Götter von Trudi Canavan

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2006deutsche Ausgabe erstmals 2008, 750 Seiten.ISBN 3-442-24484-6.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Die Zeichen stehen auf Krieg – und obwohl Auraya in ihrer neuen Rolle als Beschützerin der Siyee alles daran setzt, nicht in diesen Konflikt mit hineingezogen zu werden, kann sie ihm doch nicht entrinnen. Mehr noch – sie scheint sich gegen die Götter stellen zu müssen, denen sie einst gedient hat. Doch nur so hat sie eine Chance, all jene zu retten, die ihr etwas bedeuten …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Ende gut, alles gut“72

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Mit „;Voice of the Gods“; dem dritten Wälzer der „;Age of the Five Trilogie“; endet das zweite Epos von Trudi Canavan.

Die Karten sind neu gemischt: Auraya hat ihren „;Job“; als White niedergelegt und greift jetzt den Siyee unter die Arme. Mirar, der seine Identität und Erinnerung wiedererlangt hat reist in den Süden, in dem die Traumweber akzeptiert werden. Emerahl hat die Twins und Gull – andere Unsterbliche – gefunden, eine beginnende Allianz gegen die fünf Götter der White, von denen die „;Wilden“; gehasst und gefürchtet werden. Auch die Pentadrians, die behaupten, auch ihre Götter wären real und ihre Religion die einzig wahre, sind weiter nicht untätig. Das bietet doch Konfliktpotenzial!

Wiedersehen mit alten Bekannten

Großes Dankeschön an Canavan, dass man sich diesmal nicht mehr mit der Prinzessin der Elai oder anrührigen, langatmigen Teenagererlebnissen der Siyee herumschlagen muss. Davon bleibt man verschont. Als neue Figuren werden nur Nekaun, einer der „;Voices“; der Pentadriansgötter und Ella, die Nachfolgerin von Auraya als White eingeführt. Ella bleibt recht zweidimensional, aber Nekaun macht sogar eine Entwicklung durch. Nach und nach stellt sich heraus, dass er zwar hübsch, aber ein übler Sadist ist. Na endlich mal jemand Böses unter der Sonne von Canavan.

Der Rest des Ensembles ist sehr vertraut. Mirar, Auraya und Emerahl spielen die Hauptrollen, aber auch Reivan, die sich sympathisch Pflicht und Liebeskummer stellt ist wieder dabei. Auch die Unsterblichen rudern noch ein wenig mehr ins Lampenlicht. Gedanken, und Geschehnisse werden zwar auch diesmal so oft aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, bis es wirklich auch der blödste Leser kapiert hat, aber Hand aufs Herz, konnte man anderes erwarten? Das war auch in den zwei Büchern vorher so, nur noch viel penetranter. Man hat irgendwann in den letzten 1200 Seiten doch die Charaktere recht lieb gewonnen. Man hat sich auf angenehme Art an sie gewöhnt wie an die Protagonisten einer Vorabendfernsehserie, die man regelmäßig beim Abendessen guckt. Auch da gibt es schließlich ewige Wiederholungen, Verstrickungen, die nicht überraschen, Leute sagen ständig Vorhersehbares oder begreifen erst allmählich Dinge, die eigentlich längst klar sind. Trotzdem schaltet man immer wieder ein.

Schatzsuche und Geheimnisse

Ein kluger Zug ist es Emerahl auf eine Art Schnitzeljagd nach einem geheimen Artefakt gehen zu lassen, das die Geheimnisse der Götter beinhaltet. Das hat etwas von einer Schatzsuche und wer mag das nicht? Schließlich wird Auraya von den Pentadrians gefangen genommen. Ihr Leben hängt an dem berühmten seidenen Faden und man fragt sich neugierig, wie kommt sie da raus?

Unsterbliche und Götter

Endlich kommt ein wenig Bewegung in die Akte „;Götter“; Sie sind alles andere als gut und allmächtig, nur eine Stufe höher als die unsterblichen „;Wilden“;. Das wird immer klarer, sogar Auraya. Auch wenn es der Leser schon lang wusste.  Emerahl und Mirar erfahren, dass man die Götter töten kann und auch wie. Aber ist das nicht Blasphemie? Besonders Chaia spielt eine zwilichtige Rolle. Er steht immer noch eindeutig auf Auraya, aber hat gleichzeitig als Gott auch so seine Pflichten.

Als es zum großen Showdown kommt gibt es einige ordentlich gemachte Wendungen. Der große Clou, nämlich wie ähnlich sich die fünf Götter der Pentadrians und die der Weißen sind ist zwar gar nicht so groß wie Canavan wohl dachte. Man ahnte es längst, aber trotzdem ist es unterhaltsam zu erlesen, wie es unsere Helden der Wahrheit verdauen. Gut, man erfährt auch jetzt nicht, wieso die Götter der Weißen alle alten Götter umgebracht haben. Aber es ist ein netter Schluss für die Trilogie. Wenn man das Buch zuklappt, weiß man immerhin, dass Götter auch nur Menschen sind, Religion so seine Tücken hat und es immer gut ist, ein findiges telepathisches Haustier und gute Freunde zu haben. Das ist doch auch schon was!

Ihre Meinung zu »Trudi Canavan: Götter«

Eva zu »Trudi Canavan: Götter«17.07.2011
Ich finde die Geschichte total toll. Auch wie alles genaustens beschrieben wird. Ich bin zwar erst beim Zweiten Teil, aber es würde mich doch interessieren, ob es einen Film dazu gibt. Ich habe die Bücher nicht gelesen, sondern verschlungen. Ich kann mich nicht losreissen von diesen Büchern. Sie sind Teil meines Lebens. Ich finde die Bücher sollten von mehr Menschen gelesen werden. Ich hoffe das die anderen Bücher von Trudi Canavan mit genausoviel Fantasie geschrieben wurden (oder werden : ) ).
Ich könnte mich tausendmal für diese Bücher bei Trudi bedanken. DANKE, DANKE,DANKE....
Dennis Schultz zu »Trudi Canavan: Götter«14.10.2009
Ich finde die ganze Geschichte einfach fesselnd. Und mit dem 3. Band ist die ganze Geschiechte zu einer perfekten Trilogie geworden, genau so wie bei der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier". Ich habe diese Bücher versclungen. Ich bin begeistert von der wie Trudi Canavan schreibt und hoffe das sie bei "Magier" genau so geschreiben hat. Danke Trudi für diese wunderbaren Bücher.
Echo zu »Trudi Canavan: Götter«21.12.2008
Als Finale fand ich das Buch recht gut gelungen.
Allerdings fand ich einige Wendungen ziemlich vorhersehbar und war oft enttäuscht, wie dumm sich einige Characktere anstellten. Oftmals wurden Geheimnisse, die gelüftete wurden, einfach vergessen.
*SPOILER*
Besonders ärgerlich fand ich Aurayas Einfall, Chaia hätte sie töten wollen. Es war doch klar, dass das Huan war, mit der sie gesprochen hatte. Chaia hatte Auraya sogar erzählt, dass die Götter ihre Gestalt verändern konnten.
Ansonsten war die Gechichte im großen und ganzen sehr spannend( bis auf ein paar einzelne Kapitel).Das Ende fand ich aber nicht besonders gut gelungen, es kam ein bisschen zu abrupt und sehr viele Fragen blieben unbeantwortet, während schon wieder neue entstanden.
Trotzdem habe ich das Lesen nicht bereut.
Timon zu »Trudi Canavan: Götter«05.12.2008
Ich bin auch immer traurig nach dem Ende einer guten trilogie wie diese hier...ich denke dann auch immer über den Sinn des Lebens nach :-)
Ich fand es auch enttäuschend,dass zB nicht aufgeklärt wurde ,was nach dem Krieg dann noch alles passiert also so ein ,,Nachher" blick^^Dumm fand ich es auch,dass Danjjin so unwissend war!Es hat mich in den Wahnsinn getrieben wie leicht das mmit den Götern zB rauszufinden war aber die Charaktäre alle so dumm waren und so übertrieben krass unwissend waren !
Totzdem RESPEKT canavan sehr gut gelungen super
Deagal zu »Trudi Canavan: Götter«10.09.2008
*SPOILER* - sag ich mal gleich ;)

Ich bin soeben mit 'Götter' fertig geworden.

Tritt bei euch nach Beendigung eines guten Buches oder einer guten Reihe auch immer eine solche Traurigkeit auf? Ich kann kurz nach Ende solcher Bücher immer gut und klar denken - über den Sinn des Lebens zumeist. Zurück zum Buch:

Vom Lesefluss und der Kurzweil kann ich euch nur zustimmen. Der dritte Teil ist hier an der Spitze für mich. Zur Charakterentwicklung pflichte ich Johgel bei. Ich habe mich persönlich ganz stark mit Mirar identifiziert und tue das immer noch. Ich hätte wohl an seiner Stelle immer genau so gehandelt, wie er es getan hat. Im dritten Teil hat er mir aber oft etwas gefehlt - trotzdem er immer präsent war. Es war sein Ringen mit sich selbst im ersten und zweiten Band, die Bekämpfung der Herzzehre bei den Siyee und seine Flucht, die ihn mir so sehr ans Herz wachsen ließen. Im Dritten Teil war der persönliche Tiefgang der einzelnen Charaktäre etwas seichter. Außer dem Chaias und Reivans vielleicht.

Einige Tatsachen und Verläufe durchschaut der geschätzte Leser wirklich schon lange vorher. Dass die Götter der Zirkler und Pentadrianer ein und dieselben sind, habe ich noch zu Ende des zweiten Teils erkannt. Ich dachte mir schon, dass sie zumindest vor der Endschlacht darauf kommen werden. Denkste ;)

Ich fühle noch immer die Leere, die die Charaktäre des Buches nach der Endsequenz fühlten, aber einfach deshalb, weil das Buch nun zu Ende ist. Ich vermisse die Charaktäre. Mein Kompliment Frau Canavan. =)

Deagal
hummsummsel zu »Trudi Canavan: Götter«25.08.2008
Am Ende des dritten Bandes angekommen muss ich sagen, dass ich das Ende ziemlich flach fand, als wolle die Autorin schnell fertig werden. Leider bin ich sehr enttäuscht, ich war nicht einmal ansatzweise ähnlich betroffen wie beim Ende der Gilde der schwarzen Magier.

Dass Danjin sich von ihr abwendet finde ich seltsam und nicht nachvollziehbar, besser fände ich er hätte verstanden worum es ging, sei es von Auraya oder dass er selbst darauf kommt.
Auraya hat jetzt das Wissen eine Göttin zu werden und kann dieses auch an die anderen Unsterblichen weitergeben, darauf wird aber überhaupt nicht eingegangen.

Alles in allem aber wirklich lesenswert mit einem guten jedoch schlecht umgesetzten Ende.
Kahlan zu »Trudi Canavan: Götter«20.08.2008
Also von der Gilde der Schwarzen Magier hin zu dem Zeitalter der Fünf hat sich Trudi Canavan meiner Meinung nach sehr gesteigert. Das Buch liest sich flüssiger, allerdings ist der Spannungsaufbau noch immer ein bisschen lasch. Die Charaktere sind leider noch immer nicht so richtig zum "hineindenken" und "hineinfühlen", aber das letzte Buch ist ohne Zweifel ein wunderbares - wenn auch flaches - Finale.
Ganz nebenbei hab ich die Erfindung des Veez sehr niedlich gefunden ;-)
Nina zu »Trudi Canavan: Götter«25.05.2008
Dieses Buch, hat mir eine schlaflose Nacht bereitet.
Von mir aus hätte es noch viel dicker sein können.
Wie tamara schrieb, war auch ich von den Göttern enttäuscht, der einzige der mir ans Herz gewachsen ist, war Chaia.
An Auraya fand ich während der ganzen Trilogie bemerkenswert, was sie alles durchgestanden hat, was sie aufgegeben hat und das sie nachgedacht hat und nicht nur blind durch die Welt ging/flog.
Ich hätte aber gerne mehr erfahren, also was aus Mirar, Auraya, Emerahl und den anderen Unsterblichen wird aber auch ob Auraya noch Kontakt mit den Weißen hat und ob Danjin irgendwann die Wahrheit erfährt und Ella nicht alles glaubt.

Es war spannend, interessant aber zu kurz.
Bei guten Büchern bin ich immer niedergeschlagen wenn es vorbei ist aber das Ende gefiel mir gut.
Ich hoffe, sie schreibt wie bei ihrer anderen Trilogie noch eine Fortsetztung, ich will mehr Auraya, Mirar, Emerahl, etc.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tamara zu »Trudi Canavan: Götter«28.03.2008
Um ehrlich zu sein war ich persönlich etwas enttäuscht von den Götter. Das ganze war mir zu durchsichtig und wenig überraschend (ausser die neue Weisse). auch ist das Ende etwas unglücklich gewählt. Man hat doch wirklich das Gefühl, dass da noch was fehlt, oder!? Naja, ansonsten ließ es sich gut in einem Rutsch lesen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Johgel zu »Trudi Canavan: Götter«12.03.2008
Solides Buch (gilt für die ganze Trilogie). Läßt sich spannend und kurzweilig lesen.

Die Ideen die Canavan hat sind echt in Ordnung, aber ein paar Seiten weniger hätten es auch getan. Die Wendungen der Geschichte sind nicht wirklich überraschend, denn Sie sind verhältnismäßig durchsichtig.

Die Charaktere verlieren im Laufe der Trilogie etwas am Gehalt und wirken im Gegensatz zum ersten Band an einigen Stellen stereotyp.

Im Fazit hat mir das Lesen Spaß gemacht. Die Geschichte des Zeitalters der Fünf hat mir besser gefallen als die Gilde der schwarzen Magier. Auch wenn das Zeitalter der Fünf an einigen Punkten ein bischen von der Gilde abgekupfert wirkt. Aber bei sich selber klauen ist in erlaubt.
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