Infinity - Der Turm von Wolfgang Hohlbein

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2011, 608 Seiten.ISBN 3-492-26879-X.

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In Kürze:

Diese Saga führt ans Ende der Zeiten: Der Turm, ein gewaltiges, äonenaltes Bauwerk, ist die letzte Bastion auf einer sterbenden Welt. Niemand kann mehr sagen, wer den Turm erbaut hat und welches Schicksal er für seine Bewohner bereithält. Der Turm ist allwissend, übermächtig und bedrohlich – auch für Prinzessin Arion, die Herrscherin über die Menschen und seltsamen Geschöpfe, die im Turm Zuflucht gefunden haben. Doch von außen droht Gefahr. Denn die Rebellen um den ungestümen Anführer Craiden, die abseits des Turms in einer archaischen Welt ihr Dasein fristen müssen, sind im Besitz einer Superwaffe. Mit deren Hilfe könnte nicht nur Arions Herrschaft gestürzt werden, sondern auch der Turm fallen.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Nicht komplett zu durchschauen“80

Fantasy-Rezension von Andreas Kurth

Ein mehrere Meilen hoher Turm aus Achern, einem Material von fernen Sternen – der R’Achernon. Unzerstörbar, mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet. Ein wahrhaft gewaltiges, uraltes Bauwerk – und offenbar die letzte Bastion auf einer sterbenden Welt. Keiner der aktuellen Bewohner kann sagen, wer diesen Turm vor Jahrtausenden erbaut hat. Durch seine technologischen Möglichkeiten ist der Turm geradezu allwissend. Das weiß auch Prinzessin Arion, die in wenigen Tagen zur Königin gekrönt werden soll. Zuvor muss sie noch ein altes Zeremoniell durchstehen, das nach einem festgelegten Protokoll ablaufen wird. Aus der Stadt namens „Belagerung“ ist Clansmeister Craiden mit seiner Delegation zu Gast. Die von den Bewohnern des Turms als Barbaren bezeichneten Menschen führen in einer archaischen Welt ein karges Dasein, aber offenbar sind sie im Besitz einer Superwaffe. Craiden und seine Männer sind bereits im R’Achernon, als an der unsterstörbaren und transparenten Barriere zwischen Turm und Stadt eine verheerende Atomexplosion ausgelöst wird. Zwischen Arion und Craiden entwickelt sich ein mentales Duell, während die Sicherheitskräfte des Turms den Vorfall fieberhaft untersuchen. Offenbar ist Arions Herrschaft in Gefahr – und es könnte sogar der ganze Turm fallen.

Hohlbein vermischt verschiedene Sichtweisen und Zeitebenen

Wolfgang Hohlbein hat nach eigener Aussage einen Roman geschrieben, den er schon immer schreiben wollte. Das Buch soll im Zentrum seines Schaffens stehen. Da verwundert es nicht, dass „Infinity“ – wie so viele Bücher von Hohlbein – sowohl Rezensenten als auch Leser einmal mehr spalten wird. Für die einen genial, für die anderen hanebüchener Unsinn. Ich habe beim Lesen festgestellt, dass man sich auf jeden Fall erstmal auf das Buch und seine Geschichte einlassen muss. Denn neben den Verhandlungen und Gesprächen im R’Achernon passiert auch einiges in „Belagerung“. Und erst viel später wird deutlich – oder auch nicht – dass es sich teilweise um einen Rückblick handelt – oder handeln könnte. So klar wird das zunächst nicht, und das Buch lässt dem Leser reichlich Raum für eigene Interpretationen. Hohlbein vermischt verschiedene Sichtweisen und Zeitebenen, erst im Schlussdrittel werden einige Handlungsstränge zusammengeführt. Und dann gibt es doch ein höchst actionreiches und völlig überraschendes Ende, das allerdings für den Leser eben nicht komplett zu durchschauen ist.

Und da liegt dann auch der berühmte Hase im Pfeffer. Ist das nun ein besonderer Kniff des Autors, oder einfach ein schlampig geschriebenes Finale? Man muss sich als Leser an das Thema des Buches herantasten. Was zunächst chaotisch und verwirrend wirkt, entpuppt sich für mich am Ende als unterschwellige Gesellschaftskritik. Da ist der Konflikt zwischen Herrschenden und Beherrschten, bei dem es um den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen geht, oder um Gerechtigkeit, um das Lebensglück des Einzelnen, um festgelegte Rituale, die durchbrochen werden sollen. Und um Illusionen von Allmacht und Ohnmacht. Die Bandbreite ist außerordentlich, und die Protagonisten sind schon so angelegt, dass man als Leser mitfiebert. Nicht nur beim Psycho-Duell zwischen Prinzessin und Kriegsherr, sondern auch bei den Abenteuern der anderen Protagonisten in der wuchernden Milliarden-Stadt.

Der Roman ist nicht nur eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction, sondern hat auch etwas von einem Endzeit-Roman. Vielleicht räumt ihm Wolfgang Hohlbein deshalb so einen hohen Stellenwert in seinem Gesamtwerk ein, weil er eine Mischung aus verschiedenen Genrs darstellt. Der Autor hat lange über das Buch nachgedacht, die Idee dazu hatte er schon vor etlichen Jahren. Auf jeden Fall hat „Infinity“ einen hohen Unterhaltungswert, wenn man sich erstmal eingelesen hat. Und wie bei guter Fantasy eigentlich wünschenswert, kann man als Leser noch einiges in die Geschichte „hineindenken“. Der Roman ist definitiv kein All-age-Buch, und wahrscheinlich muss man ihn auch zweimal lesen, um den vollen Genuss zu erfahren. Außerordentlich lesenswert ist das Buch allemal – nicht nur für eingefleischte Hohlbein-Fans.

Ihre Meinung zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«

DBa zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«18.06.2014
Ich habe den Roman letztens gelesen...und bin enttäuscht. Von Hohlbein habe ich sehr viel gelesen und auch kaum einen Reinfall erlebt bisher, aber das...
Ich versuche mal ohne zu spoilern:

1) da ich die Enwor-Reihe kenne, sind die verwendeten Begriffe (Satai, Sternenstahl, Tschekal usw) mir bekannt. Der Zusammenhang zu diesem Roman erschliesst sich allerdings überhaupt nicht.

2) offene Handlungsstränge. Ein Teil wird halbherzig abgeschlossen, andere werden zusammengeführt, aber die meisten bleiben einfach in der Luft hängen. Fast so schlimm wie in "Eragon".

3) zu dem Finale möchte ich nicht allzuviel schreiben, um potenziellen Lesern nichts vorwegzunehmen.

Alles in allem scheint das Buch sich an den Regeln der Kunst für eine Kurzgeschichte orientiert zu haben - ist aber nunmal ein Roman :)

Für mich stellt sich das so dar, als ob der Roman entweder ursprünglich ca. doppelt so lang werden sollte oder eben der Auftakt einer Reihe sein soll (in diesem Fall: her mit der Fortsetzung!)
Teddy777 zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«27.01.2014
Romane von Wolfgang Hohlbein waren eigentlich nahezu immer ein Garant für fesselnde Stunden in denen man das Buch nicht weglegen konnte. Diesen Roman hätte ich fast weggelegt bzw gelöscht (da ich es als Hörbuch gekauft habe):

Anfangs, als die verschiedenen Handlungsstränge "gewoben" wurden, kam das Gefühl den Roman löschen zu müssen noch nicht auf. Da war es noch sehr interessant in die Kultur und verschiedenen Stränge des Romans einzutauchen. Auch der dezente Humor an der einen oder anderen Stelle fand ich gut. Doch dann bricht das Ganze über weite Strecken ein. Vor allem die Verhandlungen/Gespräche mit dem Clansführer Craiden werden immens gedehnt. Die Handlung kommt ab der "einen Nacht" in nahezu jedem Strang bis ca. 2/3 des Buches schleppend voran und bleibt teils bis zum Ende nahezu völlig undurchsichtig. Auch dass voraussehbare Elemente ("Intrigenspinner") eingebaut werden rettet das Ganze nicht und zudem bleiben, was das Gesamtbild verschlimmert, Viele am Ende größtenteils im Unklaren.
Dann zieht (glücklicherweise) die Handlung mit den Ereignissen auf dem Schiff wieder an (auch wenn, zumindest mir, bis zum Schluss der eine oder andere Zusammenhang nicht ganz klar wird). Ab da wird der Roman so spannend, dass ich ihn nicht mehr weglegen konnte.
Der Schluss allerdings ist, wie Andere bereits erwähnten, plötzlich zu Ende und lässt zu Vieles offen (selbst wenn man eine mögliche Fortsetzung unterstellen würde). Ich selbst habe nicht unbedingt etwas gegen offene Enden, die Platz für Interpretationen lassen, hier bleiben jedoch einige (zuviele?) Fragen und ein entsprechender Nachgeschmack mit hängen:

1) Sind der Handlungsstränge in der Summe des Romans wirklich durchdacht? Oder ist es nur eine, scharf formuliert, schlampige Zusammenwürfelung (evtl. "Schnell, schnell" geschrieben?) - die ich einem Autor wie W. Hohlbein eigentlich nur schwer zutraue, aber deswegen nicht unmöglich ist?

2) Selbst wenn der Roman der Anfang etwas "Größeren" sein soll (mal von der Frage abgesehen: wo bleibt dann die Fortsetzung?), ist das doch sehr "ungelenk" gemacht: offene Fragen in unbändiger Anzahl zu hinterlassen, Handlungsstränge zu haben, die einfach "versanden" und jegliche Rolle im Gesamtgeschehen offen lassen (z.B. Mardu). Und auch die Existenz übertrieben vieler Personen deren Rolle und Gesinnung am Ende völlig unklar sind. Ich habe selbst einige große Serien gelesen (die längste davon: "The Wheel Of Time" von Robert Jordan) war aber an keinem Romanende so enttäuscht.

FAZIT: Der Roman für sich genommen als einen der schlechtesten von Hohlbein zu bezeichnen, kann ich (leider) am Ende durchaus nachvollziehen. Diesen nicht nur geliehen, sondern als Hörbuch gekauft zu haben, schmerzt mich tatsächlich. Die guten, spannenden, teils witzigen Passagen und auch ein Teil der offenen Enden als "Interpretationsspiel" lassen ihn mich nicht ganz in die "Tonne" treten: Die Gesamtwertung liegt für meinen Geschmack deswegen bei 60%.
Sam zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«29.03.2013
Das war das erste wirkliche Buch was ich von Hohlbein gelesen habe. Und so schlecht war es gar nicht mal. Das einzig störende waren die parallel oder zeitlich verschobenen Handlungsstränge, die meiner Meinung nach an manchen Stellen einfach nur überflüssig waren.
Die Idee an sich ist wirklich gut. Aber nicht unbedingt so gut umgesetzt wie man es hätte machen können.

Fazit: Wenn das Hohlbeins bester Roman sein soll, oder der Roman, den er schon immer schreiben wollte, dann hab ich jetzt einen Grund, warum ich vorher nie etwas von ihm gelesen habe.
Barbara zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«30.10.2012
Also, ich muss sagen, ich bin sowas von sauer.... :(((

Als eingefleischter Hohlbein-Fan kenne ich die meisten seiner Werke und bin von diesem schwer enttäuscht.
Erst gestern sagte ich noch zu meinem Lebensgefährten, was für ein geniales Buch dieser Roman von Hohlbein mal wieder ist und das es Spass macht immer wieder auf neue Werke von ihm zu stossen, und schon vorher zu wissen: es wird mir richtig gut gefallen.
Bis eben gerade dachte ich auch bei Infinity - Der Turm wäre es nicht anders.... :/
Aber dann...dieses Ende, wo man sich noch nicht einmal wie bei einem offenen Ende unter 2,3 versch. Möglichkeiten entscheiden kann, oder sich den Rest sowieso irgendwie denken kann.

5 versch. Handlungsstränge, die irgendwie parallel in derselben Welt, wenn auch nicht in derselben Zeitz stattfinden.....KEINER von denen hatte einen Abschluss.
Was soll sowas?
Der Roman hätte sein Bester werden können....wenn dieses Ende nicht wäre.

Tut mir unglaublich weh das sagen zu müssen, aber zum ersten Mal muss ich sagen:
Verdammt, die Zeit hätt ich gern sinnvoller verbracht. Und dazu gehört für mich sogar den Abwasch zu machen, oder das Katzenklo zu säubern!!
:((((
Verjigorm zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«27.10.2012
Während ich den Anfang noch ein wenig schleppend fand, war das Buch zwischendrin wirklich lesenswert und ich werde in dieser Hinsicht nicht wiederholen, was so mancher ohnehin schon geschrieben hat.

Lediglich eines: Das Ende ist Frust hoch 10... nicht eine einzige gottverdammte Antwort auf die vielen Fragen, die aufkommen...
Die wichtigsten davon eindeutig:

- Rolle von Mardu?
- Verräter oder nicht im Turm?
- Arion / Gea?
- Craiden?
- Sinn, Zweck und Urheber des Plans?

Ich hab absolut nichts gegen unbeantwortete Fragen am Ende eines Buches... aber GAR KEINE (nicht mal auf die wichtigsten Fragen) verdirbt einem echt das Ende -_-

Ich hab das Buch am gestrigen Tag gelesen und hab heute mal nachgeschaut, weil ich der festen Überzeugung war, dass da noch was nachfolgen muss... aber Pustekuchen...
Das stößt offenbar nicht nur mir sauer auf... und ich versteh jeden, dem es so geht.
Nijhuz zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«25.10.2012
Ich habe das Buch als Hörbuch (ungekürzt) gehört;

Es war schleppend sich rein zu hören, ich hatte den Eindruck, dass ich vorher einige andere Bücher hätte lesen sollen. Das Internet sagte mir allerdings das es "bisher" keine Buchreihe ist.

Nach der Zeit hat mich die Story aber doch gepackt, die Handlungsstränge fande ich gut platziert und abwechslungsreich. Jeder Strang hatte seinen eigenen Charakter.

Ich bin es gewohnt, dass nach und nach bzw. am Ende alle Handlungsstränge zusammenlaufen. Was hier nicht der Fall war. Es sagt ja auch keiner das dies so sein muss... Ist Geschmackssache ob einem so ein "experiment" gefällt.

Als das Ende kam...dachte ich nur: "ha???"
Ich habe die letzten 5 (von19) CDs nochmals eingelegt, in jedes Kapitel reingehört, weil ich dachte ich hab etwas vergessen...
Mein nächster Gedanke:"Ich folge 6 Stunden Mardu, hab mich an seiner Verfolgsjagt beteiligt bis er gefangen wurde...dann kamen 3 nichtige Fragen und man hat nie wieder was von ihm gehört" Dieser Strang ist zwar fesselnd...aber wo passt er ins restliche Buch? (bin ich blöd, hab ich was überhört???) einfach gesagt:" hä???"
Wie bereits erwähnt bleiben noch einige Fragen mehr offen...

Ich denke Hohlbein hat dieses "Hä???" provoziert; und man macht sich echt Gedanken, schmückt die Geschichte selbst aus und versucht selbst die Stränge zusammen zu führen (was nicht einfach ist, weil mehr als 1 Satz fehlt)

Zum Fazit: Die Story ist nach den reinlesen fesselnd und spannend. Die Genre Fantasy, Sci-Fi, Endzeit sind gut kombiniert. Die únterschwellige Kritik an unserer Gesellschaft kommt gut an ohne zu erdrücken.
Beim Ende stehe ich im Zwiespalt, auf der einen Seite ist es für mich etwas neues die Geschichte selbst zusammen zu denken, auf der anderen Seite hätte ich gerne das der Autor das macht.
RomE zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«11.04.2012
So auch grad fertig geworden,...

Ihr wisst ja:
Mehr Käse = Mehr Löcher,
Mehr Löcher = Weniger Käse,
also:
Mehr Käse = Weniger Käse!

So kam mir das Ende vor.

Das Buch an sich würd ich schon weiterempfehlen, die Story hat mich zeitweise tatsächlich gut gepackt. Gab einiges was mich zum nachdenken angeregt hat.
Allerdings stimme ich Leser592 zu: Die Story riecht nach einer weit größeren Geschichte, man will zu gern mehr übers drumherum erfahren, durch das Endzeit-szenario in Millionen Jahren Zukunft sollte es auch genug davon geben, Das ist so gewollt, deswegen BRAUCHT man einfach ein Ende mit AHA-Effekt.
So wie das Ende einen in der Luft hängen lässt, dass schafft keine Frau^^
Vieles bleibt ungeklärt:
-2 Schwestern?
-Mardo?
-Der "Brand"?
-die ZTs etc. auf den Eisschlepper?
Das versagen der schwarzen Männer VOR der Katastrophe?
-Und wohin überhaupt?!?

Man könnte sich eine ziemlich abgedrehte Romanze reindenken wegen der "alles so gleplant war" aber die Welt dafür zerstören zu wollen geht doch ein bisschen weit find ich^^ und gewonnen is dadurch eigentlich nix...

Und paar Sachen die mich persönlich stören:
-Wenn Gea ein ZT kann, dann jawöhl auch schon in ihrem ersten Kapitel?
-Natürlich weiß der Adjutant von Mardo ürplötzlich den Weg durch die Leere...
könnt hier noch bissl so weiter gehen,...

Aber unterhaltsam allemal, hätte er nur nicht so verbocken sollen zum Ende hin^^
blackcherub zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«27.03.2012
Gestern fertig gelesen und einfach nur verwundert über dieses sonderbare Ende. Hier bleiben leider zuviele Fragen offen. Raum für Phantasie ist ja schön und gut aber hier hat WH es mit dem Raum eindeutig übertrieben. Auch das "klauen" aus früheren Werken nervt etwas. Leider konnte mich keines der letzten Hohlbeinwerke überzeugen.
juna335i zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«09.03.2012
mir persönlich hat das buch sehr gut gefallen, es fesselt den leser von der ersten seite an...
und noch nie! hat mich ein buch während und nach dem lesen so sehr zum nachdenken angeregt.
muss immer alles bis ins kleinste detail durchschaubar oder erklärt sein?
einfache menschen brauchen einfache geschichten aber dieses werk hat eben seinen ganz eigenen anspruch.
natürlich überrascht das buch auf den letzten seiten mit einem aussergewöhnlichen finale, lässt aber dadurch dem leser die freiheit, kennengelernte charaktere und geschehnisse frei zu verbinden und zu interpretieren.
ich würde das buch zu 100% weiterempfehlen.
ob eine fortsetzung sinn macht weiß ich nicht, vielleicht besser nicht...
Aki_of_SID zu »Wolfgang Hohlbein: Infinity - Der Turm«26.10.2011
Im großen und Ganzen fand ich das Buch gut und spannend. Es hat Spaß gemacht mit zu raten und zu überlegen.
Dadurch ist mir schon so einiges Klar. Zum Beispiel wie er an diese Waffe kam. Interessieren würde mich nur diese Szene auch. Warum hat der Turm die Benutzung des Schlüssels nicht gemerkt? Was war zum Schluss mit Madru? Usw.
Und das Ende.. Gut. Schon klar alles... Aber das soll der Schluss sein? Was kommt danach?

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