Die Novizin von Trudi Canavan

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2002unter dem Titel „The Novice“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 576 Seiten.ISBN 3-442-24395-5.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Sonea hat sehr unter ihren Mitschülern in der Magiergilde zu leiden, die ihre ärmliche Herkunft verachten und auf ihr Talent neidisch sind. Als Gildenmeister Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie jedoch in noch viel größere Probleme, denn Akkarin verbirgt ein düsteres Geheimnis…

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Fantasy made in Australien – zauberhaft, spannend, mitreissend“;85

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Die Australierin Trudi Canavan hat mit ihrem Debutroman um die junge Magierin Sonea auf sich aufmerksam gemacht. Voller Intensität und Atmosphäre berichtete sie im ersten Teil ihrer Trilogie von der ehemaligen Diebin aus der Unterstadt, deren ungewöhnliches magische Potential die Aufmerksamkeit der elitären Gilde der Magier erregte. Sonea wurde von dieser gejagt und zu ihrem eigenen Besten gefangen genommen. Der Magier Rothen macht ihr deutlich, dass ihre ungezügelten Kräfte zur Vernichtung von Allem führen würde, das sie liebt. Sie selbst würde von der ihr innenwohnenden Magie auseinandergesprengt, wenn die Kräfte nicht kanalisiert würden. So hat sie sich schweren Herzens der Gilde angeschlossen, und ihre Ausbildung begonnen. Dass es nicht einfach werden würde, das war ihr, wie ihrem Mentor bewusst, doch dass ein solches Martyrium auf sie warten würde, das hätte keiner vermutet. Als verachtetes Mädchen aus der Unterstadt trat sie an, doch ihre Mitschüler, allen voran der arrogante Regin machen sich einen Spass daraus, sie zu demütigen und zu verfolgen. Tätliche Angriffe, Verleumdungskampagnen zeigen ihre Wirkung, und Mitschüler wie Lehrer gehen deutlich aus kritisch Distanz zu dem vermeintlichen Hurenmädchen. Als sie um Regin zu entfliehen die Klasse überspringt folgt ihr der sie unbändig hassende Widersacher nach, seine Angriffe werden immer ungezügelter.

Im zweiten Handlungsstrang begleiten wir den Magier Dannyl, der zum zweiten Botschafter der Gilde ernannt wurde, auf seiner Reise durch die verbündeten Länder. Während er offiziell in Diplomatenmission unterwegs ist, versucht er mehr über die Geheimnisse des Oberhaupts der Gilde, Akkarin zu erfahren. Dieser hat in seiner Jugendzeit die Länder bereist, und sich hier der verpönten schwarzen Magie hingegeben. Als Akkarin bemerkt, dass Rothen und Dannyl von seinem Geheimnis wissen, übernimmt er, um sie damit zu erpressen selbst die Aufsicht über Sonea, und verschafft dieser so unbeabsichtigt die Gelegenheit ihre Kräfte weiter zu formen, um im magischen Duell gegen ihren Peiniger antreten zu können.

Nach ihrem wahrlich beeindruckende Debut setzt die Australierin ihre Erzählung nahtlos fort. Wieder beschränkt sie sich auf einige wenige, dafür markante Figuren, beschreibt diese aber um so datailreicher und differenzierter. Wenngleich sie eine klare Unterteilung und Gut und Böse vornimmt, gelingt es ihr auch die Beweggründe Regins deutlich und nachvollziehbar zu machen. Das Thema selbst, die Paria aus einfachen Verhältnissen, die aufgrund ihrer Talente zwar eine Ausbildung in einer elitären Anstalt erhält, dort jedoch allenfalls geduldet, nie aber geschätzt oder akzeptiert wird, ist bekannt. Trudi Canavan erfüllt diese Thematik jedoch mit ungewöhnlicher Lebendigkeit, mischt geschickt Spannung und Rätsel, exotische Handlungsorte und Charakterstudien zu einem rundum gelungenen Ganzen.

Die Aufteilung in zwei Handlungsstränge erweist sich hierbei als Glücksgriff. Während der Handlungsstrang um Sonea uns die Geheimnisse der Gilde, und eine faszinierende Charakterstudie näher bringt, sorgen die Reisen Dannyls für die notwenige Exotik. An seiner Seite besuchen wir andere Kulturen, sehen raue, interessante Gegenden ebenso wie dekadente Königshöfe, begegnen alternden Lebedamen ebenso wie stolzen, aber veramten Adeligen und schwulen Bibliothekaren. Die Thematisierung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen ist auch in der modernen Fantasy noch eine Seltenheit. Um so erfreulicher, wie selbstverständlich, aber auch einfühlsam Canavan dieses Topic in ihren Roman integriert hat.

Auch in diesem Band gelingt es der Autorin das durchgängig hohe Niveau des ersten Teiles zu halten. Sie fasziniert uns mit menschlichen Figuren in einem faszinierenden Umfeld, und auch ihre Welt nimmt langsam Konturen an. Weiter so!

Ihre Meinung zu »Trudi Canavan: Die Novizin«

Hakuchan zu »Trudi Canavan: Die Novizin«16.11.2012
Den zweiten Teil von "Die Gilde der Schwarzen Magier" habe ich vor Jahren gelesen. Ich kann mich erinnern, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Es ist sicher besser als der erste Teil.

Die Leser sind jetzt nicht nur mit der nun in der Gilde aufgenommenen Sonea unterwegs und entdecken das düstere Geheimnis von Meister Akkarin, sonder erforschen auch die Länder ausserhalb von Kyralia mit einer Figur, die (so glaube ich) schon im ersten Teil ihren Aufritt hatte. Lord Dannyls Aufgaben als neuernannter zweiter Botschafter der Gilde und seine Reisen durch die verbündeten Länder geben uns einen schönen Ausblick auf die Nachbarländer. Teilweise hatte ich mich sogar mehr über diese Episoden gefreut, da sie die eigentliche Geschichte richtig auflockerten.

Summa summarum ein sehr gutes Buch und sicher das beste aus der Reihe.
Arjeta zu »Trudi Canavan: Die Novizin«16.12.2011
Dieses Buch war schon ein bisschen spannender als der 1. Band. Vor allem weil sie halt endlich in der Gilde ankommt und dort in die Schule geht.
Die Schule ist aber Gott sei Dank ganz anders aufgebaut als Hogwarts (die "Häuser" gibt es nicht, sie haben andere Fächer als Harry Potter und Zaubern geht nicht mit Zauberstab und irgendwelchen lateinischen Wörtern sondern in Gedanken mit vieeel Konzentration).
Die Streiche die Sonea erleben muss machen das Buch schon unter anderem spannend. Und ihr Verhältnis zu den Mitschülern.
Was mir jetzt bei der Serie auch immer gefällt ist dass jedes Buch aus zwei Teilen besteht. Also innerhalb vom Buch ändert sich die Handlung krass.
Neben Soneas Abenteuer in der Schule finde ich auch das drum herum gut beschrieben. Also wie die Gilde aufgebaut ist, wie das Verhältnis der Gilde zum König ist und zu den normalen Bürgern.

Ja und man denkt immer noch man weiß wer der Böse ist, den Sonea im 3. Band dann besiegen muss,...
Sebsche zu »Trudi Canavan: Die Novizin«24.03.2011
Auch der zweite Teil der Gilde der schwarzen Magie ist gut. Drei unterschiedliche Handlungsstränge, die schlussendlich aufeinander prallen, geben dem Buch immer wieder neue kleine spannende Kehrtwendungen. Jedoch haben mich die Entwicklungen des Hauptcharakters am meisten begeistert. Die Geschichte von Sonea, der Novizin, erinnern etwas an die Harry Potter Bücher. Ich freue mich auf den dritten Band und würde allerdings wünschen, dass die Magie und ihre Möglichkeiten noch mehr in den Vordergrund treten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Chris zu »Trudi Canavan: Die Novizin«07.06.2010
die gilde scheint hauptsächlich aus kichernden, wein trinkenden leuten zu bestehen, was auch irgendwie zusammenhängen könnte.... trotz der ewig wiederholten redewendungen, fand ich den zweiten teil schon um einiges besser als den ersten: über regin und seine "gang" hab ich mich meistens mehr aufgeregt als sonea, ich konnte mich wirklich reinversetzen. insgesamt waren alle handlungsstränge mehr oder weniger gut. nicht das beste buch aber immerhin ganz nett, sodass ich auch den dritten teil noch lesen werde. viele grüße.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Iris53 zu »Trudi Canavan: Die Novizin«12.12.2009
Obwohl ich diesen Teil etwas fesselnder fand als seinen Vorgänger, hat auch er mich nicht überzeugt.
Zum einen unterbrechen die ewigen Sprünge zu den verschiedenen Schauplätzen den Lesefluss, wobei ich die ausgedehnten Beschreibungen von Dannyl´s Reisen für überflüssig und ermüdend halte. Ebenso langgezogen sind Lorlen´s ewige Überlegungen wie er mit der ganzen Situation umgehen soll. Der einzige Lichtblick in dieser Folge ist tatsächlich Dorrien, der Sonea Möglichkeiten bietet, um die Situation mit Regin endlich zu entschärfen. Wobei Regin ja letzlich nur die Position von Fergun eingenommen hat. Einen Bösen muss es ja schließlich geben. Alles in allem sei zu sagen, dass ich den 3. Teil nur lese, weil ich ihn schon da habe. Ich würde ihn mir nicht extra kaufen, um wissen zu wollen, wie es weitergeht.
LOULOU zu »Trudi Canavan: Die Novizin«24.09.2009
ich hab gerade den ersten Band gelesen und war echt angenehm überrascht,dass sich hinter diesem doch etwas pompösen Titel ein derart gutes und toll geschriebenes Buch verbirgt!!Ich muss sagen obwohl ich Fantasy liebe und etwas wählerisch bin was Bücher angeht,war dieses Buch doch ein einzigartiges Erlebnis!Ich besorge mir Das Nächste Bei Amazon!!*freu* Eure Kommentare klingen echt gut! LOL
Tanishia zu »Trudi Canavan: Die Novizin«02.09.2009
Ich musste bei tina's Kommentar lachen, als ich lesen musste, dass ich nicht die einzige bin, der aufgefallen ist das Draco Malfoy(aus Harry Potter) und Regin sehr viel gemeinsam haben.
Ich habe diese 3 Bücher auch in innerhalb von 6 Tagen durchgelesen, ich habe sogar ein paar Strafarbeiten auf mich genommen, weil ich in der Schule heimlich unterm Tisch gelesen habe und die Fragen nicht beantworten konnte die die Lehrer mir gestellt hatten*gg*, aber es hat sich gelohnt!
Laura zu »Trudi Canavan: Die Novizin«02.07.2009
Dieses Buch war sogar noch besser als seinen Vorgänger und Nachfolger! Das Buch ist so spannend beschrieben, dass es mir sogar eine (fast) schlaflose Nacht beschert hat. Besonders spannend finde ich, dass sich das Geheimnis um Akkarin Stück für Stück lüftet (wenn auch in diesem Teil nicht ganz). Das Buch ist, wie alle anderen Bücher von Frau Canavan, einfach toll und man bekommt Lust auf mehr!!
florimaus,12 zu »Trudi Canavan: Die Novizin«07.06.2009
ich liebe dieses buch ich durch meine eltere schwester draufgekommen sie hattte die bücher in ihrem regal schon ziemlich verstaupt ich hatte mal wieder nix zu lesen und da hatt vivi sie mir gezeigt und nach den ersten 20 seitn war ich schon verliebt was bei mir nicht sehr schnell passiert dadurch dass ich ziemlich wählerisch bin aber die Triologie "Die Gilde der schwarzen Magie" ist sooo geil ey ich kann net aufhören zu schwärmen denn es is so toll es ist eines meiner ALLER ALLER BESTEn LIEBLINGSBÜCHER schade das is ne Triologie is ICH vermiss es jetzt schon mal sehn ob die andern bücher von ihr auch so gut sind liebe grüßchen von mir eurer florimaus

PS.ich kann net verstehn wie die bücher enstauben können die sind doch so toll
Buchfan zu »Trudi Canavan: Die Novizin«04.05.2009
Ich habe die drei Bände mit wachsender Spannung durchgelesen und bin begeistert. Allerding sgebe ich Choci77 Recht, dass die Übersetzung nicht zu ben Besten gehört. Ich finde die Redewendung "Ihr Mund wurde trocken"kommt zu oft vor und am Schlimmsten ist für mich, dass oftmals die Grammatik in den Fällen, in denen sich die Handlung auf eine Person bezieht unmöglich: "Sie hörte Schitte im Zimmer über ihr" statt "über sich", "sie sah ... auf der Sraße vor ihr" statt "vor sich" ...
Das zieht sich durch alle Bücher (auch "Die Priester").
In den Verlagen sollten die Ausgaben für Lektoren nicht zu den Streichposten gehören.

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