Brennen muss Salem! von Stephen King

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 1975unter dem Titel „Salem´s Lot“,deutsche Ausgabe erstmals 1979, 573 Seiten.ISBN 3-453-40749-0.Übersetzung ins Deutsche von Ilse Winger und Christoph Wagner.

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In Kürze:

In einer neuenglischen Kleinstadt nistet sich ein uralter Vampir ein. Nach und nach lässt er die Bürger zur Ader, schafft sich ein untotes Gefolge. Nur eine kleine Gruppe verängstigter Menschen bietet ihm Paroli, doch das Monster ist stark und schlau – ein erbarmungsloser Gegner… – Stephen Kings moderner Vampir-Klassiker erscheint hier in edlem Gewand, ungekürzt und ergänzt um zwei Erzählungen. Die Ausstattung bleibt Beiwerk, denn im Mittelpunkt steht weiterhin der Roman, der ungeachtet seines Alters eine höllisch spannende Geschichte erzählt.

Das meint phantastik-couch.de: „;Moderner Vampirklassiker im edlen Buchgewande“;100

Horror-Rezension von Michael Drewniok

„;Brennen muss Salem” (Salem’s Lot, 1975), S. 17-583: Im Herbst des Jahres 1975 kommt der Schriftsteller Ben Mears zurück nach Jerusalem’s Lot. In dieser Kleinstadt im US-Staat Maine hat er seine Kindheit verbracht, hier hofft er auf einen Neuanfang, nachdem er seine Lebensgefährtin bei einem Unfall verlor. Mears nimmt einen dunklen Punkt seiner glücklichen Jugendjahre zum Anlass für ein neues Buch: Über Salem’s Lot brütet das alte Marsten-Haus, erbaut im frühen 20. Jahrhundert vom Gangster und Alkoholschmuggler Hubert Marsten, dessen Geist dort noch umgehen soll und dem jungen Ben Mears den Schock seines jungen Lebens verschafft hatte. Der erwachsene Schriftsteller findet Hinweise darauf, dass Marsten darüber hinaus ein Serienmörder und Satanist gewesen ist – eine spannende Story wartet also auf ihn, die Bürger nehmen ihn freundlich auf, und er lernt die junge Susan Norton kennen, die ihm rasch mehr als freundschaftliches Interesse entgegenbringt.

Allerdings ist das Marsten-Haus seit kurzem wieder bewohnt. Der mysteriöse Mr. Straker hat es gemietet. Mit seinem noch nie in Erscheinung getretenen Kompagnon Mr. Barlow plant er angeblich ein Antiquitätengeschäft in Salem’s Lot zu eröffnen. Das Interesse der Bürger wird indes durch schlimme Dinge abgelenkt: Kinder verschwinden in der Nacht, ein Hund wird grausam getötet. Ben Mears vermutet den Ursprung des Übels im Marsten-Haus. Ein alternder Lehrer, ein junger Arzt, ein zweifelnder Priester, ein kleiner Junge und Susan schließen sich ihm an, nachdem sie die unglaubliche Wahrheit akzeptieren müssen: Barlow ist ein uralter Vampir, der seit Urzeiten von Ort zu Ort zieht und seine Bluternte einfährt. Straker dient ihm als menschlicher Gehilfe, denn als Vampir kann sich sein Meister nur des Nachts zeigen.

Die Gefährten beschließen Barlow auszuschalten. Doch die Kreatur ist stark und schlau. Längst hat Barlow damit begonnen, die Bürger von Salem’s Lot in seine untoten Diener zu verwandeln. Sie schirmen ihren Meister ab, der in aller Ruhe finstere Pläne schmieden und seinen verzweifelten Gegnern grausame Fallen stellen kann…

“;Eins für unterwegs” (One for the Road, 1977), S. 585-609: Zwei Jahre sind seit dem großen Brand in Salem’s Lot vergangen, doch die Bewohner der umliegenden Orte wissen, dass sich in den Ruinen weiterhin Unheimliches tummelt und man sich tunlichst nach Einbruch der Dunkelheit fernhält. Leider gibt es Ereignisse, die es erforderlich machen, gegen dieses Gebot zu verstoßen – die verbliebenen „;Bürger” von Salem’s Lot warten darauf jene zu begrüßen, die sich zu ihnen verirren…

“;Jerusalem’s Lot” (Jerusalem’s Lot, 1978), S. 611-661: Im Jahr 1850 zieht ein junger Mann in das einsam gelegene Haus seines bei der Bevölkerung verhassten, aber verstorbenen Großvaters. Interesse hegt er für ein nahe gelegenes, von seinen Bewohnern verlassenes Dörflein namens „;Jerusalem’s Lot”. Dadurch weckt er uraltes Grauen, das auf ihn schon gewartet hat…

Wie würde Dracula heute vorgehen?

Phantastische Romane, in denen Vampire ihr Unwesen treiben, gab es schon, bevor Bram Stoker 1897 seinen “;Dracula” auf die Leser losließ, und es gab sie danach natürlich um so zahlreicher. In der Regel ist diesen Werken eines gemeinsam: Sie sind miserabel. Auch „;Dracula” ist kein “;gutes” Buch, sondern aus literarischer Sicht ein ebenso wüstes wie triviales Gemisch aus nie wirklich eine runde Story bildender Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Erzählungsfetzen oder gefakter Sachbuchartikel. Doch Stoker gelang etwas, das den meisten Epigonen abging: Er schuf einen mitreißenden Roman, der reizvoll den Zeitgeist konservierte, sowie einen – zudem negativen – Helden schuf, der sich als ideale Projektionsfläche für diverse Ängste, aber auch für „;verbotene” Wunschvorstellungen eignete – eine echte “;Kultfigur”, lange bevor dieser Begriff von den Medien inflationär missbraucht wurde.

Mit „;Brennen muss Salem” gelang Stephen King achtzig Jahre später ein ähnliches Meisterstück. Auch hier wäre es zuviel der Ehre von einem “;Meisterwerk” zu sprechen, denn die Story ist weder raffiniert noch der Stil geschliffen. Eine ganz einfache Geschichte erzählt der Verfasser, wie er es immer zu tun vorgibt. Das kann er famos, wie sich einmal mehr herausstellt, darüber hinaus spricht er die Sprache „;des Volkes” und leistet auch auf diesem Level fabelhafte Arbeit. Trotz seines Alters wirkt “;Brennen muss Salem” nie altmodisch, die Story „;funktioniert”, ohne dass sich Stirnrunzeln und Irritationen über die Abwesenheit von Handys, Laptops oder GPS einstellen. (Wie würde wohl ein Vampir mit der CSI-Gegenwart des 21. Jahrhunderts fertigwerden?)

Geliebte Kleinstadt voller Bosheit

“;Brennen muss Salem” spielt in einer dieser kleinen Ortschaften in der US-Provinz, die kaum ein Schriftsteller so gut wie King dreidimensional vor unserem geistigen Auge erschaffen kann. Er nimmt sich viel Zeit, zeichnet mit Worten eine Karte von Salem’s Lot, stellt uns zahlreiche Bewohner prägnant vor: Salem’s Lot wird zu einer Stätte, die uns nicht gleichgültig lässt, wenn sich das Böse einzuschleichen beginnt.

Auch das geschieht fast unmerklich. King spielt auf der Klaviatur des Grauens, mischt Andeutungen mit kurzen, grellen Splattereffekten. „;Brennen muss Salem” ist kein “;reiner” Vampir-Roman, sondern enthält auch wichtige Elemente des Spukhaus-Subgenres. Im Rahmen der Gesamtgeschichte erscheint die Rekonstruktion der Historie des Marsten-Hauses ungewöhnlich und unnötig aufwändig. Hier bringt King einen Aspekt zur Sprache, der im weiteren Verlauf nie wirklich aufgelöst wird. Was er sich anscheinend vorstellte, macht die Story „;Jerusalem’s Lot” – eine Reminiszenz an H. P. Lovecrafts “;Cthulhu”-Universum übrigens – deutlich: Das Masten-Haus ist quasi die Manifestation eines Ortes, der schon schlimmere Bewohner als einen Serienmörder oder einen Vampir gesehen hat.

Sind die Würfel erst einmal gefallen, zieht das Tempo stetig an, gibt’s keine Pausen mehr. Die Zeit läuft ab in und für Salem’s Lot. Erneut findet King für den Untergang ebenso einfache wie eindrucksvolle Bilder und Worte. Das Böse, so macht er klar, ist weder elegant noch attraktiv, sondern schrecklich banal. Was dies im Detail heißt, dekliniert er recht drastisch durch. (Die „;Gestrichenen Szenen” zeigen, dass er sich in dieser Hinsicht Anno 1975 noch ein wenig Zurückhaltung auferlegen lassen musste…)

Freilich ist das Böse eigentlich schon längst vor Ort präsent. King übertrifft sich selbst, wenn er auf den Seiten 299 bis 305 ein Loblied auf die Kleinstadt singt, das immer wieder nahtlos in ihre Verfluchung übergeht. Salem’s Lot ist keine Gemeinschaft bescheidener, genügsamer, vergnügter Landleute. Es gibt einen Slum, es gibt verdrängtes aber existierendes Elend, Trunksucht, familiäre Gewalt, Korruption, Rachsucht, Gleichgültigkeit. Vor allem beschreibt King, wie die endlose Eintönigkeit des kleinstädtischen Lebens die Bürger von Salem’s Lot schon vor der Ankunft Barlows in Untote verwandelt hat, die wie Maschinen ihrem Tagwerk nachgehen und ihre Abende in der Kneipe oder vor dem Fernseher verdämmern.

Dies ist die Welt, die einen “;modernen” Vampir wie Barlow begünstigt. Er schätzt Gemeinschaften, die nur zusammen wohnen aber nicht zusammen leben. Heimlich schleicht er sich ein, nutzt vorhandene Schwachstellen, vergrößert unmerklich die Lücken im sozialen Gefüge, reißt seine Opfer dort aus den Reihen ihrer Mitmenschen, wo es so lange nicht auffällt, bis es zu spät ist und seine selbst zu Vampiren gewordenen Diener über die kleine Schar der Verbliebenen herfällt.

Ein ungleicher Kampf, der unglücklich endet

Die Dramatik der Geschichte erfordert es, dass die Verteidiger dem Angreifer zunächst hoffnungslos unterlegen erscheinen. King schafft es auch hier, diesen alten Kniff nicht gar zu offensichtlich werden zu lassen, indem er nicht Figuren, sondern gut charakterisierte Individuen auftreten lasst. Da ist zunächst Ben Mears, ein weiteres Glied in der langen Kette Kingscher Hauptfiguren, die sich ihr Brot als Schriftsteller verdienen – redlich und hart, darauf legt Mears in Vertretung seines geistigen Vaters mehrfach großen Wert! Mears strebt nicht nach hehrer Kunst, er ist mehr ein literarischer Handwerker, der auf seine Weise versucht die Menschen und ihre Schattenseiten zu verstehen. In Salem’s Lot ist er ein Außenseiter, psychisch außerdem angeschlagen nach dem tragischen Tod seiner Frau. Nicht eindrucksvoller präsentiert sich die kleine Schar seiner Gefährten. Doch um sie alle bangen wir, denn King hat sie uns in großen und kleinen Kapiteln und Episoden vorgestellt. Hier zieht kein gesichtsloses Kanonenfutter in seinen wegen der Schwäche seiner Streiter umso heroischeren Kampf gegen das Böse!

Das kommt natürlich entsprechend finster und mächtig daher. Barlow ist nicht unbedingt intelligent, aber er ist uralt und schlau, denn nur so konnte er überleben in einer Welt, die ihm trotz seiner Stärke viele Beschränkungen auferlegt. Ganz klassisch muss er die Sonne und einen Holzpflock durchs Herz fürchten, seltsamerweise aber auch Silber, Weihwasser oder das Kruzifix; dabei sagt er selbst, er sei viel älter als das Christentum. Wieso hat es dann soviel Macht über ihn? Hier schweigt sich King aus, obwohl er ansonsten viele vampirische Fähigkeiten beinahe „;wissenschaftlich” erklärt.

Wie passt das Marsten-Haus da hinein?

In der technisierten Welt des 20. Jahrhunderts kann sich Barlow nicht auf die Hilfe eines Irrsinnigen verlassen. Menschliche Hilfe benötigt er auf jeden Fall, die ihn während des Tages quasi “;vertritt” und schützt. Barlows Renfield heißt Straker, verderbt, doch durch und durch bei Sinnen. Auch hier bleibt unklar, was ihn umtreibt oder wieso sein Herr ihm traut. King deutet an, dass die Beziehung zwischen Barlow und Straker eigentlich eine Dreiecksbeziehung ist: Im Marsten-Haus haben satanische Rituale stattgefunden, die wohl nicht ohne Antwort und Erfolg geblieben sind.

Barlow als Vampir beschreibt King wiederum klassisch als kraftvollen, alten Mann mit slavischen Gesichtszügen und altmodischen Manieren, der mit der steigenden Literzahl abgezapften Blutes jünger und stärker wird. Immerhin verwandelt er sich in ein Furcht erregendes Ungeheuer, wenn der Durst über ihn kommt. In diesem Punkt kann King jedoch nicht mit der ansonsten wenig eindrucksvollen Verfilmung seines Romans von 1978 mithalten: Der unvergleichliche Reggie Nalder spielt Barlow als grandiose, nagezahnige, fledermausige Schreckenskreatur, deren Maske sich eng am bemerkenswerten Auftreten von Max Schreck in Friedrich Wilhelm Murnaus bahnbrechendem Stummfilmklassiker „;Nosferatu” (1921) orientiert. (Leider sieht er offenbar immer so aus, was wenig logisch erscheint und erst recht in die Nacht verbannt… Wenigstens gibt es so mehr Raum für den großartigen James Mason, der zwar dem Straker aus Kings Buch ebenfalls nicht ähnelt, aber der Figur seinen ganz eigenen Charakter aufprägt.)

Was Barlow letztlich fallen lässt, ist nicht unbedingt die Kampfkraft seiner Widersacher, sondern sein Ego. Kingtypisch hat auch das Böse seine Archillesferse, und wenn der Autor gut aufgelegt ist, findet er eine, die den Sieg in letzter Sekunde überzeugend wirken lässt. Barlow hat sich zu sehr daran gewöhnt, dass alles klappt bei seinen Raubzügen, und vernachlässigt seine Deckung – so kriegen sie ihn. Damit ist nicht plötzlich alles gut: Die meisten Gefährten sind tot, die Überlebenden haben alles verloren, die Vampire lösen sich nach dem Tod ihres Meisters mitnichten in Wohlgefallen bzw. Staub auf. Zwar kehren Mears und Mark nach Salem’s Lot zurück, um ihr Werk zu vollenden, doch die Kurzgeschichte “;Eins für unterwegs” macht deutlich, dass sie auch dieses Mal scheitern.

Vampire in des Lesers Brieftasche

Vermutlich musste es so kommen, denn schließlich basiert das Geschäftsleben seit jeher auf Ideen, die der Steigerung des Verdienstes dienen. Der DVD gelang nicht nur als leistungsfähiges Speichermedium für Filme der Durchbruch. Um den Sammler, der das, was er sich gern öfter anschaute, bereits als Video besaß, zum neuerlichen Zücken seiner Börse zu bewegen, wurde ihm lockendes Zusatzmaterial geboten: Plötzlich gab es den „;Director”s Cut”, der jene Filmminuten präsentierte, die bisher die Zensur aus dem Werk gebissen hatte. Dazu kamen “;Features” – Blicke hinter die Studiokulissen, persönliche Anmerkungen des Regisseurs, der Schauspieler, des Studiomechaniker etc.: Specials, die man sogar auf eigene DVDs pressen und mit dem Film als Doppel-, Dreifach- oder Vierfach-Extra-Ausgaben verkaufen konnte.

Alter Wein in neuen Schläuchen, den man sogar für mehr Geld als das Original auf den Markt werfen kann? Kein Wunder, dass auch andere Medien unruhig und aufmerksam wurden. Wie das Literaturgeschäft reagierte, macht „;Brennen muss Salem” in seiner aktuellen Inkarnation exemplarisch deutlich. Stephen King veröffentlichte sein Buch 1975. In seiner ursprünglichen Fassung verkaufte es sich drei Jahrzehnte gut. “;Gut” war offenbar nicht genug, denn 2005 kam eine edle Luxusausgabe in den Handel. Der Inhalt: „;Brennen muss Salem”, der Roman, den es schon lange gab, plus zwei Erzählungen, die sich um den verfluchten Ort ranken aber ebenfalls längst veröffentlicht waren. Hinzu kamen diverse Vor- und Nachworte des Verfassers, dazu jene Passagen, die King in den 1970er Jahren zwar geschrieben, aus dem fertigen Roman jedoch entfernt, doch klugerweise nicht in den Papierkorb geworfen hatte. Zum Kunstwerk adeln sollten diese Ausgabe diverse Fotografien von Jerry N. Uelsmann, die nach Auskunft von Kritikern und Experten eine unheimliche Grundstimmung verbreiten; als “;normaler” Leser mag man sich dem anschließen, muss es aber nicht.

Die „;Illustrated Edition” ist folglich primär ein Wunschobjekt des King-Komplettisten. Das trifft auch auf die deutschsprachige Ausgabe zu, obwohl die Veröffentlichungsgeschichte hierzulande einen etwas anderen Verlauf nahm. Als “;Brennen muss Salem” 1979 erstmals im Zsolnay-Verlag erschien, war diese Fassung gekürzt. Warum dies geschah, sei hier ausgeklammert, doch Fakt ist, dass auch die ersten Taschenbuch-Auflagen im Heyne-Verlag diese Übersetzung übernahmen. 1995 brachte der Zsolnay-Verlag selbst eine neue, dieses Mal ungekürzte Fassung heraus, die von Heyne übernommen wurde. Der Leser, der heute zur preiswerten Taschenbuchausgabe greift, kommt also in den Genuss der „;richtigen” Version. Auch die beiden Storys “;Eins auf den Weg” und „;Jerusalem’s Lot” sind längst in Deutschland bekannt, weil enthalten in der King-Sammlung “;Nachtschicht”, die seit mehr als zwei Jahrzehnten kaum jemals vergriffen gewesen ist.

Fazit: Salem’s Lot wird sowieso ewig untot bleiben!

Bleiben also höchstens die „;Gestrichenen Szenen”, die dem Fan wirklich Neues bieten können. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass es gute Gründe gab, sie aus dem Roman zu eliminieren. Als Bereicherung kann man sie jedenfalls nicht bezeichnen. Es bleibt die Feststellung: “;Salem’s Lot – The Illustrated Edition” ist in auch in seiner deutschen Inkarnation ein reines Liebhaberstück. Der hübsche Velours-Einband macht sich gut im Regal; er verleiht dem Inhalt eine repräsentative Gestalt, die der wahre Freund dieser Geschichte allerdings ignoriert: ";Brennen muss Salem” braucht diesen pompösen Auftritt nicht, denn das Buch wird noch lange für sich selbst stehen!

Ihre Meinung zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«

Leoni zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«30.11.2014
Ziemlich konfus, das Ganze:
Erst geht es um einen namenlosen Mann, der mit einem Kind irgendwo herumzieht und alte Zeitungen kauft.
Er will nach irgendwohin zurückgehen und den Jungen mitnehmen.
Dann wird man in eine völlig andere Szene geworfen und weiß nicht so recht, wie man da hineingeraten ist.
Hat das jetzt irgendwas miteinander zu tun? Der Junge ist verschwunden.
Ist der Typ selbst jetzt dieser Junge gewesen?
Der Betreuer des Jungen war Schriftsteller, nun ist der neu aufgetauchte Typ wieder Schriftstelle, weswegen ich erst dachte, die beiden seien identisch.
Dann fängt eine Bekanntschaft mit einer Susan (Alter unklar, erst dachte ich, sie wäre Schülerin) an. Deren Eltern (oder deren Lebensgefährte) mögen das wohl nicht und er wird vermutlich deswegen vermöbelt.
Dann taucht eine weitere dubiose Figur auf, und es hat den Eindruck, dass er den Schriftsteller umbringt.
Nach dem zweiten Anlauf, dieses Gewirr zu verstehen habe ich aufgegeben.
Ich hab's als Hörbuch angefangen - vielleicht ist die gedruckte Version transparenter.
Das war mein erster und letzter "King".
Stefan83 zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«18.03.2013
Schaut sich der interessierte Besucher heutzutage in den Buchhandlungen um, wird er immer öfter auf eine separate Abteilung für Vampire stoßen, die, losgetreten von Stephenie Meyers „Biss“-Zyklus, auf einer Welle reitet, welche die klassische Figur des „Nosferatu“ zum wunderschönen, romantischen Jüngling degradiert hat – der anscheinend nur ganz zufällig unsterblich und mit Eckzähnen versehen ist. Saugten früher die Wesen der Nacht noch in der Halsbeuge ihrer Opfer, wird nun wesentlich tiefer liegenden Körperteilen die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Der Vampir ist zum Zugpferd des „Nackenbeißer“-Genres geworden, der eigentliche Schrecken und Aberglauben um diese sagenumwobene Figur wurde der Schmonzette und letztlich vor allem dem Profit geopfert. Währenddessen herrschen im eigentlichen Horror-Genre inzwischen Splatter und Folter vor, wird sackkarrenweise Blut und Gedärm über den Leser ausgeschüttet, der, oftmals abgestumpft von „Saw“ und Co., davon ungefähr so emotional bewegt wird, wie manch anderer mittlerweile von den Abendnachrichten – vom fein ziselierten, psychologischen Grusel scheint man weiter entfernt denn je. Was bleibt ist der Griff zum Klassiker – und zu denen muss, nicht erst seit der Wiederveröffentlichung des Titels in einer „Illstrated Edition“ bei Zsolnay und Heyne, „Brennen muss Salem“ unbedingt gezählt werden.

Stephen Kings zweiter Roman, der in seiner Idee bereits vor „Carrie“ entstanden ist, sollte allen heutigen „Vampir“-Autoren mit satter Vorhand um die Ohren gehauen und anschließend als Lehrmaterial in die Hand gedrückt werden, erweist sich diese moderne Version von Bram Stokers „Dracula“ doch als zeitloses Werk, dessen Story auch über vierzig Jahre nach der Veröffentlichung immer noch funktioniert. Sein Erfolgsrezept: Die Einfachheit, das unkomplizierte Du und Du mit dem Leser, dem nichts von oben herab erzählt und der auch nicht belehrt, sondern mit simpelsten, aber wirkungsvollsten Mitteln in die Geschichte hineingezogen wird:

„Schalten Sie den Fernseher aus – schalten Sie doch auch mal alle Lichter aus bis auf die eine Lampe über ihrem Lieblingssessel -, und dann unterhalten wir uns hier im Dämmerlicht mal über Vampire. Ich denke, ich bringe Sie dazu, an sie zu glauben, denn ich habe es, während ich an meinem Buch arbeitete, selber auch getan.“ Stephen King in seinem Vorwort zur Ausgabe von 2005. Und soviel sei vorab gesagt: An Vampire habe ich nach der Lektüre des Buches zwar letztlich nicht geglaubt – das allabendliche Warten an der finsteren Haltestelle unseres kleinen Dorfes fiel aber irgendwie noch stiller aus als sonst.

Ihren Anfang nimmt die Geschichte von „Brennen muss Salem“ im Herbst des Jahres 1975. Ben Mears, Schriftsteller und Sohn der Kleinstadt Salem's Lot (kurz für Jerusalem's Lot), kehrt in die Heimat seiner Kindheit zurück, um den Tod seiner bei einem Unfall gestorbenen Freundin zu verarbeiteten und einen Neuanfang zu wagen. Gleichzeitig will er sich einer alten Angst stellen, welche in Form des alten Marsten-Hauses oberhalb der Stadt thront. Erbaut im frühen 20. Jahrhundert, ranken sich viele Mythen und Legenden um das Haus und seine Bewohner. Hubert Marsten soll gar für einige Morde verantwortlich und praktizierender Satanist gewesen sein. Für Ben Mears, der sich in frühester Jugend bei einer Mutprobe Zutritt verschafft und eine bis heute nicht rational zu erklärende Begegnung mit dem Geist Marstens gehabt hat, sieht darin genug Potenzial für ein neues Buch und beginnt zu schreiben. Gesellschaft leistet ihm dabei die junge Susan Norton, in die er sich recht bald verliebt.

Doch Mears Inspiration, das seit vielen Jahren unbewohnte Haus, scheint nun einen neuen Mieter gefunden zu haben. Mr. Straker, ein mysteriöser Herr mittleren Alters mit noch älterem Auto, hat sich dort niedergelassen. Gemeinsam mit seinem Partner Mr. Barlow will er ein Antiquitätengeschäft in Salem's Lot eröffnen. Ein ungewöhnliches Ansinnen, nicht nur aufgrund der überhöhten Preise. Doch bevor sich die Bevölkerung der Kleinstadt länger über den Neuankömmling und den durch Abwesenheit glänzenden Kompagnon wundern kann, erregen weit schlimmere Dinge ihre Aufmerksamkeit: Am Friedhofszaun wird ein gepfählter Hund aufgefunden. Und nur kurze Zeit später verschwindet ein Sohn der Glicks spurlos, während der andere plötzlich an einer unerklärlichen Blutarmut zu leiden scheint. Da all die Ereignisse mit Ben Mears Ankunft in Salem's Lot zusammenfallen, wird dieser nun zunehmend schärfer beäugt. Er selbst richtet seinen Blick dagegen hoch zum Marsten-Haus.

Sind die alten Gemäuer erneut zu einem Hort des Bösen geworden? Oder gibt es für all das eine vollkommen logische Erklärung? Gemeinsam mit Sue, dem trinkenden Priester Callahan, dem alten Lehre Burke und einem scharfsinnigen, kleinen Jungen namens Mark, geht Ben Mears dem Übel auf dem Grund … und stößt auf einen Gegner, der ihm und seinen Gefährten stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

Achtzig Jahre nach Stokers „Dracula“ kehrt King mit „Brennen muss Salem“ zu den Ursprüngen des Vampir-Romans zurück und konfrontiert den Leser, ausgehend von der Idee den alten Stoff in die Moderne zu übernehmen, mit den Urängsten der Menschen. Dunkle, knarzende Kellertreppen. Huschende Schatten in der Finsternis. Vom Wind raschelnde Blätter im Wald. Rot funkelnde Augen in völliger Schwärze. Kings Mittel sind so einfach wie wirkungsvoll, kreieren von Beginn an eine Stimmung, welcher man sich nur schwerlich entziehen mag und mit jeder umgeschlagenen Seite an Intensität gewinnt. Das ist insofern beeindruckend, da die Hommage in Aufbau und Chronologie den Ereignissen des älteren Vorbilds durchaus ähnelt. Von der Verschiffung der Kisten, über den Gehilfen und die Ausbreitung der Vampire bis hin zum Aussehen des Vampirs - „Brennen muss Salem“ hält sich eng an den Ur-Stoff, ordnet sich aber dennoch nicht gänzlich den klassischen Tönen unter. Wo Stoker lediglich andeutete, wird King konkret. Dabei macht er die Thematik Vampirismus glaubhaft ohne sie zu entmystifizieren. Als Mittel dient ihm, wie auch in vielen seiner späteren Romane, die provinzielle US-Kleinstadt, welche dem Leser zwar nicht als Karte vorliegt, aber derart en detail beschrieben wird, das deren Aufbau uns bald so vertraut ist, wie die sie bevölkernden Figuren, welche uns teilweise mit schwindelerregender Schnelligkeit ans Herz wachsen. Und hiervon lebt, ja, hierdurch atmet die gesamte Geschichte.

Salem's Lot ist nicht einfach der zufällige Schauplatz eines auf ihm tobenden Horrors – es wird zur Heimat des Lesers, die dort lebenden Menschen zu Bekannten, Freunden, Vertrauten. Und hieraus zieht „Brennen muss Salem“ seine Spannung. Wie eine langsam vor die Sonne schiebende Wolke greift der Schauder auf uns über. Die gemütliche Wärme eines spätsommerlichen Abends weicht herbstlicher Kälte. Statt zirpenden Grillen und Zikaden erklingen die Schreie der Ziegenmelker in der Nacht. Schritt für Schritt nimmt die Dunkelheit Besitz von Salem's Lot, während wir hilflos mit anschauen müssen wie Barlow und Straker, von der Abgeschiedenheit des Ortes genauso begünstigt wie von der typischen Kleinstadt-Mentalität der Bewohner, die Reihen mit eiskalter Präzision lichten und dabei auf fast keinerlei Gegenwehr stoßen. King, der selbst an einem ähnlichen Ort aufgewachsen ist, erweist sich hier einmal mehr – und das ist seine große Stärke, die mich immer wieder so begeistern und bewegen vermag – als perfekter Beobachter seiner Mitmenschen. Salem's Lot ist voller Ecken und Kanten. Seine Bevölkerung, so amerikanisch sie auch sein mag, ist der unserer Dörfer und Kleinstädte mit all ihren Fehlern erschreckend ähnlich. Häusliche Gewalt, Gleichgültigkeit, Snobismus, tugendhafter Wahn, Spießbürgertum, soziales Elend. Anhand der Figuren erhalten wir einen Querschnitt der Gesellschaft, welcher den eigentlichen Horror des Vampirs durch die alltägliche Bösartigkeit noch verstärkt.

Als Zentrum des Ganzen versteht sich dabei das Marsten-Haus. Eine Reminiszenz an Shirley Jacksons „Hill House“ (oder auch Blackwoods „Das leere Haus“), steckt auch in ihm „etwas Dunkles“ und bleibt, selbst als Barlow es verlässt, ein unheimlicher, das ursprünglich Böse verströmender Ort. In Folge dessen sind es besonders die Passagen, welche rund um das Haus spielen, welche die angesichts heutiger Schrecken schon fast in Vergessenheit geratene Gänsehaut auslösen und den Leser mit leicht nervösem Blick den Gang in den eigenen Keller antreten lassen. Die photographische Schärfe mit der King all dies zeichnet, sein unnachahmliches Gefühl für das richtige Timing – im Verbund mit der sich stetig zuspitzenden Handlung machen sie aus „Brennen muss Salem“ mehr als nur schlichte Unterhaltung.

Kings zweiter Roman ist voller Finsternis, Schwärze und Hoffnungslosigkeit, aber auch gleichzeitig durchsetzt von herzerwärmender Liebe und tiefempfundener Freundschaft. Ein herausragendes, berührendes und beklemmendes Meisterstück des Genres, das den guten alten Horror wieder salonfähig und mich über viele Stunden von allen anderen Aktivitäten abgehalten hat.

Der Abschied fiel mir, wie schon bei „Es“, nicht leicht, wird in der aktuellen „Illustrated Edition“ aber durch zwei weitere Kurzgeschichten hinausgezögert, welche die Geschehnisse rund um Salem's Lot komplettieren.

„Eins für Unterwegs“ setzt zwei Jahre nach dem Ende von „Brennen muss Salem“ an und erzählt die Geschichte eines Durchreisenden, dessen Familie im tiefsten Winter in einem Auto nahe Salem's Lot eingeschneit worden ist. Widerstrebend erklären sich zwei Einheimische bereit, ihren Drink in der Bar zurückzulassen und dem Mann bei der Suche zu helfen. Im Gepäck: Eine Bibel und ein Kruzifix …

Bereits in der Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ erschienen, bietet „Eins für Unterwegs“ für King-Jünger nichts Neues. Für alle anderen stellt die nur wenige Seiten umfassende Geschichte aber eine äußerst stimmungs- und humorvolle Weitererzählung der vorhergehenden Ereignisse dar.

„Jerusalem's Lot“ (auch bereits vorher unter dem Titel „Briefe aus Jerusalem“ erschienen) erzählt von Charles Boone, der Mitte des 19. Jahrhunderts von seiner Familie das Anwesen Chapelwaite erbt und sich dort mit seinem treuen Diener Calvin McCann niederläßt. In den Briefen an seinen Freund Bones wird nach und nach deutlich, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Die unheimlichen Geräusche, die erschrockenen Gesichter der Ortsansässigen, die Andeutungen und rätselhaften Geschichten von Mrs. Cloris lassen Charles bald selbst an einen Fluch glauben, den seine Familie mit in den Ort gebracht hat...

„Jerusalem's Lot“ ist insofern interessant, da es chronologisch nicht nur Jahre vor „Brennen muss Salem“ spielt, sondern auch in Aufbau und Sprache nah an Bram Stokers „Dracula“ bleibt, dem dieses Werk auch direkt gewidmet ist. So setzt sich die komplette Geschichte aus Briefen zusammen, die, anfangs noch amüsiert, später immer mehr vom Grauen befallenen, von den Geschehnissen rund um Chapelwaite berichten. Gleichzeitig zitiert King hier ausgiebig Lovecraft. Unter anderem verwendet James Boone dessen Zauberformeln, um das Böse heraufzubeschwören. In Wirkung und Atmosphäre bleibt „Jerusalem's Lot“ jedoch gegenüber der vorherigen Erzählung zurück.

Komplettiert wird die vorliegende Ausgabe durch die einstmals „Gestrichenen Szenen“ von „Brennen muss Salem“. Diese sind allerdings, von der alternativen Fassung des Endes von Dr. Cody und Barlow mal abgesehen, vernachlässigbar und lassen deutlich erkennen, warum Lektor und Autor diese in Absprache nicht mit ins Buch übernommen haben. Hier hätte man sie ebenfalls – nun ja – streichen können.
Konrad Wolfram zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«25.10.2011
Gerade in Zeiten, wo der Kuschelvampir zur Massenware verkommen ist, sollte man auf diesen Roman von Stephen King zurück greifen. Nur selten habe ich bisher eine so intensive und dichte Story lesen dürfen, die sich diesem Thema wittmet und geradezu perfekt umsetzt. Trotz des Alters dieses Romanes, bleibt BRENNEN MUSS SALEM wohl eines der besten Werke des Autors Stephen King, der in manchen anderen Büchern auch schon mal Passagen zum besten gibt, die hart am Rande der Langeweile tendieren. Hier jedoch breitet er sein Können in voller Blüte aus und weiß den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Für alle Autoren, die sich des Thema "Vampire" annehmen wollen, sollte BRENNEN MUSS SALEM vorab zur Pflichtlektüre werden.
Lese-Bine zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«27.03.2009
Mit King Büchern hat meine " Lesekarriere" im Bereich Horror/Thriller begonnen. Brennen muss Salem ist eines meiner Lieblingsbücher von King da das Buch einen zuerst in den Bann der Stadt zieht und man gefesselt ist von der Stroy, auch wenn man nicht so der Fan( wie ich) von Vampiergeschichten ist. Fand ich dass Buch spannend. Man fiebert und erlebt die Geschichte mit der kleinen Gruppe mit.
Suzie zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«03.03.2009
Brennen muss Salem ist einer Kings gruseligsten Romane, die bis jetzt geschrieben wurden. Normalerweise schreibt er ja eher Thriller, aber dieses Buch ist das reinste Horror- Buch! Bei manchen Stellen bekam ich wirklich Gänsehaut, obwohl ich kein Feigling bin.
Überhaupt mag ich Bücher, in dene Vampire vorkommen. Nicht zu empfelen bei Hosenscheißeritis und Angsthaseris!
SordisPretiosa zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«31.10.2008
Diese Buch gehört auch meiner Meinung nach zu King's fesselnden, spannenden Büchern, auch wenn ich es noch nicht als sein Meisterwerk bezeichnen würde.

Bei einer Geschichte über Vampire wirklich neue Ideen einzubringen, ist relativ schwierig - aber "Brennen muss Salem" überzeugt vor allem durch die Charaktere und eine gut gehaltene Dramatik.

Meine abschließende Wertung lautet also: Gelungen und eins seiner besten Bücher, aber nicht sein Meisterwerk.
Bio-Fan zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«30.03.2008
Jeder Autor hat so seine Licht- und Schattenseiten. Das trifft in besonderem Maße auf die Vielschreiber zu. "Brennen muss Salem" gehört m.E: zu Kings Meisterwerken.
Kaum einer versteht es so gut wie King, eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens zu erzeugen. Amerikanische Kleinstadtidylle anscheinscheinend ohne List und Tücke bis dann das "Böse" Einzug hält. Der ewige Kampf des Menschen gegen das Böse (hier in der Person eines "alten" Vampirs) beginnt.Wir lernen die Ahnungslosen kennen, die schnell Beute des Vampirs werden und seine Gefolgschaft vergrößern. Im Mittelpunkt aber steht die kleine Schar der Wissenden, die den verzeifelten Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner aufnehmen. Wer die Auseinandersetzung letztendlich überlebt, bleibt bei King bis zum Schluss offen. Hieraus resultiert auch die Spannung, die von Anfang an ein sehr hohes Level erreicht.
Für alle King-"Einsteiger" ein "Must read"
Heaven23 zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«05.03.2008
Brennen muss Salem von SK war der erste Roman über Vampire ! Es hat mich einfach umgehauen. Mit diesem Buch hat mich ein Fieber gepackt, das noch heute da ist. Das Buch war überaus spannend ! King ist eindeutig der Beste !
geroellheimer zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«26.09.2007
"Brennen muß Salem" hat mir sehr gut gefallen. Wirklich spannend bis zur letzten Seite. Hier fiel das weglegen des Romans schon ziemlich schwer. Weil ich einfach wissen wollte wie es weitergeht. Sehr zu empfehlen.
Benjamin zu »Stephen King: Brennen muss Salem!«12.08.2007
Boah. Ich muss wirklich zugeben dass
das wirklich der aller beste Roman von Stephen King ist. Er zieht eine solche länge mit sich, wie es der Literatur beliebig ist und King haut wirklich in jeder Szene Spannung rein

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