Der Zorn des Admirals von Timothy Zahn

Buchvorstellung

Der Zorn des Admirals von Timothy Zahn

Originalausgabe erschienen 1988unter dem Titel „Vision of the Future“,deutsche Ausgabe erstmals 2000, 382 Seiten.ISBN 3-453-17778-9.Übersetzung ins Deutsche von Ralf Schmitz.

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In Kürze:

Das Imperium setzt im Angesicht seines drohenden Untergangs alles auf eine Karte. Eine Verschwörung jagt die nächste. Der gerissene Major Tierce und Mufti Disra sorgen mit der Rückkehr des gefürchteten Admirals Thrawn bei der Neuen Republik für Furcht und Schrecken.
Können Luke Skywalker, Han Solo und Leia Organa Solo die drohende Katastrophe abwenden?

Ihre Meinung zu »Timothy Zahn: Der Zorn des Admirals«

Lylith zu »Timothy Zahn: Der Zorn des Admirals«22.11.2009
Das Buch besticht durch einen gewohnt dicht gewebten Plot. Zahn verbindet die Kerncharaktäre mit einer interessanten Vielfalt neuer Haupt- und Nebendarsteller, die in ihrer Ausarbeitung erfrischend vom stereotypen Heldenbild abweichen.
Er greift Handlungsstränge auf, die andere Autoren ausgelegt haben und verwebt sie geschickt mit seinen eigenen Ideen. Besonders sticht hervor, daß der Kern dieser Geschichte keine neue Superwaffe oder eine weitere Bedrohung von außen für die Neue Republik ist. Diesmal ist das Problem die Diversität der angeschlossenen Spezies, ihre alten Feindschaften und die träge und eingeschränkte Handlungsfähigkeit eines vollkommen demokratischen Systems, welches versucht die Angehörigen der Republik nicht zu unterdrücken und dadurch ähnlich der Alten Republik hilflos dem Ausbruch eines Bürgerkriegs entgegen sieht.
Zahn liefert eine vielschichtige Geschichte, die von Spionage über Intrige, bis hin zu Action und Liebe fast das gesamte Spektrum an möglichen Literaturrichtungen in sich vereint. Eine weitere lohnende StarWars-Trilogie (Duologie im amerikanischen Original) aus der Feder des verdient beliebten Erfinders von General Thrawn und Mara Jade.
Stefan83 zu »Timothy Zahn: Der Zorn des Admirals«05.05.2008
Mit dem letzten Band der Hand-von-Thrawn-Reihe, welcher direkt die Ereignisse von „Blick in die Zukunft“ fortführt, knüpft Autor Timothy Zahn an die Qualität seiner ersten Trilogie an, denn die vorher bereits schon fesselnde Story spitzt sich hier noch weiter zu. Dabei resultiert die Spannung in erster Linie aus den parallel laufenden Handlungssträngen, die jeder für sich den Leser zu packen wissen. Hier zeigt sich einmal mehr Zahns Klasse, denn sowohl sprachlich als auch inhaltlich beweist er einmal mehr, warum seine Bücher zur Referenz in diesem Genre gehören. Die Art und Weise, in der er die einzelnen Handlungsfäden verbindet, ist schlichtweg brilliant. Viele offene Fragen aus der ersten Trilogie und den beiden Vorgängerbänden werden endlich beantwortet und Anmerkungen, auf die sich der Leser zuvor keinen Reim machen konnte, ergeben nun Sinn. So wird u.a. die Identität der Besucher aus den Unbekannten Regionen gelüftet und man erfährt mehr über Thrawns bisher mysteriöse Vergangenheit. Dabei weckt die Ankündigung, dass im unerforschten Teil der Galaxis weitaus größere Gefahren lauern, düstere Vorahnungen. Auch für diesen Bezug auf die kommenden Ereignisse in der „Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe“ gebührt Zahn großes Lob. Entgegen dem zweiten Teil, bietet „Der Zorn des Admirals“ zudem wieder ordentlich Action, insbesondere im letzten Drittel des Romans, das mit toll inszenierten Raumschlachten und einem emotionalen Moment zwischen Mara und Luke, den großartigen Schlusspunkt setzt. Insgesamt ein sehr gutes Star Wars Buch, das die Tradition der alten Filme fortführt und dessen Lektüre jedem Fan nur ans Herz gelegt werden kann. Zahns erste Trilogie bleibt jedoch weiterhin unerreicht.
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