Der wandernde Wald von Wolfgang Hohlbein

Buchvorstellungund Rezension

Der wandernde Wald von Wolfgang Hohlbein

Originalausgabe erschienen 1983, 361 Seiten.ISBN 3-442-24259-2.

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In Kürze:

Die Freunde Skar und Del werden immer tiefer werden in die Streitigkeiten von Enwor hineingezogen. Und sie müssen erkennen, dass es auch in einem Krieg zwischen Menschen und den fremdartigen Echsenwesen der Quorrls keine leichte Sache ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Als die beiden Satai vor den Quorrl durch die Wüste fliehen, entdecken sie einen märchenhaften Wald. Doch das Leben in dieser Oase ist nicht so friedlich und sorglos, wie es scheint. Denn die Waldbewohner sehnen sich nach ihrer Heimat, die sie mitsamt ihrem Wald verlassen haben. Und in Skar glauben sie denjenigen gefunden zu haben, der sie zurückbringen kann.

Das meint phantastik-couch.de: „Der furiose Auftakt“90

Fantasy-Rezension von Lars Hermanns

Skar und Del sind Satai, zwei Angehörige einer Kriegerkaste, die ihr Leben dem Kampf verschrieben haben. Nach einem harten Kampf gegen Quorrl-Banditen, einer echsenartigen Spezies, sind die beiden Satai gezwungen, die Flucht durch die undurchquerliche Wüste Nonakesh anzutreten. Und die Flucht gelingt, wenn auch nur auf des Messers Schneide. Wider aller Hoffnungen erreichen sie eines Tages einen Wald, in den sie sich retten können. Doch sie sind nicht allein. Der Wald ist bewohnt, und unversehens geraten Skar und Del in Gefangenschaft. Nach und nach müssen sie erkennen, dass Freund und Feind nicht immer gleich klar zu erkennen sind. Sie bekommen es mit Flugechsen zu tun, die von den Bewohnern des Waldes „;Hoger“; genannt werden. Und sie erfahren, dass selbst das scheinbar friedliebende Volk des Waldes eine dunkle Vergangenheit zu haben scheint …

Informationen werden sukzessive vermittelt

Lange Jahre ist es schon her, seit ich das erste Mal die Bücher der „;Enwor“; Reihe gelesen habe. Und auch heute noch haben sie nichts von ihrem Reiz eingebüßt. Gerade heute, in einer Zeit, in der Wolfgang Hohlbein scheinbar zur Massenproduktion zu neigen scheint, zeugen die Bücher der Enwor-Reihe in beeindruckender Weise davon, dass der Meister der deutschen Fantasy durchaus in der Lage war, hervorragende Literatur zu schaffen.

Die Basis der Enwor-Reihe kann ein wenig mit den Geschichten von Conan dem Barbaren verglichen werden. Auch bei Enwor ist nicht bekannt, ob es sich um eine Welt auf dem Planeten Erde in grauer Vorzeit handeln soll, oder ob es sich nicht doch um einen fremden Planeten handelt, der dem unseren nur sehr ähnlich zu sein scheint. Egal, als was man Enwor auch betrachten mag, man kann sich durch Hohlbeins Beschreibungen sehr bildhaft vorstellen, wie die Umgebung wohl aussehen mag. Und dies ist eine Eigenschaft, die er in den vergangenen Jahren leider zusehendst verlernt zu haben scheint.

Akribisch zieht sich bei „;Enwor 1: Der wandernde Wald“; der rote Faden durch die Geschichte. Geschickt verzichtet Hohlbein zu Beginn des Abenteuers darauf, zunächst die Protagonisten vorstellen zu wollen. Stattdessen kommt man sich vor, als würde man die Fortsetzung eines vorangegangenen Romans lesen. Sukzessive werden die benötigten Detailkenntnisse jedoch während des Lesens vermittelt, so dass man schon nach kürzester Zeit weiß, was es mit den Satai, ihren sternengeschmiedeten Tschekals und den fischköpfigen Quorrl auf sich hat. Dadurch bleibt man im Lesefluss gefangen und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Eine Eigenschaft, die ich bei dem 2005 erschienen Buch „;Anubis“; so sehr vermisst habe.

Auch wenn es sich bei Enwor um eine Buchreihe handelt, so handelt es sich bei „;Der wandernde Wald“; doch um ein in sich abgeschlossenes Abenteuer. Man kann also durchaus nach diesem Band aufhören, ohne Angst haben zu müssen, dass die Geschichte in einem weiteren Band vielleicht weiter gehen würde. Dies wird, wie eingangs erklärt, auch schon am Anfang offensichtlich. Man beginnt inmitten der Handlung mit dem Lesen und hört am Ende des Abenteuers wieder auf. Folglich kann man davon ausgehen, dass es sich mit den späteren Abenteuern ähnlich verhalten wird. Zumal das Ende nicht darauf schließen lässt, dass es hierzu eine Fortsetzung geben wird.

Detailtreue bei Kämpfen und Verletzungen

Die Charaktere werden durch Wolfgang Hohlbein erstklassig und zum Teil sehr detailverliebt beschrieben. So gelingt es einem sehr leicht, sich vor allem Skar, die Hauptperson, bildlich vorzustellen. Aber auch Coar, die Kommandantin der Königlichen Garde des Waldes Cearn wird sehr detailliert beschrieben. Nicht zuletzt, als Skar auf ihre weiblichen Reize aufmerksam wird.

Doch die Detailliebe beschränkt sich nicht einzig auf die Beschreibung der Charaktere. So lässt sich Wolfgang Hohlbein gerade bei Kämpfen sehr gern über alle Kleinigkeiten aus. Sei es nun, dass er beschreibt, wie eine Wunde am Rücken aussieht, die einem von einer Axt beigebracht wird (inklusive der Beschreibung des entstandenen Wundbrands), oder dass er auf Verstümmelungen der Gegner eingeht. Die Detailtreue ist es nämlich, die das Lesen dieser Bücher für jüngere Jugendliche nicht unbedingt ratsam macht. Dass es nicht zu näheren Beschreibungen der Liebesspiele kommt, hat mich im Vergleich zur Detailliebe bei den Verstümmelungen schon ein bisschen verwundert.

Charaktere muss man sich beim Lesen nicht allzu viele merken. Wichtig sind praktischerweise nur diese vier:

  • SKAR ist die Hauptperson dieses Abenteuers. Er ist der ultimative Krieger mit langjähriger Erfahrung als Satai und mit Del als seinem Schüler. Er wird als sehr kräftig und stämmig beschrieben. Ein großer Krieger, wie man sich vielleicht Arnold Schwarzenegger in der heutigen Zeit vorstellen könnte. Skar wird einerseits als überheblich beschrieben, wenn es um seine Fähigkeiten im Kampf geht, aber auch als besonnen, wenn es darum geht, sich bei einem fremden Volk zu behaupten. Aus seiner Perspektive betrachtet man förmlich alles, was während des Abenteuers geschieht.

  • DEL ist Skars Schüler und selbst schon ein sehr guter Krieger. Der junge Satai wird immer wieder als sehr groß und kräftig gewachsen beschrieben. Ein Hüne, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte. Leider ist Del zu Beginn des Abenteuers sehr schwer verletzt, so dass er erst später in das Geschehen eingreifen kann. Doch wird sehr schnell klar, dass es sich bei Skar und Del weniger um eine Lehrer-Schüler-Beziehung handelt, denn vielmehr um eine Vater-Sohn-Beziehung. Del ist durch seine Jugend noch recht unerfahren und hat ein Talent darin, verbal ins Fettnäpfchen zu treten. Sensibel wie ein Elefant im Porzellanladen und fluchend erlebt man ihn praktisch immer, wenn er sich irgendwo zu behaupten versucht. Lediglich im Kampf ist er der durchtrainierte Satai, auf den man sich richtig verlassen kann.

  • COAR ist die Kommandantin der Königlichen Garde im Wald Cearn. Sie ist es, die Skar und Del nach deren Ankunft im Cearn gefangen nimmt, um sie nach Went, ihrer Siedlung im Wald zu bringen. Sie wird als Amazone beschrieben, deren Reize es vor allem Skar angetan haben. Sie wirkt stets recht geheimnisvoll, zumal man später erfährt, dass auch sie für so manche Überraschung gut ist.

  • BERNEC ist Kommandant der Stadtwache Wents. Er wird als noch sehr jung beschrieben, aber auch als sehr stark und ehrgeizig. Später erfährt man, in welchem Verhältnis er zu Coar und zu den Königen Cearns steht. Bernec bildet den vierten Hauptcharakter, um den sich die gesamte Handlung abspielt. Seine Abneigung gegenüber Skar ist es, die so manche Situation an den Rande der Eskalation geraten lässt. Er spiegelt sehr gut die Emotionen der Menschen wider, die etwas erfahren oder miterleben müssen, das ihnen fremd ist.

Lovecraft lässt grüßen

Auffällig ist, dass man gegen Ende der Geschichte ein bisschen an H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos erinnert wird. Die Beschreibung der Umgebung lässt darauf schließen, dass Hohlbein hier erneut eine Hommage an den Horrormeister des frühen 20. Jahrhunderts geschrieben hat, wie er dies später beim Hexer-Zyklus par excellence betrieben hat. Vor allem die Beschreibung der Architektur, die einen beim bloßen Betrachten schier in den Wahnsinn zu treiben scheint, lässt keine andere Vermutung zu. Und auch die „;Khaám“; erinnern einen ein wenig an Monster von H.P. Lovecraft, obgleich ich bei deren Beschreibung der Fortbewegungsgeräusche immer wieder an die Skarabäen des Films „;Die Mumie“; denken muss. Zumal auch deren Wirken sehr viel Ähnlichkeit mit Hohlbeins Beschreibung der Khaám hat (und Hohlbein hat sich diesmal nicht der Idee des Films bedienen können, da sein Buch rund 10 Jahre zuvor erschienen ist).

Insgesamt erinnert mich das gesamte Abenteuer aber immer wieder an „;Conan der Barbar“;. Dass in dem Buch einige Illustrationen enthalten sind, erleichtert einem zudem die Vorstellung dessen, was passiert, um einiges. Bedauerlicherweise muss man jedoch anmerken, dass die Illustrationen nicht immer der jeweiligen Szene angemessen sind und daher ab und an zur Verfälschung führen. Dennoch bilden Sie bei diesem 362-Seiten-Werk eine willkommene Abwechslung.

Alles in allem hat mir „;Der wandernde Wald“; sehr gut gefallen. Er bildet einen sehr guten Einstieg in die Enwor-Reihe und zeigt, dass Wolfgang Hohlbein durchaus in der Lage ist, hervorragende Unterhaltungsliteratur zu verfassen. Dennoch muss man immer wieder erwähnen, dass es sich bei Enwor um ein recht altes Werk handelt., das bereits 1983 erschienen ist. Daher kann man es nur schwerlich mit der heutigen Massenproduktion Hohlbeins vergleichen. Ein Jammer, wie sehr der Meister der Fantasy seine Qualitäten zu Gunsten der Masse (statt Klasse) zunehmend vergeudet.

Ihre Meinung zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«

winterspecht zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«24.03.2014
Der wandernde Wald ist soetwas wie ein Einführungsabenteuer der Enwor-Saga. Richtig los gehts zwar erst mit dem zweiten Band, aber der erste Band ist deshalb nicht weniger lesenswert.
Was sich durch die ganze Enwor (Endworld-Sage) wie ein roter Faden zieht, ist eine gewisse Lovecraft-Atmosphäre, die zumindest für mich den Reiz dieses Zyklus ausmacht, der durchaus seine schreibtechnischen Schwächen hat.
Ines J. zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«19.05.2010
Ich fand den "Wandernden Wald" von der ganzen Phantasie her sehr beeindruckend. Mit ausreichend Eigenphantasie und Vorstellungsvermögen konnte ich mich gut in das Buch hineinversetzen. Manchmal zu gut, denn teilweise konnte ich es gar nicht mehr weglegen, weil es so spannend war.
Das Ende war mir allerdings viel zu schnell und irgendwie auch unübersichtlich. Ich mag es einfach nicht, wenn zu viele Fragen offen bleiben. Eine Fortsetzung davon wäre mir lieb gewesen.
Aber Teil 2 ("Die brennende Stadt") baute so überhaupt nicht auf dem ersten Teil auf, was ich sehr schade fand.
Aber spannend sind die Bücher allemal. Nur die Enden kommen so überraschend und verwirren mich.
Werner Martlreiter zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«18.12.2009
Wenn auch der Roman schon vor einiger Zeit geschrieben wurde, finde ich ein gelungenes Werk. Ich bin schon gespannt, wie der ganze Zyklus weitergeht. Der erste Teil finde ich besonders spannend und das Ende überraschte mich voll. Man weiß nie während des Lesens, was oder wie die Sache zu Ende geht. Ich finde, dass Wolfgang Hohlbein einer der Autoren ist, die zeitlose Bücher schreiben kann und somit auch mit Werken faszinieren können, die schon vor langer Zeit geschrieben wurden.
Pretorias zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«29.01.2009
Habe dieses Buch vor einiger Zeit gelesen und dachte das es eine klasse Reihe werden könte. Leider wurde ich maßlos von Wolfgang Hohlbein enttäuscht. Nach etwas über der Hälfte habe ich das Buch nur noch überflogen und nicht mehr gelesen. Da war ich von Hohlbein was anderes gewöhnt. Auch wenn hier gesagt wird, dass es anders ist, es ist mir einfach zu anders.
Nozmo_1 zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«19.09.2008
Hohlbein hat sich hier viel Zeit gelassen. Es wird jede Kleinigkeit ausführlich Beschrieben. Zum lesen dieses Buches sollte der Leser etwas Geduld mitbringen, denn anders als in den meisten Hohlbein-Büchern steht hier weder Action noch große Spannung, sondern mehr Einfallsreichtum und Hintergrundstory im Vordergrund. Enwor beginnt leise und detailverliebt mit diesem ersten, tollen Band.
hasturio zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«19.04.2008
Wenn ich heute daran denke Zu dem wie ich mir das damals vorgestell habe fällt mir irgendwie der symbiont von spiderman ein....Abgesehen davon hat ich bei der Saga öfter das Gefühl das wars jetzt, nu is gut aber es ist immer wieder spannend geworden. Allerdings weis ich noch das mich die verstümmelung des Titelhelden gestört hat nachdem der Autor ihn zur perfekten Tötungsmaschine hochstilisiert hatte...nichts desto trotz ENWOR rockt(1-10)
Nozmo1 zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«16.09.2007
``Der wandernde WaldŽŽ ist viell. etwas langatmig und man merkt das dies eines seiner ersten Bücher ist:Schwächelnde Wortumschreibungen und ein zäher Storyverlauf mögen ungeduldige nerven. Doch ich finde gerade seine Stundenlangen Beschreibungen der Umgebungen und jedes pingelig beschriebene Muskelzucken an den Mundwinkeln so faszinierend. Der Leser kann sich in jeder Situation 100%ig in die Lage der jeweiligen Person hineinversetzen.Hohlbein baut so im Laufe der Geschichte eine tolle Atmosphäre auf. Enwor konnte mich so gut wie jede Minute voll unterhalten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Daij-Djan zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«05.08.2007
Die Enwor-Saga wird in meinem Bücherregal immer einen Ehrenplatz erhalten. Keine andere Geschichte hat mich je derart gefesselt und meine Fantasie mehr beflügelt.

Es macht keinen Sinn die Bände einzeln zu bewerten, obwohl Band 1 insofern etwas aus der Reihe tanzt, als das er in sich geschlossen ist. Hat man sich bis Band 10 durchgelesen (was ich bereits 3x gemacht habe und wohl wiedertun werde) ergibt sich ein wunderbares Ganzes, das seinesgleichen sucht.

Band 11 hingegen ist eine Enttäuschung, es scheint so, als hätter der Ghostwritter (anders kann ich mir das nicht erklären) keinen Schimmer von der bisherigen Saga. In Erinnerung liegt mir z.B noch, dass ein Tschekal hier plötzlich als extrem schwer bezeichnet wird, während es sich bis dato immer durch enorme Leichtigkeit ausgezeichnete hat.

Enwor 1-10 sind genial, Band 11 kann (egal ob 12 und 13 noch erscheinen werden) wohl nur noch schwer gerettet werden.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Saruman zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«12.04.2007
"Der Wandernde Wald" ist das beste Buch der Reihe. Leider gibt der Zyklus bald an Qualität ab, auch wenn einige Bücher ziemlich gut geschrieben sind. Während die Titel am Anfang noch einen ironischen Bezug zur Geschichte haben, dünkt es mich, dass später ein passender Titel den Inhalt vorbestimmt hat (zB. der steinerne Wolf). Der Zyklus tritt an Ort und Stelle, man weiss nicht so recht, wohin es gehen soll, und das einzig spannende, nämlich der Konflikt zwischen Del und Skar, wird bald zu einem übermässig benutzen Motiv, um die fehlende Geschichte zu überbrücken. FAZIT: Lest den Wandernden Wald, denn er ist wirklich gut! Gute Geschichte, spannend, und es hat eine schöne sowie überraschende Auflösung. Aber ja nicht weiterlesen!!
Laura zu »Wolfgang Hohlbein: Der wandernde Wald«02.01.2007
Ich habe den ersten Teil der Enwor-Saga gelesen und fand das Buch echt langweilig, möchte auch die nächsten Teile nicht unbedingt lesen!
Also nicht weiter zu empfehlen!

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