Das Wispern der Angst

Erschienen: Januar 2013

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Petra Meyeroltmanns
Gelungene Mischung aus Abenteuer, Mystery und Grusel

Buch-Rezension von Petra Meyeroltmanns Jul 2015

Jenna Winters ist mit ihrem Leben ganz zufrieden. Zwar hat sie sich von ihrem Ehemann Alex getrennt und lebt mit der siebzehnjährigen Tochter Kim allein, jedoch ist sie Alex immer noch freundschaftlich verbunden, auch hat sie einen schönen Job mit netten Chefs und einen angenehmen Freundeskreis.

Plötzlich jedoch verschlechtern sich Kims Schulleistungen rapide, doch Kim weigert sich, darüber mit ihren Eltern zu sprechen. Jenna dagegen scheint auf einmal hellsichtig zu werden, sie sieht Dinge voraus, die wenig später tatsächlich passieren.

Wenn auch nicht Kims Eltern, so erfährt doch der Leser, dass Kim unter Alpträumen und starken Kopfschmerzen leidet und sich kaum noch konzentrieren kann - und dann springt eine Mitschülerin auch noch von Kims Balkon in den Tod, nachdem sie ihr vorher eine merkwürdige Botschaft überbrachte. Matthew, dem neue Austauschschüler, öffnet sie sich und dieser scheint ein Rezept gegen die Alpträume und Kopfschmerzen zu haben. Kim ist nicht nur froh, dass er ihr glaubt, sondern auch verzweifelt genug, sich darauf einzulassen. Die Konsequenz ist allerdings fatal.

Jenna sieht sich ebenfalls Problemen gegenüber, auf jemanden aus ihrem Freundeskreis wird ein Anschlag verübt und sie erhält ein Video der Tat. Hat es da jemand letztlich auf sie abgesehen? Jenna beschließt, München zu verlassen und reist mit Kim nach London, wo sich weitere unerklärliche Ereignisse ergeben. Aber in Großbritannien erhält sie auch Hilfe und schließlich endlich auch ein paar Antworten.

Neben der Hauptstoryline gibt es mehrere Ausflüge in die Vergangenheit, so trifft man 1575 in Augsburg den Hexenjäger Jonathan von Keysern bei einer "Hexenverbrennung" und erlebt mit, wie dieser verflucht wird. 1616 lernt man in Versailles Marie de Bourbon, ihren Sekretär Antoine Lagardère und Kardinal Richelieu kennen. Und 1894 reist die Afrikaforscherin Mary Kingsley auf den schwarzen Kontinent, um im Jahr danach spurlos zu verschwinden. Mehrere dieser Personen haben wichtige Rollen im Geschehen des Romans.

Die beiden Protagonistinnen sind der Autorin recht gut gelungen, vor allem Kim ist ein echter Teenager und nicht nur für ihre Eltern manchmal schwer zu ertragen, der erwachsene Leser kann sich deutlich besser mit Jenna identifizieren. Beide lernt man gut kennen und erlebt das Geschehen in großen Teilen aus den Perspektiven dieser beiden. Beide müssen sich ihrer Bestimmung, die nicht nur ihr eigenes Leben gefährdet, stellen und eine Entwicklung durchlaufen, die ihnen viel abverlangt.

Einige weitere Charaktere nehmen wesentliche Rollen ein und zumindest diejenigen, die Jenna unterstützen, sind gut charakterisiert, die andere Seite dagegen bleibt größtenteils blass, dies gilt auch für den Antagonisten, dessen Hintergrund nicht weiter vertieft wird, und seine Helfer, deren Motivationen im Wesentlichen nur angedeutet werden. Mir gefällt es immer gut, wenn ich Protagonisten aus anderen Romanen entdecken kann, hier hat Tanja Frei sich von ihrem Kollegen Gerd Schilddorfer gleich zwei Protagonisten geliehen, die kurze Auftritte haben bzw. zumindest erwähnt werden. Eine nette Idee, die ich gerne öfter lesen würde.

Die Geschichte ist spannend erzählt und lässt sich zügig lesen. Hin und wieder hat man das Gefühl von leichten Unstimmigkeiten und manche Fragen, wie z. B., warum sowohl Jenna als auch Kim betroffen sind, werden bis zum Ende nicht beantwortet. Tatsächlich stört mich das nicht sehr, da die Geschichte gut unterhält und das Genre dies bis zu einem gewissen Grad verzeiht. Die Geschichte hält einige Überraschungen parat, lässt den Leser oft mitfiebern und ist stellenweise ziemlich gruselig.

Insgesamt erhält man mit diesem Roman eine gelungene Mischung aus Mystery, Abenteuer und Grusel. Es gibt bereits zwei Fortsetzungen, in dem Ebook-only-Kurzroman Die Schatten von Islay darf Kim ein weiteres, leider weniger gelungenes Abenteuer erleben, während Jenna in Das Wispern der Nacht noch einmal mit ihrer Bestimmung konfrontiert wird, hier werden auch einige der noch offenen Fragen beantwortet.

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