Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „Wizard's First Rule“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 1024 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Caspar Holz.

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In Kürze:

Als der Waldläufer Richard Cypher eine junge Frau vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet, kann er noch nicht ahnen, dass sich sein beschauliches Leben tiefgreifend verändern wird. Kahlan stammt aus den Midlands, einem sagenhaften Reich, das durch eine magische Barriere von Westland getrennt ist. Und sie hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos zu stürzen droht …

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Das Fantasy-Erfolgskonzept ´Quest´ allein zieht nicht“47

Fantasy-Rezension von Eva Bergschneider

Terry Goodman hat bereits 16 Bände des Zyklus „;Das Schwert der Wahrheit“ (Original: „;Sword of Truth“) veröffentlicht. Der hier vorgestellte erste Band „;Das erste Gesetz der Magie“ erschien 1994 unter dem Originaltitel „;Wizard’s First Rule“. Ähnlich wie beim „;Eis und Feuer“-Zyklus von George R. R. Martin sind in der deutschen Ausgabe bis zum 13. Band zwei Bücher aus einem Original entstanden. Viele Fans warten begierig auf die Fortsetzung der Reihe, man munkelt in der Szene, dass der 17 Band der letzte sein könnte.

Die drei Kinder des Ärgers …

begegnen Richard Cypher auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. Ein geflügelter Schatten erscheint und eine Schlingpflanze verletzt ihn an der Hand. Das gleiche fremdartige Gewächs wurde im Haus seines Vaters hinterlassen, nachdem er brutal nieder gemetzelt wurde. Richards Begegnung mit Kahlan, die er vor den Quadronen beschützten muss, ist der deutlichste Hinweis, dass sich sein Leben entscheidend verändern wird.

Erste Station auf Richards und Kahlans gemeinsamer Flucht vor Monstern und Mördern, ist der Zauberer Zedd. Kahlan bittet ihn, ihren Kampf gegen den grausamen Eroberer ihrer Heimat zu unterstützen. Der Zauberer soll einen Sucher ernennen, der das „;Schwert der Wahrheit“ führen und das dritte Kästchen der Ordnung finden kann. Dieses magische Instrument würde dem Tyrannen Darken Rahl zur endgültigen Macht über die Länder Westland, Midland und D’Hara verhelfen. Richard erkennt, dass er längst ein Teil von Kahlans mysteriöser Geschichte geworden ist. Er erinnert sich an eine Zeile aus dem Buch, das ihn sein Vater auswendig lernen ließ, bevor er es verbrannte:

Und wenn die drei Kästchen der Ordnung ins Spiel gebracht werden, wird die Schlangenpflanze wachsen. Richard wird zum Sucher ernannt, erhält das Schwert der Wahrheit und macht sich auf die Reise zur Grenze Midlands.

Bekannte Struktur – schwache Hauptfigur

Auch in Terry Goodkinds „;Das erste Gesetz der Magie“ gerät ein naiver junger Mann unverschuldet in die Situation, die Welt retten zu müssen. Seine wichtigste Waffe, das „;Schwert der Wahrheit“ übt Zauberkräfte aus, die aus dem Burschen einen Helden machen sollen.

Der Autor beginnt seinen umfangreichen Zyklus also mit einem Handlungsaufbau, der vielen Fantasy-Fans bekannt vorkommen dürfte. Vielen Autoren ist es gelungen, eine solche klassische Quest mit starken Charakteren auszufüllen. Terry Goodkind ist das in diesem ersten Teil nur bedingt geglückt, sein Hauptcharakter Richard kann nicht überzeugen. Dessen Persönlichkeitsentwicklung zum Helden wird allein durch magischen Einfluss hervor gerufen, statt von ihm selbst aus zu gehen. Die beschriebenen Erfahrungen mit dem Schwert erinnern an einen Drogenrausch und wirken lächerlich. Richards Handlungen sind zudem fast immer vorhersehbar, denn sie werden oft durch die Situation vorgegeben. Erst ganz zum Schluss ergreift der Held der Geschichte auch mal die Initiative.

Auch Kahlan kommt über die Rolle der geheimnisvollen Schönen zu wenig hinaus. Ihren nicht näher beschriebenen, aber allgegenwärtigen Sonderstatus als Konfessor nimmt man ihr manchmal nur schwer ab. Dagegen ist der Zauberer Zedd der interessanteste Charakter in „;Das erste Gesetz der Magie“. Der Autor beschreibt ihn als etwas schrulligen alten Mann, der durch seine Intelligenz und wenn nötig, durch Zauberkraft, die entscheidenden Akzente setzt. Die Szenen in denen Zedd in die Handlung eingreift, gehören zu den unterhaltsamsten Passagen des Buches, denn der Zauberer begeistert mit Witz und hat einiges an originellen Ideen und Tricks auf Lager.

Kämpfe und brutale Szenen

Trotz der jugendlichen Helden, kann „;Das Schwert der Wahrheit“ nicht zu den All-Age Fantasy-Zyklen gezählt werden. Der Autor beschreibt bildhaft die Schauplätze und die Einzelheiten der teilweise recht brutalen Handlung. Vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen landschaftlichen Idyllen und düstere Orte, sowie Kämpfe und bestialische Folterszenen. Die für eine klassische High-Fantasy Story ungewöhnlich unverblümte Detailgenauigkeit, erinnert an den Stil George R. R. Martins.

Hätte Terry Goodkind seine Figuren genauso lebensecht gezeichnet, wie seine Schauplätze und Schlachten, wäre „;Das erste Gesetz der Magie“ ein respektabler High-Fantasy-Roman. Die faszinierenden Schauplätze und guten Ideen in der Geschichte werden oft durch die einfallslosen Aktionen der Figuren verdorben. Dem Autor ist es nicht gelungen, dieser Quest Leben ein zu hauchen. Daher bleibt am Ende trotz einiger Szenen voller Spannung und Humor ein fader Nachgeschmack zurück. So gehört „;Das Schwert der Wahrheit“ zu den eher durchschnittlichen Werken im Bereich der epischen Fantasy.

Ihre Meinung zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«

Berdine zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«19.06.2017
Ich habe sämtliche Bücher der Reihe gelesen, die meisten im englischen Original. Die Reihe hat große Schwächen: Man kämpft sich durch Wiederholungen, nach dem Motto "was bisher geschah". Richard bekommt die Lösungen eingeben, es fällt ihm einfach ein, wie praktisch. Und er erklärt auch langatmig, was Sache ist. Deus Ex Machina rettet unsere Protagonisten öfters in aussichtsloser Situation. Gut und Böse ist Schwarz und Weiß. In den späteren Büchern ist die Imperiale Ordnung der Gegner. Die sind so grotesk schlecht, grausam, so dass auch Folter von der "guten" Seite aus vollkommen akzeptabel sind. Eben mal den Attentäter zu Tode foltern? Kein Problem, machen die Bösen doch auch.
Goodkind ist anscheinend besessen von Folter und Vergewaltigung, andere Schrecken gibt es bei ihm nicht. Beim Lesen der Grausamkeiten kann einem schon mal anders werden oder man sagt sich, ja, das hatten wir schon mal. In der Regel sind die Opfer ja Frauen, aber im ersten Buch lesen wir an die 40 Seiten, wie Denna Richard bearbeitet. Warum ich die Bücher trotzdem gelesen habe? Weil ich wissen wollte, wie es mit den Charakteren weitergeht! Goodkind schreibt lesenswerte Charaktere, mit denen man fühlt und wo man einfach wissen will, wie es weitergeht. Meine Lieblinge sind Zedd, Nicci und die Mord-Sith. Bescheuert zum Teil handeln Annalina, Verna und alle, die zur sehr an Prophetie glauben, die Richard ja ablehnt.
Die Liebesgeschichte von Kahlan und Richard "Er liebt sie mehr als das Leben" finde ich ein bißchen übertrieben romantisch...
Empfehlen würde ich die Reihe nicht unbedingt. Und wenn, dann sollte man bei Konfessor aufhören, wenn man ein happy end möchte, "Warheart" hat mich richtig geärgert.
kane_the_doomed zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«03.08.2014
Dieses Buch hat mich dazu veranlasst, mich hier zu registrieren und mit anderen Lesern auszutauschen. Denn es ist ein kantiges Buch, das ich mit stark schwankendem Vergnügen gelesen habe. Als Auftakt der Reihe beginnt es entsprechend langsam und gemählich und führt dann in sich krass unterscheidende Episoden, die den Leseprozess auf der einen Seite abwechslungsreich gestalten, auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Inkonsistenz erzeugen. Die fantastischen Elemente sind ansprechend und nachvollziehbar, die Charaktere sind abwechslungsreich, wenn auch z.T etwas naiv gestaltet, aber der große Haken ist, dass Goodkind hier Elemente eines Psychothrillers einbaut, die stellenweise nur schwer erträglich sind und ich mich öfters gefragt habe, ob Goodkind sich nicht lieber diesem Genre hätte zuwenden sollen. Besonders zwei Episoden der "bösen" Antagonisten, die er seinen Figuren und somit auch dem Leser zumutet, empfinde ich als extrem übertrieben, während die Carl-Episode noch erschauern lässt, hat mich die Denna-Episode zum Vorblättern animiert.
SpaceLord zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«28.02.2013
Naja, also richtig gut ist was anderes. Ich fand das Buch am Anfang sehr gut, die Welt war interessant und die Charaktere sehr gut gezeichnet. Doch dann verlor sich der Autor immer mehr in Wiederholungen und die Story wurde lahm. Das Ende fand ich nicht überzeugend.

Der Stil des Herr Goodkind ist einfach gehalten und nicht groß-literatisch, aber auch nicht total pulpig. War nichts gegen zu sagen :-D

Das Buch ist mit etwas über 1000 Seiten sehr lang, und ein paar Kürzungen hätten sicher gutgetan. Vielleicht wären bei mir bei 600 Seiten 80° rausgesprungen, aber so kann ich leider nicht mehr als 60° vergeben.

Der zweite Teil steht schon im Regal, ich werde mich bald an ihn heranwagen. Mal sehen, ob Goodkind wieder etwas besser wird, denn wenn es so weiter geht, werde ich mir den Dritten nicht mehr kaufen. Schade, ich hatte gedacht, ich könnte doch mal wieder schön so eine epische Reihe lesen, doch da hat mir wohl der Übermut beim Kauf einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das hier ist kein Klassiker und kein würdiger Tolkien-Nachfolger, wie überall (besonders auf Rückcover) tituliert.

Die Phantastik-Couch-Rezi kann ich total nachvollziehen. Hab sie leider vor dem Kauf noch nicht gesehen, weil damals (ist sechs Monate her oder so) noch nicht hier angemeldet war und die Seite noch gar nicht kannte. Frau Bergschneiders Betrachtung trifft genau zu, obwohl ich die Story doch ganz interessant fand (zu Anfang).

Gezeichnet,

SpaceLord
Sascha zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«28.01.2013
Wer über den ersten Teil "motzt" und von den fortgeführten Schwächen in den nächsten Teilen spricht, der scheint dem Zyklus ja aus irgendwelchen Gründen treu geblieben zu sein. Warum nur? ;-)

Vielleicht geht's ihm wie mir. Auch mir fallen die Schwächen dieser Bücher auf. Und dennoch, die Charaktere und ihre Geschichte haben einen Suchtfaktor, den ich selten zuvor erlebt habe. Ich hatte noch nie vorher einen solchen Seitendurchsatz.

Am Besten jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Ich für meinen Teil habe sehr viel Freude an Richard, Kahlan & Co.
Corinna zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«19.03.2012
Also ich bin sehr begeistert von allen Büchern. Ich finde die Hauptfiguren sind gut beschrieben und erwachen zum Leben. Dazu braucht man halt Fanatsie, und wenn man die nicht hat kanns ja mit der Begeisterung nichts werden. Die Handlungen sind sehr gut beschrieben und jedes einzelene Buch ist sehr spannend. In der Welt von Richard und Kahlen ist alles zu finden was das Fantasy Herz höher schlagen lässt: Mystische Wesen, verborgene Stämme, wunderschöne Städte, Zauberer, Hexen und natürlich auch die Bösewichte. Also ich kann dieses Buch und überhaupt alle Bücher nur jeden ans Herz legen, aber wo ich recht geben muss: Diese Bücher sind eher für Erwachsene geeignet, da Kämpfe, Folter und alle Grausamkeiten sehr genau dargestellt werden. Aber auch dadurch wird die Geschichte lebendig und man fühlt mit den Figuren mit. Oder kann man den Krieg etwa schön schreiben....
Thore Lindhammer zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«13.10.2011
ich muss Eva Bergschneider zustimmen. ein durchshnittliches buch.
was die brutalität anbelangt find ich sie noch unverblühmter und vor allem deutlich dicker aufgetragen als bei Martin.
Richards charakter finde ich ebenfalls eher lasch. er macht keine entwicklung durch. er ist wie eine glühbirne die man einschaltet. erst ein nobody der immer nett und gerecht war und dann ein zorniger racheengel, der mit keiner sitution überfordert ist sondern sturheil mit dem kopf (oder dem schwert) durch die wand geht. er ist eine einfache schablone die der autor über jede noch so komplizierte situation legt und diese überpinselt. der richard, der kann das eben. toller typ. und wenn die situation noch so ausweglos erscheint führt in seine gabe und sein "seeker-sense" zur richtigen lösung.

und jetzt ein spoiler:

das ändert sich auch in den restlichen büchern nicht


im großen und ganzen unterhaltsam, aber genial find ich das nicht
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Conan08 zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«02.09.2011
Ich kann mich der Meinung von phantasticcouch überhaupt nicht anschließen.

Absolut Eeepisch. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Vorsicht Suchtfaktor. Man möchte gar nicht mehr aufhören so lesen. Das Buch verdient definitiv die Bezeichnung "High-Fantasy-Roman". Ich bin vom Sucher-Virus positiv infiziert.

Ich könnte mich in den ausführlichen Schilderungen über die Natur bzw. Schauplätze geradezu ergötzen. Einfach fantastisch, die Beschreibungen, von Landschaften, Wäldern, Bergen, Bächen, Bäumen, Städten, Palästen..... Man kann sich richtig lebhaft vorstellen, wie all diese Orte aussehen und mit Leben erfüllt sind, die Terry Goodkind erschaffen hat. Ganz großes Kopfkino.

Die Handlung selbst ist immer spannend und sehr abwechslungsreich. Viele Ereignisse, ob Gespräche oder Kampfszenen, ganz egal, es wird einem beim Lesen nie langweilig. Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut und fast alle Fragen die man hat, die während des Buches auftauchen, werden bis zum Ende des Buches beantwortet. Für die Story gibt es eine 1 von mir.

Die Actionszenen rauben einem dem Atem. Mitunter kommen sehr brutale Passagen darin vor, bei denen man allerdings das Gefühl hat, dass sie dazugehören, das Ganze realistischer machen. Es kommen sehr viele Fantasywesen darin vor, Drachen, Gars, ein Irrlicht, ein sprechender Wolf, Herzhunde, die Hexe Shota, ein Caltrop, usw....

Ich habe noch nie in einem Fantasybuch, also sprich von ca. 40 bis 50 verschiedenen, die ich bisher gelesen habe, nie gab es mehr epische Momente, wo die Zeit stillsteht, so viel Spannung, fantastische Elemente. Niemals zuvor habe ich mehr fantastische Elemente auf 1.000 Seiten so üppig und vielseitig beschrieben erleben dürfen.

Ich finde die Hauptfigur Richard einen sehr starken Charakter, eine sehr starke ausgeprägte Persönlichkeit, die in dem was sie tut, sehr authentisch rüberkommt. Genau richtig für einen Fantasyroman. Er hat klare Vorstellungen und klare Ziele. Er verhält sich sehr selbstbewusst und handelt selbstständig. Er wird nicht nur von den Kritikern, die dieses Buch gelesen haben unterschätzt, sondern auch von allen anderen Akteuren, die in diesem Buch vorkommen. Richard gibt nie auf, denkt absolut positiv, und kann sehr viel aushalten, nicht nur die Schmerzen bei den Folterszenen. Außerdem lernt er sehr schnell ihm Gesagtes umsetzen zu können und er kann sich sehr schnell auf neue SItuationen einstellen. Er verhält sich alles andere als monoton und er läuft vor sämtlichen Herausforderungen NICHT weg. Im Gegenteil er handelt sehr pflichtbewusst. Er ist mutig, tapfer, stark und sehr ehrgeizig hat außergewöhnliche magische Fähigkeiten. Zu dem ist Richard äußerst inteligent und sehr gerissen/clever und verhält sich auch dementsprechend immer wieder.

Zu Kahlan verbindet Richard eine ganz besondere Liebe. Einmalig, wie diese Art von Liebe nicht sein darf, und es gibt sie trotzdem. Am Ende kommt es ja zu einem berühmten "Happy ...". Was beide füreinander empfinden, treibt mir die Tränen in die Augen jedesmal. Zu Kahlan möchte ich einfach nicht viel sagen. Diese Frau muss "Mann" man erlebt haben. Da würde ich auch zu viele Geheimnisse vorweg verraten.

Die Gefühle in diesem Buch, die vermittelt werden, sind sehr stark: Hass, Liebe, Gerechtigkeit, Treue, Verrat. Das Buch hat außerdem eine klare Botschaft an den Leser, die uns mitgeteilt wird.

Der Charakter Zedd bringt eine ordentliche Brise Humor in dieses Buch. Aber nicht nur Zedd verströmt diese Brise. Viele Male musste ich über die ein oder andere Szene schmunzeln, über das Verhalten der Protagonisten, die damit Menschlichkeit ausdrücken und leben, und nicht alles bockernst sehen in der Welt.

Chase die Tötungsmaschine, ein positiv bekloppter Mann (Grenzer) mit vielen Dutzend Waffen am eigenen Körper.

Addie, die Knochenfrau. Eine liebevolle fürsorgliche Hexe.

Der grausame und hinterlistige Darken Rahl und seine rechte Hand Deminn Nass mit seiner eigenen Ansicht einer Weltordnung.

Das Schwert der Wahrheit: Für den Hauptprotagonisten Richard, spielt es oft das Zünglein an der Waage. Verbunden mit einer tollen Entwicklung von Richards Persönlichkeit, was sich auf die Magie des Schwertes auswirkt. Ebenso spielen "das Buch der gezählten Schatten" und die "Drei Kästchen der Ordnung" eine Rolle. Welche verrate ich allerdings nicht. Außerdem gibt es noch viele weitere besondere magischen Gegenstände, die u.a. von Addie und Zedd mit ins Spiel gebracht werden.

Was ich sehr interessant finde in diesem Buch ist, dass alle Hauptprotagonisten Geheimnisse voreinander haben, die nach und nach gelüftet werden und immer wieder neue Geheimnisse an die Oberfläche treten, von denen der Leser teilweise noch gar keine Ahnung hat.

Außerdem gibt es sehr viele positive und negative überraschende Wendungen, mit denen der Leser im Positiven Sinne nicht rechnet. Die Spannung wird auf die höchte Spitze getrieben. Man leidet richtig mit, mit allen guten Protagonisten und kann sich gut in die Lage aller Beteiligten hineinversetzen. Jedes Kapitel in diesem Buch ist ein neues Highlite, wenn man es geschehen lässt. Es gibt viel zu viele tolle Stellen, dass es mir jetzt sehr schwer fällt, den besten Abschnitt zu benennen. Ein paar Higliteszenen nenne ich einmal, aber ich möchte die Handlung nicht zusehr vorwegreifen, nur ein paar Orte. Schließlich soll die Spannung, die Vorfreude auf das Lesen erhalten bleiben. Szenen in den Launenfichten vorkommen sind richtig idyllisch, romantisch. überhaupt gibt es sehr viel romantische und zeitlose Szenen. Sämtliche Kampf- und Folterszenen sind ein Highlite. Kämpfe mit Gars z.B., oder als Richard Kahlan kennengelernt hat, oder alle Szenen um Zedds Haus im Wald. ( Sehr fesselnd, informativ und humorvoll). Die Szenen an der Grenze, die Berührung mit der Unterwelt und all ihren grässlichen Wesen. Viel Romantik zeitlose Natur, bei Addie, der Knochenfrau. Der Aufenthalt und die Begegnung mit den Schlammenschen (Diese Kapitel muss man einfach gelesen haben). Die Stadt bzw. der Palast in Tamarang. Die Begegnung und der Aufenthalt bei den Morth-Sith (Denna), die Richard sehr geprägt hat. Einmalige Szenen mit Denna (Schmerz, Folter). Der absolut riesige und epische "Palast des Volkes".

Ich habe 2 Bücher von G. Martin gelesen. Und ich finde den Feuer und Eis Zyklus mind. 2 Klassen schlechter als dieses Buch. Nicht wenn man die literarische Qualität alleine betrachtet, das nicht. Beim Feuer und Eis Zyklus fehlt der letzte Funke, der nicht auf mich überspringt. So nachdem Motto: "Zu viele gute Köche (Häuptlinge, Protagonisten) verderben den Brei." Das sind 2 vollkommen unterschiedliche Bücher bzw. Schriftsteller, die man überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.

Zurück zum Schwert der Wahrheit Zyklus: Für mich eine grandiose Eröffnung. Eine 1 mit Stern. Absolut Episch. Mehr geht im Prinzip kaum. Ich hoffe ich habe anderen lesenden "Suchern" Appetit machen können, dass sie dieses Buch auch lesen werden, und ich freue mich riesig auf den 2. großen Band, die "Schwestern des Lichts", den ich jetzt anfangen werde zu lesen.
Dracon zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«26.07.2011
Das Erste Gesetz der Magie ist der beste Auftakt eines Fantasyzyklus ben ich seit langem gelesen habe. Die Zutaten weden hier zwar nicht neu erfunden ( Mächtiger Zauberer , Unbekannte Schöne , Schurken , Monster, Ein Held der erst noch einer werden muß ) aber so genial verwoben das man das Buch nicht aus der Hand legen will.Übertriebene Brutalität habe ich im ersten Band nicht entdecken können vieleicht lesen hier zuviel Leser Hera lind oder Rosamunde Pichler Bücher!!!. Die Handlung ist keines Wegs so durchschaubar wie hier angeprangert wird.
Die Beziehung der beiden Hauptpesonen entwickelt sich langsam aber ständig in ein Liebesverhältnis Ein weiteres Highlight ist der Aufenhalt bei den Schlammenschen .Aber lest selber ,jeder hat ja seinen eigenen Geschmack .Mein Fazit: Alles richtig gemacht Herr Goodkind .
Sunster zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«20.05.2011
Ich lese bereits den 2ten Band, aber ich muß mich leider den negativen Meldungen anschließen - leider ist mir das Buch viel zu konstruiert. Handlungen die keiner Logik entsprechen finden statt und danach heißts "du hast es intuitiv richtig gelöst" Naja - wenn einem kein stimmiges Konstrukt gelingt, muß man auf solche "Hilfsgriffe" zurückgreifen.

Alles in Allem hat man leider das Gefühl, dass der Autor einfach losgeschrieben hat und kein durchdachtes Konzept hinter den Handlungen liegt.

Es ist trotzdem so, dass die Bücher kurzweilig sind, daher lese ich auch weiter. Aber wirklich befriedigend ist es für Fantasyfans sicher nicht....
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Reco zu »Terry Goodkind: Das erste Gesetz der Magie«28.02.2011
die serie ist leider ähnlich wie buffy oder noch schlechter: ähnlich wie xenia (was kaum einen qualitätseinbruch bedeutet) auf einem rational betrachtenden stehpunkt unter aller würde. die bücher hingegen haben für ihr enormes quantatitives potential (über zehntausend seiten) einiges zu bieten! die sprache, die ideen - alles stimt. was mich vor allem begeisterte war die konsequenz der erzählung.l cheer up
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