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Michael Kusnierz
Typisches Klischee – aber durchaus lesenswert

Buch-Rezension von Michael Kusnierz Dez 2014

Paul S. Kemp – Jeder Dungeons & Dragons Rollenspieler (und Leser) wird bei diesem Namen vermutlich aufhorchen, zeichnet sich dieser doch für eine der lesenswertesten Trilogien der Vergessenen Reiche überhaupt verantwortlich: Der Erevis Cale – Trilogie. Doch genug der Lobrede, widmen wir uns dem neuesten Werk: Pakt des Blutes.

Der Plot beginnt untypisch für diese Art der Fantasy-Literatur: Zwei ungleiche Zeitgenossen, Eil und Nix, ihres Zeichens Priester und Dieb, verdingen sich als Grabräuber mit dem Ziel sich eine Kneipe zu kaufen und die ganze Geschichte mit Abenteuern an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen. Warum sich Gefahren aussetzen wenn man den Lebensabend doch genießen kann. Es kommt allerdings wie es kommen muss: So schnell wird es dann doch nichts mit dem Ruhestand und die beiden Protagonisten werden in einen Sog um Dämonen, Verschwörungen, Verliesen und überhaupt allem was zu diesem Genre gehört, hineingerissen.

Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, würde es doch dem Leser den ein oder anderen Überraschungsmoment nehmen.

Kemp zeigt sich in diesem Roman von seiner besten Seite, zeichnet er doch keine heile Welt, sondern seine eigene dunkle Version. Die Protagonisten stellen nicht die typischen "Helden" dar, sondern eher den Typ "Antiheld", geizen sie doch nicht wenig mit Sarkasmus und Ironie. Darüber hinaus finden sich überall kleine Anspielungen, ja selbst Comic-Fans werden erstaunt sein, findet sich doch eine Mini-Homage an den Green Lantern Zyklus von DC Comics.

Wem lässt sich also das Buch empfehlen? Meiner Meinung nach ausschließlich dem versierten Fantasy Fan. Einsteiger mögen sich an der Herangehensweise stören (wir haben es bereits zu Beginn mit Veteranen als Helden zu tun, die Helden lernen nicht von der Pike auf wie bspw. Harry Potter, im Gegenteil) und viele kleine Anspielungen gehen verloren.

Vor der Wertung jedoch eine Frage, die mich seit Lesebeginn beschäftigt? Welches "Genie" kam bei Bastei Lübbe auf die Idee den Originaltitel "The Hammer and the Blade" mit Pakt des Blutes zu übersetzen? "Der Hammer und die Klinge" sind wesentlich aussagekräftiger hinsichtlich der Handlung des Romans – da wundert es wenig, dass deutsche Übersetzungen oft einen schlechten Ruf haben.

Für Fans empfehlenswerte 75° Grad

Pakt des Blutes

Pakt des Blutes

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