Dan Simmons
Dan Simmons wurde 1948 in Peoria, Illinois, geboren. Er studierte Englisch und wurde 1971 Lehrer; diesen Beruf übte er 18 Jahre aus. In diesem Rahmen leitete er eine „Schreibschule“ für angehende Autoren; noch heute ist er gern gesehener Gastdozent auf Workshops für Jugendliche und Erwachsene.
Als Schriftsteller ist Simmons seit 1982 tätig. Drei Jahre später erschien mit „Songs of Kali“ ein erster, von der Kritik und vom Publikum sehr gut aufgenommener Roman, der inzwischen als moderner Klassiker des Horrorgenres gilt. 1987 wurde Simmons zum hauptberuflichen Verfasser – und zum zuverlässigen Lieferanten unterhaltsamer Pageturner.
Dass er nicht längst in dieselbe Bestseller-Kategorie aufgestiegen ist wie Dan Brown oder Stephen King, liegt wohl primär daran, dass er auf zu vielen Hochzeiten tanzt: Simmons ist einfach zu vielseitig, lässt sich in keine Schublade stecken, versucht immer wieder etwas Neues, schreibt längst nicht nur Horror, sondern ebenso überzeugend Science Fiction, Historienthriller, Krimis sowie sogar „richtige“ Belletristik ohne Phantastik-Faktor. Selten gibt es Schriftsteller, die so zuverlässig wie Dan Simmons auf überdurchschnittlichem Niveau zu unterhalten verstehen. Er besitzt definitiv dieselbe Kragenweite wie Stephen King, Peter Straub oder Ramsey Campbell und deklassiert qualitativ schwankende Genre-Stars und Schreibautomaten wie Dean Koontz, John Saul oder James Herbert mit ernüchternder Leichtigkeit.
Leider liebt das träge Leservieh keine Aufregung, sondern hält sich viel zu gern an das Bekannte, scheinbar Bewährte. Ein flinkfedriger Schriftsteller wie Simmons taucht unter zu vielen Masken auf und kann sich deshalb nicht als Markenzeichen etablieren. In Deutschland steckt er weiterhin im Paperback/Taschenbuch-Ghetto (wo er sich immerhin recht erfolgreich tummelt), während es Fließband-Kolleginnen und -Kollegen mit weniger Lesbarem längst zum gediegenen Festeinband gebracht haben, der primär vom Radar der „richtigen“ Literaturkritik erfasst wird: eine Ungerechtigkeit, die den wissenden Fan indes nicht davon abhalten wird, den Meister in seinen vielen Verkleidungen zu finden!
mehr über Dan Simmons:
- Dan Simmons auf der Histo-Couch
- die offizielle Homepage von Dan Simmons
Phantastisches von Dan Simmons:
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Hyperion
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(2004) Die Hyperion-Gesänge (Sammelband)
The Hyperion Omnibus-
(1989) Hyperion
Hyperion -
(1990) Das Ende von Hyperion / Der Sturz von Hyperion
The Fall of Hyperion
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(1989) Hyperion
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(2005) Endymion (Sammelband)
The Endymion Omnibus -
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(1995) Endymion – Die Pforten der Zeit
Endymion -
(1997) Endymion – Die Auferstehung
The Rise of Endymion
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(1995) Endymion – Die Pforten der Zeit
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(2004) Die Hyperion-Gesänge (Sammelband)
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Joe Kurtz
- (2001) Hardcase
- (2002) Hard Freeze
- (2003) Hard as Nails
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(1985) Göttin des Todes / Song of Kali

Song of Kali -
(1989) Kraft des Bösen
Carrion Comfort -
(1989) In der Schwebe / Monde

Phases of Gravity -
(1991) Sommer der Nacht

Summer of Night -
(1992) Kinder der Nacht

Children of the Night -
(1992) Das leere Gesicht
The Hollow Man -
(1994) Die Feuer von Eden
Fires of Eden -
(2002) Im Auge des Winters

A Winter Haunting -
(2007) Terror

The Terror -
(2009) Drood

Drood - (2010) Black Hills
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(2011) Flashback
Flashback
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Storysammlungen
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(1990) Styx. Dreizehn dunkle Geschichten
Prayers to Broken Stones - (1992) Summer Sketches
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(1993) Lovedeath – Liebe und Tod

LoveDeath -
(2002) Welten und Zeit genug / Helix
Worlds Enough and Time: Five Tales of Speculative Fiction
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(1990) Styx. Dreizehn dunkle Geschichten
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andere Bücher
- (1991) Going After The Rubber Chicken
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(1999) Fiesta in Havanna
The Crook Factory -
(2000) Das Schlangenhaupt
Darwin’s Blade

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