Medusa von Thomas Thiemeyer

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Medusa von Thomas Thiemeyer

Originalausgabe erschienen 2004, 368 Seiten.ISBN 3-426-63230-6.

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In Kürze:

Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Ein Rätsel, älter als die Menschheit. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als Einzige die kryptischen Zeichen zu deuten vermag. Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als Einzige die kryptischen Zeichen zu deuten vermag – Thomas Thiemeyers spektakulärer Mystery-Thriller bietet spannende Unterhaltung erster Güte.

Tief im Herzen der Sahara, inmitten jahrtausendealter Felsmalereien, macht die erfahrene Archäologin Hannah Peters eine seltsame Entdeckung: Eine Medusen-Skulptur, verziert mit Landkarten und Symbolen, kündet von einem Kultgegenstand von sagenhafter Schönheit und dunkler Kraft. Und das Volk, das ihn schuf, scheint sich selbst ausgelöscht zu haben. Als ein Team der National Geographic Society mit ihr auf Schatzsuche gehen soll, beschleicht Hannah starker Widerwille. Ein Alptraum beginnt: Was das steinerne Auge der Medusa vermag, ist mit menschlichen Sinnen nicht zu greifen. Es ist nicht bestimmt für die Lebenden …

Ihre Meinung zu »Thomas Thiemeyer: Medusa«

mase zu »Thomas Thiemeyer: Medusa«20.04.2009
Auf dem Einband meint Andreas Eschbach: „Wer Indiana Jones liebte, wird an diesem Buch seine helle Freude haben“. Da fühlte ich mich sofort angesprochen.

„Medusa“ bietet alle Zutaten, die einer abenteuerlichen, mysteriösen Schatzjagd zuträglich sind. Ein Expertenteam sucht in abgelegenen Winkeln der Sahara nach jahrtausendalten Artefakten, jedoch spielt mindestens einer in diesem Team falsch.

Das Buch ist gespickt mit sehr interessanten Fakten, geographischer, geologischer und astronomischer Natur. Die Wüstenbewohner, Menschen wie Tiere und der tägliche Kampf gegen die wechselnden Temperaturen, sowie die vielen Tücken der Wüste werden aufschlussreich beschrieben.

Ich benötigte 100 Seiten, bis ich mich mit der Schreibe von Thiemeyer angefreundet habe. Er schreibt sehr einfach. Kurze Sätze, kaum Nebensätze und so erinnerte mich dieses Buch an eine Folge von „Terra-X“ oder eine Episode vom Discovery Channel. Es wird trocken und sachlich erzählt, wie eine verfilmte Dokumentation. Anfänglich hielten mich darum nur die interessanten Fakten und Umstände vor dem Abbruch ab. Mit der Zeit habe ich mich zwar mit Thiemeyers Stil abgefunden, befriedigen konnte er mich trotzdem leider nicht. Action und Emotionen hat meist gründlich versemmelt.

Als Mystery Thriller oder Vergleich mit Indiana-Jones konnte es nicht überzeugen, aber wenn der Leser eine Vorliebe für solcherlei Dinge hat, kann es gefallen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Thomas Thiemeyer: Medusa«30.11.2008
Hannah Peters, eine deutsche Archäologin, forscht schon jahrelang in der Sahara als sie eine Aufsehen erregende Entdeckung macht, eine Medusenskulptur, die mit seltsamen Zeichen, Sternbildern u. Landkarten bedeckt ist, Ein Team der National Geographic Society erhält den Auftrag, gemeinsam mit der Archäologin, das Rätsel um die Medusa zu
erforschen…..
Medusa ist ein gut geschriebener Mix aus Abenteurroman und Fiktion, das Erzähltempo ist flott und die Spannung wird das ganze Buch hindurch aufrecht erhalten. Wissenschaftliche Erklärungen werden vom Autor gut verständlich in die Geschichte integriert ohne dabei langatmig zu wirken, das hat mir gut gefallen. Auch die Auflösung um die
Medusenskulpturen fand ich sehr gelungen, zwar geht es um die Existenz von Außerirdischen doch erspart uns der Autor hier die obligtorischen grünen Männchen die in Raumschiffen und in feindlicher Absicht die Erde aufsuchen. Das Rätsel der Medusen wurde orginell und in sich schlüssig gelöst, so das man am Schluß das Buch zufrieden
geschlossen hat.
Gut gefallen hat mir auch, das es keine übermäßigen und unglaubwürdigen Actionszenen gegeben hat, die Figuren wirkten dadurch für mich recht realistisch.
Einziger Krikitpunkt für mich waren die oftmals steifen, hölzernen Dialoge der Figuren.
Fazit:spannender Genre Mix aus Abenteur, Archäologiethriller und Fiktion mit einer recht originellen Auflösung am Schluß.
von mir gibts 78 °
campsy zu »Thomas Thiemeyer: Medusa«28.06.2007
Ein Mystery-Thriller in Wüstenkulisse, mit flachen Charakteren, teils etwas unlogisch, aber immer spannend und kurzweilig - wie ein Actionfilm. Für einen oder zwei gemütliche Abende auf dem Sofa. Zurücklehnen, Hirn ausschalten und unterhalten lassen!
Silvia Shala zu »Thomas Thiemeyer: Medusa«27.06.2007
Dieses Buch ist ein gelungener Abenteuerroman. Die blutigen Szenen werden nicht in epischer Breite beschrieben, so dass dieser Roman auch für Jugendliche geeignet ist. Der Aufbau ist klar und daher lässt sich das Buch gut "runterlesen".
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