In einer kleinen Stadt von Stephen King

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1991unter dem Titel „Needful Things“,deutsche Ausgabe erstmals 1991, 864 Seiten.ISBN 3-453-43399-8.Übersetzung ins Deutsche von Christel Wiemken.

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In Kürze:

Castle Rock, Maine: Eine kleine Stadt, in der schon Stark, das zu mörderischem Leben erwachte Pseudonym des Schriftstellers Thad Beaumont, sein Unwesen trieb. Leland Gaunt, ein mysteriöser Fremder, eröffnet hier eines Tages einen Laden mit dem Namen »Needful Things«, in dem jeder bekommen kann, wovon er schon lange träumt. Doch alles hat seinen Preis – und Gaunt bestimmt ihn, denn er kennt die verborgenen Sehnsüchte und Schwächen jedes Einzelnen. Der Alptraum beginnt …

Ihre Meinung zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«

Squirrel1110 zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«10.02.2015
Der Tefel ist ein Biedermann und steckt in den kleinen Dingen.. So jedenfalls würde ich das Motto dieses King Buches (inzwischen eins meiner Lieblinge) beschreiben wollen.

Der Teufel kommt in Gestalt des Kaufmanns Lelandt Gaunt nach Castle Rock und sät Zwietracht und Hass in (beinahe) jedem dessen Bewohner.

In beinahe keinem mir bekannten Bücher ist so sehr wie in diesem herrlich beschrieben, wie grade Kleinigkeiten den latenten Hass, Wahnsinn und die Missgunst anderen Menschen gegenüber schüren kann.

King umschreibt im Detail, wie leicht nur ein kleiner Schubser (beispielsweise einem Anderen einen kleinen Streich zu spielen) ausreichen kann, umm eine vorher (dem Anschein nach) heile Gesellschaft ins absolute Chaos zu stürzen.

Und so kann zum Beispiel ein anfangs harmloser Streich (z.B. beschmierte Bettlaken) und dessen Retourkutsche, zu Mord und Totschlag führen.

Dass der Autor, wie üblich, des öffteren etwas zu sehr ausschweifenden Passagen neigt, verzeihe ich persönlich gerne.

Denn diese sehr passende Parabel auf die Schnelllebigkeit, Rücksichtslosigkeit und Missgunst unserer, inzwischen sehr konsumgeprägten, Gesellschaft, in der der (literatische) Teufel ein leider allzu leichtes Spiel zu haben scheint, ist inzwischen ein Klassiker und meine absolute Kauf und Leseempfehlung.
Moonchild1 zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«27.08.2014
"In einer kleinen Stadt" ist Onkel King daheim,ähnlich wie bei "Es" macht ihm da auch so schnell niemand etwas vor. King gräbt an menschlichen Schwächen, stülpt das Innere nach außen - damit sich seine Leserschaft ....ja, erkennt. Denn, so sind (wir), sie alle. Rachsüchtig, geltungsbdürftig.... gemein . Und wie immer - am Ende bekommt man den (wohlverdienten) Tritt in den Arsch. Großes Kingkopfkino - 100 % .
meni77 zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«25.08.2014
Schließe mich der allgemeinen Meinung an, gut konstruierter Horror-Thriller, sehr ins Detail gefasste Charaktere, die Story hat einen roten Faden, wird nie langweilig und der Schinken lest sich schnell weg. Anfang der Neunziger schrieb er meiner Meinung nach nicht seine schlechtesten Romane, finde eher ab der Jahrtausendwende. Leider habe ich den Film schon vor 20 Jahren und mir ist beim Lesen dann der Schluss eingefallen:( War jedoch nicht so schlimm und ich ziehe auch deshalb keine Punkte bei der Bewertung ab, vergebe gute 88 Grad
Moni zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«27.02.2012
Da ich schon über weitaus mehr Bücher von S. King kenne und liebe... ist dieses Buch einfach ein weiteres dass man gelesen haben muss.
Die menschlichen Abgründe werden in diesem Buch einfach fantastisch dargestellt, die Beziehungen und Verstrickungen sind unglaublich gut miteinander verknüpft worden. Die Spannung wie ich finde wurde nach und nach immer größer. Schon ab der ersten Seite war ich wie gebannt und konnte nicht mehr aufhören. Es müssen nicht ständig gedärme fliegen damit ein Buch oder Film spannend ist. Man sollte versuchen zwischen den Zeilen zu lesen...

''Wir erfinden den Horror, damit wir mit der echten Welt zurechtkommen''
Johanna zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«09.06.2011
Es war eines der ersten King- Buecher die ich gelesen habe - und eines der Besten. Er versteht es, jedem noch so unwichtig scheinenden Charakter eine dunkle Seite zu geben, und laesst uns hinter die Fassade einer doch so idyllischen Kleinstadt blicken. Ich habe nur die Version in englisch gelesen, und da war ich sehr zufrieden. Es ist sehr fluessig geschrieben, und baut Spannung bis zum ende hin auf. Das Buch regt sehr zum nachdenken an, und bleibt auch nachdem man es gelesen hat fest im gedaechtnis verankert.
YardenaShalicar zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«06.01.2011
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Über die deutsche Übersetzung kann ich nicht viel sagen, aber auf englisch lässt es sich flüssig lesen, da es anschaulich geschrieben ist.

Schön fand ich den Aufbau, wie fast alle wichtigen Personen Mr. Gaunt zum ersten Mal sehen, wie sie ihn wahrnehmen, wie der Handel abläuft... und wie die Situation dann schließlich zu einem nackten Kampf ums Überleben eskaliert!

Die Fantasyelemente sind ausreichend und unaufdringlich, auch die Handlungsweise der Personen, die bei Mr. Gaunt einkaufen, ist beinahe nachvollziehbar.
Alexi1000 zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«26.09.2010
Sicher strotzt IN EINER KLEINEN STADT vor Selbstzitaten und er bedient sich vielen Motiven aus seinen davor veröffentlichten Romanen, aber dieses Buch mach einfach eine "teuflischen" Spaß, wie besagter Herr Gaunt es schafft, so nach und nach, eine ganze Kleinstadt gegeneinander aufzubringen und das ganze dann fast wie ein offenes Kriegsgebiet zu zerpflücken...

im nachinein gesehen, sind die Romane der (frühen) 90er wohl doch nicht so "mau" gewesen!

Pflicht!
Asmodi zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«03.04.2009
Und da sind wir wieder...in unserer schönen kleinen Stadt Castle Rock...eine Stadt, in der sich jeder zu Hause fühlen kann, denn selten gibt es in einer Stadt so viel Spannung wie in dieser.
Needful Things oder doch die tiefere Interpretation der 7 Todsünden und deren Auswirkungen? Flüssig geschrieben, die Spannung herrscht von Anfang an und hält man das Buch erstmal in Händen, gilt man bereits als involvierter Einheimischer, um das zu erleben, was King seinen Protagonisten zumutet.

Das Buch ins Bücherregal...
und Leland Gaunt for president!
Frank zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«27.01.2009
Weder zu lang noch zu kurz -genau richtig.
King nimmt sich Zeit seine Charaktere - und die Verwicklungen unter diesen- vor zu stellen, er zeichnet ein fast schon bedrückendes Bild einer scheinbaren Idylle. Das zentrale Thema ist die menschliche Gier bzw die Grenzen die man überschreiten würde um seine Träume zu verwirklichen.
Zum Ende hin dreht der Autor (typischerweise) auf, fast schon apokalyptisch anmutend.
Gelungene Sache und für King-Fans eh unverzichtbar.
Heaven23 zu »Stephen King: In einer kleinen Stadt«05.03.2008
Needful Things - In einer kleinen Stadt.
Eine Stadt in der Krieg ausbricht. Krieg untereinander, grandios dargestellt mit Liebe zum "Detail". Abartig stellenweise... KLASSE

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