Schulen etwas wankelmütig und als sein Werk in einem Spind eines amok-gelaufenen Studenten gefunden wurde, lässt er das Buch gänzlich vom Markt nehmen! Ich finde jedoch, dass der Stoff dieser Seiten eher zum Nachdenken über das eigene Ich anregt anstatt Amokläufer produziert. Der Gedanke, mir nun eine Waffe zu besorgen ist mir mal noch nicht gekommen... Ein beeindruckender Roman mit sehr viel Tiefgang!
83°
Loomite zu »Stephen King: Amok«28.05.2009
Ich habe das Buch als Empfehlung eines Dozenten gelesen, der an meiner Uni ein Seminar zum Thema Amok hält. Ich hatte mir davon allerdings etwas mehr versprochen um ehrlich zu sein. Die in dem Buch beschriebene Situation stellt eigentlich keinen idealtypischen Amoklauf dar, dazu ist die ganze Angelegenheit viel zu langwierig. Ein Amokläufer nimmt in den seltensten Fällen Geiseln und vollstreckt seine Tat normalerweise wesentlich schneller und gezielter. Das das Buch quasi geschrieben wurde bevor das Thema wirkliche Aktualität hatte finde ich dahingehend irgendwie erschreckend, als das der Autor ein solches oder zumindest ähnliches Szenario als denkbar empfunden hatte.
Rein von der Geschichte war ich auch etwas enttäuscht. Wer solidarisiert sich mit einem Jungen, der gerade vor meine Augen jemanden erschossen hat? bzw. mir prinzipiell selbst nach dem Leben trachtet? Eine etwas skurile Geschichte, die den erwarteten SCHOCK Moment Kings irgendwie vermissen ließ...
ABaum71 zu »Stephen King: Amok«22.02.2009
Zweifellos nicht das beste von Kings (Bachmans) Büchern, doch finde ich es erschreckend, welche Aktualität dieses Buch auch nach über 30 Jahren noch, oder gerade heute wieder besitzt.
Das Buch beschreibt wie der 17 jährige Charles Decker seine Klassenkameraden als Geiseln festhält, nachdem er seine Lehrerin erschossen hat, weil er sich ungerecht behandelt fühlt. Zudem werden durch die Erzählungen vergangener Erlebnissse die Probleme der einzelnen Personen in Erzählungen aufgearbeitet, so dass die eigentliche Stimmung gegen Charles Decker nach und nach umschlägt und sich auf einen anderen Jungen in der Gruppe konzentriert.
Eigentlich ein sehr vorhersehbarer Ablauf der Story, aber doch genial, wie durch scheinbar einfache psychologische Spielchen Menschen in ihrem Verhalten verändert werden können.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Karsten zu »Stephen King: Amok«12.12.2007
Ich habe Amok vor cirka 16 Jahren gelesen und fand es damals einsame Spitze und sehr gut geschrieben. Jetzt mit 31 Jahren habe ich es noch einmal gelesen. Und ich muß sagen, ich weiß nicht was ich mir dabei gedacht habe, dieses Buch meiner Frau zu empfehlen. Ich weiß nicht mehr was ich damals so toll daran fand. Teilweise mußte ich mich zwingen weiterzulesen. Jetzt kann ich ihr nur abraten davon. King hat besseres drauf als Amok.
Leseratte zu »Stephen King: Amok«28.10.2007
Nur wenigen Autoren gelingt es, mich so in ihren Bann zu ziehen wie Steven King mit (fast)allen seinen Büchern. Amok las ich vor mehr als zwanzig Jahren und bis heute gehört es zu meiner "All Time Bestenliste".
Tamara zu »Stephen King: Amok«20.08.2007
Das Buch ist einfach Klasse... ich mein ich bin erst 14 Jahre und davor habe ich noch nicht so viele Bücher gelesen und dan kam es ... mein Vater hatte Bücher gefunden und ich fragte mich "komm les es doch einfach" und jetzt kann ich nich mehr genug davon bekommen. Das Buch hat auf alle fälle King geschrieben! Einfach Klasse ich bin schon gespannt auf mein nächstes Buch von ihm ;)
Anja S. zu »Stephen King: Amok«14.08.2006
Dieser Thriller hat mir nicht besonders gut gefallen, kein Vergleich zu "Todesmarsch" oder "Menschenjagd". Etwas droege, uninteressanter Plot. Habe ich der Krankenhausbuecherei gestiftet!!!
Bott zu »Stephen King: Amok«30.05.2006
Ich hab das Buch damals im Wühltisch gefunden. Es war Mängelware und drastisch reduziert. Ich konnte damals Bachman nicht mit King in Verbindung bringen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war aber klar, wer es geschrieben hatte. Der Schreibstil ist eindeutig der Kings. Trotz allem fand ich das Buch nicht schlecht. Ein Ausflug in das Hirn eines Schülers, der ein wenig durchdreht. Nochmal lesen werd ich es aber so schnell sicher nicht. Hab noch andere Bücher auf der Warteliste.
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