Die Moorhexe von Wolfgang Hohlbein

Buchvorstellung

Die Moorhexe von Wolfgang Hohlbein

Originalausgabe erschienen 1988, 476 Seiten.ISBN 3-404-25268-3.

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In Kürze:

Eine Jahrtausenflut hat es an Land gespült, in einer einzigen sturmdurchpeitschten Nacht. Und als das Meer sich zurückzog, blieb es als Gefangener im Moor zurück – ein Wesen aus den lichtlosen Tiefen des Ozeans, älter als die Menschheit selbt: die Moorhexe. Und diese Moorhexe wartet, erfüllt von unendlicher Gier nach Lebn und grenzenlosem Haß. Dann schuf sie die Falle, eine perfekte tödliche Falle, die auf ihre ahnungslosen Opfer wartet: das Haus am Moor. Ein Horrorroman der Extraklasse, böse und doch poetisch.

Ihre Meinung zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«

rina vampir zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«31.03.2014
Als ich vor vielen Jahren das Buch zu Ende gelesen hatte, stand ich noch eine zeitlang unter dessen Bann - ich las wirklich wochenlang nur noch Mickey Maus Taschenbücher, um von diesem, ich nenn es mal, verängstigten Level, herunter zu kommen.


Ich kaufte es mir auch erst gut 15 Jahre später - das erneute Lesen hatte (glücklicherweise) nicht mehr die gleiche Wirkung auf mich.

Magog und beispielsweise die beiden Azrael finde ich eigentlich besser - aber für eine Gänsehaut ist die Moorhexe allemal gut.
Hfg03 >_ zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«04.05.2011
Ich fand das Buch sehr spannend und vor allem sehr detailliert beschrieben sodas ich mir den wahnsinn der sich da abspielte bildlich vorstellen konnte.ich musste es dadurch des öfteren weglegen da ich es immer abends gelesen hatte und dann nahts durch das haus ging und einzelen bilder aus verschiedenen passagen des buches vor mein geistiges auge zog und die wirklichkeit verzerrt, außerdem fand ich es extrem gut wie der autor die innerliche zerrissenheit von Liz darstellte indem er ihre gedanken immer wieder einschob, damit schuf er eine undurchsichtige geheimnisvolle atmosphäre sodass man immer über die lösung dieses wahnsinns nachdachte sobald man das buch aus der hand lag. außerdem fand ich es schön wie er Liz den schwierigen charakter aufbürdete und sie teilweise zickig und hysterisch darstellte was aber immer durch den wahnsinn begründet wurde den sie grade durchlitt und ich fand die wandlung ihres mannes sehr gut durchdacht denn damit wurde er ihr größter feind.außerdem stand immer wieder ihre frage im raum ob das DING im see nun sterblich sei oder nicht..allerdings hatte mir ein wenig die aulösung gefehlt was das DING im see nun wirklich ist eine banshee?eine moorhexe? ich kann das buch nur bestens empfehlen möchte aber trotzdem darauf hinweisen das es für leute mit viel vorstellungskraft und empfindlichen nerven besser ist die finger von diese buch zu lassen...die story ist der hammer und sehr gut durchdacht....lasst euch nicht fressen ;D
Bewerter zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«24.01.2011
Was war gut an dem Buch? Das Buch war von Anfang an bis Ende sehr spannend. Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht aus den Händen legen, bis es fertig gelesen war. Was war weniger gut? Enttäuscht war ich vor allem über die vielen logischen Fehler. Warum sollten die Bewohner von Schwarzenmoor das Ungetier bewachen? Warum hat es sie nicht einfach aufgefressen, wenn es sowieso alle Bäume, den Boden und die Grashalme mit seinen Nerven durchdrungen hat? Wozu brauchte es so ein Haus? Und wenn alle davon wußten, dass dort eine Gefahr herrschte: Warum warnten Sie die Bewohner nicht direkt? Warum stand das Haus überhaupt zum Verkauf, wenn alle wußten, dass dort Gefahr droht? Außerdem hatte ich beim lesen den Eindruck, dass Liz, die Hauptfigur, sich permanent selbst widersprach. Erst wollte sie zum zweitenmal nach Hamburg, dann wieder doch nicht. War es ihr schwieriger Charakter, aufgrunddessen sie nicht wußte, was sie eigentlich tun sollte und wollte oder ist es vom Autor nicht richtig durchdacht? Diese permanenten Widersprüche durchziehen das ganze Buch und das nervte! Mal war das Monster unsterblich, eine Zeile weiter hieß es wieder, dass man es töten könne, aber nur mit viel Aufwand. Wenn etwas unsterblich ist, kann man es gar nicht töten, okay? Ich hatte den Eindruck, dass Liz sich so unlogisch verhalten solte, damit der Autor alles so "hinbiegen" konnte, damit es für die Geschichte paßt. Das hat mir nicht gefallen. Fazit: Es gelang dem Autor sehr gut, Spannung zu erzeugen und bis zum Schluß aufrechtzuerhalten. Gestoßen habe ich mich durchgehend an den logischen Widersprüchen und nicht nachvollziehbaren Reaktionsweisen der Protagonistinen. Ich war daher doch etwas enttäuscht, da ein Roman auch für den Intellekt stimmig sein sollte. Eine Gruselgeschichte muß so geschrieben sein, dass sie in sich stimmig ist. So nach dem Motto: "Wenn es so ein Ungeheuer gäbe, könnte sich das alles so zugetragen haben". Das erzeugen von Spannung allein reicht nicht.
Hucky666 zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«04.01.2011
Ich habe etliche Bücher von Holbein gelesen und muss leider sagen: Dieses Buch gehört zu seinen schwächsten. Flache Story, flache Charaktere, teilweise fehlerhafte Recherche (z. B. passen die zitierten Songtitel nicht zu den Bands ... da stellen sich einem als aktiver Musiker die Haare auf, die versunkene Stadt heißt RUNGHOLD und ihre Trümmer liegen im Wattenmeer - um nur einige "Bolzen" zu nennen). Mal wieder den guten, alten Herrn Lovecraft zu bemühen, war für die Geschichte völlig unnötig, so gut wie H. P. Lovecraft bekommt das sowieso keiner hin. Alles in allem: Kein Lesevergnügen, eher kamen Ärger und gepflegte Langeweile auf. Schade!
Patz0r zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«29.06.2010
Auch ich kann dieses Buch nur schwerstens empfehlen. Lange hab ich es nicht mehr gelesen, aber als ich nur den Titel zufällig unter anderen im Netz gelesen habe, schoss mir sofort die Handlung wieder durch den Kopf, mit dieser schaurig - schönen, leicht zur Paranoia verführenden Stimmung. Im der richtigen Umgebung gelesen ist diese Atmosphäre schwer zu übertreffen.
Bast zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«27.07.2007
Ein Buch, das man auch mehr als nur einmal lesen kann. Es empfielt sich, möglicherweise alle Türen zu schließen, dass man nicht jedes Holzknacken aus dem Haus hört und möglicherweise sich zu Tode erschreckt.......
Brina zu »Wolfgang Hohlbein: Die Moorhexe«15.11.2006
Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen, daher kann ich auch keine genauen Angaben mehr zum Inhalt machen, was ja aber auch nicht nötig ist. Das Buch war auf jedenfall der Hammer, daran erinnere ich mich noch. Es war total spannend und ich habe es verschlungen. Seit dem ist es ein gut gehüteter Schatz in meiner eigenen kleinen Bibiothek. Ich kann es nur empfehlen.
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