Eine Tiefe am Himmel von Vernor Vinge

Buchvorstellung

Eine Tiefe am Himmel von Vernor Vinge

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „A Deepness in the Sky“,deutsche Ausgabe erstmals 2003, 870 Seiten.ISBN 3-453-52223-0.Übersetzung ins Deutsche von Erik Simon.

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In Kürze:

Tausende von Jahren in der Zukunft: Die Menschheit hat sich in zwei Gruppen aufgespalten – eine raumfahrende, friedliche Handelsmacht auf der einen und eine technisch hochgerüstete, aggressive Cyborg-Zivilisation auf der anderen Seite. Als eines Tages ein rätselhafter Planet entdeckt wird, der auf außerirdisches Leben hindeutet, rüsten sich beide Gruppen mit allen Mitteln für den Erstkontakt mit der fremden Spezies…

Ihre Meinung zu »Vernor Vinge: Eine Tiefe am Himmel«

Beverly zu »Vernor Vinge: Eine Tiefe am Himmel«24.04.2012
So genial "Ein Feuer auf der Tiefe" war, so enttäuschend war "Eine Tiefe am Himmel". weder die in dem Roman geschilderten Menschen und ihre Zivilisationen noch die Außerirdischen konnten mich mitreißen. Bei den Außerirdischen handelt es sich um spinnenähnliche Wesen, die auf einem Planeten leben, dessen Sonne in periodischen Abständen erlischt. In der Zeit von Dunkelheit und Kälte erstarrt alles Leben und die intelligenten Bewohner des Planeten gehen in den Winterschlaf und legen ihre Zivilisation im Wortsinne "auf Eis". Soweit recht faszinierend, nur ist diese Zivilisation ein Abklatsch er US-amerikanischen Klassengesellschaft. So nach dem Motto: die Unterschicht ist selbst schuld, wenn sie die Kälte nicht übersteht. Da hat das Lesen keinen Spaß mehr gemacht.
Cyr zu »Vernor Vinge: Eine Tiefe am Himmel«04.01.2012
Nun es stimmt, die oben genannte Beschreibung ist ebenso wie die kurz Beschreibung auf der Rückseite des Buches, wie es P.Meier in seiner Kritik passend ausdrückte, vollkommen falsch.

In diesem Buch hat sich die Menschheit nicht in zwei Gruppen aufgespalten, sondern es existiert keine Menschheit im eigentlich Sinne, die eine Partei ist zwar eine Handelsmacht doch keineswegs friedlich, die andere Partei hat nichts mit Cyborgs zu tun und technisch hochgerüstet sind beide Parteien.

Doch das ist auch alles worin ich den bisherigen Kritiken hier zustimmen kann.

Für mich war es ein gutes spannendes Science-Fiction Buch. Es erzählt im Grunde zwei Geschichten, die eine handelt von dem Konflikt der beiden menschlichen Parteien und in der anderen belgeitet man einen der Außerirdischen, wobei beide Handlungsstränge am Ende zusammen laufen, der Fokus liegt jedoch auf dem Konflikt der menschlichen Parteien.

Was die Kritiker vor mir als so sagenhaft langweilig beschrieben haben, war aus meiner Sicht vorallem beim Finale sehr spannend. gerade weil es derart lange aufgebaut wurde. Ich konnte mit fühlen, weil ich wusste wie viel Zeit und Arbeit in dem Plan der Hauptpersonen geflossen war und als dann die Planungen und Vorbereitungen ein Ende hatten und sie zur Tat schreiten (mussten), konnte ich kaum aufhören zu lesen.

Ich kann mir allerdings auch vorstellen warum die beiden eine so schlechte Erfahrung mit dem Buch hatten, kurz gesagt: Wenn du dir einen Krimi anschaust und einen Actionfilm erwartest wirst du unweigerlich enttäuscht werden.

Ich kann das Buch jedem Science-Fiction Fan reinen Gewissens empfehlen, denn ich war vollauf begeistert. Nur tut euch den Gefallen und lest nicht die kurz Beschreibung auf der Rückseite, sie hat wirklich nichts mit dem Inhalt zu tun.
pitpit1 zu »Vernor Vinge: Eine Tiefe am Himmel«21.01.2011
Leider kann ich die Kritik von P. Meier nur allzugut verstehen!
Nicht ganz verstehen kann ich im nachhinein, wie ich mich durch die gesamte Buchlänge durchquälen konnte. Man hofft halt, das bei einem "renommierten" Autor und einem preisgekrönten Buch am Ende noch ein gescheites oder zumindest spannendes Finale zu erwarten ist, aber leider wird am Ende nur aus einer scheinbaren Nebenfigur ein neuer Held geboren und die Story völlig umgekrempelt.
Manch einer hält solche "überraschenden" Wendungen ja für ein Zeichen erzählerischen Einfallsreichtums.
Ich habe nur gefunden, das alle langatmig eingeführten Handlungsstränge nun einfach links liegen gelassen werden.
Darum war bei mir am Ende der Frust auch groß.
P.Meier zu »Vernor Vinge: Eine Tiefe am Himmel«02.06.2009
Die oben genannte Erklährung "In Kürze" ist schlichtweg falsch!

Es geht hier absolut nicht um Cyborgs! Es kommt noch nicht einmal einer darin vor!!

Es geht um eine Handelsmacht sowie um eine Herrangewachsene Zivilisation welche mit Hilfe einer Krankheit einige der Händler in ihre Gewalt bringt. Der Grund dafür ist, das sie beide die Ressourcen eines Planeten mit einer nicht Menschlichen Rasse ausbeuten wollten.

Das Buch beschreibt in einer sagenhaft langweiligen Art, wie man einen Konflikt zweier Menschengruppen in die Länge ziehen kann ohne das wirklich was passiert.
Dabei stellt sich die eine der Gruppen als sadistische Schweine heraus, woraus man wohl Rückschlüsse auf den Autor dieses Buches ziehen kann.

Selbst die Ausserirdische Zivilisation erweist sich als abklatsch des auf der Erde schon geschehenen.

Es bleibt ein Rätsel wie dieses Buch Preise gewinnen konnte. Das Niveau dieses Buches ist tiefer als jedes Schundheft, nur das es mit seinen 814 Seiten nichtmal eine verkraftbare Kürze hat.
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