Aszendenz - Die Reise der Scythe (Band 1) von Dirk van den Boom

Buchvorstellungund Rezension

Aszendenz - Die Reise der Scythe (Band 1) von Dirk van den Boom

Originalausgabe erschienen 2018deutsche Ausgabe erstmals 2018, 450 Seiten.ISBN 3959815271.

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Das meint Phantastik-Couch.de: Auftakt einer neuen Space Opera von einem der auszog, um zu zeigen, dass sie ihn zu Unrecht ignorierten85

Science-Fiction-Rezension von Carsten Kuhr

Die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen geschafft. Seit Jahrtausenden haben sich Menschen in der Galaxis verbreitet, haben Fremdvölker kennen gelernt und ihr Konkordat gegründet. Dass das Reich, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung stockt, dass man behäbig und zufrieden geworden ist führt dazu, dass das Reich in einer Krise steckt.

Als zwei Studenten am Rande der Hegemonie ein riesiges künstliches Objekt entdecken, das anscheinend dunkle Materie transportiert, ist dies die Chance, das Reich aus seiner Lethargie zu reißen. Eine Expedition wird gestartet, die versuchen soll, mit den Intelligenzen hinter dem Schirm des Giganten Kontakt und Handelsbeziehungen aufzunehmen. Dass sich ein ebenso genialer wie skrupelloser Serienkiller unter die Crew gemischt hat, bringt die Crew der Scythe mit ins Bild. An Bord des Polizeiraumers befinden sich die Häscher des Mörders – und sie alle tappen in die perfide Falle, werden innerhalb des Gebildes gefangen gesetzt und bedroht …

Für seine Verhältnisse ein etwas langsamer Auftakt, der aber Großes erahnen lässt

Dirk van den Boom gehört zu den Deutschen Autoren, die ebenso regelmäßig wie unerschöpflich neue Bücher unters Volk streuen. Dabei beschränkt sich der Autor -der als bekennender Military-SF Fan gilt – nicht auf ein Genre: SF-Kriminalromane gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Zeitreise/Alternativwelt-Geschichten und selbst in die klassische Fantasy hat er sich vorgewagt.

Der im Cross Cult Verlag erschienene Roman Prinzipat, der zur Skiir Saga gehört, wurde 2017 mit dem Deutschen Science Fiction Preis als bester Roman des Jahres ausgezeichnet – Grund genug für Cross Cult gleich Nachschub zu ordern.

Und van den Boom verspricht nicht nur, er liefert.

Im Auftaktband zur neuen Scythe-Trilogie erwartet uns erneut ein menschliches Reich, das bedroht wird. Dieses Mal ist es die Stagnation, die die Menschheit heimsucht.

Gut die ersten beiden Drittel des Romans nimmt van den Boom sich Zeit dafür, seinen Lesern die Figuren vorzustellen. Hier erwartet eine besondere Mischung den Rezipienten. Da sind zwei Studenten, eine davon Autistin, die fast schon besessene Polizistin, der Kapitän des Explorers, eine Rechtsanwältin und einer der Bewohner der Sphäre.

Die vielen Perspektivwechsel nehmen ein wenig das Tempo aus dem Roman, verwirren zunächst auch, bis man die Personen zuordnen und einschätzen kann. Hier muss der Leser ein wenig Sitzfleisch beweisen, sich, ungewohnt für Romane des Autors, der sonst immer mit Vollgas in die Action startet, einfinden, bis der Plot mit dem Betreten der Sphäre erst so richtig in Gang kommt. Dann aber geht es ganz, van den Boom mäßig ab wie die Feuerwehr.

Fazit:

Nach einem etwas verhaltenen Beginn, in dem das Fundament für die weitere Handlung sorgfältig gelegt wird, erwartet den Leser wieder Exotik pur – fremde Alienrassen, jede Menge Rätsel und der Beginn einer Auseinandersetzung, die blutig zu werden verspricht.

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