Das Wispern der Nacht

Erschienen: Januar 2014

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Petra Meyeroltmanns
Gelungene Fortsetzung um Jenna, Hüterin der Schattenwelt

Buch-Rezension von Petra Meyeroltmanns Jul 2015

Vor einigen Monaten hat Jenna erfahren, dass sie die Hüterin der Schattenwelt ist, richtig eingefunden hat sie sich in dieser Rolle allerdings noch nicht, zumal ihr keiner sagen kann, was genau ihre Aufgabe ist. Ihre Magie hatte sie verloren, doch nun kehrt sie wieder und Jenna muss lernen, damit umzugehen. Als sie Lena kennen lernt, scheint sie eine Gleichgesinnte gefunden zu haben, der zudem Magie nicht fremd ist. Ein magisches Zeichen an Jennas Haustür deutet darauf hin, dass jemand sie beobachtet. Steckt das Konsortium dahinter, das sich dem Jäger, dem Erzfeind der Hüterin, verschrieben hat? Den Jäger hatte Jenna verbannt, was also könnte das Konsortium von ihr wollen?

Der Roman ist die Fortsetzung von Das Wispern der Angst, in dem Jenna ihre Bestimmung erfährt und das die Vorgeschichte erzählt, wobei beide Bände in sich abgeschlossen sind. Ich empfehle dennoch, den ersten Band zuerst zu lesen, ich habe das nicht getan und hatte mehr als einmal das Gefühl, dass es schön wäre, zu wissen, ob bestimmte Dinge oder Personen dort thematisiert wurden. Manche Fragen hat der Roman beantwortet, andere nicht, bis zum Schluss blieb für mich z. B. die Frage offen, was genau der Jäger ist, was er tut, warum das Konsortium ihm dient und was genau das Problem zwischen ihm und der Hüterin ist (etwas, das vielleicht im ersten Band geklärt wird, das es aber verdient hätte, noch einmal rekapituliert zu werden). Trotzdem kann man den Roman, auch ohne den Vorgänger zu kennen, gut verstehen und ihn auch genießen, in mir hat sich allerdings schnell der Wunsch manifestiert, „Das Wispern der Angst" unbedingt noch lesen zu wollen.

Tanja Frei hat einen angenehmen Stil, mir hat vor allem gefallen, wie unaufgeregt sie erzählt. Das ergibt dann zwar keine nägelkauende Spannung, spannend ist die Geschichte dennoch, denn es gibt ausreichend offene Fragen, unklare Situationen und Szenen-Cliffhanger, man kann sich Sorgen um die Charaktere machen und mit ihnen fühlen. Der Roman wird vom Verlag als Mystery-Thriller eingeordnet, durch seine übernatürlichen, (leichten) Horrorelemente ist die Bezeichnung "Mystery" passend, für einen Thriller hätte ich mir allerdings mehr nervenzerfetzende Spannung gewünscht.

Ein großer Pluspunkt der Geschichte ist, dass man bis zum Schluss nicht sicher sein kann, wer gut und wer böse ist, die Charaktere sind, glaubwürdig, ambivalent, (fast) jeder hat besondere Gründe für sein Handeln, keiner handelt aus reiner Boshaftigkeit, manchem ist allerdings jedes Mittel recht, auch wenn er damit anderen schadet. Der Autorin sind interessante Charaktere gelungen: Jenna Winters, die Hüterin, die eigentlich nur ganz normal leben möchte und sich am liebsten ihrer Bestimmung entzöge; Lena Wilhelmi, die mehr als ein Geheimnis und ein bestimmtes Ziel hat; Stephen Archer, der Kopf des Konsortiums, der sich in dieser Rolle nicht unbedingt wohl fühlt; Antoine Lagardère, der aus der Schattenwelt und aus einem anderen Jahrhundert kommt und sich schon gut in die Gegenwart eingefügt hat, sie alle sind liebevoll gezeichnet und bereichern die Geschichte. Die Autorin bedient sich auch einer historischen Persönlichkeit, Mary Kingsley ist Afrikaforscherin gewesen, die Autorin hat ihre Biografie kurzerhand, aber plausibel, etwas angepasst.

Ein weiterer Pluspunkt sind die eingestreuten Rückblenden, die zum Teil Jahrhunderte, zum Teil nur Jahrzehnte zurückreichen, der Geschichte neue Impulse geben oder Erklärungen liefern. Da es jeweils Unterkapitel mit Ort- und Zeitangaben der jeweiligen Handlung gibt, kann man diese gut einordnen, sie verwirren sicher niemanden.

Der Roman weiß zu unterhalten und lässt sich flüssig lesen, er kann guten Gewissens empfohlen werden, allerdings sollte man den ersten Teil vorher gelesen haben.

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