Das Mädchen von Stephen King

Buchvorstellungund Rezension

Das Mädchen von Stephen King

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „The Girl Who Loved Tom Gordon“,deutsche Ausgabe erstmals 2000, 320 Seiten.ISBN 3-426-28356-5.Übersetzung ins Deutsche von Wulf Bergner.

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In Kürze:

„Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will.“
Die neunjährige Trisha unternimmt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter eine Wanderung. Trisha verläßt kurz den Weg – und verläuft sich im Wald. Hunger und Durst, Mückenschwärme und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit sind nicht ihre einzigen Begleiter…

„Dieses Mädchen ist das beste Kind, das King jemals geschaffen hat: absolut glaubwürdig und in ihrer Verwundbarkeit und ihrem Einfallsreichtum von schmerzlicher Eindringlichkeit.“
Publishers Weekly

Das meint Phantastik-Couch.de: „Rotkäppchen und Gretel“76

Horror-Rezension von Almut Oetjen

An einem Morgen Anfang Juni 1998 in Neuengland fährt Quilla Andersen mit ihren Kindern Pete und Trisha McFarland in die Appalachen, um mehrere Stunden auf einem ausgewiesenen Weg zu wandern. Pete hat keine Lust zu der Unternehmung und streitet sich mit seiner Mutter, während Trisha genervt hinter beiden hergeht. Als sie Pinkeln muss, verlässt sie den Wanderweg, ohne etwas zu sagen. Sie kann kurz darauf nicht, wie angenommen, zu Mom und Pete aufschließen, sondern verläuft sich, als sie eine vermeintliche Abkürzung nimmt.

Ausgerüstet mit einem Rucksack, der eine Flasche Wasser, ein gekochtes Ei, zwei Twinkies, ein Thunfischsandwich, eine große Flasche Surge, eine Tüte Kartoffelchips, einen Poncho, einen Game Boy und einen Walkman mit Radioteil enthält, gerät sie immer tiefer in den Wald und in einen Überlebenskampf. Trisha ist neun Jahre alt und Fan der Baseball-Mannschaft Boston Red Sox, besonders des Closers („Closing Pitcher“) Tom Gordon.

Quilla informiert die Polizei, die über mehrere Tage unter Vergrößerung des Suchradius’ vergeblich Trisha sucht, die sich anfangs recht schnell bewegt und außerhalb des Suchbereiches gelangt. Erschwerend kommt hinzu, dass nach einer Suchmeldung in den Medien ein Mann die Polizei anruft und sie auf eine falsche Spur bringt: er habe gesehen, wie Trisha von einem pädophilen Mörder entführt worden sei.

Strukturiert wie ein Baseballspiel

„Das Mädchen“ folgt in der äußeren Struktur einem Baseballspiel (Vor dem Spiel – Neun Durchgänge – Nach dem Spiel). In der Erzählung gibt es immer wieder Hinweise auf diesen Sport, Spieltaktiken stehen in Beziehung zu Trishas Durchhaltetaktik. Trisha hält an dem Gedanken fest, dass sie gerettet wird, wenn die Red Sox ihre Spiele gewinnen. Manche Ausführungen zu diesem Sport sind etwas speziell und für Leser, die sich mit Baseball nicht auskennen, nicht zu verstehen. Hieraus ergibt sich ein Recherchemotiv. Aber die Erzählung ist auch ohne spezielle Sportkenntnisse gut zu verstehen.

Trisha versucht, auf erlerntes Wissen zuzugreifen, um Probleme in der für sie grundlegend neuen Situation zu lösen. Lebensweisheiten, die ihre getrennt lebenden Eltern ihr vermittelt haben, helfen ihr meist nicht weiter, weniges ist hilfreich. In der Schule hat sie viel gelernt, aber so gut wie nichts darüber, wie es in der Natur aussieht, welche Pflanzen essbar oder giftig sind. Dass Fließgewässer immer zu Menschen führen, erweist sich als falsch: manchmal führen sie in einen Sumpf, ein anderes Mal versickern sie. Trisha geht haushälterisch mit ihren Vorräten um, die am Ende aber doch nicht reichen. So muss sie auf das Angebot der Natur zugreifen. Mitunter hat sie hier Erfolg, in anderen Fällen nicht. Sie isst Scheinbeeren und Bucheckern als „Muesli“, schluckt junge Forellen und Kaulquappen. Nachdem sie längere Zeit keine Nahrung finden konnte, verzehrt sie Sumpffarn und trinkt eiskaltes Wasser. Sie bekommt Magenschmerzen, Durchfall und erbricht sich. Sie erholt sich vorübergehend wieder und wird langsam sehr krank, beginnend mit Husten. Trisha wird immer dreckiger und schwächer.

Eine innere Stimme lässt sie ständig wissen, sie werde nicht durchhalten. Aber Trisha baut eine enge Bindung an ihren verehrten Baseballstar Tom Gordon auf (Der Originaltitel lautet: The Girl Who Loved Tom Gordon). Sie hört sich Spiele der Red Sox im Radio an, führt Gespräche mit dem eingebildeten Tom Gordon und zieht daraus einen Großteil ihrer Kraft und ihres Überlebenswillens.

Das Böse im Wald

Von Stephen King wäre vielleicht zu erwarten gewesen, dass beispielsweise Monster oder ein Psychopath im Wald auf das Mädchen warten. Schon früh wissen wir, dass der mögliche Kindermörder keine Rolle spielt und über diese Spur die Polizei nur in die Irre geführt wird. Bleiben die Monster. Trisha spürt bald, dass ein unbestimmtes Wesen sie begleitet. Dieses baut King subtil zu einer Bedrohung auf, die er schlussendlich interessant auflöst, wobei er sich wieder auf Baseball bezieht. Die Bedrohung von Kindern im Wald ist ein alter Topos im Märchen. Wie Gretel verläuft sie sich im Wald, wie Rotkäppchen wird sie belauert.

Trisha sieht sich einer Vielzahl von Plagen ausgesetzt: Schlangen, großen und kleinen Mücken, Wespen, Fliegen, Tieren, gegen die sie sich mit Schlamm zu schützen versucht, nachdem sie ihr enorm zugesetzt haben. Sie findet einen zerfetzten Hirschkadaver, der Kopf des „Monsters“ wird von Insekten umkreist. Es gibt Beschreibungen zu lesen, die an William Goldings „Herr der Fliegen“ erinnern, an Algernon Blackwoods „Der Wendigo“ und „Die Weiden“. „Das Mädchen“ ist durchsetzt mit naturphilosophischen und religiösen Motiven und Überlegungen. Im Verlaufe ihres Leidensweges setzt sich Trisha auch mit Gott auseinander. Ihr Vater hat ihr einen anderen Gottesbegriff vermittelt als die Schule. Für Trisha ist es ein kurzer Weg, das Denken über Gott mit dem Denken über die Natur und ihre Gefahren in Einklang zu bringen.

Beim Lesen begleitet uns die Frage, ob Trisha es schaffen wird, aus dem Wald herauszukommen, und wenn ja, in welchem Zustand. Wir wissen auch, dass Trisha sich dem „Monster“ irgendwann stellen muss …Stephen Kings Hauptfiguren werden oft beschädigt und überleben nicht immer.

Stephen King, dessen literarisches Personal häufig standardisiert oder auch klischiert ist, hat mit „Das Mädchen“ einen Roman geschrieben, der technisch eher eine Novelle ist und in seinem Werk eine der besten Charakterentwicklungen enthält. Das Leseinteresse dürfte dadurch zu einem großen Teil erhalten bleiben, dass wir dieser Entwicklung minutiös beiwohnen. Der deutsche Verlag vermarktet die Neuausgabe des Romans als Buch für Kinder ab zwölf Jahren. In seinem Nachwort adressiert King eindeutig Erwachsene.

Ihre Meinung zu »Stephen King: Das Mädchen«

Sahneschnitte zu »Stephen King: Das Mädchen«01.01.2017
Dieses Buch ist durchaus für Kinder ab 12 Jahren geeignet, evtl. "schwierig. Für die die sich mit Baseball und den Zügen nicht auskennen, aber es wird nachvollziehbar in Verbindung gebracht, und, Google ist unser Freund.

King spielt sagenhaft mit der Vorstellungskraft, mit dem Monster unterm Bett, der nicht ganz geschlossenen Tür des Kleiderschranks der im halbschatten steht und vom Mondlicht angestrahlt wird... (ihr versteht)

Man wird auf die ein oder andere (falsche) Ferte gesetzt, sehr schnell kann man sich mit Trish identifizieren, mit ihr mit leiden, hätte genauso gehandelt wie sie, Angst gehabt wie sie und will - besonders wenn man auch nur ein, zwei andere Kings gelesen hat, wissen wie es mit Trish weiter geht.

Ich möchte aber anmerken das das Höhrbuch ebenfalls verdammt gut ist, gelesen von Joachim kerzel und einer Frau Pilugar (glaub ich) sie (beide) liest es unbeschreiblich gut, besonders die stellen über Trishs Mutter bzw. Familie oder die Red Sox - göttlich!

Ich finde "Das Mädchen" besticht gerade deswegen, weil es so "alltäglich" und deswegen so unscheinbar bedrohlich ist.

Das normale Leben einer x-beliebigen Familie und ein kleiner "Fehler" wie ihm jedem hätte passieren können und King Tänzern auf der schmalen Linie zwischen Angst und Überleben und wir sind mit Trish dabei - Leute dies ist ein verdammt gutes (Höhr)Buch! , Kinder die Krimi / Horror / Detektiv Conan / American (Horror) hustory oder house, survival, (im Verhältnis zu anderen Kings) sich nur "fürchten" möchten werden "das Mädchen" lieben, für die ist das ein gutes Buch.
Quasi DER einsteige King

Wobei ich trotzdem sagen muss, einer der besten.

Kann ich nur empfehlen!!
PS. Selbstverständlich auch für Erwachsene, die sehen es eventuell aus einer anderen Sicht. Ach und, lest es mal so 5-10 Jahre später noch mal, oder gebt es einer anderen Generation und unterhalten euch darüber, sehr interessant!
Charlie zu »Stephen King: Das Mädchen«03.08.2013
Das Mädchen würde ich sagen ist dass einzige Buch von Stephen King dass man ohne Bedenken auch in die Jugendbuchabteilung einer Buchhandlung stellen kann!
Ich finde es sehr spannend und gut geschrieben aber es ist mit Abstand nicht so hart geschrieben wie manche andere von seinen Werken!!
Man sagt ja schließlich nicht um sonst dass Stephen King der Meister des Horrors ist!!
In diesem Sinne viel Vergnügen beim Lesen!!

LG Charlie
Maraki-Mary zu »Stephen King: Das Mädchen«25.04.2013
Das war eines der wenigen Bücher, die ich von Stephen King gelesen hab und war begeistert...
Es war spannend und Gänsehaut-Feeling pur, zu lesen, wie das Mädchen allein auf sich gestellt ist..
Herr King hat die Gefühle und die Ängste gut niedergeschrieben, so dass der Leser sich gut hineinversetzen kann...

Ich hab das Buch schnell durchgehabt, weil es sowohl vom Inhalt wie auch vom Schreibstil genau mein Ding war. =)
Klaus Beck-Ewerhardy zu »Stephen King: Das Mädchen«22.02.2011
Es ist schön zu sehen, dass es immer noch die Möglichkeit gibt, mit diesem Roman zu überraschen. Droemer-Knaurs PAN-Abteilung hat eine neue Auflage dieses Titels herausgebracht (ISBN 978-3-426-28356-1) auf edlem Papier mit holographischem Wechselcover als Hardcover, so dass man das Buch in dieser Form mit gutem Gewissen noch verschenken kann - auch an sich selbst.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bazong zu »Stephen King: Das Mädchen«07.10.2010
Der Roman ist Spitze 100 %. Für mich war Stephen King schon lange nicht mehr Pflicht als er viel zu viel Fantasie bala bala Krempel in seine Romane gepackt hat.

Ich weiß, dass ich den Roman erst spät entdeckt habe ... Aber das ist eines seiner Meisterwerke, ein echter Stephen King von der Sorte wie beim aller ersten mal.

Die ganze Story ist absolut Rund. Sich im Wald zu verlaufen ist quasi schon jedem passiert, der mal als Soldat bei der kämpfenden Truppe des Heeres gedient hat. Freilich bewegt sich ein ausgebildeter Soldat im Gelände schneller und findet sich dort auch besser zu Recht. Aber hier ist es ein Mädel mit 14 Jahren, was sich im Wald verlaufen hat.

Beschreibe mal solch eine Situation aus der Sicht eines 14 Jährigen Mädels, so wie es Stephen King in diesem Roman getan hat.
Stephen King ist ein von Gott begnadeter Erzähler. Super!
Helena zu »Stephen King: Das Mädchen«19.07.2010
Ich finde, dass das Buch wirklich atmosphärisch dicht beschrieben wird und recht schön zu lesen ist. Alles in allem hat mir das Buch wirklich relativ gut gefallen, denn Trisha mag sich zwar manchmal etwas zu erwachsen verhalten, dennoch ist "Das Mädchen" allerdings ein durch und durch gelungenes Psychogramm eines wirklich faszinierenden Kindes.
Namenlos2709 zu »Stephen King: Das Mädchen«11.03.2010
Kenne nur das Hörbuch, kann mich daher auch nur dazu äußern. Mag sein, dass das Buch anders/besser/fesselnder ist.
Meine Hochachtung dafür, eine so dünne Story auf Sage und Schreibe sieben CDs aufzublasen!
Die Idee, kleines Mädchen verläuft sich im Wald und schlägt sich dort über längere Zeit durch, klang eigentlich viel versprechend, die Sprecher ebenfalls.
Das Konzept, nach dem sich die beiden Stimmen abwechseln, hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen.
Spannung wollte eigentlich die ganze Zeit nicht so recht aufkommen, passiert ist nämlich so gut wie nichts. Zudem nervten die vielen Baseball-Einlagen unglaublich.
Insgesamt: Zeitverschwendung!
Asmodi zu »Stephen King: Das Mädchen«15.04.2009
Wer hat sich nicht schon irgendwo verlaufen? Dumm nur, wenn es in einem solchen Wald geschieht, der weder Anfang noch Ende zu nehmen scheint.
Wenn der einzige Freund dann noch ein imaginärer Pitcher der Red Sox ist und man sich fragen muss, wie lange es dauert, bis man durch die Wespen sterben darf, um dann am besten noch von dem "Etwas" gefressen wird, dann sind Panik und Angst vorprogrammiert.
Da fragt man sich...wer ist der eigentliche Held dieser Geschichte? Der Jäger, der sie schließlich findet? Tom Gordon, der sie nie alleine lässt oder doch Trisha selbst, die sich für ein 9-jähriges Mädchen erwachsener verhält, als manch 30-jähriger?
Spannend und nachvollziehbar, eine Geschichte, die man verschlingt und die einem die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt, wenn man das Buch am Ende weglegt und den Gedanken hat..."Was wäre, wenn ich...?"
Suzie zu »Stephen King: Das Mädchen«03.03.2009
Ich kenne nur das Hörbuch, aber das ist doch dasselbe, oder?
Jedenfalls fand ich es total spannend, und total schade, wenn ich aufhören musste. Vom Hören, meine ich, nicht, dass ihr den Satz falsch versteht.
Es war sehr spannend, und der Wespenpriester jagte mir richtig angst ein. Ich hatte meine Angst vor Wespen eigentlich überwunden, aber seit diesem Ding, dass ich "Das Mädchen" eingebildet hat (oder auch nicht?), bilde ich es mir auch ein. Manchmal.
Empfelenswert für jeden, der etwas zum Gruseln sucht!
Monocerus71 zu »Stephen King: Das Mädchen«23.02.2009
Ein Kind, das vollkommen allein, hilflos und verlassen eine Situation zu bewältigen hat, die selbst bei Erwachsenen für eine Gänsehaut sorgt: diese Ausgangskonstellation allein garantiert schon ein gewisses Maß an Spannung. Darüber hinaus gelingt es King gut, eine passable Mischung aus realem und herbeiphantasiertem Horror zu schaffen. Wären der Hunger, der Durst und die Hilflosigkeit allein schon schlimm genug, so macht es sich das Mädchen zusätzlich noch selbst mit ihrer lebhaften Phantasie schwer.
Die Schilderungen sind so real und glaubwürdig, dass es einem phantasievollen Menschen nicht schwer fällt, sich in die Lage von Trisha hineinzuversetzen: Gefangen und verloren in den riesigen Wäldern von Maine, ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ein Walkman, und dann ist da noch dieses "Ding", was sie auf Schritt und Tritt beobachtet ...
Insgesamt mal wieder eine recht lesenswerte King-Geschichte, gerade aus dem Grund, weil es keine klassische Horrorgeschichte ist.
Antl zu »Stephen King: Das Mädchen«23.02.2009
Ein kleines 9-jähriges Mädchen verirrt sich im Wald und findet den Weg zurück in die Zivilisation nur mühsam und es ist unklar, ob sie die ganze Sache überhaupt überlebt. Nicht nur, dass Hunger, Durst und Krankheit sie plagen ganz nebenbei möchte sie auch der Gott der Verirrten holen.

Eine durchaus spannende Geschichte in der Baseball und die Red Sox eine große Rolle spielen. Hätte es Tom Gordon nicht gegeben, dann wäre die Geschichte um Trisha möglicherweise anders ausgegangen.

Es handelt sich bei der Geschichte vielleicht nicht um einen gewöhnlichen Roman des Meisters, aber was ist für Stephen King schon gewöhnlich! Es ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen.
Tobias Brodka zu »Stephen King: Das Mädchen«25.11.2008
geht,.,,, ,,,,,,,,.,.,..,.,,.,.,.hab bessere gelesen... zb. "ES".......................... Denn in "Das Mädchen" zeichnet S. K. ein psychologisch durchaus nachvollziehbares und einfühlsames Bild eines total verängstigten Kindes, ohne sich "übersinnlicher" Schreckensszenarien zu bedienen. Fesselnd sind die knapp 300 Seiten trotzdem, wobei ich zugeben muss, dass es ein paar wenige "Hänger" gibt, an denen die Spannung etwas nachlässt.

Insgesamt aber halte ich "Das Mädchen" für ein sehr gutes King-Buch. Gerade weil es eben kein "typischer" King-Roman ist.
Liebe Grüße an benni Stadtelmeyer
Andy David zu »Stephen King: Das Mädchen«14.11.2008
"Das Mädchen" ist sicherlich ein Stephen King-Werk das gegen die allgemein übliche Horrorklischee--Erwartung seiner Bücher "gebürstet" ist. Wer also Horror pur erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Denn in "Das Mädchen" zeichnet S. K. ein psychologisch durchaus nachvollziehbares und einfühlsames Bild eines total verängstigten Kindes, ohne sich "übersinnlicher" Schreckensszenarien zu bedienen. Fesselnd sind die knapp 300 Seiten trotzdem, wobei ich zugeben muss, dass es ein paar wenige "Hänger" gibt, an denen die Spannung etwas nachlässt.
Insgesamt aber halte ich "Das Mädchen" für ein sehr gutes King-Buch. Gerade weil es eben kein "typischer" King-Roman ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SordisPretiosa zu »Stephen King: Das Mädchen«31.10.2008
Es war recht anstrengend und auch ein wenig enttäuschend, das Buch bis zum Ende zu lesen, weil die Spannung doch rapide nachließ mit der Zeit...!

Es mag schon sein, dass hier die Gefühle eines kleinen Mädchens, das sich verirrt, gut beschrieben werden - was aber nichts daran ändert, dass sich das Buch zieht und zieht und zieht und Erwartungen nicht erfüllt.

Im Gegensatz zu "Todesmarsch", wo ja im Prinzip auch nicht gerade viel drumherum geschieht, was mich aber gefesselt hatte, hat "Das Mädchen" meine Erwartungen allerdings nicht erfüllt.
Mondschatten zu »Stephen King: Das Mädchen«07.07.2008
Mein erstes King -Buch und wie ich mittlerweile weiß nich sein bestes, aber von allen dass, das man am "leichtesten" lesen kann. Die Textführung ist sehr flüssig und auch nicht zu verwirrend.
Für Einsteiger nur zu empfehlen!
sone zu »Stephen King: Das Mädchen«17.06.2008
Zu das Mädchen, ist nur zu sagen das es sich recht gut und flüssig lesen lässt, die spannung lässt allerdings etwas zu wünschen übrig ich hätte mir nachdem ich viele wirklich gute Bücher von King gelesen habe etwas spannenderes erwartet... Die Handlung ist sicher nicht für jeden was (Tom Gordon) allerdings können auch nicht Baseballbegeisterte der Handlung gut folgen.
kitten zu »Stephen King: Das Mädchen«12.03.2008
Da man viel von King hört und er überall in den höchsten Tönen gelobt wird hab ich beschlossen "das Mädchen" zu lesen.
Ich war richtig enttäuscht danach. Das Buch war absolut langweilig und es wäre eine Schande auch nur ein einziges der Kapitel als Horror darzustellen. Einfach nur Öde und lächerlich.

Bloss meine Meinung, aber ich werde nie wieder ein Buch von King anfassen.
Anna zu »Stephen King: Das Mädchen«09.03.2008
Ich habe dieses Buch vor X Jahren gelesen, und fand es hammer. Es ist wirklch sehr realistisch beschrieben und ich konnte richtig MITFÜHLEN die Angst, die Verzweiflung, die Hoffnung etc. Ein super Buch! Eine totale Spannung, die einen bis zum Morgen lesen lässt (obwohl man arbeiten muss). Ich hatte fast Angst in Wälder zu gehen, damit mir sowas nicht passiert! Nur leider fand ich es etwas zu kurz, also ich lese nun mal schnell, und solche Bücher verschlinge ich regelrecht, für mich hätte es noch dicker sein dürfen. Aber allen in Allem, wirklich ein 1 A Buch mit allem was dazugehört drinnen!
Heaven23 zu »Stephen King: Das Mädchen«05.03.2008
Das Mädchen ... ich habe es im Original (The Girl who loved Tom Gordon) und auf Deutsch gelesen ! Absolut realischtisch und erschreckend zu gleich. Spannung greifbar und steigerte sich mit jeder Seite ! Sensationell !
jule zu »Stephen King: Das Mädchen«25.02.2008
ein hervvorrangendes meisterwerk von king! es war das 6 buch was ich von ihm gelesen habe und ich bin restlos begeistert! die details so wie die geschichte packen einen einfach und führen in die welt von stephen king!! es ist wunderbar zu lesen und zu genießen! ich bin froh,dass dieses Buch nie verfilmt wurde,so bleibt mir die enttäuschung über diesen wahrscheinlich verhunzten film erspart! wer gern king geschicjten liest,darf dieses nicht auslassen! einfach spitze
KS zu »Stephen King: Das Mädchen«14.02.2008
Das Buch ist faszinierend realistisch geschrieben. Es ist nicht wie jedes andere Buch, in das der Autor die Gefühle des Opfers beschreibt. Natürlich das macht King auch aber in erster Linie fühlt man selbst die Angst und die Verzweiflung des Opfers. als ob man ständig das kleine Mädchen beobachten würde aber völlig hilflos zusehen muss wie es mit Hunger, Durst und Fliegen kämpfen muss. Und erst wenn ein Autor es schafft den Leser in erine Art Trance zu versetzen und in glauben zu lassen, man wäre mittendrin, erst dann kam man davon sprechen, dass er ein Meister ist. Und das kann man mit abstand von King behaupten!
Sarah zu »Stephen King: Das Mädchen«15.01.2008
ich fand das buch echt super gut ich konnte gar nich mehr aufhören zu lesen es war soo spannend .. ich dachte immer oh mein gott wie hält das kleine mädchen aus und ich konnte irgendwie ihre angst auch spüren. Ein riesen lob an Stephen King
kristina zu »Stephen King: Das Mädchen«03.11.2007
das buch ist so wirklich geschrieben, also es könnte wirklich passieren. Mit jeder Zeile die man liest denkt man sich: "Das arme mädchen" & "wie kann sie das nur aushalten", an ihrer stelle währe ich vor panik gestorben. Das Buch ist sehr realistisch & super geschrieben.

ein GROßES Lob an stephen king!
Yassi zu »Stephen King: Das Mädchen«28.10.2007
Ich fand das Buch auch total klasse, weil King es wieder einmal grandios verstand, mit den Urängsten seiner Leser zu spielen. Zudem ich auch Geschichten mag, die einfach mal so vor sich hinplätschern.
Ich fände es schade Alex, wenn Du ihm nicht noch eine Chance geben würdest. Für Fans der "Horror- Kreisch- Blutspritz- Literatur" würde ich Dir z.B. Bücher wie "Puls" oder so von King empfehlen.
King kann man nur lieben oder hassen :-)
Tanja zu »Stephen King: Das Mädchen«15.08.2007
"Die Welt hat Zähne. Und mit denen beisst sie zu, wann immer sie will."

Nur schon der Buchrücken hat mich überzeugt. Als ich schliesslich mit dem Lesen begonnen hatte, fesselte es mich auf anhieb. Ich war begeistert und geschockt zu gleich! Dass ein solches Mädchen allein im Wald zurecht kommt, nicht aufgibt, weiterlebt....

Einfach Irre! Auf jeden Fall weiter zu empfehlen =)
Krimimaus zu »Stephen King: Das Mädchen«24.07.2007
Das Mädchen, mein erstes King Buch. Ich fand es einfach nur irre geschrieben! Und damit meine ich superspannend!!! Sie irrt durch den Wald, verläuft sich und ist dabei doch irgendwie cool. Ich hab eine Gänsehaut nach der anderen bekommen. Allein die Vorstellung mir würde das passieren.... Ich habe richtig mitgefiebert, das ihr die Batterie ihres Walkman nicht leer werden. Spitzen Buch, ich habe es wirklich nicht aus der Hand gelegt. Selbst "wohin" habe ich es mitgenommen...... 100°
Nicole zu »Stephen King: Das Mädchen«10.07.2007
Das Buch ist gut. Es ist mal was komplett anderes von Stephen King und ich habe schon sehr sehr viel von ihm gelesen.
Ich finde es keineswegs langweilig, denn das dies eine durchaus reale Geschichte sein könnte und sich jeder in diese situation hineinversetzen kann macht die sapannung aus. Dies ist anders als andere Bücher von ihm, die immer einen Touch zum Phantastischen heben. Hie kann jeder die Angst für sich nachempfinden und seine Phantasie freien lauf lassen, für Dinge die nicht beschrieben werden.
july zu »Stephen King: Das Mädchen«03.06.2007
ich persönlich finde das buch nicht sehr toll, da sich die gesamte handlung sehr in die länge zieht und es nicht mehr wirklich spaß macht zu lesen!!! aber jeder hat seine eigene meinung...
Maureen zu »Stephen King: Das Mädchen«04.05.2007
Ich habe schon sehr viele Bücher von King gelesen und ich fand das Mädchen sehr beeindruckend!
Diese Urängste:ganz allein und einsam im Wald,hat er einfach toll beschriebe. Ich fand es in mancher hinsicht schrecklicher als ein Blutrünstiges Buch.
Es war realistischer und es könnte jedem von uns passieren!
Bibo zu »Stephen King: Das Mädchen«17.04.2007
Ich habe das "Mädchen" schon vor längerer Zeit gelesen und es war nicht mein erster "King-Roman".
Der Roman "Das Mädchen" ist in einem komplett anderen Stil geschrieben als Kings andere Romane. Ich war von diesem Buch, obwohl mich gerade seine ersten Werke zum "Fan" gemacht haben, begeistert. Die Art, die Ängste eines Menschen der sich in einem einsamen, dunklen und unheimlichen Wald verlaufen hat und mehrere Tage dort umher irrt so real zu beschreiben, fand ich klasse.

Empfehlenswert, aber ganz anders als Kings sonstiges Werk! Deshalb lest lieber noch ein älteres Buch von ihm und wenn Euch das auch nicht zusagt schaut meinetwegen die Filme. ;-)
Sven zu »Stephen King: Das Mädchen«26.02.2007
Ich kann dem kommentar von Alex nur zustimme die spannung im den buch ist pracktisch nicht vorhanden ist wirklich nichts für leute die einzigste stelle wo ein wenig spannung aufkommt (die aber sofort danach wieder abfällt) ist wo sie den berg runterkullert. Es ist auch mein erstens buch von Stephen King und ich werde nun nur noch die Filme gucken :).
Alex zu »Stephen King: Das Mädchen«12.02.2007
Das erste Buch dass ich von King gelesen hab und ich weiß nicht ob ich ihm noch eine Chance geben soll... Kurz: Es war sterbenslangweilig.. Da läuft dieses Mädchen durch den Dschungel... Ja es sind viele Moskitos unterwegs und heiß ist es auch... toll beschrieben Herr King. Dann wird es Nacht... das Mädchen bekommt Angst und ich hoffe endlich auf etwas Spannung... Und was passiert? Das Kapitel ist zu Ende und das wars dann. So geht es das ganze Buch über... Immer wenn man denkt es passiert mal was, passiert im Grunde gar nichts. Meine Meinung: Wer Geschichten die seicht vor sich hin plätschern mag, dem kann ich es nur empfehlen, wer Spannung erwartet sollte lieber die Finger davon lassen.
Anni zu »Stephen King: Das Mädchen«26.11.2006
Ein tolles Buch!!!!
Dies war mein erstes Buch von King und ich kann es allen, die etwas von ihm lesen wollen, nur empfehlen! Für den Anfang ist es prima geeignet. Es ist klasse geschrieben und sehr spannend. Zu keiner Zeit kann man während des Lesens sagen, wie das Buch ausgeht. Einfach nur ein superklasse Buch!!!!
Es handelt von einem Mädchen, die mit ihrer Mum und ihrem Bruder einen Ausflug in die Wälder macht. Dabei kommt sie vom Weg ab und verirrt sich im Wald. Jedoch scheint sie nicht allein zu sein . . .
Ihr Kommentar zu Das Mädchen

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