Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer

Buchvorstellung und Rezension

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Twilight, deutsche Ausgabe erstmals 2006 , 512 Seiten. ISBN 3-492-25149-8. Übersetzung ins Deutsche von Karsten Kredel.

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In Kürze:

Absolut ungewöhnliche und fesselnde Liebesgeschichte – Weitere Bände werden folgen – Liebe gegen alle Hindernisse und jede Vernunft

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft. Die so viele Hindernisse überwinden muss, dass man auf jeder Seite mitfiebert. So romantisch und spannend, dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Vampire auf Freiersfüßen“ 69

Horror-Rezension von Frank A. Dudley

„Ich bin kein guter Freund für dich.“ Was Edward als Warnung gemeint hat, fasst Bella als Ansporn auf. Denn zum Zeitpunkt des Gesprächs weiß sei nur, dass der 17jährige ungeheuer gut aussieht und so anders, so geheimnisvoll ist. Was das Mädchen noch nicht weiß: Edward ist ein Vampir. Und damit beginnt eine Beziehung zwischen den beiden, gegen die die sprichwörtliche Achterbahnfahrt der Gefühle eine lahme Kinderspielplatz-Schaukelei ist.

Zurück zum Anfang: Die 17jährige Bella zieht vom heißen Phoenix/Arizona, wo sie bislang mit ihrer Mutter gelebt hat, zu ihrem Vater nach Forks im Bundesstaat Washington, dem regenreichsten Ort in den USA. Während ihr Vater seinem einnehmenden Job als örtlicher Polizeichef nachgeht, ist Bella weitestgehend auf sich allein gestellt in ihrer neuen Lebensumgebung. Sie schmeißt den Haushalt, findet ihren Platz in der Schulklasse und freundet sich auch mit einigen ihrer Mitschüler an. Zu Bellas Überraschung zieht sie sogar die Aufmerksamkeit etlicher Jungen auf sich, in Phoenix hingegen führte sie eher ein Leben als unattraktives Mauerblümchen und gemiedene Außenseiterin.

Obwohl Bella nun ihre neu gewonnene Popularität genießen könnte – immerhin werben vier Jungen darum, mit ihr auf den Schulball zu gehen – richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf eine Gruppe von Teenagern, die wie sie früher einzelgängerisch den Rest der Schüler meiden: Die sehr blassen Cullen-Geschwister. Offensichtlich ausgesprochen wohlhabend, sind die Cullens stets in Designermode gekleidet und fahren teure Autos. Am interessantesten ist der sehr gutaussehende Edward Cullen, neben dem sie im Englisch-Unterricht sitzt. Doch er verhält sich Bella gegenüber geradezu feindselig, er kanzelt sie mit derart eiskalten Worten und beinahe mörderischen Blicken aus seinen unglaublich blauen Augen ab, dass Bella unheimliche Schauer über den Rücken laufen.

Eines Morgens jedoch, Bella hat Edward schon abgeschrieben, rutscht sie auf dem vereisten Schulparkplatz aus und droht, überfahren zu werden – doch ihr geheimnisvoller Klassenkamerad rettet sie. Nur wie hat er das gemacht, wo er doch eben noch zig Meter entfernt stand? Trotz dieser Ungereimtheit hat der Vorfall das Eis zwischen den beiden gebrochen. Auf einem gemeinsamen Ausflug löchert Bella Edward unnachgiebig mit Fragen, doch seine Antworten geben ihr nur noch mehr Rätsel auf. Doch Bella lässt nicht locker und beobachtet Edward und seine Handlungen ab sofort genauestens. Schließlich bringt sie eine alte indianische Legende auf die Spur der Cullens, Bella zählt eins und eins zusammen und ist sich sicher: Edward ist ein Vampir. Doch zum Zeitpunkt dieser Erkenntnis ist es bereits um die beiden geschehen, sie haben sich unsterblich ineinander verliebt.

Beiss. Mich. Jetzt.

Ein unscheinbares Mädchen zieht aus der Großstadt in die Provinz, muss sich mit ihrer neuen Situation arrangieren und verliebt sich in den attraktivsten Jungen der Schule: An sich eine Geschichte, die wir schon tausend Mal gehört haben. Doch diese Amour Fou zwischen zwei Teenagern hat einen ausgesprochen dunklen Aspekt, weil der Junge ein Blutsauger in Menschengestalt ist. Und zwar einer der ganz normal bei Tageslicht in der Gegen herumspazieren kann und auch keinen Sarg als Bettstatt sein eigen nennt. Eigentlich schläft er gar nicht, und wenn ihn der große Blutdurst überkommt, geht er in den Bergen auf Bärenjagd. Während er also seine Vampir-Eigenschaften übermenschliche Kraft, Schnelligkeit und Sinnesstärke nur unauffällig einsetzt, muss er sein triebhaftes Verlangen nach Bellas Blut andauernd unterdrücken.

Und so dreht sich der Hauptteil der Handlung um das romantische Beziehungs-Hin-und-Her zwischen Mensch und Monster, deren Namen – ganz in der Tradition einer Gothic Novel – einen ausgesprochen viktorianischen Klang haben. Wirklich unheimlich ist das nicht, aber das soll es wohl auch nicht sein. Hier geht es nicht um klassischen Horror, sondern um Jungs, die deshalb so über die Maßen anziehend wirken, weil sie gefährlich sind. Hinzu kommt die emotionale Beherrschtheit, die selbst auferlegte Zurückhaltung, die Bellas Begehren selbstverständlich nur steigern Doch die Geschichte ist gut und flüssig erzählt, Meyer leistet sich keine Plot-Hänger und ihre Figuren sind plastisch ausgestaltet. Wegen der Romantik-Schlagseite dürfte das Buch eher Mädchen als Jungen ansprechen, Altersgrenze 15-16.

Ihre Meinung zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen«

Vampirfan zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 11.03.2012
Biss zum Morgengrauen war das erste Buch das ich gelesen habe. Damals fand ich es noch interessant, nachdem ich aber viele weitere Bücher gelesen habe fand ich die Story von Edward und Bella einfach nur noch langweilig.
Mittlerweile kann ich nicht mehr verstehen warum das so viele mögen.
Okay, es ist eine nette Geschichte aber es gibt bessere Bücher.
Kasia zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 20.02.2012
Mein erstes Phantasie-Buch überhaupt und ebenfalls mein erstes zum Thema Vampire.
Auf den ersten Blick ist es ein dicker Schinken, der da vor dem Leser liegt. Auf den zweiten ist es eine Teenager-Geschichte, die bezaubert. Auch wenn ich vermutlich nicht mehr zu der Alters-Zielgruppe der Autorin zähle, fühlte ich mich die ganze Zeit richtig gut unterhalten.
Da ich vorher die Filme gesehen habe, wußte ich, was erzählt werden würde. Auf der einen Seite fehlte mir so der Überraschungseffekt aber auf der anderen Seite lobe ich die Umsetzung im Film. Es kann - aus meiner Sicht - keine zwei besseren Schauspieler für die Besetzung der Rollen von Bella und Edward geben als Kirsten und Robert.
Die Geschichte war interessant, das Buch sehr einfach und leicht geschrieben. Im nu ist die Zeit nur so beim Lesen weggeflogen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Da ich die anderen 3 Romane ebenfalls geschenkt bekommen habe, werde ich sie mit großer Freude lesen und gerne weiterempfehlen. Von mir gibt es 80°!
dunkelschön zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 16.08.2011
Mir war das Buch eindeutig zu platt geschrieben. Halt eine typische Highschool Love Story. Nur mit einem Vampir mit drin. Bella geht zur Schule, kocht und macht hausaufgaben. Die meiste Zeit passiert in dem Buch gar nichts. Leider. und deshalb kaufe ich mir auch nicht das zweite. Alles geht nur um Edward, Mädchenklatsch und Shoppen. Und der Film ist noch schlechter. Das langweiligste Buch was ich je gelesen habe.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Anna. Jans zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 24.07.2011
Der Roman ist meiner Meinung nach eher platt geschrieben. Die Figuren sind oberflächlich, zeigen keine wirkliche Tiefe und bedienen alle Klisches. Rollenbilder sind klischeehaft und von amerikanischen Idealen geprägt, die lange überholt sind. Die Sprache ist trivial und leicht greifbar, Geschehnisse sind vorhersehbar. Trotz allem scheint der Roman, viele Menschen zu berühren und so lange er fördert, dass mehr gelesen wird, bewirkt er sich auch etwas gutes. Eine Frage hab ich noch.. Weiß jemand, ob sich die Autorin bhinsichtlich der Namen bei der englsich/ schottischen Geschichte um das 15. Jahrhundert bedient hat? Fast alle Namen der historisch relevanten Personen, finden sich auch bei den Vampiren wieder.
anonymus 97 zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 16.12.2010
Ich liebe sowohl die filme als auch die bücher!
Noch nie habe ich so sehr an büchern gehongen als diese...die geschichte ist einfach total schön geschrieben, und ich konnte mir bildlich alles ganz genau vorstellen...das ist das was ein gutes buch ausmacht!
dieses buch ist echt weiterzuempfelen, z.b. hab ich es meiner freundin vorgeschlagen und sie wollte nie irgendwas damit zu tun haben wollen, doch als sie dann die bücher gelesen hat war sie total begeistert und wollte unbedigt die verfilmung sehen. ich freue mich schon wenn der veirte film im kino läuft...!!!
Sarah_Ch zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 28.09.2010
ich muss gestehen ich habe das Buch erst gelesen nach dem ich den Film gesehen hatte und bin begeistert.

Bücher sind einfach so viel besser als Filme...einfach viel mehr Deatails und Spannung. Man konnte sich prima in das Buch hineinversetzen.

Wie schon gesagt, klasse Buch...und das obwohl ich fast nur Krimis und Thriller lese. Die Bis(s) Bücher und Harry Potter sind da die große Ausnahme...

Das ich mich mal an etwas anderes als Thriller rangetraut habe hat sich wirklich gelohnt.

Super Buch !
Nadif zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 15.08.2010
Ich denke ich sollte erstmal erwähnen dass ich ein JUNGE bin, 17, und ich lese nun mal gerne. Auch ich bin ein "Feind" von Vampir-Romanen, doch irgendwie wollte ich BzM lesen.Das Buch war ja ein Riesenerfolg und ich wollte wissen WIESO? Die selbe frage hatte ich mir gestellt als ich noch ein Harry Potter-Hasser war. Dann las ich den ersten Band und wurde sofort ein Fan. Ich fragte mich auch ob das bei BzM auch der Fall sein würde.
NEIN
Der Grund: BzM ist unnötig in die länge gezogen, schlecht geschrieben und es existieren praktisch nur 2 Charakter die wirklich ausgearbeitet und real scheinen(Ich rede natürlich von Edward und Bella).Alle anderen Charakter im Buch sind schlecht beschrieben und oberflächlich . Die Haupthandlung ist wirklich erbärmlich:
Vampire spielen Baseball, andere Vampire kommen und spüren den Menschen auf und einer von den Bösen Vampiren hat ja soooooooo doll Hunger das er ein Mädchen tagelang verfolgt, obwohl er weiß das er sich in große Gefahr begibt!
Es gibt noch viele andere Punkte zu kritisieren aber ich möchte nicht zu oft das Wort " Schlecht" verwenden.
Noch ein Paar Wörter über das Peinliche Ende von BzM:
Durch das Ende des Buches wird auch klar wie talentiert Stephenie Meyer darin ist, ihr Produkt zu vermarkten! Der Leser fühlt sich gezwungen Band 2 zu Kaufen weil er wissen will ob Edward Bella beißen wird oder nicht-das will uns ja Miss Meyer nicht in BzM verraten( Ich gehöre nicht zu diesen lesern).
MAL EHRLICH, Stephenie Meyer presst jeden Cent aus ihren Büchern aus. Es kommen noch Twilight-Comics und Bücher die noch alles nochmal aus Edwards Perspektive beschreiben...
ich kann an dieser Stelle nur noch einen Seufzer ausstoßen und hoffen das demnächst nicht noch Bücher erscheinen die alles nochmal aus Charlies oder Jacobs Perspektive erzählen oder die Komischen oder Extra-Dramatischen Versionen.

Gruß aus Frankfurt!
Nadif
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
kira rüther zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 23.07.2010
OH MEIN GOTT!
Ich liebe dieses Buch. Ich kann von Twilight nicht genug kriegen was bedeutet das ich das Leben von Bella echt fazinierend finde und auch die Liebe zu Edward kann ic total nachvollziehen und das Alice später ihre beste Freundin wird auch.
also ich bin eindeutig Team EDWARD!!
Selbst da das Buch ein der ein oder anderen stelle echt kitschig ist es toll!
Und Emmett ist echt lustig und total Süß!! :)
Das Buch erfüllt auch kaum eins der Klisches das über Vampire in Büchern oder Filmen verwendet wird was ich persönlich sehr schätze und gut finde das Stephanie ihre eigenen Ideen hat und nicht irgendwas aus anderen Büchern kopiert!!:)
Louisa zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 27.05.2010
BLAUE Augen? Wie bitte? Im ENGLISCH- Unterricht? Entschuldigen Sie mich, aber das hat mich sehr empört. Sie sollten das Buch lesen bevor sie ihre Meinung dazu äußern Herr Frank A. Dudley! Lesen bildet. Ich persönlich mag das Buch sehr. Ich bin zwar kein Twilight-Süchtiger, aber es ist trotzdem sehr gut geschrieben, wenn auch an manchen Stellen etwas kitschig.
Jonasson123 zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen« 07.05.2010
ICH bin ein Junge, ABER ich habe diese Bücher trotzdem gelesen und ich bin regelrecht begeistert gewesen...

Und Frank: 69 Punkte für so ein geniales Buch also ich weiss wirklich nicht was ich davon halten soll !?

An alle anderen: Bitte achtet nicht auf solche sry SCHEISS Buchbesprechung, denn dieses Buch ist eines der besten und schönsten Bücher die ich je gelesen habe (und das waren nicht sehr wenige!!)

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