Magier von Trudi Canavan

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Last of the Wilds“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 750 Seiten.ISBN 3-442-24483-8.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Auraya hat einen großen Sieg errungen, doch dieser Triumph beschert der jungen Priesterin Nacht für Nacht Alpträume. Und Leiard, der einzige Mensch, der ihr Leid lindern könnte, ist spurlos verschwunden. Als Auraya ausgeschickt wird, um die Opfer einer mysteriösen Krankheit zu heilen, erfährt sie schließlich, dass der Traumweber Leiard seinerseits mit schlimmen Erinnerungen zu kämpfen hat …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Ein recht ordentlicher Fantasy-Schinken“70

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Mittelbücher einer Trilogie wie „;Last of the White“; sind schwierig, denn sie hängen naturgemäßg in der Mitte. Nach dem etwas zähen ersten Buch geht ohne viel Federlesen die Geschichte direkt dort weiter, wo uns „;Priestess of the White“; zurück ließ. Die erste Schlacht gegen die Pentagramm tragenden Pentadrians haben die Circlians-Priester gewonnen, aber viel Blut ist geflossen. „;Last of the Wild“; beginnt damit, dass Auraya deswegen heftige Alpträume plagen.

Läuft langsam an

Wieder legt Trudi Canavan mehrere Handlungstränge an beziehungsweise lässt verschiedene Geschichten munter weiterplätschern. Immerhin: Die Vielzahl an Personen, Wesen, Nebengestalten und Neben-Nebengestalten kennt man schon aus Teil eins. Das macht das Lesen leichter. Wieder werden einzelne Schicksale herausgepickt. Diesmal z.B. das von Reivan, eine Sprecherin der Pentadrians oder das der behüteten Fischwesen-Prinzessin Imi, die entführt wird und schnell erwachsen werden muss, um in der Welt der Landgänger (fischig für Menschen) zu überleben. Das fesselt aber nur mäßig. Weit amüsanter und nur ein wenig banaler ist eindeutig wieder Aurayas Eichhörnchen-Haustier/Veez, was auch diesmal sehr fluffig, wuschelig und niedlich ist.

Auch diesmal ist Auraya viel diplomatisch unterwegs. Ihr neues Projekt ist, dass Traumweber und Circlian-Priester gemeinsam ein Heilzentrum leiten. Vorteil für die Traumweber: die Leute erkennen, dass sie nicht böse Heiden sind. Vorteil für die Circlians, sie lernen die Heilfähigkeiten der Traumweber. Böses Ziel dahinter, die Traumweber wie die berühmte heiße Kartoffel fallen zu lassen, wenn die Priester alles können. Aber das weiß nur Auraya. Sie kämpft deswegen mit Gewissensbissen, ist hin- und hergerissen, weil sie die Traumfänger nicht ausnutzen will, hofft aber so viele Seelen zum wahren Glauben zu bekehren. Das ist recht ermüdend.

Die Bösen dürfen mehr auf die Bühne

Gut ist, dass die etwas widersprüchlicheren Charakteren mehr Raum haben. Sprich, die Geschichte kreist zum Glück viel um Emerahl, Leiard und Mirar, also um die einzigen, die nicht  politisch korrekt, gut, aufrecht, wohlerzogen und so spuklangweilig sind wie die pastelfarben tragenden Models einer Yogurette-Fernsehwerbung.

Recht interessant ist das sich zuspitzende Kopf-Duell zwischen Mirar und Leiard, die sich einen gemeinsamen Körper teilen. Jeder der beiden versucht den anderen komplett zu unterdrücken und so zu vernichten. Wer von den beiden ist echt? Ist Leiard geisteskrank und nur von Mirars zu lebendig gewordenen Erinnerungen besessen oder ist Mirar lebendig und Leiard seine Wahnvorstellung? Die Lösung wirft weite Schatten aufs nächste Buch voraus, wird hier aber nicht verraten.

Wie göttlich sind die Götter?

Endlich werden auch die Götter selbst zum Thema. Es stellt sich heraus, neben Emerahl gibt es noch ein paar andere alte Unsterbliche, die nur sehr lang vor den Göttern in Deckung gegangen sind, weil diese sie fast vollständig ausgerottet haben. So etwas nehmen wohl auch Unsterbliche vorsichtig! Emerahl macht sich auf die Suche nach ihnen. Hoffentlich werden sie im dritten Buch ihren großen Auftritt haben.

Hinterfragt wird auch endlich der auf den Geist gehende bedingslose Gehorsam der Weißen und ihre verzückte Anbetung der fünf Circlian-Götter. Auraya geht zwar eine kurze Affäre mit einem der Götter ein, aber sogar das bestärkt sie in dem Verdacht, dass sie nicht chronisch gut und allmächtig sind. Wurde aber auch Zeit! Als die Götter Auraya einen Killerauftrag geben, den sie nicht ausführen will, kommt es zum Bruch: Sie beginnt an ihren Idolen zu zweifeln und zwar so richtig. Sie zweifelt an deren Zielen, deren Methoden, Güte und Allwissenheit. Auch darauf reagieren die Götter wenig göttlich unprofessionell! Auraya muss sich entscheiden, weiter eine der fünf Weißen zu sein oder zu kündigen!

Auch „;Last of the Wild“; ist langatmig geschrieben, keine Frage. Man könnte hundert Seiten überspringen und käme immer noch locker mit. Versprochen! Aber wer „;Priestess of the White“;mochte, wird nicht von „;Last of the Wild“; enttäuscht sein. Der Rest sollte die Finger davon lassen. Immerhin zeichnet sich das große Hauptthema, „;Kampf der Götter“; wie eine Gewitterfront am Himmel ab. Hoffentlich lässt Canavan es wenigstens im Teil drei richtig knallen.

Ihre Meinung zu »Trudi Canavan: Magier«

Faby zu »Trudi Canavan: Magier«18.04.2010
Habe jetzt mal endlich das 2 Buch angefangen, weil ich von dem ersten nicht ganz so begeistert war da es viel um die Allianz ging und mehr politisch war bis halt zu dem Krieg.. und wie gehofft fande ich das zweite besser es schließt dierekt an das erste an, ist aber am Anfang auch noch nich wircklich spannend. Am Besten gefallen mir die Teile in dem es um Emerahl und Mirra geht... die sind am spannsten geschrieben finde ich. Ich bin noch nich ganz durch noch knapp 100 seiten vor mir aber mir gefällt es bis jetzt ind der Mitte am Besten... auch das Trudi Canavan von der anderenseite beschriebt, also von den Pentadrianern!
Silberfee28 zu »Trudi Canavan: Magier«29.11.2009
Der zweite Teil der Trilogie "Das Zeitalter der Fünf" schließt nahtlos an den ersten Teil an.
Der Krieg ist gewonnen und das Leben geht weiter ,wenn auch nicht in der gewohnten Form.
Der zweite Teil ermöglicht es dem Leser den anderen Teil Ithanias kennenzulernen. War der erste Teil der Trilogie mehr den Zirklern und den Grundlagen der Geschichte gewidmet, so befasst sich der zweite Teil auch zunehmend mit den Pentadrianern und anderen Völkern in ihrer Umgebung. Wer jetzt vermutet das es sich flache Beschreibungen und schmenhafte Skizzierungen einer Landschaft handelt, der irrt gewaltig.
Dem Leser wird ein liebevoller , ja akribischer Eindruck vom Alltag, der Religion, dem Verhältnis untereinander , ja dem genauen Aufbau der Gesellschaft jener Völker vermittelt.
Dies geschieht immmer ein Einklang mit der Haupthandlung was es dem Leser ermöglicht auch diese Passagen mit Freude und Spannung zu lesen.
Das Buch wirkt zu keinem Moment langweilig, eher im Gegenteil man dürstet danach mehr über diese Welt der Weißen, Pentadrianer, Siyee und Elai zu erfahren.
Auch nach fast 1600 Seiten hat die Geschichte nicht an Reiz verloren ,die Handlungen werden konsequent weitergeführt , was bei der Summe an Seiten eindeutig für die Autorin spricht.
In diesem Teil der Trilogie kann man als Leser auch erstmal eine Charakterwentwicklung feststellen. Wenige Hauptfiguren lassen den Leser einen Überblick wahren, aber auch neu dazu tretende Figuren werden klar umrissen und können sofort eingeordnet werden.

Fazit : Auch der zweite Teil kann nahtlos an die Qualität des ersten Teils anknüpfen und weckt das Interesse auf den letzten und dritten Teil der Trilogie.
Nina zu »Trudi Canavan: Magier«25.05.2008
Die Geschichte steigert sich immer mehr und lässt auch nicht nach.
Man erfährt immer mehr Dinge, von denen ich am Anfang nicht dachte das es so kommt.
Ich finde auch die Geschichte von Emerahl bemerkenswert, sie ist mit einer meiner Lieblingcharaktere (neben Auraya, Danjin, Unfug, Leiard/ Mirar, und vielen anderen (bin mir aber nicht sicher ob sie schon vorkamen)).
Ich fnde es gut das nicht nur von den Weißen gesprochen wird, sondern auch immer mehr die anderen Religionen.
Die Wendung von den Göttern find ich auch echt krass.

Fazit: Echte Steigerung, guter Schreibstil, prilliante Geschichte.
cyzz zu »Trudi Canavan: Magier«07.01.2008
Sehr nett kopiert und einfach mal herein gepostet^^
Kein Problem, Bin gerade am Buch " Die Magier " Der Anfang gefällt mir deutlich besser wie beim Vorgänger Priester, doch das kann jedoch davon kommen, das ich mich endlich in die Geschichte eingefunden habe.
Sehr tolles Buch nur weiter zu empfehlen
Danjin Speer zu »Trudi Canavan: Magier«07.01.2008
Das Buch sieht zwar auf den ersten Blick sehr dick aus, ist aber sehr leicht zu lesen.
Vor allem für jüngere Fantasy-Fans wie mich ist das Buch sehr ansprechend.
Ich möchte nicht übertreiben, aber Trudi Canavans Bücher sind die besten. Wer die Bücher: Die Rebellin, Die Novizin und Die Meisterin gelesen hat, dem werden diese Bücher gefallen.

Ausserdem wünsche ich mir eine weitere so gut gelungene Trilogie.
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