Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1999, 702 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Ihre Meinung zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«

SpaceLord zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«27.02.2013
Für Zweifler: Dieses Buch hat so gar nichts mit der lustigen Kinderserie von der ARD zu tun, die einzige Gemeinsamkeit zwischen diesem Käpt’n Blaubär und dem, der die Hauptfigur dieses Romans ist, ist der Name. Und vielleicht noch der Erfinder, denn Walter Moers schuf seine Figur des leicht überfressenen gutmütigen Ex-Abenteurers extra fürs Kinderfernsehen und die dadurch resultierenden Jugendbücher, an denen er jedoch selbst nicht sehr viel mitarbeitete.
In 13 ½ Leben wird jedoch auf die Jugend des Seefahr-Bärens eingegangen, die er auf dem fiktiven Kontinent Zamonien verbrachte – über den Moers nach diesem Buch bis jetzt noch fünf weitere geschrieben hat. Und das ist dann manchmal nicht ganz so kindgerecht wie die TV-Serie. Denn Moers kann – wie schon in Rumo deutlich gezeigt – sehr gut Spannungsmomente beschreiben und ist auch nicht zimperlich, wenn’s ums Kämpfen geht.
Blaubär erwacht also in einer Nussschale auf dem Meer und treibt immer mehr in den gefährlichem Malmstrom hinein. Die Zwergpiraten retten ihn, ziehen ihn auf und als er zu groß für ihr kleines Schiff wird, setzen sie ihn auf der Insel der Klabautergeister aus. Nachdem es Blaubär dort zu bunt wird, haut er ab, wieder auf dem Meer lernt er die Tratschwellen kennen, die ihm sprechen beibringen. Er passiert noch kurz einen Tyrannowalfisch rex, dann landet er auf einer einsamen Insel, die voller kulinarischer Leckerbissen ist. Aber eigentlich will ihn das Teil nur mästen und dann verschlingen. Er wird in letzter Sekunde von einem Flugsaurier namens Mäc aufgeklaubt, der ihn als Navigator für seine Flüge einstellt, da er nicht mehr so gut sehen kann. Nach einiger Zeit setzt ihn Mäc bei Professor Doktor Abdul Nachtigaller und seiner exklusiven Wissensanstalt, der Nachtschule, ab, da der alte Herr ihm noch einen Gefallen schuldet.
Soweit die Handlung der ersten 200 Seiten! Wer jetzt das Erstaunen im Gesicht stehen hat, der hat das völlig zu recht. Dieses Buch strotzt nur so vor Einfallsreichtum, Leichtigkeit und Personenvielfalt. Man dringt immer mehr in den Kosmos von Zamonien ein, uns spätetens ab den Geschehnissen in der Nachtschule kann man sich dem Sog nicht mehr entziehen. Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär sollte jeder vernünftige Fantasyleser im Regal stehen haben, möglichst mit 100° bewertet, denn weniger kann man nicht entbehren für dieses Wunderwerk der Unterhaltungsliteratur.
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Verstanden?!?
Hakuchan zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«16.11.2012
Begonnen habe ich nicht mit "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" sondern mit "Die Stadt der Träumenden Bücher". Nun, ich denke die schlauste Reihenfolge ist es nicht gerade, da einem schon einige Informationen zur Welt fehlen und die ist wohl das wichtigste in den Zamonien-Romanen. Das Buch beschreibt die ersten Lebensjahre von dem kleinen Blaubär, die einige vielleicht aus der Sendung mit der Maus kennen. Wer jetzt eine Geschichte über einen zur See fahrenden Blaubär erwartet, wird enttäuscht. Doch dieses Buch hat so viel mehr zu bieten: Zwergpiraten. Tratschwellen. Die Moloch. Ein schüchternes Einhorn namens Fogelweide. Zeitgleichheitsvertunnelungen von Dimensionen. Die Idee 16 U. Eine Berghutze. Und vieles und viele mehr. Dieses Buch spriesst von Ideen nur so über. Doch wer erwartet geklärt zu bekommen, wie der kleine Blaubär zu seinem Titel Käpt'n kommt wird keine Antwort bekommen.

Sehr stimmig sind die Zeichnungen von Moers selbst. Sie zeigen, wie verrückt er sich die Wesen und Gegenden vorgestellt hat, als er das Buch schrieb. Ich bin normalerweise nicht so Fan von illustrierten Büchern, da die Zeichnungen einem die Möglichkeit nehmen, sich selbst ein Bild zu machen und die Fantasie walten zu lassen. Aber vergesst das bei Walter Moers. Sein Buch ist schon verrückt und fantasievoll genug.

Unbedingt lesen und am besten mit diesem Buch beginnen. Ihr werdet schon sehen warum. ;)
Felidea zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«18.06.2009
Das allerbeste Zamonien-Buch von Walter Moers. Es ist lustig, was zum Teil auch durch die Illustrationen bedingt ist. Ich habe beim Lesen in der Bahn laut Lachen müssen. Auch das Hörbuch, gelesen von Dirk Bach, ist saukomisch. Daher lohnt es sich sowohl das Buch als auch das Hörbuch zu kaufen. Ich warte immernoch auf ein Buch über Hein Blöd.
Mondschatten zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«19.10.2008
Lustich geschrieben und lustisch zu lesen. Walter Moers ist ein genialer Schreiber und lässt uns tief in eine Welt blicken, in der man sich durchaus vorstellen kann, selbst zu leben!

Es ist eine ganz eigene Art von Fantasy und wirklich "fantastisch"!!!
Wer Terry Pratchett mag wird auch Walter Moers lieben!
krimifan63 zu »Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«10.07.2007
Käpt’n Blaubär. Da denkt man natürlich sofort an den Käpt’n Blaubär aus dem Fernsehen. Doch die beiden verbindet tatsächlich nichts miteinander!
Es geht in dieser Geschichte auch nicht wirklich um den Blaubär, sondern viel mehr um den, leider längst versunkenen, Kontinent Zamonien, der uns von Käpt’n Blaubär vorgestellt wird. Schnell taucht der Leser in eine eigenartige Welt mit merkwürdigen Landschaften, Phänomenen und Lebewesen ein, die dank des Lexikons „der erklärungsbedürftigen Wunder“ von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller meist sehr schnell beschrieben und erklärt werden. Es ist ein Phantasie-Roman, jedoch nicht vergleichbar mit den gängigen, wo Elfen, Orks, Zwerge und so weiter mitspielen. Dennoch ist der Kontinent alles andere als ungefährlich. Riesige Fleisch fressende Pflanzen, Waldspinnenhexen, Stollentrolle, Haifischmaden und andere Daseinsformen können einem schnell das Leben zur Hölle machen. Und manchmal bedarf es der berühmten Rettung in letzter Sekunde, dank Mac, dem Rettungssaurier.

Die Welt Zamoniens wird dem Leser sehr humorvoll, spannend und durch sehr schöne Illustrationen vorgestellt. Auch eine Karte des Kontinents hilft, sich zurechtzufinden. Es ist mal was ganz anderes, allerdings muss man etwas für diese Art von Phantasie von Walter Moers übrig haben.
Nicht wenige behaupten, es ist der beste Teil der Zamonien-Serie. In der Tat ist es wirklich ein gelungenes Buch für jung und alt – sehr empfehlenswert!
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